Mittwoch, 29.05.2013
 
 
Netanyahu: Gegen Verleumdung hilft nur Wahrheit
 

Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat sich bei der Eröffnung der vierten Konferenz des Global Forum for Combating Antisemitism (GFCA) mit einer Videobotschaft an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gewandt.

In seiner Rede sagte er unter anderem:

„Nach dem Entstehen Israels ist es heute in Mode zu sagen: ‚Ich hasse Juden nicht, ich finde nur nicht, dass sie einen Staat haben sollten‘, oder, dass ihr Staat illegitim sei und kein Recht habe zu existieren."

Mit diesem Angriff werden in der Regel drei Argumente verbunden, die alle falsch sind.

Das erste ist, dass Israel sich der Kriegsverbrechen schuldig macht. Wir, die Kriegsverbrecher angemessen bekämpfen, wir, deren Städte von Terroristen angegriffen werden, die aus Wohngebieten schießen, und uns dennoch bemühen, diejenigen, die die Raketen abfeuern, zielgenau zu treffen – wir werden von den Kriegsverbrechern der Kriegsverbrechen beschuldigt."

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(Bank Israel, 29.05.13)



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Israelisch-palästinensische Hightech-Kooperationen

Israel ist weltweit als die „Startup-Nation“ bekannt, aber auch in der palästinensischen Wirtschaft fehlt es nicht an technischem Talent.  weiter
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Israelisch-palästinensische Hightech-Kooperationen

Israel ist weltweit als die „Startup-Nation“ bekannt, aber auch in der palästinensischen Wirtschaft fehlt es nicht an ausgebildeten Programmierern und technischem Talent. Was läge da näher, so dachten sich das Peres Center for Peace und die Israelische Handelskammer, als Möglichkeiten zur Zusammenarbeit auszuloten.

Auf dem Google Campus an der Universität Tel Aviv kamen daher am Sonntagabend Mitglieder der israelischen und palästinensischen Hightech-Community zusammen, um übers Geschäft zu sprechen.


Universität Tel Aviv (Foto: David Shay)

Der IT-Sektor macht acht Prozent der palästinensischen Wirtschaft aus, und palästinensische Firmen haben mehrere Vorteile gegenüber Firmen in anderen Erdteilen, gerade wenn es um Outsourcing geht: Eine Rolle spielen nicht nur die geringe räumliche Entfernung und die Tatsache, dass Israel und die Palästinensischen Autonomiegebiete dadurch in derselben Zeitzone liegen – auch hebräische Sprachkenntnisse sind für viele palästinensische IT-ler selbstverständlich. Darüber hinaus sind sich die Mentalitäten von Israelis und Palästinensern einander deutlich vertrauter als etwa die von Israelis und Indern oder Chinesen.

„Mit unseren palästinensischen Partnern zu kommunizieren, ist einfacher“, sagt auch Yishai Frankel, der Chef der Abteilung für Forschung und Entwicklung bei Intel in Jerusalem.

Und Murad Tahboub, Geschäftsführer von Asal Technologies, deren 130 Ingenieure für Cisco in Israel arbeiten, erklärt: „Es gibt hier einen Pool an Arbeitskräften, der durch israelische und multinationale Firmen noch nicht ausgeschöpft wird.“

Alles in allem ist es also lohnenswert für israelische Hightech-Firmen, mit palästinensischen Firmen zusammenzuarbeiten. Und dass wirtschaftliches Wachstum darüber hinaus eine wichtige Voraussetzung für beständigen Frieden ist, zeigt auch die Initiative von US-Außenminister John Kerry, der am Sonntag verkündet hat, mit einem Fonds von vier Milliarden US-Dollar die palästinensische Wirtschaft entwickeln zu wollen.

(Jerusalem Post, 29.05.13)

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Netanyahu: Gegen Verleumdung hilft nur Wahrheit

Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat sich bei der Eröffnung der vierten Konferenz des Global Forum for Combating Antisemitism (GFCA) mit einer Videobotschaft an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gewandt.

In seiner Rede sagte er unter anderem:

„Nach dem Entstehen Israels ist es heute in Mode zu sagen: ‚Ich hasse Juden nicht, ich finde nur nicht, dass sie einen Staat haben sollten‘, oder, dass ihr Staat illegitim sei und kein Recht habe zu existieren.

Mit diesem Angriff werden in der Regel drei Argumente verbunden, die alle falsch sind.

Das erste ist, dass Israel sich der Kriegsverbrechen schuldig macht. Wir, die Kriegsverbrecher angemessen bekämpfen, wir, deren Städte von Terroristen angegriffen werden, die aus Wohngebieten schießen, und uns dennoch bemühen, diejenigen, die die Raketen abfeuern, zielgenau zu treffen – wir werden von den Kriegsverbrechern der Kriegsverbrechen beschuldigt. […]

Das zweite ist, dass wir expansiv seien, wir wollten keinen Frieden, seien nie zu Kompromissen bereit. Dies ist offensichtlich falsch. Der Staat Israel hat immer wieder Zugeständnisse angeboten und für den Frieden Zugeständnisse gemacht, die kein anderes Volk, kein anderer Staat in der Geschichte jemals gemacht hat. […]

Wir sind bereit, für den Frieden – für einen echten Frieden – Kompromisse einzugehen. Es ist unsere größte Hoffnung, dass wir eines Tages in Frieden mit unseren Nachbarn leben. […]

Das dritte Argument ist, dass wir die Menschenrechte verletzen. Haben Sie das gehört? Israel, das eine Land im weiten Raum, das die Rechte aller – Frauen, Minderheiten, jedes Individuums – achtet, die Zugang zum besten Rechtssystem der Welt haben. Israel hat eine frei Presse und eine lebendige Demokratie, und Israel wird beschuldigt, die Menschenrechte zu verletzen. […]

Diese drei Verunglimpfungen – dass Israel der Kriegsverbrechen schuldig sei, dass es keinen Frieden will und seine Expansionspolitik weiter verfolgt und dass wir Menschenrechtsverletzungen begehen – sind Teil einer antisemitischen Kampagne, die gegen das jüdische Volk und seinen Staat geführt wird.

Das heißt: Sie haben viel zu tun, und ich hoffe, Sie sind bereit dafür. Ich bin sicher, dass Sie glauben, dass es nur eine Abhilfe für Verleumdung gibt, und das ist die Wahrheit. Und ich ermutige Sie zu kämpfen und die Schlacht der Wahrheit zu gewinnen."

(Außenministerium des Staates Israel, 28.05.13)

Die vollständige Videobotschaft finden Sie unter http://bit.ly/NetanyahuGFCA13

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Amos Oz erhält Franz-Kafka-Preis

Der israelische Schriftsteller Amos Oz wird mit dem renommierten tschechischen Franz-Kafka-Preis ausgezeichnet. Dies gab die Franz-Kafka-Gesellschaft am Montag bekannt.


Oz (Foto: David Shankbone)

Der diesjährigen Jury, die über den Träger des mit 10.000 US-Dollar dotieren Preises entscheidet, gehörte in diesem Jahr unter anderem Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki an. Unter den Preisträgern waren in der Vergangenheit etwa US-Autor Philip Roth und Elfriede Jelinek .

Der Preis wird jedes Jahr an einen Autor vergeben, dessen Werke „die Leser unabhängig von Herkunft, Nationalität und Kultur ansprechen“.

Oz wird die Auszeichnung im Oktober in Prag entgegennehmen.

(Haaretz, 27.05.13)

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Elkin: Rückkehr in den Menschenrechtsrat möglich

Vize-Außenminister Ze’ev Elkin hat in seiner Rede vor der vierten Konferenz des Global Forum for Combating Antisemitism (GFCA) angekündigt, Israel wolle die Beziehungen zum UN-Menschrechtsrat wieder aufnehmen.


Minister Elkin während seiner Rede (Foto: GPO)

Elkin erklärte:

„Israel leidet nicht nur in der arabischen und muslimischen Welt unter offizieller und institutionalisierter Diskriminierung. Wir begegnen solcher Sonderbehandlung auch im Menschrechtsrat in Genf, wo, trotz der hochtrabenden Aussagen von Universalismus und Gleichbehandlung, Israel nicht Mitglied einer Regionalgruppe und darüber hinaus das einzige Land ist, das einen eigenen Tagesordnungspunkt, den berüchtigten Punkt 7, hat, der dazu vorgesehen ist, seine sogenannten Menschenrechtsverletzungen zu verurteilen.

Andere Länder wie Nordkorea, Saudi Arabien, der Irak, der Jemen und andere, die nicht gerade für ihren Schutz von Minderheiten, der Pressefreiheit und anderer politischer und ziviler Rechte bekannt sind, werden dagegen selten oder nie verurteilt. Doch Zahlen sprechen eine deutlichere Sprache als Wörter – 46 von 103 mit einem bestimmten Land verbundene Resolutionen und sechs von 19 Sondersitzungen seit Einsetzung des Menschenrechtsrates wenden sich gegen Israel. Kann solch ein schlechtes Ergebnis als irgendetwas anderes definiert werden als Antisemitismus, getarnt als Anti-Israelismus?

Aus genau diesem Grund der immanenten Diskriminierung hat Israel im vergangenen Jahr beschlossen, seine Kontakte und Kooperation mit dem Menschrechtsrat einzufrieren. Seitdem haben uns viele Länder gebeten, unsere Politik zu ändern. Und ich frage mich: Soll Israel dem zustimmen, dass es diskriminiert wird, oder sollten wir unsere Politik erst ändern, wenn die Diskriminierung beendet wird? Die Antwort ist deutlich, und nach langen Überlegungen habe ich vor kurzem einer diplomatischen Verbindung mit dem Rat und wichtigen Akteuren in der internationalen Gemeinschaft zugestimmt, um zu sehen, ob wir zu einer Übereinkunft und Garantien dafür kommen können, die unsere Rückkehr in den Rat ermöglichen und gleichzeitig sicherstellen, dass gegenüber Israel dort Fair Play und internationale Standards gelten.“

(Außenministerium des Staates Israel, 28.05.13)

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