Freitag, 21.06.2013
 
 
Netanyahu trifft Ashton
 

Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat am Donnerstag die Hohe Kommissarin der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik, Lady Catherine Ashton, empfangen.

Netanyahu sagte zu Beginn des Treffens: „Wir verfolgen große Projekte, die Frieden und Sicherheit einschließen.

Ich werde mit der Sicherheit beginnen: Prüfstein für die Wahlen im Iran ist, ob der Iran seine Politik ändert und alle Anreicherung [von Uran] stoppt, das atomare Material entfernt und die illegale Atomanlage in Ghom schließt. […]

Dies muss aufhören, und ich glaube, es ist wichtig, dass Europa sich den Vereinigten Staaten, Israel und allen verantwortungsvollen Elementen in der internationalen Gemeinschaft anschließt und ein Einstellen des iranischen Atomprogramms fordert."

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1 CHF – 3.9035 NIS (0.404%)
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(Bank Israel, 21.06.13)



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Jahresbericht des US-Außenministeriums: Israel am aktivsten gegen Menschenhandel

Das US-Außenministerium hat in seinem Jahresbericht zum weltweiten Menschenhandel den Staat Israel bereits zum zweiten Mal in Folge als den a...  weiter

 
 


Jahresbericht des US-Außenministeriums: Israel am aktivsten gegen Menschenhandel

Das US-Außenministerium hat in seinem Jahresbericht zum weltweiten Menschenhandel den Staat Israel bereits zum zweiten Mal in Folge als den am aktivsten gegen Menschenhandel vorgehenden Staat benannt.

„Diese Auszeichnung ist begrüßenswert und nicht selbstverständlich“, kommentiert Rita Chaikin, die ein Projekt gegen Frauenhandel für das Haifaer Feministisches Zentrum Isha le-Isha leitet.

Zwischen den frühen 1990er Jahren und Mitte des vergangenen Jahrzehnts war Israel eines der Hauptziele für Frauenhandel aus der früheren Sowjetunion, dies war auch einem mangelnden Interesse der Strafverfolgungsbehörden geschuldet.

Allein 2002 seien 6000 Frauen nach Israel geschmuggelt worden, so Chaikin. In der Regel habe man ihnen die Pässe entwendet und sie gezwungen, unter harten Bedingungen als Prostituierte zu arbeiten.

Erst, nachdem im Jahresbericht 2001 des US-Außenministeriums Israel auf dem letzten Platz aufgeführt worden war, seien die Behörden aufgewacht, erklärt Sigal Rozen.

Nichtsdestotrotz kritisiert der diesjährige Bericht die Behandlung von Asylsuchenden und Folteropfern des Menschenhandels im Sinai, das neue Gesetz zum Schutz vor illegaler Einwanderung und die Abschiebungspolitik sowie die Bedingungen, unter denen ausländische Arbeiter häufig arbeiten müssten.

(Haaretz, 21.06.13)

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Wochenende: Barbra Streisand


Die Sängerin mit Präsident Peres (Foto: Präsidialamt)

Wie bereits berichtet, hält sich Sängerin und Schauspielerin Barbra Streisand zurzeit zu verschiedenen Terminen in Israel auf. Höhepunkt ihrer Reise sind zwei Konzerte, deren erstes am Donnerstagabend stattfand.

Für alle, die es nicht zum ersten Konzert geschafft haben, ist der Samstagabend die vorerst letzte Chance, Streisand in Israel zu sehen: Das 100. Konzert ihrer Karriere gibt sie morgen im Bloomfield-Stadium in Tel Aviv.

Einen Bericht vom gestrigen Konzert finden Sie unter http://bit.ly/YnetStreisand

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Netanyahu trifft Ashton

Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat am Donnerstag die Hohe Kommissarin der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik, Lady Catherine Ashton, empfangen.


Kommissarin Ashton und Ministerpräsident Netanyahu (Foto: GPO)

Netanyahu sagte zu Beginn des Treffens: „Wir verfolgen große Projekte, die Frieden und Sicherheit einschließen. Ich werde mit der Sicherheit beginnen: Prüfstein für die Wahlen im Iran ist, ob der Iran seine Politik ändert und alle Anreicherung [von Uran] stoppt, das atomare Material entfernt und die illegale Atomanlage in Ghom schließt. […] Dies muss aufhören, und ich glaube, es ist wichtig, dass Europa sich den Vereinigten Staaten, Israel und allen verantwortungsvollen Elementen in der internationalen Gemeinschaft anschließt und ein Einstellen des iranischen Atomprogramms fordert.

Der zweite Punkt hängt mit dem iranischen Verbündeten, der Hisbollah, zusammen. Ich hoffe, dass diejenigen in Europa, die sich weigern, die Hisbollah als Terrororganisation zu führen, ihre Meinung ändern, und ich hoffe, dass es dazu einen europäischen Konsens geben wird. […] Wenn die Hisbollah keine Terrororganisation ist, dann weiß ich nicht, was eine Terrororganisation ist. […]

Der dritte Punkt ist Frieden. [US-]Außenminister Kerry unternimmt große Anstrengungen für die Wiederaufnahme direkter Verhandlungen ohne Vorbedingungen zwischen den Parteien. […] Israel ist bereit, diese Gespräche heute noch ohne Vorbedingungen wieder aufzunehmen, ebenso war es dazu gestern bereit und wird es morgen sein. Ich hoffe, dass auch Präsident Abbas dazu bereit ist, und ich hoffe, dass Europa diese Anstrengungen unterstützt, weil es das richtige ist.“

Kommissarin Ashton erklärte:

„Lassen Sie mich zunächst sagen, dass ich die Arbeit, die Minister Kerry tut, voll und ganz unterstütze. […]

Ich möchte auch sagen, dass es natürlich lebenswichtig ist, dass Sie für die Sicherheit Ihres Landes eintreten. […] Ich verstehe das, und ich unterstütze es, und es spielt eine große Rolle in dem Ansatz, den wir bei unseren Anstrengungen unternehmen […].“

(Amt des Ministerpräsidenten, 20.06.13)

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Geistig verwirrter Mann an der Klagemauer erschossen

In der öffentlichen Toilette an der Klagemauer wurde am Freitagmorgen ein Mann von einem zivilen Sicherheitsbeamten erschossen, der sicher war, durch seine Schüsse einen Anschlag zu verhindern. Er sagte, der Mann in der Toilette habe „Allahu Akbar“ gerufen und etwas aus seiner Tasche gezogen.


Die Klagemauer (Foto: Golasso)

Polizeisprecher Micky Rosenfeld teilte mit, der Sicherheitsbeamte habe daraufhin mit seiner Waffe Schüsse auf den Mann abgegeben. Rettungskräfte, die zum Tatort kamen, konnten lediglich den Tod des Mannes feststellen.

Der Erschossene war Medienberichten zufolge ein 45-jähriger jüdischer Mann, der sich seit einigen Jahren häufig an der Klagemauer aufhielt und sich immer seltsam benommen habe. Dem Sicherheitsoffizier war er allerdings noch nicht bekannt.

Der Rabbiner der Klagemauer, Shmuel Rabinovitch, drückte sein größtes Bedauern über den Vorfall aus, der eine schreckliche Tragödie sei.

(Ynet, 21.06.13)

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