Dienstag, 04.06.2013
 
 
Hochwasser in einigen Teilen Deutschlands
 



Die Botschaft des Staates Israel spricht den Menschen in den Hochwassergebieten ihre Anteilnahme aus.

Botschafter Yakov Hadas-Handelsman erklärte: „Wir sind in Gedanken bei den Betroffenen und hoffen auf eine baldige Entspannung der Lage.“

(Botschaft des Staates Israel, 04.06.13)




Ulrich Sahm
auf
Vortragsreise in Deutschland

09. - 30.06.13


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(Bank Israel, 03.06.13)



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Israelische Spenderniere rettet palästinensischem Jungen das Leben

Es war eine Tragödie, wie sie das Leben von Eltern zerstören kann: Der dreijährige Noam fiel aus einem Fenster der Wohnung seiner Eltern im vierten Stock und erlitt schwerste Hirnverletzungen.

Nach einiger Zeit stellten die Ärzte fest, dass sein Leben nicht mehr zu retten war.

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Hamas-Aktivist verhaftet

Der Allgemeine Sicherheitsdienst (SHABAK) hat im Mai einen 26-jährigen Mann aus Ramallah festgenommen, der geplant hatte, Israelis zu entführen.  weiter
Reserveeinsätze abgesagt

Generalstabschef Benny Gantz hat entschieden, die Einsätze von Reserveeinheiten für dieses Jahr zunächst abzusagen.

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Israelische Spenderniere rettet palästinensischem Jungen das Leben

Es war eine Tragödie, wie sie das Leben von Eltern zerstören kann: Der dreijährige Noam fiel aus einem Fenster der Wohnung seiner Eltern im vierten Stock und erlitt schwerste Hirnverletzungen. Nach einiger Zeit stellten die Ärzte fest, dass sein Leben nicht mehr zu retten war.

Da Organspenden im Judentum umstritten und Noams Eltern Sarit und Avi religiös sind, berieten sie sich in dieser schweren Stunde mit einem Rabbiner, ob er unter religiösen Aspekten eine Organspende für erlaubt halten würde. Dieser stimmte zu, und es wurde ein passender Empfänger für eine der Nieren von Noam gesucht.

Da Noam erst drei Jahre alt war, kam als Empfänger nur eine Person mit einem Gewicht von unter 30 kg in Frage. Auf der Empfängerliste fand sich tatsächlich ein Treffer, ein zehnjähriger palästinensischer Junge aus der Nähe von Bethlehem, der bereits seit sieben Jahren im Krankenhaus Shaarej Tzedek auf eine Spenderniere wartete und dessen Familienangehörige als Spender nicht geeignet waren.


Der zehnjährige Empfänger der Niere (Foto: Schneider Medical Center)

Da der Junge kein Einwohner Israels ist, mussten Noams Eltern ihr Einverständnis erklären, was sie ohne zu zögern taten.

„Uns ist es egal, dass es sich um ein palästinensisches Kind handelt“, so Mutter Sarit heute. „Ich hoffe, es bringt uns Frieden.“

Nach der Operation sagte der Vater des Empfängers, ihm fehlten die Worte, um seine Dankbarkeit gegenüber der Familie Naor auszudrücken. Nach Jahren des Wartens wirke sein Sohn mit der neuen Niere wie neugeboren.

Die Transplantation wurde im Schneider Medical Center durchgeführt, dem Krankenhaus, das landesweit mit Abstand die meisten Organtransplantationen an Kindern durchführt. Seit ihrer Gründung hat die Kinderklinik über 400 Herz-, Lungen-, Leber- und Nierentransplantationen bei Säuglingen, Kindern und Jugendlichen vorgenommen.

Sarit bat darum, mit Präsident Shimon Peres sprechen zu dürfen, dessen Einsatz für den Frieden sie sehr bewundert, und dem Krankenhaus gelang es, zwischen dem Präsidenten und Noams Mutter ein Telefonat zu arrangieren, indem er den Eltern sein Beileid aussprach.

„Es ist schrecklich, ein Kind im Alter von drei Jahren zu verlieren“, so Peres. „Mein Herz ist bei Ihnen.“ Die Entscheidung für die Organspende bezeichnete er als „einen der bewegendsten Beiträge für den Frieden“.

(Schneider Medical Center/Ynet/Jerusalem Post, 03.06.13)

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Hamas-Aktivist verhaftet

Der Allgemeine Sicherheitsdienst (SHABAK) hat im Mai einen 26-jährigen Mann aus Ramallah festgenommen, der geplant hatte, Israelis zu entführen. Dies wurde am Montag bekannt.


(Foto: Archiv/IDF)

Bei seiner Vernehmung stellte sich heraus, dass der Verhaftete sich im Monat zuvor in Jordanien mit einem Vertreter der Hamas getroffen hatte, der in Israel zu 101 lebenslänglichen Freiheitsstrafen verurteilt worden und im Zuge der Vereinbarung zur Freilassung von Gilad Shalit aus dem Gefängnis entlassen worden war.

Im Rahmen des Treffens in Jordanien sei der Verdächtige für Aktivitäten der Hamas angeworben und beauftragt worden, Anschläge und Entführungen gegen israelische Zivilisten und Soldaten durchzuführen. Des Weiteren habe man ihm den Auftrag erteilt, Täter für weitere Aktionen anzuwerben. In Kürze hätte der Mann außerdem zu einem militärischen Training im Sudan aufbrechen sollen.

(Israelische Verteidigungsstreitkräfte, 03.06.13)

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Reserveeinsätze abgesagt

Am Ende eines Treffens zu den bevorstehenden Kürzungen im Wehretat hat Generalstabschef Benny Gantz entschieden, die Einsätze von Reserveeinheiten für dieses Jahr zunächst abzusagen.


(Foto: Archiv/IDF)

Unmittelbar betrifft dies vier Truppenverbände, die in den kommenden zwei Wochen bereits zu Einsätzen hätten ausrücken sollen. Etwa 70 weitere Einsätze von Reservisten werden bis Ende des Jahres annulliert und stattdessen von Wehrpflichtigen ausgeführt.

Dies würde auf Kosten von Training für die betreffenden Wehrpflichtigen gehen, so ZAHAL.

Das Verteidigungsministerium hatte in den Haushaltsverhandlungen auf eine Erhöhung des Wehretats gedrungen, während Finanzminister Yair Lapid diesen kürzen wollte. In dem schließlich von Ministerpräsident Binyamin Netanyahu verkündeten Kompromiss waren die Kürzungen moderater ausgefallen, als von Lapid gefordert.

(Israelische Verteidigungsstreitkräfte/Ynet, 04.06.13)

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Events

Ulrich Sahm auf Vortragsreise in Deutschland

Der in Jerusalem lebende Journalist Ulrich Sahm ist vom 9. bis zum 30. Juni auf Vortragsreise in Deutschland.

 
Ulrich Sahm

Alle Termine unter http://bit.ly/sahmvortraege

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