Freitag, 12.04.2013
 
 
23.085 Soldaten fielen zum Schutz Israels
 

Beerdigung eines gefallenen Soldaten (Foto: Mark Israel Sellem)

Das Verteidigungsministerium veröffentlichte heute Morgen im Vorfeld des YomHaZikaron, dem „Gedenktag für die Gefallenen in den Kriegen Israels und durch Terror“, die Anzahl der gefallen Soldaten.

Dieses Jahr erhöhte sich die Zahl um 92 Soldaten, die seit dem zurückliegenden YomHaZikaron fielen; die Gesamtzahl seit 1860 beläuft sich nun auf 23.085.


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(Bank Israel, 12.04.13)



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Hamas versucht vermehrt, israelische Soldaten zu kidnappen

Seit Anfang des Jahres verzeichnete Shin Bet einen dramatischen Anstieg bei Versuchen der Hamas, israelische Soldaten zu entführen.  weiter
Ein hebräisches Wort zum Wochenende: balagan

Anstatt des üblichen Wochenendtipps bieten wir heute die Erklärung der Bedeutung des hebräischen Wortes balagan.  weiter
Botschafter treffen zur U-21-Fußball-Europameisterschaft in Israel zusammen

In diesem Jahr findet die U-21-Fußball-EM in Israel statt. Es ist das größte Sportereignis seit Staatsgründung.  weiter
 
 


23.085 Soldaten fielen zum Schutz Israels

Das Verteidigungsministerium veröffentlichte heute Morgen im Vorfeld des YomHaZikaron, dem „Gedenktag für die Gefallenen in den Kriegen Israels und durch Terror“, die Anzahl der gefallen Soldaten. Dieses Jahr erhöhte sich die Zahl um 92 Soldaten, die seit dem zurückliegenden YomHaZikaron fielen; die Gesamtzahl seit 1860 beläuft sich nun auf 23.085.

Unter den 92 Gefallenen waren 37 Soldaten, 12 Personen, die Sicherheitskräften wie der Polizei angehörten und 43 IDF Veteranen, die an den Spätfolgen ihrer Verletzungen, die sie als Soldaten erlitten hatten, verstarben.

Laut Verteidigungsministerium haben 17.000 Familien den Verlust eines Familienmitgliedes, das in der IDF diente, zu beklagen, darunter etwa 5000 Witwen und mehr als 2000 Waisen.


Netanyahu trifft sich mit IDF Waisen

Gestern Abend sprach Ministerpräsident Binyamin Netanyahu im Verteidigungsministerium mit Waisen von der Organisation „IDF Witwen und Waisen“.


Ministerpräsiden Netanyahu mit den Kindern verstorbener Soldaten (Foto: Amt des Ministerpräsidenten)


Er sagte zu ihnen: „Ich bin sehr gerührt, mit Euch heute hier zu sein. Wir sind eine große Familie. Jeder von Euch trägt großen Schmerz in sich. Während jeder individuelle Schmerz unterschiedlich ist, haben wir alle eines gemeinsam – den gemeinsamen Schmerz.


In diesem Raum werden viele Entscheidungen über den Staat gefällt, die den Staat schützen sollen. Eure Väter sind die Helden, die es ermöglicht haben, dass wir überhaupt hier leben können, und der Preis dafür war sehr hoch. Wir leben damit jeden Tag. Ich werde niemals meinen Bruder vergessen – nicht eine Sekunde. Der Tag, an dem er getötet wurde, war ein sehr schwerer Tag.


Wir, die Hinterbliebenen, verstehen den Schmerz des anderen ohne es auszusprechen, doch solltet ihr wissen, dass darüber zu sprechen es einfacher macht. Ich bedaure, dass ich das erst nach vielen Jahren verstanden habe.

Ohne Eure Eltern würde der Staat Israel nicht existieren. Über 23.000 sind für Israel gefallen. Während der Shoah sind 20.000 Juden täglich ermordet worden. Den Unterschied machen Eure Väter. Ich wünsche Euch nur Gutes. (…)“.

(Amt des Ministerpräsidenten/JPost, 12.04.13)

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Hamas versucht vermehrt, israelische Soldaten zu kidnappen

Seit Anfang des Jahres verzeichnete Shin Bet im Westjordanland einen dramatischen Anstieg bei Versuchen der Hamas, israelische Soldaten zu entführen. Bereits 33 Entführungsversuche gab es 2013 verglichen mit insgesamt 24 im letzten Jahr.


Soldatin (Foto: Archiv)

Hochrangige IDF-Offiziere warnten bereits in den vergangenen Monaten vor den Aktivitäten der Hamas, die entführten Soldaten als „Verhandlungsmasse“ zum Freipressen palästinensischer Gefangener aus israelischen Gefängnissen zu missbrauchen.

Laut Aussage von Shin Bet wurden einige der Entführungsversuche nur wenige Stunden vor der geplanten Ausführung vereitelt.

Der Deal, der zur Freilassung von Gilad Shalit führte, hatte die Hamas verstärkt angereizt, israelische Soldaten zu entführen, sagte ein hochrangiger IDF-Vertreter. Solche Entführungen seien mit zwei bis drei bewaffneten Terroristen leicht zu realisieren.

„Die Hamas ist sich dessen bewusst, dass es schwierig ist, Raketen im Westjordanland zu platzieren und auf Israel auszurichten. Deshalb geht die Hamas erfolgversprechendere Methoden an“, sagte der IDF-Vertreter.

„Unsere Ermittlungen innerhalb der Hamas zeigen uns die Dreistigkeit dieser Entführungen. Bisher waren wir in der Lage, Entführungen zu vereiteln, aber der Umfang ist außergewöhnlich hoch und es ist nicht klar, wie lange wir diese Versuche noch verhindern können“, ergänzte er.

Um Entführungen zu verhindern, hat die IDF ihre Verhaltensrichtlinien für Soldaten verschärft. So ist es ihnen beispielsweise nicht mehr erlaubt zu trampen.


(ynet,12.04.13)

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Ein hebräisches Wort zum Wochenende: balagan


Balagan im Kinderzimmer (Foto: Laura Schultz via Mabels Labels)

Anstatt des üblichen Wochenendtipps bieten wir heute an dieser Stelle die Erklärung für die Bedeutung des hebräischen Wortes balagan, dessen Gebrauch in Israel oft notwendig ist. Das Wissen um die Bedeutung dieses Wortes ist daher also geradezu essentiell. Auf Deutsch würde man es wohl am ehesten mit Unordnung oder unordentlich übersetzen. Das aber trifft nicht genau den Kern von balagan, das über die Bedeutung von Unordnung oder dessen Gegenteil hinausgeht.

Balagan kann Verwirrung oder Chaos bedeuten. Es gibt sogar eine Plural-Form (balaganim), mit der am ehesten Probleme oder Schwierigkeiten beschrieben werden.

Der Mikrobiologe Ehud Gazit,  geht sogar so weit zu sagen, Kreativität und balaganistiyut („Balaganistentum“) seien die zwei Markenzeichen des israelischen Unternehmers.

Doch trotz aller Israelischkeit, liegen die Wurzen von balagan nicht in der hebräischen Sprache. Vielmehr entstammt es der mittelalterlichen Unterhaltungsform der Commedia dell’arte.

Die Ursprünge von balagan liegen laut dem Wörterbuch Even Shoshan beim persischen Wort balakhaana , was „äußeres Zimmer“ oder „oberes Zimmer“ bedeutet. Das Wort wanderte über die türkische zur russischen Sprache und erweiterte seine Bedeutung vom bloßen Zimmer zum Veranstaltungsort der volkstümlichen Commedia dell’arte, so der Hebräisch-Experte Rubik Rosenthal.

Balagan wurde so zur Bezeichnung für diese Art des Theaters. Das Wort bekam damit die Konnotation für etwas Fröhliches, Buntes und letztlich etwas Chaotisches, schreibt Rosenthal. Die Ursprünge des Wortes balagan liegen also in einem Mischmasch aus Kulturen und Sprachen. Sehr israelisch also.

(Haaretz, 12.04.13)

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Botschafter treffen zur U-21-Fußball-Europameisterschaft in Israel zusammen

Die Botschafter der sieben europäischen teilnehmenden Länder an der U-21-Fußball-Europameisterschaft 2013 trafen sich am 9. April 2013 in Tel Aviv mit dem Präsidenten des Israelischen Fußballbundes, Avi Luzon, zusammen.


Die Botschafter der teilnehmenden Nationen machen sich warm (Foto: Oded Karni)

Der deutsche Botschafter in Israel, Andreas Michaelis, und Rafi Schutz, Direktor der Europa-Abteilung im Auswärtigen Amt in Jerusalem, waren ebenfalls anwesend. In dem Gespräch ging es um die Vorbereitungen für die Europameisterschaft auf lokaler und nationaler Ebene.


Vom 5. bis 18. Juni 2013 wird die U-21-Fußball-Europameisterschaft von Israel in 140 Länder übertragen. Israel ist erstmals Ausrichter dieses Turniers und somit automatisch qualifiziert. Tausende von Tickets wurden bereits verkauft. Der Leiter der Organisation der Meisterschaft, Ronen Hershko, hat große Erwartungen an das Turnier, da es das wichtigste Sportereignis seit der Staatsgründung Israels ist.

(Israelischer Fußballbund, 11.04.13)

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Chaim Noll auf Lesereise

Der deutsch-israelische Schriftsteller Chaim Noll, der seit 1995 Midreshet Sde Boker in der Wüste Negev lebt, unterrichtet neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit an der Universität in Be"er Scheva und reist regelmäßig zu Vorträgen und Lesungen nach Deutschland.


Chaim Noll

Chaim Noll wird im Mai an verschiedenen Orten im Bundesgebiet aus seinem 2012 erschienenen Buch "Kolja. Geschichten aus Israel" lesen und sich anschließend Fragen zur aktuellen Lage in Israel und dem Nahen Osten stellen. Die Veranstaltungsorte sowie Pressestimmen finden Sie hier: http://www.verbrecherverlag.de/date/list   Das jüdische Wochenmagazin „tachles“ meint: "In kurzen, leichtfüßigen Erzählungen entwirft der Autor ein Porträt dieser vielfältigen, multikulturellen Gesellschaft."

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