Mittwoch, 30.01.2013
 
 
Israel in Oldenburg
 

Nachdem sich Schülerinnen und Schüler bereits 2008 in der niedersächsischen Hauptstadt Hannover über Israel hatten informieren können, fand gestern in Niedersachsen ein weiterer Schüler-Projekttag "Israel - anders kennen lernen" statt.

150 Oldenburger Jugendliche erfuhren in Seminaren und Diskussionsrunden einen Tag lang viel Neues zu dem Land am Mittelmeer.

Der Projekttag wurde von der Stadt Oldenburg, der örtlichen Deutsch-Israelischen Gesellschaft und der Botschaft des Staates Israel organisiert und stand unter der Schirmherrschaft des amtierenden niedersächsischen Kultusministers Dr. Bernd Althusmann.

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1 € – 5.0096 NIS (-0.056%)
1 CHF – 4.0354 NIS (0.368%)
1 £ – 5.8660 NIS (0.015%)
1 $ – 3.7290 NIS (-0.080%)

(Bank Israel, 29.01.13)



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Präsident von Bank Israel kündigt Rückzug an

Der Präsident der israelischen Zentralbank gibt seinen Posten auf.

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Präsident von Bank Israel kündigt Rückzug an

Der Präsident der Bank Israel, Stanley Fischer, hat am Mittwoch Ministerpräsident Binyamin Netanyahu darüber informiert, dass er nach mehr als acht Jahren im Amt seinen Posten als Chef der israelischen Zentralbank zum 30. Juni dieses Jahres aufgeben wird.

Fischer erklärte, sein wichtigstes Ziel sei neben einer Stärkung der israelischen Wirtschaft gewesen, ein neues Gesetz zur Bank Israel zu erreichen. Dieses wurde bereits im Mai 2010 verabschiedet.


Stanley Fischer (Foto: Bank Israel)

Der Präsident erklärte, er sei sehr dankbar für die Gelegenheit, die er durch die israelische Regierung erhalten habe, insbesondere während der Zeit der besonderen Herausforderungen, in die unter anderem die weltweite Wirtschaftskrise, eine komplexe geopolitische Realität und soziale Themen in Israel selbst fielen.

Ministerpräsident Binyamin Netanyahu dankte Stanley Fischer bei einem persönlichen Treffen am Dienstag für seine Arbeit.

(Bank Israel/Amt des Ministerpräsidenten, 29.01.13)

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Israel in Oldenburg

Nachdem sich Schülerinnen und Schüler bereits 2008 in der niedersächsischen Hauptstadt Hannover über Israel hatten informieren können, fand gestern in Niedersachsen ein weiterer Schüler-Projekttag "Israel - anders kennen lernen" statt.

150 Oldenburger Jugendliche erfuhren in Seminaren und Diskussionsrunden einen Tag lang viel Neues zu dem Land am Mittelmeer.

Der Projekttag wurde von der Stadt Oldenburg, der örtlichen Deutsch-Israelischen Gesellschaft und der Botschaft des Staates Israel organisiert und stand unter der Schirmherrschaft des amtierenden niedersächsischen Kultusministers Dr. Bernd Althusmann.  

Der Oldenburger Oberbürgermeister Prof. Dr. Gerd Schwandner begrüßte die Schülerinnen und Schüler und legte Ihnen nahe, Israel zu besuchen. "Internationalität ist heute das A und O", beschwor Schwandner die Jugendlichen. Ob während eines Highschool-Jahres in den USA oder eben auf Reisen nach Israel – das alles würde den Horizont erweitern und das Verständnis von- und füreinander fördern. Das beste Beispiel für Freundschaft, Verständnis und Völkerverständigung zeige die seit 1996 aktive Städtepartnerschaft zwischen der Stadt Oldenburg und der Region Mateh Asher.


Oberbürgermeister Schwandnder begrüßt die Jugendlichen (Foto: Botschaft)

In den nachfolgenden Seminarblöcken beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler vertieft mit den Themen Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Religionen in Israel sowie den Herausforderungen für einen israelischen Diplomaten in Deutschland.

Höhepunkt des Projekttages war eine Podiumsdiskussion zwischen fünf Schülerinnen und Schülern und Tal Gat, dem Leiter der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit an der israelischen Botschaft. In Anlehnung an die derzeitige Debatte, beschäftigte die Jugendlichen das Thema legitime Israel-Kritik, aber auch die Wahlen in Israel oder die Frage danach, wie deutsche Jugendliche in Israel aufgenommen würden. Auch sprachen die Podiumsdiskutanten über Antisemitismus, Xenophobie und Rassismus und die damit verbundenen Herausforderungen für westliche Gesellschaften.


Podiumsdiskussion (Foto: Botschaft)

"Ich war überrascht wie facettenreich Israel ist und wie viele Erfindungen in Israel gemacht wurden", fasste eine Schülerin den Tag zusammen. Für viele der anwesenden Jugendlichen war der Israel-Tag ein kleiner Vorgeschmack auf einen im Herbst anstehenden Schüleraustausch, der sie in das Land am Mittelmeer bringen wird.

(Botschaft des Staates Israel, 30.01.13)

Die Botschaft des Staates Israel führt seit 2006 regelmäßig Projekttage "Israel – anders kennen lernen" auf Bundeslandebene durch. Weitere Informationen finden Sie hier: http://bit.ly/IsraeltageSite

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Deutscher Einwanderer wird "Masterchef"

Tom Franz, ursprünglich aus Erftstadt bei Köln, hat am Dienstag die Reality-Kochshow Masterchef gewonnen. Er schlug im Finale seine letzte noch verbliebene Konkurrentin Salma Fayoumi aus Kfar Qasem.

Im ersten Teil des Showfinales war Jackie Azulai ausgeschieden. In dieser Runde hatte Fayoumi noch vor Franz gelegen.


Fayoumi und Franz bei Verkündung des Sieges (Foto: Mako)

Der gebürtige Rheinländer Franz ist vor acht Jahren zum Judentum konvertiert und nach Israel eingewandert. Er ist verheiratet und hat einen 11 Monate alten Sohn.

Beim Kochen ist der studierte Jurist Autodidakt. Medienberichten zufolge plant er nun, ein Restaurant zu eröffnen.

Die Show steht nicht nur für wundervolle Gerichte: Das gestrige Finale ist die Fernsehsendung mit den höchsten Einschaltquoten seit 2000. Seit Beginn der Erhebung der Quoten hat nur die Eurovision 1999 einen höheren Zuschaueranteil gehabt. 46,6% der Zuschauer haben am Dienstagabend gesehen, wie Tom Franz ein letztes Mal die Jury mit seinen Kochkünsten überzeugte.

(Ynet/Mako, 30.01.13)

Wie Tom Franz zum Masterchef gekürt wird, sehen Sie hier: http://bit.ly/TomMasterchef  Der Sieger wird ab Minute 05:40 verkündet.

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Israel bestellt argentinischen Botschafter ein

Der argentinische Botschafter in Israel ist am Dienstag zu einem klärenden Gespräch ins Außenministerium in Jerusalem einbestellt worden.

Der stellvertretende Generaldirektor für Lateinamerika im Außenministerium, Botschafter Itzhak Shoham, erklärte dabei die israelische Verwunderung und Enttäuschung über die Entscheidung der argentinischen Regierung, mit dem Iran zu kooperieren, nachdem dessen Verantwortung für den Anschlag auf ein jüdisches Gemeindezentrum 1994 durch die Ermittlungen, die die argentinischen Behörden selbst durchgeführt hatten, aufgedeckt worden war.

Botschafter Shoham protestierte gegen das inakzeptable Verhalten der argentinischen Regierung gegenüber Israel seit Beginn der Kontakte zwischen Buenos Aires und Teheran.


Gedenkplatz für die israelische Botschaft in Buenos Aires (Foto: GPO)

Obwohl die Botschaft des Staates Israel in Buenos Aires zwei Jahre vor dem Anschlag auf das Gemeindezentrum bei einem Anschlag zerstört worden war (dabei wurden 29 Personen, einschließlich vierer israelischer Diplomaten getötet und 250 verletzt) und obwohl die Ergebnisse der argentinischen Ermittlungen auf die große Ähnlichkeit zwischen den Anschlägen und die Verwicklung des Iran und der Hisbollah in beide Anschläge hinausliefen, ist Argentinien der legitimen Bitte Israels nicht nachgekommen, über die neuen diplomatischen Schritte mit dem Iran informiert zu werden, noch darüber, wie Argentinien die Hintermänner vor Gericht bringen will.

Der argentinische Ansatz sei besonders enttäuschend, wenn man die intimen Beziehungen bedenke, die zwischen Israel und Argentinien bestünden, einem Land, das Israel sonst sehr freundschaftlich verbunden sei, fügte Shoham hinzu.

Botschafter Shoham erklärte darüber hinaus: „Ein Mangel an Entschlossenheit im Umgang mit Terrorismus bedeutet eine Botschaft der Schwäche. Wenn Argentinien entschieden mit dem Anschlag von 1992 auf die israelische Botschaft umgegangen wäre, hätte es den Anschlag auf das jüdische Gemeindezentrum 1994 vielleicht nie gegeben.“

(Außenministerium des Staates Israel, 29.01.13)

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