Freitag, 14.06.2013
 
 
Rede des Ministerpräsidenten Netanyahu zur Eröffnung der Dauerausstellung in Block 27 in Auschwitz/Birkenau
 

Im Rahmen des Israelisch-Polnischen Regierungskonsultationen sprach Ministerpräsident Binyamin Netanyahu zur Eröffnung der Dauerausstellung in Block 27 in Auschwitz/Birkenau:

„Ich stehe heute hier mit Schmerzen, aber stolz. Ich spreche zu ihnen im Namen der Einwohner Israels und dem Volk Israel."


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(Bank Israel, 14.06.13)



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Formel 1-Autos donnern durch Jerusalem

Zahlreiche Rennwagen brausten gestern Nachmittag durch das Zentrum Jerusalems im Rahmen der ersten Formel 1-Friedensroadshow. Ungefähr 70.000 Tour...  weiter
 
 


Formel 1-Autos donnern durch Jerusalem

Zahlreiche Rennwagen brausten gestern Nachmittag durch das Zentrum Jerusalems im Rahmen der ersten Formel 1-Friedensroadshow. Ungefähr 70.000 Touristen und Einwohner – aus den westlichen und östlichen Vierteln der Hauptstadt – säumten die Straßen entlang der drei Kilometer langen Strecke im malerischen Zentrum Jerusalems. Die Formel 1-Rennwagen passierten unter anderem das legendäre King David Hotel, das noble Mamilla-Viertel, die kürzlich renovierte alte Bahnstation und die Mauern der Altstadt.

Fotos dieses außergewöhnlichen Spektakels sind auf der Flickr-Seite von „The Israel Project“ zu sehen unter diesem Link: http://bit.ly/JlemFormula1

(Times of Israel, 13.6.13)

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Maccabi Haifa erstmals israelischer Meister im Basketball

Mit einem historischen 86-79 Sieg gegen Maccabi Tel Aviv im Finale um die israelische Basketballmeisterschaft gelang es Maccabi Haifa erstmalig, den Titel zu holen. In dieser Saison hatte das Team aus Haifa um Trainer Brad Greenberg jedes Spiel gegen Maccabi Tel Aviv verloren, aber im wichtigsten Spiel des Jahres schafften sie es, diesen Trend zu stoppen. Es ist der erste Meisterschaftstitel fr Maccabi Haifa. Maccabi Tel Aviv konnte sich bereits 50 Mal ber den Titel freuen.


(JPost, 14.6.13)

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Wochenendtipp: Konzert von Mashina in Binyamina

Seit fast 30 Jahren gehört Mashina zu den einflußreichsten und erfolgreichsten israelischen Rockgruppen. Im Rahmen ihrer Sommertour treten sie morgen im Shuni-Amphitheater in Binyamina auf. Karten können hier bestellt werden: http://bit.ly/MashinaTickets

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Rede des Ministerpräsidenten Netanyahu zur Eröffnung der Dauerausstellung in Block 27 in Auschwitz/Birkenau

Im Rahmen des Israelisch-Polnischen Regierungskonsultationen sprach Ministerpräsident Binyamin Netanyahu zur Eröffnung der Dauerausstellung in Block 27 in Auschwitz/Birkenau:

„Ich stehe heute hier mit Schmerzen, aber stolz. Ich spreche zu ihnen im Namen der Einwohner Israels und dem Volk Israel. Ich bin zusammen mit den Ministern der Regierung Israels und mit Holocaust-Überlebenden hergekommen. Wir sind aus Jerusalem gekommen, um der Millionen Juden, unter ihnen hunderttausende Kinder und Säuglinge zu gedenken, die von den Nazis an diesem verfluchten Ort ermordet wurden. Wir stehen heute hier neben den Überlebenden, die die Hölle des Blocks 27 durchlitten haben. Dies ist ein besonderer Anlass und ich bin sehr bewegt.


Ministerpräsident Binyamin Netanyahu bei seiner Rede vor Block 27 (Foto: GPO)

Eli Wiesel sagte einst zu einem Besucher: „Schau dir die Bilder an; berühre die Namen.“ Ich habe gerade die Bilder gesehen, die Kinder gemalt haben – Blumen und Galgen. (…) Jeder, der den Holocaust leugnet, sollte zum Block 27 kommen und die Namen lesen. (…)

Als ich Israels Botschafter bei den Vereinten Nationen war, habe ich mich dafür eingesetzt, das Archiv der Nazi-Kriegsverbrecher zu öffnen, ein Archiv, das in der UN versteckt und unter Verschluss stand. (…) Ich entdeckte einen weiteren Beweis für eine entsetzliche historische Wahrheit – die Alliierten wussten, was hier geschah. Sie hätten leicht ihre Flugzeuge hierher umleiten können, die die Chemiefabrik in der Nähe bombardierten. Sie hätten die Bahngleise, die nach Auschwitz-Birkenau führten bombardieren können. (…)

Die Anführer der Alliierten wussten vom Holocaust, als er geschah. Sie verstanden genau, was in den Todeslagern passierte. Sie wurden gebeten, etwas zu unternehmen; sie hätten etwas unternehmen können; sie haben nichts unternommen.

Die Lektion ist für uns Juden eindeutig. Wir können nicht im Angesicht unserer Vernichtung die Hände in den Schoß legen. Wir können nicht unseren Kopf einziehen oder annehmen, dass jemand anderes für uns die Arbeit machen wird. Wir müssen warnen und versuchen, die Welt gegen diese Vernichtungspläne zu mobilisieren, aber vor allem dürfen wir nicht hilflos sein unser Schicksal in die Hände anderer legen. Wir erkennen die Gefahr rechtzeitig und sind bereit, uns selbst zu verteidigen.

Von diesem Ort, von Auschwitz-Birkenau, dem Ort, der Zeugnis ist für den Wunsch, unser Volk auszulöschen, sage ich, Ministerpräsident des Staates Israel, der Nation des jüdischen Volks, allen Länder der Erde: Der Staat Israel wird alles tun, was nötig ist, um einen weiteren Holocaust zu verhindern. (…)"

(Amt des Ministerpräsidenten, 13.6.13)

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Verwaiste Eltern treffen Jungen, der dank Organspende des Sohnes überlebte

Am Donnerstag fand im Schneider Medical Center für Pädiatrie eine bewegende Begegnung statt: Die Eltern des israelischen Jungen Noam, der vor etwa zwei Wochen bei einem Sturz aus dem Fenster zu Tode gekommen war, trafen auf den zehnjährigen palästinensischen Jungen Yaakub, dem durch die Nierentransplantation nach einer Organspende von Noam das Leben gerettet worden war (wir berichteten).


v.l.n.r. Yaakub, der Vater von Yaakub, die Mutter von Noam, der Vater von Noam, Prof. Yosef Peres, Leiter des Schneider Medical Center (Foto: Schneider Medical Center)

Sarit, Noams Mutter, erklärte: „Yaakub heute zu sehen, ist ein großes Glück. Ich wünsche ihm nur Gesundheit, dass er von hier gesund wieder aufsteht und all das genießen kann, was ihm sechs Jahre lang versagt wurde. Für mich ist es ein riesiges Glück, und ich habe das Gefühl, ein Teil von Noam sei noch am Leben. Das ist für mich ein großer Trost.“

Souhaila, die Mutter Yaakubs, sagte unter Tränen: „Ich danke der Familie von ganzem Herzen.“


v.l.n.r. Yaakub, der Vater von Yaakub, der Vater von Noam (Foto: Schneider Medical Center)

Für die Eltern von Noam war die Entscheidung, seine Niere für eine Spende zur Verfügung zu stellen, nicht selbstverständlich: Da Organspenden im Judentum umstritten und die Eltern Sarit und Avi religiös sind, berieten sie sich in dieser schweren Stunde mit einem Rabbiner, ob er unter religiösen Aspekten eine Organspende für erlaubt halten würde.

Die Transplantation wurde im Schneider Medical Center durchgeführt, dem Krankenhaus, das landesweit mit Abstand die meisten Organtransplantationen an Kindern durchführt. Seit ihrer Gründung hat die Kinderklinik über 400 Herz-, Lungen-, Leber- und Nierentransplantationen bei Säuglingen, Kindern und Jugendlichen vorgenommen.

(Schneider Medical Center, 12.06.13)

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