Montag, 29.04.2013
 
 
Vier neue Geldscheine vorgestellt
 

Die Kommission von Bank Israel für die Einsetzung neuer Geldscheine hat vier neue Shekel-Scheine vorgestellt, die ab Herbst dieses Jahres in Umlauf gebracht werden sollen.

Die Regierung hat am Sonntag die ersten beiden Scheine bestätigt, über die weiteren wird in einer späteren Sitzung entschieden. Alle vier Scheine zeigen hebräisch-sprachige Schriftsteller des 20. Jahrhunderts.

Ab Herbst wird es demnach einen 50-Shekel-Schein mit dem Portrait Shaul Tshernikovskis (1875-1943) geben, der Schritt für Schritt den bisherigen Schein ablöst, der Literaturnobelpreis-Träger Samuel Joseph Agnon zeigt. Gleichzeitig wird der neue 200-Shekel-Schein mit Nathan Alterman (1910-1970) eingeführt; von diesem Schein lächelte bisher der ehemalige Staatspräsident Zalman Shazar.

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Omri Vitris & Band



05. Mai, Berlin


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1 € – 4.7002 NIS (0.028%)
1 CHF – 3.8243 NIS (0.183%)
1 £ – 5.5735 NIS (0.156%)
1 $ – 3.5920 NIS (-0.333%)

(Bank Israel, 29.04.13)



Heiß

Jerusalem: 21/30°C
Tel Aviv: 21/35°C
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Be‘er Sheva: 22/35°C
Ein Gedi: 30/38°C
Eilat: 30/38°C




Projekte von ConAct – Koordinierungszentrum Deutsch-Israelischer Jugendaustausch

Kürzlich fanden zwei Veranstaltungen von ConAct statt.   weiter
Rakete auf Israel

Palästinensische Terroristen aus dem Gazastreifen haben am Samstag erneut eine Grad-Rakete auf israelisches Gebiet abgefeuert.   weiter
ZAHAL behandelt Verwundete mit Trockenplasma

Seit einigen Jahren werden in Krankenhäusern in der westlichen Welt zunehmend Trockenblut-Produkte eingesetzt, um Blutungen zu behandeln.   weiter
[UEBERSCHRIFT]
 
 


Projekte von ConAct – Koordinierungszentrum Deutsch-Israelischer Jugendaustausch

Mit einer viertägigen abschließenden Veranstaltung in Berlin ist am Samstag die elfmonatige Fortbildungsreihe „Projekte leiten – Begegnungen begleiten“ erfolgreich zu Ende gegangen. An der intergenerationell ausgerichteten Fortbildung nahmen etwa 20 Fachkräfte der Jugend- und Bildungsarbeit aus Deutschland und Israel teil. Darunter waren einige, die bereits in deutsch-israelische Austauschprogramme involviert sind.

Der Großteil der Fortbildungsteilnehmerinnen und –teilnehmer jedoch nutzte das Programm als Grundlage dafür, in ihren Organisationen zukünftig einen Austausch aufzubauen oder konzeptionell weiterzuentwickeln. In insgesamt vier Fortbildungsteilen konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer  fundierte Kenntnisse über eine Pädagogik internationaler Jugendarbeit im deutsch-israelischen Kontext aneignen sowie methodische Zugänge ausprobieren und reflektieren.


(Foto: ConAct)

In Workshops und Vorträgen beschäftigten sie sich mit den Themen Erinnerung und Gedenken, kulturelle Vielfalt und Israel im Kontext von Nahostkonflikt und Antisemitismus. Höhepunkt für viele der Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland war der Fortbildungsteil in Israel im Februar 2013, wo sie zusammen mit den Fachkräften aus Israel an einem achttägigen gemeinsamen Programm teilnahmen. Die deutschen und israelischen Fachkräfte hatten bereits im September 2012 in Werftpfuhl (Brandenburg) und Berlin den bilateralen Lern- und Arbeitsprozess begonnen und konnten in Israel nun an persönliche Diskussionen und thematische Auseinandersetzungen anknüpfen. Die Fortbildungsreihe des Koordinierungszentrums Deutsch-Israelischer Jugendaustausch - ConAct, fand in Kooperation mit dem Council of Youth Movements Israels sowie der Israel Youth Exchange Authority statt.

Ebenfalls dieser Tage ging ein bewährtes Format der Förderung der deutsch-israelischen Jugendkontakte in eine neue Runde: Das Match-Making Programm New Con-T-Acts findet in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal statt.

Das Programm von ConAct und der Israel Youth Exchange Authority unterstützt Träger und Organisationen im Bereich der Bildungs- und Jugendarbeit in Deutschland und Israel beim Aufbau einer deutsch-israelischen Kooperation sowie bei der Konzeption eines gemeinsamen Begegnungsprogramms für Jugendliche und Fachkräfte.

Der erste Teil des intensiven Programms fand in diesem Jahr in Berlin statt. Der zweite Teil in Israel ist für Juni dieses Jahres geplant. Neben gegenseitigen Besuchen der zukünftigen Projektpartner beschäftigen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Programms mit inhaltlichen Fragen der Programmplanung und werden hinsichtlich organisatorischer und administrativer Rahmenbedingungen der Projektförderung beraten.

Seit 2003 entstanden durch das Match-Making Programm New Con-T-Acts rund  80 neue deutsch-israelische Projektkooperationen, die Jugendaustauschprogramme durchführen. Sie tragen  kontinuierlich  dazu bei, die deutsch-israelischen Jugendkontakte weiter in der Zivilgesellschaft zu verankern und möglichst vielen Jugendlichen in Deutschland und Israel die Teilnahme an einem Austauschprojekt zu ermöglichen.

(ConAct, 29.04.13)

Mehr zu ConAct – Koordinierungszentrum Deutsch-Israelischer Jugendaustausch unter http://bit.ly/WSJugendaustausch

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Rakete auf Israel



Palästinensische Terroristen aus dem Gazastreifen haben während der Lag ba-Omer-Feierlichkeiten am Samstagabend erneut eine Grad-Rakete auf israelisches Gebiet abgefeuert. Die Rakete detonierte im Bezirk Sdot ha-Negev.

In der Nacht zum Sonntag haben die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) daraufhin im südlichen Gazastreifen Ziele angegriffen, die als Basis für terroristische Aktivitäten dienen. Auch ein Waffendepot wurde angegriffen. 

(Maariv/Israelische Verteidigungsstreitkräfte, 28.04.13)

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ZAHAL behandelt Verwundete mit Trockenplasma

Seit einigen Jahren werden in Krankenhäusern in der westlichen Welt zunehmend Trockenblut-Produkte eingesetzt, um Blutungen zu behandeln. Diese Produkte bestehen vornehmlich aus Blutplasma, das zu Pulver getrocknet wurde.

Eine Expertenkommission des Sanitätscorps der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) hat den möglichen Einsatz solchen Trockenplasmas im Feld geprüft und entschieden, dass ZAHAL die weltweit erste Armee sein wird, die solche Produkte außerhalb von medizinischen Einrichtungen zur Behandlung von Verletzten einsetzen wird.

„Das Trockenplasma enthält über die Flüssigkeit für die Bewahrung des Blutvolumens hinaus auch Gerinnungshemmer. Ein weiterer wichtiger Vorteil ist, dass das Trockenplasma bis zu 15 Monate lang bei Raumtemperatur gelagert werden kann“, so Dr. Dani Gandler vom Sanitätscorps.

Im vergangenen Monat wurde zum ersten Mal weltweit einem Menschen außerhalb eines Krankenhauses Trockenplasma verabreicht. Ein Palästinenser hatte nach einem Verkehrsunfall schwere Blutungen am Bauch und wurde von einem Krankenwagen von ZAHAL vor Ort behandelt. Die Rettungssanitäterin legte ihm eine intravenöse Infusion mit dem kostbaren Stoff, bevor der Verletzte mit einem Hubschrauber abtransportiert wurde. Er wurde vor einigen Tagen aus dem Krankenhaus entlassen.

(Haaretz, 29.04.13)

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Vier neue Geldscheine vorgestellt

Die Kommission von Bank Israel für die Einsetzung neuer Geldscheine hat vier neue Shekel-Scheine vorgestellt, die ab Herbst dieses Jahres in Umlauf gebracht werden sollen.

Die Regierung hat am Sonntag die ersten beiden Scheine bestätigt, über die weiteren wird in einer späteren Sitzung entschieden. Alle vier Scheine zeigen hebräisch-sprachige Schriftsteller des 20. Jahrhunderts.

Ab Herbst wird es demnach einen 50-Shekel-Schein mit dem Portrait Shaul Tshernikovskis (1875-1943) geben, der Schritt für Schritt den bisherigen Schein ablöst, der Literaturnobelpreis-Träger Samuel Joseph Agnon zeigt. Gleichzeitig wird der neue 200-Shekel-Schein mit Nathan Alterman (1910-1970) eingeführt; von diesem Schein lächelte bisher der ehemalige Staatspräsident Zalman Shazar.


Vorder- und Rückseiten der neuen 50- und 200-Shekel-Scheine (Foto: Bank Israel)

Ab April nächsten Jahres sind dann zwei Frauen dran: Den 20-Shekel-Schein soll zukünftig die Dichterin Rachel (1890-1931) zieren, den 100-Shekel-Schein Leah Goldberg (1911-1970). Verzichten müssen die Israelis damit in Zukunft auf täglichen Kontakt zum ehemaligen Ministerpräsidenten Moshe Sharett und zum ehemaligen Staatspräsidenten Yitzhak Ben-Zvi.

Während die geschlechterparitätische Entscheidung für zwei Frauen und zwei Männer allseits positiv aufgenommen wurde (zur Einführung des Neuen Israelischen Shekels 1985 war auf dem 1-Shekel-Shein die ehemalige Ministerpräsidentin Golda Meir zu sehen gewesen, sie blieb jedoch die einzige Frau auf einem israelischen Geldschein, der noch dazu seit 1999 nicht mehr in Umlauf ist), stieß die Tatsache, dass es sich bei allen neuen Gesichtern auf den Scheinen um europäischstämmige Juden (Ashkenasim) handelte, auf Kritik.

Die Kommission wehrte sich gegen den Vorwurf: Es sei darum gegangen, moderne hebräische Schriftsteller zu verewigen, hieß es. Und die Begründer der modernen israelischen Literatur seien nun einmal sämtlich Ashkenasim gewesen.

(Ynet, 27./28.04.13)

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Biopharma: Übernahme von Prolor


(Foto: itrade)

Der multinationale Pharmakonzern OPKO Health Inc übernimmt für 480 Mio US-Dollar das israelische Unternehmen PROLOR BIOTECH.

Den Beitrag dazu finden Sie auf dem Blog des Trade Centers unter http://bit.ly/itrade20

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Events



Omri Vitris & Band

Am Sonntag, den 5. Mai 2013, ist Omri Vitis & Band zu Gast in Berlin Köpenick.

Der in seiner Heimat sehr erfolgreiche Sänger und Gitarrist Omri Vitis und seine Band aus Israel spielen sowohl einzeln als auch gemeinsam mit Dirk Zöllner & Band sowie Musikern der Söhne Mannheims ein spezielles Folk-Rock Doppel-Konzert und beginnen damit ihre Deutschlandtournee in Berlin - in der Stadtkirche St. Laurentius in Alt-Köpenick.

Mehr Informationen unter http://bit.ly/WSOmriVitris

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