Freitag, 25.01.2008
 
 
Israel bereit sich auf Terrorwelle aus dem Sinai vor
 

Die Hamas und andere palästinensische Terrororganisationen haben die Öffnung der Grenze zwischen Ägypten und dem Gaza-Streifen in den vergangenen Tagen dazu genutzt, Terroristen auf die Sinai-Halbinsel zu verlagern, von wo aus sie nach Israel eindringen sollen.

Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL), die Polizei und die Allgemeine Sicherheitsbehörde (SHABAK) haben ihre Einsatzkräfte entlang der israelisch-ägyptischen Grenze daher verstärkt. Sollten Terroristen vom Sinai aus nach Israel gelangen, könnten sie Selbstmordanschläge verüben, Soldaten oder Zivilisten verschleppen und landwirtschaftliche Gemeinden oder Armeebasen nahe der Grenze angreifen.

Außerdem werden Israelis vor Reisen auf den Sinai gewarnt, und solche, die sich momentan dort befinden, werden zur schnellen Rückkehr aufgefordert. Schließlich erhöht die Präsenz palästinensischer Terroristen auf der Halbinsel die Wahrscheinlichkeit von Anschlägen auf Touristenzentren. Auch Ägypten ist angesichts dieser Terrorbedrohung alarmiert.

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Jugendkonferenz zum internationalen Holocaust-Gedenktag am 27.01


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1 € - 5.4624 NIS (+1.025%)
1 CHF- 3.3922 NIS (+0.251%)
1 £ - 7.3447 NIS (+1.598%)
1 $ - 3.7100 NIS (-0.760%)

(Bank of Israel, 25.01.08)



Über das Wochenende wird es wieder ungemütlicher.

Jerusalem: 5-13°C
Tel Aviv: 8-18°C
Haifa: 8-18°C
Be’er Sheva: 5-17°C
Ein Gedi: 9-19°C
Eilat: 7-18°C




Yad Vashem startet Website auf Arabisch


Die israelische Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem betreibt seit heute erstmals eine arabischsprachige Website, um sowohl israelische Araber als auch arabische Staaten zu erreichen, wo die Vernichtung von sechs Millionen Juden im Zweiten Weltkrieg marginalisiert, wenn nicht geleugnet wird.

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Yad Vashem startet Website auf Arabisch

Die israelische Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem betreibt seit heute erstmals eine arabischsprachige Website, um sowohl israelische Araber als auch arabische Staaten zu erreichen, wo die Vernichtung von sechs Millionen Juden im Zweiten Weltkrieg marginalisiert, wenn nicht geleugnet wird.

„Von nun an werden Arabisch Sprechende die Wahrheit über den Holocaust lernen können, ohne vom Hass getriebene Mittelsmänner“, sagte Wissenschafts-, Kultur- und Sportminister Ghaleb Majadle, Israels erster muslimischer Minister, bei der Eröffnungszeremonie in Jerusalem.

Der jordanische Prinz Hassan sagte in einem Video-Grußwort: „Diese pädagogische Website über den Holocaust auf Arabisch stellt eine einzigartige Gelegenheit dar, die Themen zu erlernen und zu verstehen, die nicht nur von historischer Bedeutung, sondern auch unerlässlich für unser heutiges Leben sind.“

Im vergangenen Jahr haben 7 Millionen Menschen aus mehr als 200 Staaten weltweit die Website von Yad Vashem besucht, darunter 56 000 aus muslimischen Ländern. Eine kleine Website auf Farsi ist bereits seit einigen Monaten online.

Eine neue Studie zeigt unterdessen, dass knapp 60 Prozent aller israelischen Araber es für notwendig erachten, in der Schule über den Holocaust zu lernen, weitere 40 Prozent würden eine Website über den Holocaust in arabischer Sprache besuchen.

(The Jerusalem Post, 24.01.08)

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Israel bereit sich auf Terrorwelle aus dem Sinai vor

Die Hamas und andere palästinensische Terrororganisationen haben die Öffnung der Grenze zwischen Ägypten und dem Gaza-Streifen in den vergangenen Tagen dazu genutzt, Terroristen auf die Sinai-Halbinsel zu verlagern, von wo aus sie nach Israel eindringen sollen.

Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL), die Polizei und die Allgemeine Sicherheitsbehörde (SHABAK) haben ihre Einsatzkräfte entlang der israelisch-ägyptischen Grenze daher verstärkt. Sollten Terroristen vom Sinai aus nach Israel gelangen, könnten sie Selbstmordanschläge verüben, Soldaten oder Zivilisten verschleppen und landwirtschaftliche Gemeinden oder Armeebasen nahe der Grenze angreifen.

Außerdem werden Israelis vor Reisen auf den Sinai gewarnt, und solche, die sich momentan dort befinden, werden zur schnellen Rückkehr aufgefordert. Schließlich erhöht die Präsenz palästinensischer Terroristen auf der Halbinsel die Wahrscheinlichkeit von Anschlägen auf Touristenzentren. Auch Ägypten ist angesichts dieser Terrorbedrohung alarmiert.

Die israelische Armee hat die Route 10 entlang der Grenze gesperrt und das Erziehungsministerium dazu angehalten, Schulausflüge in Teile des Negev und der Arava abzusagen.

Wie Avi Dichter, Israels Minister für öffentliche Sicherheit, gestern mitgeteilt hat, besteht die Gefahr, dass sich die Terroristen unter afrikanische Flüchtlinge und Wirtschaftsmigranten mischen oder auch die Netzwerke des herkömmlichen Schmuggels nutzen könnten.

(Haaretz, 25.01.08)

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Todesopfer bei Anschlag in Jerusalem

Bei zwei verschiedenen Anschlägen palästinensischer Terroristen in Jerusalem und im Westjordanland sind gestern Abend ein israelischer Grenzschützer getötet und vier weitere Israelis verletzt worden.

Bei dem ersten Vorfall eröffneten Terroristen das Feuer auf einen Kontrollpunkt im Ostjerusalemer Stadtteil Shoafat, wobei ein Polizist des israelischen Grenzschutzes (MAGAV) getötet und eine Kollegin schwer verletzt wurde. Der Polizei ist es bisher nicht gelungen, den bzw. die Täter zu stellen. Wie die palästinensische Nachrichtenagentur Maan mitteilt, hat eine bisher unbekannte Terrororganisation, die sog. ‚Rückkehr- und Kampfbrigaden’, die Verantwortung für den Anschlag übernommen. Die Organisation sagte, sie sei mit den Al-Aqsa Märtyrer-Brigaden der Fatah im Bunde.

Bei dem zweiten, etwa gleichzeitigen Vorfall überfielen zwei mit Messern und einer Pistole bewaffnete Palästinenser die Yeshiva Makor Chaim in der Siedlung Kfar Etzion unweit der israelischen Hauptstadt. Sie drangen in die Bibliothek ein und attackierten die Studenten und ihre Lehrer, die sich ihnen zur Wehr setzten. Dabei wurden ein Student und zwei Lehrer leicht verwundet. Einem der Lehrer, Rafael Singer, gelang es, einem der Terroristen die Pistole zu entwenden und die beiden Eindringlinge niederzuschießen.

(Haaretz, 25.01.08)

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Israelisch-europäische Handelsbeziehungen 2007

Auch im Jahr 2007 ist die Europäische Union Israels wichtigster Handelspartner geblieben. Aktuellen Angaben des israelischen Zentralamts für Statistik zufolge fallen 35 Prozent sowohl des Exports als auch des Imports auf EU-Staaten. Das Handelsdefizit mit der EU liegt bei 4.2 Milliarden Dollar, was einen Anstieg von 3.5 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet.

Der Export aus Israel in die folgenden europäischen Staaten belief sich auf mehr als eine Milliarde Dollar (Angaben in Klammern): Deutschland (1.9), Großbritannien (1.6), Holland (1.6), Frankreich (1.2), Italien (1.2), Türkei (1.2), Spanien (1.1).

Der Import nach Israel aus den folgenden europäischen Staaten belief sich auf mehr als eine Milliarde Dollar (Angaben in Klammern): Deutschland (3.5), Italien (2.3), Holland (2.1), Schweiz (2.1), Großbritannien (1.8), Türkei (1.6), Frankreich (1.5), Belgien (1.3).

(Diese Zahlen beinhalten nicht den Handel mit Diamanten)


Die Summe des israelischen Exports (einschließlich Diamanten) ist im Jahr 2007 um 7.3 Milliarden Dollar gewachsen; 3 Milliarden davon (41%) fallen auf den Export in EU-Staaten. Insgesamt ist der Export aus Israel nach Europa zurückgegangen, während der Export nach Israel aus Europa gewachsen ist.

Steigende Exportzahlen sind für Kroatien, Slowenien, Luxemburg, Malta, die Slowakei, Österreich und Schweden zu verzeichnen. Steigende Importzahlen sind für Lettland, Malta, Slowenien, Zypern, Luxemburg, Litauen, Portugal, Österreich und Estland zu verzeichnen.

 (Außenministerium des Staates Israel, 21.01.08)

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Events
Yad Vashem veranstaltet internationale Jugendkonferenz zum internationalen Holocaust-Gedenktag am 27.01

Am 1. November 2005, mehr als 60 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg, hat die Vollversammlung der Vereinten Nationen mit der Resolution 60/7 die Einrichtung des Internationalen Gedenktags für die Opfer des Holocaust verabschiedet. Dieser wird seitdem jährlich am 27. Januar, dem Tag der Befreiung von Auschwitz-Birkenau im Jahre 1945, begangen.

Zu diesem Anlass veranstaltet die israelische Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem eine dreitägige Konferenz für Jugendliche aus aller Welt. Es ist dies der erste Kongress an der International School for Holocaust Studies in Yad Vashem.


Weitere Informationen unter dem folgenden Link:
http://www1.yadvashem.org/education/department/hebrew/
january27Congress.html

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Wir vergessen euch nicht

Ehud Goldwasser, vor 562 Tagen in den Libanon entführt

Eldad Regev, vor 562 Tagen in den Libanon entführt

Gilad Shalit, vor 579 Tagen in den Gazastreifen entführt


Unter dem folgenden Link finden sich Informationen zu den entführten Soldaten sowie Hinweise dazu, wie der Kampf um ihre Freilassung unterstützt werden kann: http://www.habanim.org/en/German.html

Karnit Goldwasser, die Ehefrau des seit über einem Jahr entführten Soldaten Udi Goldwasser, bittet die Weltöffentlichkeit in einer Videobotschaft um Hilfe bei der Befreiung ihres Mannes.

Ihr Hilferuf in englischer Sprache findet sich unter dem folgenden Link: http://switch3.castup.net/cunet/gm.asp?ClipMediaID=988135&ak=null

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