Freitag, 01.02.2013
 
 
Peres beauftragt Netanyahu mit Regierungsbildung
 

Präsident Shimon Peres hat wie erwartet den amtierenden Ministerpräsidenten Binyamin Netanyahu mit der Bildung der nächsten Regierung beauftragt.

Die Entscheidung fällte Peres am Donnerstagabend, nachdem er sich zuvor mit Vertretern aller Fraktionen der 19. Knesset getroffen hatte.

Dabei hatten sich 82 der 120 zukünftigen Knessetabgeordneten für Netanyahu als Ministerpräsident ausgesprochen. Konkret wurde er von seiner eigenen Fraktion Ha-Likud Beitenu, Yesh Atid unter Führung von Yair Lapid, Ha-Bayit ha-Yehudi, dem Naftali Bennett vorsitzt, Shass, Yahadut ha-Tora und Kadima unterstützt.

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Stellungnahme zum Siedlungsbericht des UN-Menschenrechtsrates

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(Bank Israel, 01.02.13)



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Vom Knessetabgeordneten zum Piloten

Für die 53 Abgeordneten der Knesset, die im neuen Parlament nicht wieder dabei sind, könnte Tawfik Khatib, 58, ein echtes Vorbild für eine neue Karriere sein: Der ehemalige Knessetabgeordnete hat das parlamentarische Mandat gegen den Himmel als Arbeitsplatz eingetauscht.

„Fliegen bedeutet für mich Freiheit“, so Khatib, der von 1996 bis 2003 für die arabische Partei RAAM in der Knesset saß.

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Peres beauftragt Netanyahu mit Regierungsbildung

Präsident Shimon Peres hat wie erwartet den amtierenden Ministerpräsidenten Binyamin Netanyahu mit der Bildung der nächsten Regierung beauftragt.

Die Entscheidung fällte Peres am Donnerstagabend, nachdem er sich zuvor mit Vertretern aller Fraktionen der 19. Knesset getroffen hatte.


Präsident Peres empfängt die Vertreter von Ha-Likud Beitenu (Foto: GPO)

Dabei hatten sich 82 der 120 zukünftigen Knessetabgeordneten für Netanyahu als Ministerpräsident ausgesprochen. Konkret wurde er von seiner eigenen Fraktion Ha-Likud Beitenu, Yesh Atid unter Führung von Yair Lapid, Ha-Bayit ha-Yehudi, dem Naftali Bennett vorsitzt, Shass, Yahadut ha-Tora und Kadima unterstützt.

Die Vertreter der übrigen 38 Abgeordneten erklärten Präsident Peres gegenüber, sie unterstützten keinen Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten.

Die offizielle Zeremonie im Amtssitz des Präsidenten zur Übertragung der Aufgabe der Koalitionsbildung an Netanyahu soll am Samstagabend stattfinden. Danach hat Netanyahu 28 Tage Zeit, eine Regierungskoalition zusammenzustellen. Die Gespräche zwischen Ha-Likud Beitenu und verschiedenen Fraktionsvertretern laufen aber bereits.

(Haaretz, 31.01.13)

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Stellungnahme zum Siedlungsbericht des UN-Menschenrechtsrates

Das Außenministerium hat eine Stellungnahme zum jüngsten Bericht des UN-Menschenrechtsrates zu israelischen Siedlungen herausgegeben. Darin heißt es:

„Der einzige Weg, noch ausstehende Lösungen für die Themen zwischen Israel und den Palästinensern zu finden, einschließlich des Themas Siedlungen, führt über direkte Verhandlungen ohne Vorbedingungen.


Der UN-Menschenrechtsrat (Foto: UN)

Kontraproduktive Maßnahmen, wie der vorliegende Bericht, werden die Bemühungen, eine dauerhafte Lösung für den israelisch-palästinensischen Konflikt zu finden, lediglich erschweren.

Der Menschenrechtsrat zeichnet sich leider durch seinen systematisch einseitigen und voreingenommenen Ansatz zu Israel aus. Dieser jüngste Bericht bestätigt dies nur einmal mehr.“

(Außenministerium des Staates Israel, 31.01.13)

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Vom Knessetabgeordneten zum Piloten

Für die 53 Abgeordneten der Knesset, die im neuen Parlament nicht wieder dabei sind, könnte Tawfik Khatib, 58, ein echtes Vorbild für eine neue Karriere sein: Der ehemalige Knessetabgeordnete hat das parlamentarische Mandat gegen den Himmel als Arbeitsplatz eingetauscht.

„Fliegen bedeutet für mich Freiheit“, so Khatib, der von 1996 bis 2003 für die arabische Partei RAAM in der Knesset saß und heute Pilot und Fluglehrer ist.

Zum ersten Mal war der Mann aus Jaljulya bei Kfar Saba mit 35 in ein Flugzeug gestiegen. Das war noch, bevor er sich für RAAM für die Knesset aufstellen ließ. Nach zwei Amtszeiten hatte er jedoch davon genug.


Khatib (Foto: Haaretz)

„Ich dachte, ich würde in der Knesset mehr Einfluss haben, doch ich habe eingesehen, dass die einzige Möglichkeit, wirklich etwas zu beeinflussen, ist, wenn man zu den Parteien gehört, die unerlässlich sind, um die Koalition zusammenzuhalten“, so Khatib.

Flugstunden hatte der damalige Hobby-Pilot bereits in den Jahren vor seinem Aus als Abgeordneter genommen. „Am Ende meiner Amtszeit wusste ich, ich brauchte einen neuen Beruf“, so der gelernte Bankangestellte.

Heute fliegt er meist israelische Geschäftsleute zu Terminen in Jordanien, Ägypten, Griechenland und der Türkei.

Seit sechs Jahren ist er außerdem Fluglehrer in Herzliya – und seine Tochter eine seiner Flugschülerinnen.

(Haaretz, 30.01.13)

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Wochenende: Mit der Tourguide-App durch Jerusalem

Das Außenministerium hat eine App für Smartphones entwickelt, die bei der Besichtigung der Jerusalemer Altstadt den Reiseführer spart.

Die App bietet verschiedene Rundgänge an, die kostenfrei heruntergeladen werden können.

Die Rundgänge heißen etwa „Das jüdische Viertel“, „Via Dolorosa“, „Entlang der alten Stadtmauer“, „Jerusalem in der Zeit des Ersten und Zweiten Tempels“, „Vom Zionsberg zum Jaffa-Tor“ oder „Märkte in der Altstadt“.

Heruntergeladen werden kann die App auf Englisch, Hebräisch oder Russisch unter http://bit.ly/JerusalemApp

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