Montag, 27.05.2013
 
 
Peres in Jordanien
 

Präsident Shimon Peres befindet sich auf einem diplomatischen Besuch in Jordanien, wo er Israel auf dem Weltwirtschaftsforum für den Nahen Osten und Nordafrika vertritt.

Am Rande der Konferenz traf Peres auch mit dem jordanischen König Abdullah II. zusammen. Die beiden Staatsoberhäupter diskutierten Möglichkeiten zur Wiederbelebung der Friedensverhandlungen in der Region. Beide Seiten kamen überein, dass die Zweistaatenlösung die einzige gangbare Lösung für den Konflikt mit den Palästinensern sei, und lobten die Bemühungen der US-Regierung um eine Wiederaufnahme des Friedensprozesses. König Abdullah betonte, wie wichtig in seinen Augen die Friedensinitiative der Arabischen Liga sei.


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Uni Haifa führt muslimische und christliche Feiertage ein

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(Bank Israel, 24.05.13)



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[UEBERSCHRIFT]
 
 


Uni Haifa führt muslimische und christliche Feiertage ein

Der Senat der Universität Haifa hat beschlossen, drei zusätzliche Feiertage einzuführen, die für alle Studierenden gelten sollen. Es handelt sich um das christliche Weihnachten, den letzten Tag des Ramadan (Eid al-Fitr) und das muslimische Opferfest. Die Universität Haifa ist damit die erste israelische Universität, die nicht-jüdische Feiertage offiziell in ihre Semesterplanung aufnimmt.


Die Universität Haifa (Foto: Zvi Roger)

Der Präsident der Universität, Amos Shapira, erklärte Haaretz gegenüber: „Es handelt sich um eine Entscheidung, die unsere Vision widerspiegelt. Unser oberstes Ziel ist Exzellenz in Forschung und Lehre, und dies möchten wir gerne in einer Atmosphäre von Toleranz und Offenheit verwirklichen. Unsere Studierenden lernen und forschen zusammen, und es erscheint uns nur natürlich, dass sie auch ihre wichtigen Feiertage gemeinsam begehen.“

Die neuen Feiertage werden ab dem nächsten Studienjahr eingeführt.

(Haaretz, 27.05.13)

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Peres in Jordanien

Präsident Shimon Peres befindet sich auf einem diplomatischen Besuch in Jordanien, wo er Israel auf dem Weltwirtschaftsforum für den Nahen Osten und Nordafrika vertritt.


König Abdullah II. und Präsident Peres (Foto: GPO/Marc Neiman)

Am Rande der Konferenz traf Peres auch mit dem jordanischen König Abdullah II. zusammen. Die beiden Staatsoberhäupter diskutierten Möglichkeiten zur Wiederbelebung der Friedensverhandlungen in der Region. Beide Seiten kamen überein, dass die Zweistaatenlösung die einzige gangbare Lösung für den Konflikt mit den Palästinensern sei, und lobten die Bemühungen der US-Regierung um eine Wiederaufnahme des Friedensprozesses. König Abdullah betonte, wie wichtig in seinen Augen die Friedensinitiative der Arabischen Liga sei.

Beim Weltwirtschaftsforum hielt Präsident Peres auch eine Rede. Darin sagte er unter anderem:

„Der Nahe Osten von heute ist mit einer jungen Generation gesegnet, einer der jüngsten in der Welt. 99 Millionen seiner Bewohner sind bereits online. Die junge Generation bedient sich moderner Werkzeuge, um ins neue Zeitalter einzutreten.


Präsident Peres während seiner Rede (Foto: Reuters)

Freunde, der Arabische Frühling, von dem so viele junge Menschen sprechen, könnte Jobs und Fortschritt bringen. Das Zeitalter der Wissenschaft ruft nach ökonomischer Kooperation, Ausbildungs-Austausch und wissenschaftlicher Zusammenarbeit. Es bietet Jung und Alt gleichermaßen Möglichkeiten und gleiche Rechte für Frauen.

Trotz der vielen Hürden auf dem Weg zum Frieden dürfen wir niemals die positiven Entwicklungen in unserer Region aus den Augen verlieren. Ägypten und Israel haben Frieden geschlossen. Jordanien und Israel haben Frieden geschlossen. Diese Abkommen halten der Zeit stand.

Wir reichen allen Ländern im Nahen Osten unsere Hand zum Frieden. Es gibt kein Land, keine Religion, die wir als unsere Feinde betrachten. Die einzigen Feinde sind die Feinde des Friedens.

Die Menschen im Iran sind nicht unsere Feinde. Es ist die iranische Politik, die für uns alle eine Bedrohung darstellt. Unsere Region und der Rest der Welt können die hegemonialen Ambitionen dieses brutalen Regimes nicht akzeptieren. Und die internationale Gemeinschaft kann brutale bedrohende Waffen nicht als Norm für den Rest der Welt akzeptieren.

Freunde, wir und unsere palästinensischen Nachbarn müssen so schnell wie möglich zu Verhandlungen zurückkehren und Frieden schließen.

Präsident Abbas, Sie sind unser Partner, und wir sind Ihrer. Sie teilen unsere Hoffnungen und Anstrengungen für den Frieden, und wir teilen Ihre. Wir können und sollten den Durchbruch schaffen. […] Die Geschichte wird uns nicht nach dem Verhandlungsprozess beurteilen, sondern nach seinem Ergebnis. Die Hürden von heute werden im Licht des Friedens erblassen.

Die arabische Friedensinitiative ist ein bedeutender Wandel und eine strategische Gelegenheit. Sie ersetzt die Strategie des Krieges durch die Weisheit des Friedens.

Wir müssen uns von der Skepsis verabschieden, die besagt, dass Krieg unvermeidlich ist. Krieg ist nicht unvermeidlich. Frieden ist unvermeidlich.

Wir schätzen die Anwesenheit des amerikanischen Außenministers John Kerry bei dieser Konferenz. Außenminister Kerry bringt mit sich ein beeindruckendes Moment und den Wunsch, etwas zur Vervollständigung des Friedensprozesses beizutragen. Dies wird durch einen einfallsreichen Wirtschaftsplan ergänzt.

Präsident Obama hat bei seinem Besuch in der Region ein Angebot für eine neue Öffnung der Friedensperspektive gemacht. Lieber John, ich weiß, dass alle Seiten auf Ihre Entschlossenheit zählen können. […]

Es gibt immer noch eine offene Wunde auf der Landkarte, nämlich das schreckliche Blutvergießen in Syrien. Außenminister Kerry versucht gegenwärtig, diese Tragödie zu beenden. Israel mischt sich in der syrischen Krise nicht ein. Wir unterstützen die Bemühungen des Ministers, die Gewalt zu beenden. Wir sind ruhig, aber nicht gleichgültig. […]

Frieden sollte zwischen Menschen geschlossen werden, nicht nur zwischen Regierungen. Freunde, ich bin hier, um der Hoffnung und dem Wunsch des israelischen Volkes Ausdruck zu verleihen, dass der Konflikt beendet und ein friedliches neues Zeitalter beginnen wird.“

(Außenministerium des Staates Israel, 27.05.13)

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Mazal tov! Sie fahren nach Israel zur U21-Europameisterschaft!

BILD und die Botschaft des Staates Israel suchten drei Paare, die eine Reise nach Israel zur U21-Europameisterschaft im Fußball vom 5. bis zum 13. Juni gewinnen konnten.

Die Teilnehmer mussten dazu formulieren, warum gerade sie diese Reise gewinnen sollten.

Wer gewonnen hat, erfahren Sie auf unserem Blog unter http://bit.ly/blogU21EMBild

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Übung des Heimatschutzes

Diese Woche ist in Israel die Woche des nationalen Notstands, in deren Rahmen verschiedene Krisenszenarien durchgespielt werden.


(Foto: IDF)

Um 12.30 Uhr Ortszeit ertönte daher im ganzen Land eine Sirene, die die Einwohner aufrief, die ausgewiesenen Schutzräume aufzusuchen und dort zehn Minuten zu bleiben. Das Lehrpersonal, sowie die Schülerinnen und Schüler übten zudem das Verhalten im Falle eines Raketenbeschusses und das Aufsuchen der Luftschutzkeller an den Schulen.

Um fünf nach sieben Uhr abends soll eine weitere Sirene erklingen. Getestet wird zudem auch das System der Alarme per SMS.

Die Übung soll auf einen großangelegten Raketenangriff, etwa aus dem Libanon oder Syrien, vorbereiten. Ministerpräsident Netanyahu erklärte bei der wöchentlichen Kabinettssitzung am Sonntag: „Die Bedrohungen, denen die israelische Heimatfront ausgesetzt ist, haben sich in den vergangenen Jahren bedeutend vergrößert. Israel ist derjenige Staat auf der Welt, der am meisten durch Raketen bedroht ist, und wir bereiten uns auf jedes mögliche Szenario vor.“

(Amt des Ministerpräsidenten/Haaretz, 26./27.05.13)

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