Montag, 03.06.2013
 
 
Alles ist bereit für die U21-EM – Netanyahu empfängt U21-Nationalmannschaft
 

Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat am Sonntag in seinem Amtssitz in Jerusalem die U21-Nationalmannschaft im Fußball empfangen. Israel ist ab Mittwoch Gastgeberland der U21-Europameisterschaft.

Netanyahu sagte: „Wie alle Israelis bin auch ich sehr aufgeregt. Ich schaue Fußball und spiele auch manchmal selbst, was in meinem Alter seinen Preis hat. […] Der Erfolg dieses Turniers ist, dass es in Israel stattfindet. Ich habe mich darüber gefreut, dass UEFA-Präsident Michel Platini der Meinung war, dass das Turnier hier stattfinden solle; das ist sehr wichtig für ein Land, das den Sport liebt."

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(Bank Israel, 03.06.13)



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„… das bin nicht ich.“

Enas Massalha wurde 1979 in Dabouriyye in Galiläa geboren, und wenig deutete darauf hin, dass ihr Weg sie einmal in die Mailänder Scala führe...  weiter

Bionisches Auge entwickelt


Israelische Wissenschaftler haben eine Technologie entwickelt, die blinden Menschen die Möglichkeit geben könnte, sehen zu lernen.

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Alles ist bereit für die U21-EM – Netanyahu empfängt U21-Nationalmannschaft

Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat am Sonntag in seinem Amtssitz in Jerusalem die U21-Nationalmannschaft im Fußball empfangen. Israel ist ab Mittwoch Gastgeberland der U21-Europameisterschaft.


Die U21-Nationalmannschaft mit Ministerpräsident Netanyahu (Foto: GPO)

Netanyahu sagte: „Wie alle Israelis bin auch ich sehr aufgeregt. Ich schaue Fußball und spiele auch manchmal selbst, was in meinem Alter seinen Preis hat. […] Der Erfolg dieses Turniers ist, dass es in Israel stattfindet. Ich habe mich darüber gefreut, dass UEFA-Präsident Michel Platini der Meinung war, dass das Turnier hier stattfinden solle; das ist sehr wichtig für ein Land, das den Sport liebt. Die israelische Nationalmannschaft steht für etwas ganz wichtiges, sie repräsentiert alle Teile der israelischen Gesellschaft, die sich vereinigt haben, um gemeinsam für das Land zu spielen. Sie werden den Staat Israel würdig vertreten.“

Dass das Turnier in Israel stattfinden kann, ist im Wesentlichen dem Einsatz von Avi Luzon zu verdanken, dem Vorsitzenden des Israelischen Fußballbundes, der in endloser Überzeugungsarbeit in der UEFA vor etwa anderthalb Jahren die gewünschte Zustimmung für das diesjährige Turnier erreichen konnte.

Seitdem war viel zu tun, denn die UEFA nimmt die U21-EM genauso wichtig wie die Turniere der regulären Auswahlen.

So wurden etwa die vier Austragungsstadien Teddy in Jerusalem, Bloomfield in Tel Aviv-Jaffo, Ha-Moshava in Petach Tikva und das Stadion von Netanya umfangreichen Umbauten unterzogen, die unter anderem solche Details wie die Größe der Umkleiden für die Spieler betrafen.

Nachdem die Stadien den UEFA-Vorgaben entsprachen, waren die Hotels dran: Diese dürfen nur in einer bestimmten Entfernung zu den Stadien liegen und müssen auch im Berufsverkehr in einer bestimmten Zeit zu erreichen sein. Immerhin 14 Hotels entsprachen hierbei den Vorgaben, so dass nun alles bereit ist für die Spieler der sieben Gästemannschaften.

Die Übertragungsrechte für die EM wurden in 140 Länder verkauft, und zu den Spielen werden 170.000 Zuschauer erwartet – hauptsächlich aus England, Deutschland, Holland und Italien. Dabei sein werden auch zahlreiche Prominente wie etwa aus Deutschland Günter Netzer, Lothar Matthäus und Matthias Sammer – nicht zu vergessen natürlich die bis zu 150 Talentscouts auf der Suche nach neuen Spielern für ihre Clubs.

(Amt des Ministerpräsidenten/Haaretz, 03.06.13)

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„… das bin nicht ich.“

Enas Massalha wurde 1979 in Dabouriyye in Galiläa geboren, und wenig deutete darauf hin, dass ihr Weg sie einmal in die Mailänder Scala führen würde.

„Meine Eltern kamen aus völlig mittellosen Familien, die ihre Kinder gerade ebenso mit Kleidung und Essen versorgen konnten, und daher wollten meine Eltern uns alles bieten“, erklärt die Sopranistin.


Eines der vielen Projekte von Massalha (links):
Oper für Kinder

„Meine Familie war für alles offen, und die Musik war immer wichtig. Alle meine Geschwister machen Musik. Mein Großvater kann nicht lesen und schreiben, aber als er gehört hat, dass ich Gesang studieren würde, hat er ausgerufen ‚Gelobt sei Allah‘“, fährt sie fort.

Als Kind nimmt Massalha Klavierunterricht im Yisreel-Tal, mit 17 kommt der Gesang dazu. Der Direktor der Musikschule empfiehlt ihr, an der Musikakademie in Jerusalem vorzusingen – und sie wird aufgenommen. Ein Schock sei das zunächst gewesen, erzählt sie, denn mit der Technik habe sie sich bis dahin gar nicht beschäftigt gehabt. Doch dann ging alles sehr schnell.

Sie erhielt ein Stipendium des amerikanisch-israelischen Kulturfonds und gewinnt mehrere Gesangswettbewerbe. Parallel dazu wurde sie in das Programm „Studio Opera“ der Israelischen Oper eingeladen, das junge Talente fördert, und wo sie zwei Jahre lang sang. Während eines Konzertes in Ramallah wurde Daniel Barenboim auf sie aufmerksam. „Er fragte mich, was ich morgen mache, und ich sagte, das müsse er mir sagen“, erinnert sich die Sopranistin. „Und er sagte ‚Komm in die Philharmonie und singe mir und Zubin vor‘“. Sie habe kaum eine Begleitung dafür gefunden, denn Pianisten seien in der Regel nicht bereit, von einem Tag auf den anderen vor Daniel Barenboim und Zubin Mehta zu spielen. Bei den Feiern zum 75. Geburtstag des Israelischen Philharmonieorchesters trat sie dann als Solistin auf und erhielt anschließend ein Stipendium für die Staatsoper Unter den Linden.

Auch in Berlin springt sie ins kalte Wasser. Mehrere Jahre lang singt sie mit den ganz Großen, tritt auch in Salzburg und zuletzt in der Mailänder Scala auf. Jedoch fühlt sie sich nie ganz bei sich.

Schließlich kehrt die gefeierte Sopranistin mit 30 Jahren nach Israel zurück und organisiert in Haifa einen Gala-Abend für arabisches Publikum. Große Sorge habe sie damals gehabt, erzählt sie, wie das Konzert aufgenommen würde. Doch dann kam die große Überraschung. „Es kamen 400 Leute, ich hätte mir nicht vorstellen können, dass es so eine Bereitschaft gibt. Das Publikum war mehr dafür bereit als ich – und ich war richtig sauer auf mich, dass ich daran gezweifelt hatte.“

Seitdem tritt Massalha mit verschiedenen Programmen in Israel auf, die westliche und orientalische Traditionen miteinander vereinen. „Ich konnte einfach nicht weiter ein Instrument in der Welt der Oper bleiben“, so die Sängerin heute. „Das europäische musikalische Ohr der Oper, das bin ich nicht. Die Konzerte hier, für meine Community, haben mich daran erinnert, warum ich gerne singe.“

(Haaretz, 03.06.13)

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Bionisches Auge entwickelt

Israelische Wissenschaftler haben eine Technologie entwickelt, die Menschen, die von Geburt an blind sind, die Möglichkeit geben könnte, sehen zu lernen.


(Foto: Petr Novák, Wikipedia)

Es handelt sich um eine bionische Kontaktlinse, die über eine kleine Kamera visuelle Informationen aus der Umwelt erhält und diese in Signale für die Linse umsetzt. Die Linse wiederum überträgt die Signale über Elektroden an die Hornhaut des Auges und von dort in bestimmte Gehirnareale, wo ein Stimulus generiert wird, der eine visuelle Information simuliert.

Das Verfahren muss erst noch zu größeren klinischen Tests zugelassen werden, doch Prof. Zeev Zalevsky, Leiter des Forschungsteams an der Bar Ilan-Universität, die das Projekt durchführt, ist optimistisch:

„Diese Technologie bedeutet gute Neuigkeiten für die Menschheit, besonders für Menschen, die von Geburt an blind sind, weil hier keine OP nötig ist, oder andere wichtige Sinne oder Organe beschädigt werden können“, erklärt Zalevsky.

(Haaretz, 31.05.13)

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Microsoft feiert ein Jahr „Startup Accelerator“

Microsoft Israel hat in Jaffo das einjährige Jubiläum seines „Startup Accelerators“ gefeiert, eines Programmes, das es 13 israelischen Neugründungen erlauben sollte, ihre Ideen in einer geschützten Atmosphäre zu entwickeln.

Das Programm ist äußerst erfolgreich, erklärt Yanki Margalit, selbst Gründer und Mentor in dem Programm. „Sie haben eine Atmosphäre und Umgebung geschaffen, die beinahe vollständig frei von Interessen ist, und das ist toll“, sagt er.

Microsoft hat nun erneut 13 Plätze in dem Programm ausgeschrieben, doch mehr als das: Zukünftig sollen ähnliche Programme auch in anderen Ländern aufgelegt werden.

(Ynet, 02.06.13)

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