Montag, 12.08.2013
 
 
Freilassung von 26 Häftlingen
 
Das ministeriale Komitee, das während der wieder aufgenommenen Verhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern die Freilassung von Häftlingen koordinieren soll, hat am Sonntag die Namen der ersten 26 Häftlinge veröffentlicht. Durch die Freilassung der inhaftierten Palästinenser soll dem Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmoud Abbas, vor den beginnenden Verhandlungen der Rücken gestärkt werden.

Dem Komitee gehören neben dem Vorsitzenden, Verteidigungsminister Moshe Yaalon, auch Justizministerin Tzipi Livni, Technologieminister Yaakov Peri und Vertreter der Justizvollzugsanstalten, des Justizministeriums und der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) an.

Unter den 14 Häftlingen, die nach Gaza gebracht werden, finden sich mehrere Mitglieder der Hamas. Weitere zwölf Gefangene werden in die palästinensischen Gebiete im Westjordanland gebracht. Acht der Häftlinge wären unter normalen Umständen in den nächsten drei Jahren, zwei in den nächsten sechs Monaten entlassen worden. Die Freilassung wird, wie es das israelische Gesetz vorsieht, 48 Stunden nach der Veröffentlichung der Liste erfolgen. Das Komitee betonte, dass jeder der Häftlinge erneut inhaftiert werde, falls er sich in irgendeiner Weise an feindlichen Handlungen gegen den Staat Israel beteiligen sollte.

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(Bank Israel, 12.08.13)



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Präsident Shimon Peres traf sich mit Außenminister Guido Westerwelle

Staatspräsident Peres und Außenminister Westerwelle kamen am gestrigen Sonntagabend zu einem diplomatischen Arbeitstreffen zusammen.   weiter
[UEBERSCHRIFT]
Professor Daniel Kahneman erhält Freiheitsmedaille

Wie US-Präsident Obama bekannt gegeben hat, gehört der israelische Wissenschaftler Daniel Kahneman zu den Empfängern der Freiheitsmedaille.  weiter
 
 


Präsident Shimon Peres traf sich mit Außenminister Guido Westerwelle
Staatspräsident Shimon Peres und der deutsche Außenminister Guido Westerwelle kamen am gestrigen Sonntagabend zu einem diplomatischen Arbeitstreffen zusammen. Während des Treffens diskutierten sie die Situation im Mittleren Osten, die atomare Bedrohung durch den Iran und die Wiederaufnahme der Friedensverhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern.


Außenminister Guido Westerwelle und Präsident Shimon Peres (Foto: Präsidialamt)

Präsident Peres dankte dem Außenminister für die Unterstützung des Friedensprozesses und für den Kampf gegen jene Kräfte, die diesen Prozess gefährden, wie die Hisbollah und der Iran. Er sagte: „In einigen Tagen werden wir die Verhandlungen mit den Palästinensern eröffnen. Ich weiß, dass es Skeptiker gibt. Die Menschen fragen, was der Unterschied zwischen diesem Versuch und vorangegangenen Versuchen ist – der Unterschied liegt im Zeitpunkt. Die arabische Welt bietet den Frieden an und Israel ist vereint im Wunsch nach einer Zwei-Staaten-Lösung.“

Präsident Peres ging auch auf den jüngsten Beschluss der Europäischen Union zu Vertragsabschlüssen zwischen Israel und der EU ein. Er sagte: „Ich bedauere die beschlossenen Änderungen. Ich glaube nicht, dass es geplant, diese Beschluss ausgerechnet an dem Tag zu treffen, an dem die Wiederaufnahme der Verhandlungen verkündet wurde. Ich empfehle dringend, die Dinge abzuwarten und seitens der EU die Entscheidung zu vertagen. Die Veränderungen beziehen sich auf den Unterschied zwischen Israel und dem Westjordanland, aber wenn die Verhandlungen erfolgreich verlaufen, wird dieses Problem nicht länger von Bedeutung sein.“

Der deutsche Außenminister begrüßte zunächst die Wiederaufnahme der Friedensverhandlungen und sagte: „Dies ist eine entscheidende Phase für Ihr Land, für die Region und, so meine ich, für die ganze Welt. Die gesamte internationale Gemeinschaft und ganz besonders Europa wissen um die Verantwortung, diese direkten Verhandlungen zu unterstützen. Meine klare Botschaft lautet: wir wollen alle beteiligten Seiten zu diesen Gesprächen ermutigen und natürlich wollen auch wir unseren Teil tun. Deutschland spürt eine große Verantwortung für die Region und vor allem Anderen für die besondere Freundschaft zu Israel. Was immer wir tun können, um diese direkten Verhandlungen konstruktiv zu begleiten, werden wir tun.“

Außenminister Westerwelle betonte, dass es keine Veränderung der europäischen Position zu Israel gebe und sagte: „Es gab keinen Politikwechsel innerhalb der Europäischen Union und es wird auch keinen geben. Wir streben eine dauerhafte Partnerschaft zwischen Europa und Israel an, insbesondere auf dem Feld der Forschung. Wir wollen diese wichtigen Projekte fortführen, das liegt in unserem gemeinsamen Interesse und beide Seiten profitieren davon.“

(Präsidialamt, 11.08.13)
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Freilassung von 26 Häftlingen
Das ministeriale Komitee, das während der wieder aufgenommenen Verhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern die Freilassung von Häftlingen koordinieren soll, hat am Sonntag die Namen der ersten 26 Häftlinge veröffentlicht. Durch die Freilassung der inhaftierten Palästinenser soll dem Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmoud Abbas, vor den beginnenden Verhandlungen der Rücken gestärkt werden.

Dem Komitee gehören neben dem Vorsitzenden, Verteidigungsminister Moshe Yaalon, auch Justizministerin Tzipi Livni, Technologieminister Yaakov Peri und Vertreter der Justizvollzugsanstalten, des Justizministeriums und der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) an.


Symbol des Israelischen Gefängnisdienstes (Foto: IPS)

Unter den 14 Häftlingen, die nach Gaza gebracht werden, finden sich mehrere Mitglieder der Hamas. Weitere zwölf Gefangene werden in die palästinensischen Gebiete im Westjordanland gebracht. Acht der Häftlinge wären unter normalen Umständen in den nächsten drei Jahren, zwei in den nächsten sechs Monaten entlassen worden. Die Freilassung wird, wie es das israelische Gesetz vorsieht, 48 Stunden nach der Veröffentlichung der Liste erfolgen. Das Komitee betonte, dass jeder der Häftlinge erneut inhaftiert werde, falls er sich in irgendeiner Weise an feindlichen Handlungen gegen den Staat Israel beteiligen sollte.

Die große Mehrheit der Häftlinge sind verurteilte Mörder und Terroristen. Noch vor der Öffentlichkeit wurden darum die Familien der ermordeten Opfer über die Freilassung informiert.

Auf der Liste finden sich unter anderem die Namen von Atiya Salam Ali Abu Mussa, der im Jahr 1994 in Petach Tikva den Shoah-Überlebenden Isaak Rotenberg ermordete; Faiz Mattawa Hamad al-Hor, der Mitte der achtziger Jahre für den Mord an Menahem Dadon und den versuchten Mord an Salomon Abukasis verurteilt wurde; Salah Ahmad Ibrahim Mughdad, der Anfang der neunziger Jahre den 71 Jahre alten Israel Tenenbaum aus Netanya ermordete; Faraj Salah Ramahi, der 1992 der Ermordung des 84-jährigen Avraham Kinstler für schuldig befunden wurde; Ali Ibrahim Salam Raai, der den 79 Jahre alten Moris Eisenstatt mit einer Axt tötete, als dieser auf einer öffentlichen Bank in Kfar Saba saß und ein Buch las.

(Israelisches Außenministerium/ Ynet, 11.08.13)
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Professor Daniel Kahneman erhält Freiheitsmedaille
Wie US-Präsident Barack Obama am Donnerstag bekannt gegeben hat, gehört der israelische Wissenschaftler Daniel Kahneman zu den 16 Empfängern der Freiheitsmedaille des Präsidenten.


Professor Daniel Kahneman (Foto: NIH)

Professor Kahneman erhielt im Jahr 2002 den Nobelpreis für Wirtschaft und unterrichtet derzeit an der Universität Princeton. Das Weiße Haus nennt ihn einen „Pionier der Wissenschaft der Psychologie“. In der Begründung heißt es außerdem: „Nachdem er während des Zweiten Weltkrieges aus dem nationalsozialistischen Deutschland geflohen war, immigrierte er nach Israel, wo er nach dem Militärdienst Psychologie studierte. Zusammen mit Amos Tversky verband er die Erkenntnisse der kognitiven Psychologie mit ökonomischer Analytik und legte so die Grundlagen für ein neues Forschungsfeld“.

Die „Presidential Medal of Freedom“ ist die höchste Ehrung für Zivilisten in den USA. Sie wird Menschen verliehen, die sich in besonderer Weise um die Sicherheit, die nationalen Interessen der USA und den Frieden in der Welt verdient gemacht haben oder anderweitig kulturell herausragende Leistungen vorzuweisen haben. Die Verleihung der Medaille wird Ende des Jahres im Weißen Haus stattfinden. 

Professor Kahneman reagierte überrascht auf die Bekanntgabe und sagte: „Nur sehr wenige Zivilisten, die nicht Präsidenten sind, erhalten diesen Medaille. Die Chancen dafür sind so hoch, wie die vom Blitz getroffen zu werden.“ Er fügte hinzu, die Idee, die hinter dem Preis stehe, sei „amerikanisch“ in einem demokratischen Sinn. „Der Gedanke ist, dass es viele verschiedene Wege gibt, zur Demokratie beizutragen.“

(Ynet, 09.08.13)
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Meteorstrom in Mitzpe Ramon
Der Meteorstrom der Perseiden, Laurentiustränen genannt, zeigt sich am Montag und Dienstag in aller Pracht.

Die Kleinstadt Mitzpe Ramon in der Wüste Negev bereitet sich schon auf das jährlich im August stattfindende Naturereignis vor. Die Lichter aller öffentlichen Gebäude werden gelöscht und es werden Vorträge zur Astronomie gehalten. Menschen aus dem ganzen Land sind eingeladen, die Stadt zu besuchen, um gemeinsam in den Himmel zu schauen und Sternschnuppen zu beobachten.


Perseiden-Meteor aus dem Jahr 2009 (Foto: Andreas Möller/wikipedia)

Die Himmelsschau verdankt sich dem Eintritt von Eispartikeln des Swift-Tuttle-Kometen in die Atmosphäre. Mitzpe Ramon ist aufgrund seiner erhöhten Lage und der Entfernung zu bewohnten Gegenden einer der wenigen Orte im Mittleren Osten, wo sich der Himmel ungestört von Lichtverschmutzung beobachten lässt.

(Jerusalem Post, 11.08.13)
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Tel Aviv ist weltweit die Nummer zwei für Startups
Der Boston Globe, eine der wichtigsten Zeitungen in den USA, hat Tel Aviv zur weltweit zweitbesten Stadt für technische Startups erklärt – nach Silicon Valley in Kalifornien.
Die Liste der führenden High-Tech-Orte auf der ganzen Welt wurde mithilfe von Startup Genome erstellt. Demnach steht Tel Aviv noch vor New York, das nur den fünften Platz belegt, und Los Angeles (dritter Platz) und London (siebter Platz).

Acht Faktoren wurden bei der Festlegung der Rangliste berücksichtigt: die Gesamtaktivität von Unternehmen in der Region, die Höhe des vorhandenen Risikokapitals, die Gesamtleistung und das Leistungspotential, die Risikobereitschaft der Gründer, die Fähigkeit, neue Technologien aufzunehmen, die Qualität des Unterstützernetzwerkes, Talent und Unterschiede zum Silicon Valley.

Tel Aviv hat demzufolge die höchste Dichte von technischen Startups weltweit. Im Jahr 2009 fanden sich 63 israelische Unternehmen auf der Liste der NASDAQ, mehr als aus Europa, Japan, Korea, Indien und China zusammen. Trotz des Erfolges liegen die Startups hinsichtlich der Aufnahme neuer Technologien, wie z.B. Programmiersprachen, noch unter dem Durchschnitt. Startup Genome rechnet damit, dass die Stadt eine Nische und Drehscheibe der Region wird, aber kein globales Kraftwerk wie Silicon Valley.



Die Botschaft des Staates Israel weist anlässlich dieser Nachricht noch einmal auf den Startup-Wettbewerb des israelischen Außenministeriums hin, an dem sich die Botschaft in Zusammenarbeit mit Berlin Partner GmbH beteiligt.

Fünf Tage, prall gefüllt mit Terminen bei potenziellen Investoren und den Vertretern bedeutender Venture Capital Gesellschaften sowie einem Ausflug nach Jerusalem und ans Tote Meer winken dem deutschen Sieger des Wettbewerbs Start Tel Aviv 2013. Er wird am 7. September 2013 im Rahmen der deutschlandweit ersten Langen Nacht der Startups in Berlin gekürt und vom 13. bis 17. Oktober nach Israel reisen.

Interessenten finden weitere Informationen unter http://startupmfa.wix.com/start-tel-aviv und http://www.startupnight.de/startups/start-tel-aviv-2013.html

Eine Übersicht der Startup-Szene in Israel finden Sie unter: http://mappedinisrael.com/

(Ynet/ Botschaft des Staates Israel, 11.08.13)
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