Montag, 26.08.2013
 
 
Ministerpräsident Netanyahu: „Geschehnisse in Syrien sind ein schreckliches Verbrechen“
 
Anlässlich seines Treffens mit dem französischen Außenminister Laurent Fabius hat Ministerpräsident Binyamin Netanyahu gestern das Assad-Regime scharf verurteilt.

Zu Beginn des Treffens mit Fabius sagte der Ministerpräsident: „Ich weiß, dass Frankreich wie wir die tragischen Vorgänge in Syrien aufmerksam verfolgt. Das syrische Regime verübt Verbrechen gegen die eigene Bevölkerung. Das ist schockierend und diese Schreckenstaten müssen aufhören.

Ich möchte aber betonen, dass das Assad-Regime nicht für sich allein handelt. Der Iran und die Hisbollah als Stellvertreterin des Iran spielen eine aktive Rolle bei der Unterstützung Syriens. Das Regime Assads ist zum Handlanger und Syrien zum Versuchsgelände des Iran geworden. Die ganze Welt schaut jetzt zu. Und der Iran beobachtet genau, wie die Reaktionen auf den Einsatz von chemischen Waffen ausfallen.
Wir erleben in Syrien, wie extremistische Regime bereit sind, hemmungslos sogar gegen unschuldige Zivilisten und gegen die eigene Bevölkerung derartige Waffen einzusetzen. Dies zeigt uns erneut, dass wir den gefährlichsten Regimen auf der Welt schlicht nicht erlauben dürfen, die gefährlichsten Waffen der Welt zu besitzen. Irgendwann gebrauchen die Extremisten die Waffen.

Natürlich ziele ich mit meinen Ausführungen auf die iranischen Pläne, Nuklearwaffen zu erlangen. Die Geschehnisse in Syrien zeigen deutlich, was geschehen kann, wenn der Iran über noch tödlichere Waffen verfügt.“

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Pläne gegen umweltschädliche Fahrzeuge

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(Bank Israel, 26.08.13)



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[UEBERSCHRIFT]
26-jährige Erfinderin gehört zu den Besten

Die 26-jährige IT-Forscherin Dr. Kira Radinsky hat am Technion in Haifa eine viel versprechende Software entwickelt.  weiter
Das neue Schuljahr beginnt

In Israel beginnt morgen für über zwei Millionen Kinder ein neues Schuljahr.  weiter
 
 


Pläne gegen umweltschädliche Fahrzeuge
Die israelische Regierung hat am Sonntag die Pläne des Umweltministeriums zur Abgasreduktion bewilligt.

Der Plan sieht vor, die Luftverschmutzung deutlich zu reduzieren, indem alte Fahrzeuge aus dem Verkehr gezogen und Pendler zur Nutzung des Öffentlichen Nahverkehrs ermutigt werden. Vorgesehen ist auch der Einsatz von Testbussen mit Erdgasantrieb im Nahverkehr. Mögliche weitere Schritte werden noch diskutiert und bedürfen zum Teil noch der Zustimmung des Finanzministeriums und der Gewerkschaften. Geplant ist neben der finanziellen Unterstützung für Pendler, die auf den Bus umsteigen, auch eine Mautgebühr für Autos und Steuerermäßigungen für Taxifahrer, deren Fahrzeuge mit Hybridantrieb fahren.


Wie kann die Politik schädliche Abgase reduzieren? (Foto: wikicommons)

Für die Umsetzung des Planes von Umweltminister Amir Peretz ist für die nächsten vier Jahre ein Budget von 140 Millionen Schekel vorgesehen. Ein Sprecher des Ministeriums sagte, die Verwendung weniger umweltschädlicher Treibstoffe sei das wichtigste Mittel im Kampf für den Umweltschutz. Dennoch schätzt man im Ministerium, dass auch in zehn Jahren nicht mehr als 3,5 Prozent der Autos in Israel Hybridfahrzeuge sein werden und auch die Zahl der Elektrofahrzeuge nicht die ursprünglich erhoffte Marke von zehn Prozent erreichen wird. Sollte der Plan aber vollständig umgesetzt werden, erhofft man sich einen um 60 Prozent reduzierten Ausstoß des gesundheitsgefährdenden Stickstoffmonoxids.

(Haaretz, 26.08.13)
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Ministerpräsident Netanyahu: „Geschehnisse in Syrien sind ein schreckliches Verbrechen“

Anlässlich seines Treffens mit dem französischen Außenminister Laurent Fabius hat Ministerpräsident Binyamin Netanyahu gestern das Assad-Regime scharf verurteilt.

Zu Beginn des Treffens mit Fabius sagte der Ministerpräsident: „Ich weiß, dass Frankreich wie wir die tragischen Vorgänge in Syrien aufmerksam verfolgt. Das syrische Regime verübt Verbrechen gegen die eigene Bevölkerung. Das ist schockierend und diese Schreckenstaten müssen aufhören.


Ministerpräsident Netanyahu und der französische Außenminister Laurent Fabius (Foto: MFA)

Ich möchte aber betonen, dass das Assad-Regime nicht für sich allein handelt. Der Iran und die Hisbollah als Stellvertreterin des Iran spielen eine aktive Rolle bei der Unterstützung Syriens. Das Regime Assads ist zum Handlanger und Syrien zum Versuchsgelände des Iran geworden. Die ganze Welt schaut jetzt zu. Und der Iran beobachtet genau, wie die Reaktionen auf den Einsatz von chemischen Waffen ausfallen.

Wir erleben in Syrien, wie extremistische Regime bereit sind, hemmungslos sogar gegen unschuldige Zivilisten und gegen die eigene Bevölkerung derartige Waffen einzusetzen. Dies zeigt uns erneut, dass wir den gefährlichsten Regimen auf der Welt schlicht nicht erlauben dürfen, die gefährlichsten Waffen der Welt zu besitzen. Irgendwann gebrauchen die Extremisten die Waffen.

Natürlich ziele ich mit meinen Ausführungen auf die iranischen Pläne, Nuklearwaffen zu erlangen. Die Geschehnisse in Syrien zeigen deutlich, was geschehen kann, wenn der Iran über noch tödlichere Waffen verfügt.“

Ministerpräsident Netanyahu betonte zudem, dass die Vorgänge in Syrien im weiteren Zusammenhang der Unruhen im ganzen Mittleren Osten zu sehen seien. Die ganze Region von Marokko bis Afghanistan sei von Instabilität bedroht und gekennzeichnet von einer Abwehrhaltung gegen die Moderne, den Fortschritt und gegen politische Lösungen. Damit sei nicht nur Israel, sondern der ganze Westen bedroht.

In diesem Kontext äußerte sich Netanyahu auch zum Konflikt mit den Palästinensern: „Die Wurzel der Instabilität ist nicht der palästinensisch-israelische Konflikt. Wenn wir mit den Palästinensern Frieden schließen, werden sich die Zentrifugen im Iran trotzdem weiterdrehen, der Aufruhr in Syrien nicht aufhören, die Instabilität in Nordafrika andauern und die Angriffe gegen den Westen nicht enden. Wir wollen Frieden um des Friedens willen. Wir wollen Frieden, weil wir mit unseren palästinensischen Nachbarn in Frieden leben wollen.“

Auch während der wöchentlichen Kabinettssitzung am gestrigen Sonntag äußerte sich Ministerpräsident Netanyahu zu Syrien: „Was in Syrien geschehen ist, ist eine furchtbare Tragödie und ein schreckliches Verbrechen. Unsere Herzen sind bei den Frauen, Kindern und Babys, den Zivilisten, die brutal von Massenvernichtungswaffen angegriffen wurden. […] Wir müssen wach und verantwortungsvoll bleiben und wenn nötig, den Finger am Abzug haben. Wir werden immer wissen, wie wir unser Volk gegen Angreifer verteidigen müssen. Diesem Prinzip ist die Regierung durchweg und in verantwortlicher Weise treu geblieben.“

(Israelisches Außenministerium/Amt des Ministerpräsidenten, 26.08.13)

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26-jährige Erfinderin gehört zu den Besten
Die 26-jährige IT-Forscherin Dr. Kira Radinsky hat am Technion in Haifa eine viel versprechende Software entwickelt.


Dr. Kira Radinsky (Foto: Technion)

Als in Kuba im Jahr 2012 zum ersten Mal seit 130 Jahren die Cholera ausbrach, waren die Regierung und die Experten geschockt. Doch die von Kira Radinsky programmierte Software hatte den Ausbruch schon Monate vorher vorausgesehen. Für das Programm sammelte Radinsky riesige Datenmengen und Berichte aus 150 Jahren aus den verschiedensten Quellen. Dabei erkannte das Programm ein Muster: kam es in armen Ländern ein Jahr nach einer Dürre zu Überflutungen, stieg die Wahrscheinlichkeit für Choleraausbrüche deutlich. 

Die Vorhersagen, die Radinskys Software leistet, sind mindestens ebenso genau wie die von Menschen und könnten für viele automatische Dienste zukünftig äußerst hilfreich sein. Für ihren Erfindergeist wurde die junge Frau nun vom MIT Technology Review ausgezeichnet, das eine Liste mit den 35 begabtesten Erfinderinnen und Erfindern unter 35 Jahren veröffentlichte – mit prominenten Namen wie dem Facebook-Gründer Mark Zuckerberg.

Kira Radinsky wurde in der Ukraine geboren und wanderte als Vorschülerin mit ihren Eltern nach Israel ein. Sie entwickelte die Software zusammen mit Eric Horvitz, dem Co-Direktor des Microsoft-Forschungszentrums in Redmond/Washington, wo sie drei Monate als Praktikantin arbeitete, während sie an ihrer Doktorarbeit am Technion-Institut in Haifa schrieb.

„Meine wahre Leidenschaft ist es“, so Radinsky, „der Menschheit wissenschaftliche Wege zu eröffnen, um mithilfe der Lehren aus der Vergangenheit automatisch zukünftige Entwicklungen vorherzusehen und zu beeinflussen.“

(MIT Technology Review, 23.08.13)
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Das neue Schuljahr beginnt
In Israel beginnt morgen für über zwei Millionen Kinder ein neues Schuljahr – für die 140 000 frisch eingeschulten Schüler der 1. Klasse wird es sicher ein besonders aufregender Tag.


Noch sind die Klassenzimmer leer... (Foto: wikicommons)

Auch in der wöchentlichen Kabinettsitzung war das neue Schuljahr Thema. Ministerpräsident Binyamin Netanyahu sagte: „Wir wollen unseren Kindern zwei Dinge vermitteln – Werte und Exzellenz. Zu den Werten gehören der Tanach, Geschichte, Literatur und die Geschichte und die Werte unseres Volkes. Dazu kommt die Exzellenz, also die Möglichkeit, sich in der neuen Welt zurecht zu finden, vermittelt in den Fächern Mathematik, den Naturwissenschaften, Englisch und Computertechnik. Diese grundlegenden Werkzeuge wollen wir ihnen mitgeben.“

Erziehungsminister Rabbi Shai Piron sagte: „Wir glauben an jeden einzelnen Schüler.
Wir wollen Kinder mit besonderen Bedürfnissen genauso integrieren wie Neueinwanderer, Bewohner der Peripherie, Kinder aller Glaubensrichtungen, und wir werden ihnen die Kraft zum Träumen geben. Wir wollen ihnen ermöglichen, ihre Talente voll zu entfalten und wir wollen sie ermutigen, ihren Beitrag zur Gesellschaft zu leisten. Wir werden dafür das uns Mögliche tun – im Wissen, dass dafür Lücken geschlossen und die gleichen Möglichkeiten für alle Schüler gewährt werden müssen.“

(Israelisches Außenministerium, 25.08.13)
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Leihgabe aus Italien: Botticelli macht Alija
Sandro Botticellis berühmte „Verkündigung“, datiert auf das Jahr 1481, ist auf dem Weg nach Israel.


"Die Verkündigung" von Botticelli (Foto: Zeno)

Das Fresco ist eine Leihgabe der Uffizi Galerie in Florenz, um die Gründung der italienisch-israelischen Kultur- und Kunststiftung zu feiern. Der Wert des Frescos wird auf mehrere Millionen Euro geschätzt. Die israelische Öffentlichkeit wird vier Monate lang die Gelegenheit haben, das Werk im Israel Museum in Jerusalem zu bewundern.

Die Darstellung der Verkündigung des Engels an Maria gilt als eines der Meisterwerke Sandro Botticellis (1445-1510) und weist typische Eigenschaften der Kunst des Malers auf, wie die ausgewogene Harmonie der Farben und die feine Zeichnung der Charaktere.

(Ynet, 26.08.13)
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