Donnerstag, 13.06.2013
 
 
Netanyahu: Sanktionen allein sind nicht ausreichend
 

Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat im Rahmen der Israelisch-Polnischen Regierungskonsultationen in Warschau eine Rede gehalten. Darin sagte er unter anderem:

„Wie Sie wissen […], wurde mein verstorbener Vater 1910 in Warschau geboren. […] Warschau war zu dieser Zeit ein großes Zentrum jüdischen Lernens, jüdischer Kultur und jüdischen Lebens. […]

Die Ermordung von Millionen Juden durch die Nazis auf polnischem Boden ist ein Verbrechen, das in der Geschichte einzigartig ist. Morgen nehme ich an der Eröffnungszeremonie der jüdischen Ausstellung in Auschwitz-Birkenau teil. Wir werden niemals die Opfer des Holocaust vergessen […], und wir werden niemals unsere Verpflichtung vergessen zu verhindern, dass so etwas wieder geschieht."

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1 £ – 5.6626 NIS (-0.331%)
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(Bank Israel, 13.06.13)



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7,1% sind reformiert oder konservativ

7,1% der Juden in Israel bezeichnen sich selbst als reformiert oder konservativ. Dies geht aus dem israelischen Demokratieindex für 2013 hervor.

Gemessen an der Tatsache, dass es in ganz Israel lediglich 110 reformierte und konservative Gemeinden gibt, scheint diese Zahl erstaunlich hoch.  weiter
Ya’alon: Wir sind ein Volk, das nach Frieden strebt

Der Verteidigungsminister sprach auf einer Veranstaltung der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte.   weiter
In den Sommerferien ins Terrorcamp

Ein Korrespondent der Nachrichtenagentur AFP hat erneut das Ausmaß der Indoktrinierung palästinensischer Kinder im Gazastreifen deutlich gemacht.  weiter
 
 


Netanyahu: Sanktionen allein sind nicht ausreichend

Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat im Rahmen der Israelisch-Polnischen Regierungskonsultationen in Warschau eine Rede gehalten. Darin sagte er unter anderem:

„Wie Sie wissen […], wurde mein verstorbener Vater 1910 in Warschau geboren. […] Warschau war zu dieser Zeit ein großes Zentrum jüdischen Lernens, jüdischer Kultur und jüdischen Lebens. […]


Ministerpräsident Netanyahu und Präsident Tusk (Foto: GPO)

Die Ermordung von Millionen Juden durch die Nazis auf polnischem Boden ist ein Verbrechen, das in der Geschichte einzigartig ist.  Morgen nehme ich an der Eröffnungszeremonie der jüdischen Ausstellung in Auschwitz-Birkenau teil. Wir werden niemals die Opfer des Holocaust vergessen […], und wir werden niemals unsere Verpflichtung vergessen zu verhindern, dass so etwas wieder geschieht. […]

In unserem Suchen nach Frieden teilen wir einen gemeinsamen Wunsch. Sowohl Polen als auch Israel wollen Frieden. Jeder in Israel will Frieden. Ich will Frieden.

Um den Frieden zu erreichen, müssen wir verhandeln. Wir beide unterstützen die Bemühungen des [US-]amerikanischen Außenministers John Kerry, die Friedensverhandlungen wieder in Gang zu bringen. Wir wollen, dass diese amerikanische Anstrengung gelingt. Israel ist bereit zur Wiederaufnahme direkter Verhandlungen für den Frieden ohne Vorbedingungen. Ich glaube, wir sollten aufhören, über Vorbedingungen zu zanken. Ich glaube, wir sollten aufhören, über Verhandlungen zu verhandeln. Ich glaube, wir sollten sofort Friedensgespräche beginnen.

Mein Ziel ist ein historischer Kompromiss, der den Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern für immer beendet. Teil dessen wird ein entmilitarisierter palästinensischer Staat sein, der den jüdischen Staat anerkennt, gemeinsam mit eisern gepanzerten Sicherheitsarrangements für Israel – Anerkennung, Sicherheit, Entmilitarisierung. Ich glaube, dass dies die Elemente für den  Frieden sind. Ich stelle sie nicht als Vorbedingungen für Verhandlungen auf. Ich freue mich, diese Verhandlungen unverzüglich und ohne Vorbedingungen zu beginnen. Ich bin zu einem solchen Frieden bereit. Ich hoffe, die Palästinenser sind es auch. […]

Um die iranischen nuklearen Ambitionen zu stoppen, werden Sanktionen allein nicht ausreichen. Sie müssen mit einer glaubwürdigen militärischen Bedrohung verbunden werden. Das iranische Regime muss verstehen, dass es auf die eine oder andere Weise davon abgehalten werden wird, Atomwaffen zu entwickeln. […]

Was Syrien betrifft, so sind unsere beiden Länder beunruhigt über das Blutbad dort. Israel ist keine Partei im internen syrischen Konflikt. Doch Israel wird sich selbst verteidigen, wenn es angegriffen wird, und wir haben das Recht zu handeln, wenn unsere nationale Sicherheit bedroht ist. […]

Europa steht heute vor der Frage, ob die Hisbollah offiziell als Terrororganisation eingestuft werden sollte. Was für eine Frage! Wenn die Hisbollah keine Terrororganisation ist, dann weiß ich nicht, was eine Terrororganisation ist. Doch es handelt sich dabei nicht nur um ein israelisches Problem. Die Hisbollah hat unschuldige Zivilisten auf europäischem Boden ermordet. Und Europa kann und darf demgegenüber nicht gleichgültig sein. […]“

(Amt des Ministerpräsidenten, 12.06.13)

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7,1% sind reformiert oder konservativ

7,1% der Juden in Israel bezeichnen sich selbst als reformiert oder konservativ. Dies geht aus dem israelischen Demokratieindex für 2013 hervor.


(Foto: PhotoStock)

Gemessen an der Tatsache, dass es in ganz Israel lediglich 110 reformierte und konservative Gemeinden gibt, scheint diese Zahl erstaunlich hoch – tatsächlich jedoch ist sie gegenüber dem Vorjahr (8%) noch gesunken.

Eine der während des diesjährigen Demokratieindex gestellten Fragen lautete: „Fühlen Sie sich einer der Strömungen im Judentum zugehörig, und wenn ja, welcher?“ Ergebnis der Umfrage war, dass 3,9% der jüdischen Teilnehmer der Studie sich dem reformierten Judentum zugehörig fühlen, 3,2% dem konservativen und 26,5% dem orthodoxen Judentum. Die übrigen 66,4% der jüdischen Befragten fühlten sich keiner der drei Richtungen zugehörig.

(Haaretz, 11.06.13)

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Ya’alon: Wir sind ein Volk, das nach Frieden strebt

Verteidigungsminister Moshe Ya‘alon erklärte am Mittwoch bei einer Veranstaltung der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL):

„Während wir dieses Land aufbauen und entwickeln, gibt es auf der anderen Seite der Grenze nicht wenige Feinde, die unser Recht anzweifeln, hier als freies Volk in seinem eigenen Land zu sein. Staaten und Organisationen, nah und fern, die den Staat Israel und seine Bürger auf verschiedene Weisen treffen wollen; Raketen, Terror, Delegitimierung und das Streben nach Atomwaffen sind Teil einer Realität, mit der wir umgehen müssen.

Wir sind ein Volk, das nach Frieden strebt, und wir reichen unseren Nachbarn immer die Hand. So wurden wir erzogen, und dazu erziehen wir unsere Kinder. Doch der starke Nebel, der zurzeit den Himmel des Nahen Ostens verdunkelt, der Bürgerkrieg in Syrien, dessen Wiederschall bis zu uns gelangt, und die von Kopf bis Fuß bewaffneten Terrororganisationen an unseren nördlichen und südlichen Grenzen zwingen uns dazu, nicht einen Moment unsere Alarmbereitschaft aufzugeben, jeder möglichen Gefahr, jeder Bedrohung und jeder Schwierigkeit zuvorzukommen, den Krieg vom Land fernzuhalten und ihn zu gewinnen, sollte er, Gott behüte, doch eines Tages ausbrechen.“

(Israelische Verteidigungsstreitkräfte, 12.06.13)

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In den Sommerferien ins Terrorcamp

Ein Korrespondent der Nachrichtenagentur AFP hat erneut das Ausmaß der Indoktrinierung palästinensischer Kinder im Gazastreifen deutlich gemacht: Der Islamische Jihad lädt Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis sechszehn Jahren in diesen Tagen zu einer Art Ferienlager für angehende Terroristen ein.

Die Aktivitäten im Grenzort Rafah im Gazastreifen umfassten etwa Training an Kalaschnikow-Gewehren und Robben unter Stacheldraht. Darüber hinaus sei die Entführung eines israelischen Soldaten spielerisch eingeübt worden. Außerdem standen noch religiöse Unterweisungen auf dem Programm.

Fotos zeigen Kinder und Jugendliche in Tarnkleidung, wie sie mit Waffen hantieren und einen eigens aufgestellten israelischen Militärposten überfallen.

Fotos vom Sommerlager des Islamischen Jihad finden Sie unter http://bit.ly/ynetterrorcamp

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