Dienstag, 22.01.2008
 
 
Außenminister-Besuch in Sderot
 

Im Gespräch mit Bürgern (Foto: Flash90)

Israels Außenministerin Tzipi Livni hat am Montag gemeinsam mit ihrem niederländischen Amtskollegen Maxime Verhagen die von dem ständigen Raketenbeschuss aus dem Gaza-Streifen geplagte südisraelische Kleinstadt Sderot besucht.

In der anschließenden gemeinsamen Pressekonferenz verurteilte Verhagen das terroristische Regime der Hamas im Gaza-Streifen.

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Treibstofflieferungen nach Gaza

Beratung zum Militärdienst


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1 € - 5.5081 NIS (+0.025%)
1 CHF- 3.4431 NIS (-0.075%)
1 £ - 7.4156 NIS (+0.191%)
1 $ - 3.7950 NIS (-0.158%)

(Bank of Israel, 22.01.08)



Am Hermon schneit es es.

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Israelischer Patriotismus bleibt beständig


Wie schon in den Jahren zuvor bezeichnen sich auch Anfang 2008 etwa zwei Drittel aller Israelis als Patrioten.

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Tel Aviv plant neue Strandpromenade


Die Stadt Tel Aviv plant einen umfassenden Ausbau ihrer Strandpromenade.

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Raketen- und Schussangriffe auf Südisrael


Die ständigen Terrorangriffe auf Südisrael aus dem nördlichen Gaza-Streifen dauern an. Bis zum frühen Nachmittag sind heute bereits wieder zehn Kassam-Raketen in Richtung der Städte Sderot und Ashkelon abgefeuert worden.  Verletzt wurde dabei niemand, doch entstand Sachschaden in einem Kibbutz.

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Außenminister-Besuch in Sderot

Israels Außenministerin Tzipi Livni hat am Montag gemeinsam mit ihrem niederländischen Amtskollegen Maxime Verhagen die von dem ständigen Raketenbeschuss aus dem Gaza-Streifen geplagte südisraelische Kleinstadt Sderot besucht. In der anschließenden gemeinsamen Pressekonferenz verurteilte Verhagen das terroristische Regime der Hamas im Gaza-Streifen.

„Ich habe mit meinen eigenen Augen nicht nur gesehen, wie klein die Region ist, sondern auch, was für Konsequenzen terroristische Aktivitäten dort mit sich bringen. Heute in Sderot war ich Zeuge der schrecklichen Folgen der andauernden Raketen- und Mörsergranatenangriffe, der Angst unschuldiger Menschen, unschuldiger Zivilisten, die dort versuchen, ein normales Leben zu führen mit ihren Kindern, deren Angst ich ebenfalls sah. Es ist absolut klar, dass es keine Entschuldigung für die verabscheuungswürdigen Akte des Terrorismus gibt. Es ist absolut klar, dass auch die Niederlande diese Attacken auf das Schärfste verurteilen. Und es zeigt und beweist einmal mehr, dass es – so wie ich es sehe – keinen Platz für die Hamas am Verhandlungstisch gibt.

Bevor wir mit der Hamas reden können, muss sie Israel anerkennen. Sie muss der Gewalt abschwören und die Autorität in Gaza den palästinensischen Strukturen übergeben, und die Niederlande werden an dieser Position auch innerhalb der EU strikt festhalten.“


Besichtigung von Kassam-Raketen (Foto: Flash90)

Außenministerin Livni nahm in diesem Zusammenhang u.a. zu Israels Verhalten gegenüber der palästinensischen Bevölkerung im Gaza-Streifen Stellung:

„Um die Vision des Friedens zu fördern, müssen die Palästinenser verstehen, dass sie durch Terrorismus keine politischen Ziele erreichen werden. Die Hamas repräsentiert nicht die nationalen Bestrebungen der Palästinenser, sondern einen extremen ideologischen Teil, der das Recht von Nicht-Muslimen, in der Region zu leben, nicht akzeptieren kann. Es geht nicht einmal um die Existenz des Staates Israel als solchem. Und, ja, die Politik besteht darin, den Palästinensern das Verständnis zu vermitteln, dass, wenn diese Terroristen ihre Führer sind, es keine Hoffung mit diesen Führern gibt. Die Hoffnung kommt mit den pragmatischen Führern. Aber, nein, wir bestrafen die Bevölkerung nicht, und wir versuchen, die humanitäre Situation im Gaza-Streifen auf dem Level zu halten, der in Hinsicht auf humanitäre Belange notwendig ist.

Grundsätzlich denke ich, dass Israel in der Hinsicht ein einmaliger Ort auf der Welt ist, dass es die Elektrizität liefert, die von diesen Terroristen gegen Israel verwendet wird. Wir haben die Übergänge für humanitäre Zwecke geöffnet, nicht wegen der Forderungen der internationalen Gemeinschaft, sondern weil dies unseren Werten entspricht. Aber letzten Endes müssen wir auf diese Terroristen antworten, die die Zivilbevölkerung gebrauchen und missbrauchen. Sie sind dort im Gaza-Streifen, der Gaza-Streifen wird von ihnen kontrolliert, und sicherlich ist das Leben nicht leicht, wenn man von einer Terrororganisation kontrolliert wird. Und, ganz nebenbei – die Hamas kann das Leben der Palästinenser in einer Minute verändern, allein dadurch, dass sie den Terrorismus stoppt. Sie kann ihr Leben in einer Minute erleichtern. Sie wissen das, im Übrigen. Sie sind nicht bereit, jene Schritte zu tun, die dafür notwendig sind.“

Der vollständige Wortlaut der Pressekonferenz in englischer Sprache findet sich unter dem folgenden Link: http://www.mfa.gov.il/MFA/Government/Speeches+by+Israeli+
leaders/2008/Joint+press+conference+with+Israeli+FM+Livni+and+
Dutch+FM+Verhagen+21-Jan-2008.htm

(Außenministerium des Staates Israel, 21.01.08)

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Treibstofflieferungen nach Gaza

Israels Verteidigungsminister Ehud Barak hat heute die Einfuhr von Treibstoff und Hilfsgütern in den Gaza-Streifen autorisiert. Dazu gehören Kochgas, 500 000 Liter Diesel für Generatoren, 2.2 Millionen Liter Industrietreibstoff für Kraftwerke sowie 50 Lastwagen mit humanitären Hilfsgütern.


Am Übergang Nahal Oz (Foto: Reuters)

Infrastrukturminister Biyamin Ben Eliezer sagte gestern auf der Herzliya-Konferenz: „Wir sind der einzige Staat, wo der Konsument jeden Morgen seine Raketen auf das Land richtet, das den größten Teil seiner Energie bereitstellt.“

(Außenministerium des Staates Israel, 22.01.08)

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Israelischer Patriotismus bleibt beständig



Wie schon in den Jahren zuvor bezeichnen sich auch Anfang 2008 etwa zwei Drittel aller Israelis als Patrioten. Konstant geblieben ist mit 92 Prozent auch der hohe Anteil derer, die bereit sind, für ihr Land zu kämpfen. Dies ergibt der neueste ‚Expression of Patriotism Index’, der diese Woche auf der Herzliya-Konferenz vorgestellt worden ist.

Die mittels eines Fragenkatalogs über nationale Moral und Patriotismus erstellte Studie zeigt weiterhin, dass Israelis ‚Patriotismus’ vorwiegend mit „Liebe zum Land“ assoziieren; andere Werte wie die hebräische Sprache, soziale Gerechtigkeit oder staatliche Institutionen treten demgegenüber zurück.

Offensichtlich kommt der religiösen Identifikation eine zunehmend größere Bedeutung zu, was sich daran erkennen lässt, dass der Stolz von jüdischen Israelis auf ihre jüdische Identität mehrheitlich größer ist als der auf ihre israelische Identität.

Das nationale Symbol, das beim breitesten Spektrum der Israelis auf die meiste Resonanz stößt, ist die Sirene am Gedenktag für die gefallenen Soldaten.

(The Jerusalem Post, 22.01.08)

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Tel Aviv plant neue Strandpromenade

Die Stadt Tel Aviv plant einen umfassenden Ausbau ihrer Strandpromenade. Das Projekt hat allerdings bereits Proteste von Umweltschutzorganisationen und Bürgerinitiativen auf sich gezogen.


(Simulation: Stadt Tel Aviv)

Der Entwurf (Bild) sieht neben einer generellen Erweiterung vor, dass an den zentralen Stränden der Stadt zwischen der Gordon-Straße im Norden und dem Delphinarium im Süden die Höhenunterschiede zwischen der bestehenden Promenade und dem Strand ausgenutzt werden sollen, um Treppen und Terrassen zu errichten, die zum Sitzen mit dem Blick aufs Meer einladen. Die Konstruktion soll allein Fußgängern vorbehalten sein, das Fahrradfahren wäre verboten. Für dieses Vorhaben müssten der Breite nach etwa drei bis zehn Meter dem Sandstrand abgetrotzt werden.

Eben diese Verkleinerung des ohnehin schon recht schmalen Strandes ist es, was Umweltschützer und besorgte Bürger beunruhigt. Die Stadtverwaltung beruft sich hingegen auf die Tatsache, dass sich der Strand in den vergangenen Jahren auf natürliche Weise verbreitert habe. Die Proteste werden Morgen in erster Instanz vor dem Stadtrat geprüft.

(Haaretz, 22.01.08)

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Raketen- und Schussangriffe auf Südisrael

Die ständigen Terrorangriffe auf Südisrael aus dem nördlichen Gaza-Streifen dauern an. Bis zum frühen Nachmittag sind heute bereits wieder zehn Kassam-Raketen in Richtung der Städte Sderot und Ashkelon abgefeuert worden.  Verletzt wurde dabei niemand, doch entstand Sachschaden in einem Kibbutz. Gestern Nachmittag waren ebenfalls neun Raketen im westlichen Negev gelandet.

Heute Morgen fand zudem wieder ein Schussangriff auf Feldarbeiter nahe dem Kibbutz ein Hashlosha statt, wo in der letzten Woche ein Freiwilliger aus Ecuador ermordet worden war. Durch das rechtzeitige Eingreifen von Einheiten der israelischen Armee konnte ein derartiges Unglück diesmal abgewendet werden.

(Yedioth Ahronot, 22.01.08)

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Events
Beratung zum Militärdienst

Am 05. Februar wird ein Vertreter der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) Wehrdienstpflichtigen für persönliche Beratungsgespräche in der Botschaft des Staates Israel in Berlin zur Verfügung stehen.

Die Treffen finden statt in der Botschaft des Staates Israel in Berlin, Auguste-Viktoria-Str. 74-76, 14193 Berlin. Ihre Vereinbarung erfolgt nur nach persönlicher Anmeldung unter der Email-Adresse cons-heb@berlin.mfa.gov.il oder per Fax: 030-89045519. Interessenten werden gebeten, das Thema des Treffens, ihren Vor- und Nachnamen, ihre israelische Ausweisnummer und Kontaktdaten anzugeben.

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Wir vergessen euch nicht

Ehud Goldwasser, vor 560 Tagen in den Libanon entführt

Eldad Regev, vor 560 Tagen in den Libanon entführt

Gilad Shalit, vor 576 Tagen in den Gazastreifen entführt


Unter dem folgenden Link finden sich Informationen zu den entführten Soldaten sowie Hinweise dazu, wie der Kampf um ihre Freilassung unterstützt werden kann: http://www.habanim.org/en/German.html

Karnit Goldwasser, die Ehefrau des seit über einem Jahr entführten Soldaten Udi Goldwasser, bittet die Weltöffentlichkeit in einer Videobotschaft um Hilfe bei der Befreiung ihres Mannes.

Ihr Hilferuf in englischer Sprache findet sich unter dem folgenden Link: http://switch3.castup.net/cunet/gm.asp?ClipMediaID=988135&ak=null

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