Donnerstag, 12.09.2013
 
 
Ministerpräsident Binyamin Netanyahus Kommentar zur Lage in Syrien
 
Während der gestrigen Graduierungszeremonie von Marinekadetten der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) hat Ministerpräsident Binyamin Netanyahu die Lage in Syrien kommentiert:

„Nicht weit nördlich von hier werden täglich Dutzende und manchmal Hunderte unschuldiger Zivilisten getötet. Einige von ihnen starben durch Gas, also chemische Waffen. Das ist ein schwerwiegendes Verbrechen, ein Verbrechen gegen die Menschheit. Dem syrischen Regime müssen die chemischen Waffen abgenommen werden und die Welt muss sicherstellen, dass diejenigen, die Massenvernichtungswaffen einsetzen, dafür zur Rechenschaft gezogen werden. Die Botschaft an Syrien wird auch im Iran gehört werden.

Die Regel, von der ich mich bei fast all meinen Taten als Ministerpräsident habe leiten lassen und an der ich mit Bedacht festhalte, ist heute vielleicht gültiger denn je: wenn ich nicht für mich bin, wer sollte für mich sein? Wenn wir nicht für uns sorgen, wer sollte für uns sorgen? Wir sorgen für uns. Und die praktische Übersetzung dieser Regel lautet, dass Israel immer in der Lage sein wird, sich gegen jede Bedrohung zu wehren.
Präsident Obama sagte heute Morgen: ‚Israel kann sich selbst mit überwältigender Kraft verteidigen‘ – dem stimme ich zu. Das ist die Grundlage unserer Sicherheit.“

(Israelisches Außenministerium, 12.09.13)

Stellenausschreibung: 

Mitarbeiter/in der Presseabteilung
einer internationalen Organisation

Bewerbungsfrist:
29. September 2013


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1 € – 4.7379 NIS (+0.252%)
1 CHF – 3.8294 NIS (+0.404%)
1 £ – 5.6365 NIS (+0.292%)
1 $ – 3.5640 NIS (-0.028%)

(Bank Israel, 12.09.13)



Heiß

Jerusalem: 22/34°C
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Eilat: 28/40°




Festnahme nach Schüssen am Josefsgrab

Am frühen Morgen des Donnerstag wurde in Nablus ein Palästinenser festgenommen, nachdem er auf israelische Soldaten geschossen hatte.   weiter
MASHAV veröffentlicht seinen Jahresbericht für 2012

Die Agentur für Entwicklungszusammenarbeit des israelischen Außenministeriums unterstützt weltweit Länder mit israelischem Know-how.   weiter
Gedenken an den Yom-Kippur-Krieg

Am Freitagabend beginnt Yom Kippur, der höchste jüdische Fastentag.   weiter
 
 


Festnahme nach Schüssen am Josefsgrab
Am frühen Morgen des Donnerstag wurde in Nablus ein Palästinenser festgenommen, nachdem er auf israelische Soldaten geschossen hatte.

Soldaten der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) und Einsatzkräfte der israelischen Polizei hatten etwa 1400 Besucher, die anlässlich der jüdischen Feiertage am Josefsgrab beten wollten, nach Nablus begleitet. Die Gruppe wurde beim Betreten des Geländes angegriffen und mit Steinen beworfen.


Soldaten im Eingang des Josefsgrabes (Foto: ZAHAL)

Die Sicherheitskräfte versuchten zunächst, die palästinensischen Demonstranten zu zerstreuen, woraufhin einer der Palästinenser das Feuer gegen die Soldaten eröffnete, die das Feuer erwiderten. Beim Versuch zu fliehen konnte der Mann festgenommen werden. Er erlitt mittlere bis schwere Verletzungen durch die Schüsse und wurde daher zur Behandlung in ein Krankenhaus in Petach Tikva gebracht.

Weitere fünf Verdächtige wurden in den folgenden Stunden in der Umgebung von Soldaten der ZAHAL festgenommen.

(ZAHAL, 12.09.13)
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MASHAV veröffentlicht seinen Jahresbericht für 2012
Die Agentur für Entwicklungszusammenarbeit des israelischen Außenministeriums unterstützt weltweit Länder mit israelischem Know-how. Die Aktivitäten des Jahres 2012, die MASHAV in seinem Jahresbericht veröffentlichte, zeigen ein weites Spektrum internationaler Partnerschaften und Entwicklungsprogramme.



Die Zahlen: Insgesamt 2437 Fachleute aus 103 Ländern nahmen an den 117 Programmen teil, die in Israel stattfanden, weitere 3309 an den 73 Kursen vor Ort in den 33 verschiedenen Gastländern. Die MASHAV-Experten wurden weltweit in 98 Kurzzeiteinsätze und humanitär-medizinische Missionen in 38 Ländern gesandt und weitere acht Experten arbeiteten in langfristigen Projekten von MASHAV in sechs Ländern. Dazu kommen zahlreiche internationale Kooperationen, an denen ebenfalls MASHAV-Mitarbeiter beteiligt waren.

Den ausführlichen Bericht in englischer Sprache finden Sie hier: http://bit.ly/JahresberichtMASHAV

(Israelisches Außenministerium, 12.09.13)
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Gedenken an den Yom-Kippur-Krieg
Am Freitagabend beginnt Yom Kippur, der höchste jüdische Fastentag. Wörtlich bedeutet Yom Kippur „Tag der Sühne“, wenn im Deutschen auch oft vom „Versöhnungstag“ die Rede ist. Er ist ein Tag der Buße und Umkehr (Lev. 23, 27-32), an dem die Verfehlungen des einzelnen Menschen gesühnt werden. Würde und feierlicher Ernst sind an diesem Tag in der Öffentlichkeit stärker ausgeprägt als bei anderen Festen. Das Land Israel kommt für 25 Stunden zu einem absoluten Stillstand.

Mehr Informationen zu Yom Kippur finden Sie auf unserer Webseite: http://bit.ly/WSYomKippur



In diesem Jahr wird in Israel noch mehr als in anderen Jahren des Jom-Kippur-Krieges gedacht, der am Yom Kippur vor vierzig Jahren (6. Oktober 1973) mit dem Überraschungsangriff der syrischen und ägyptischen Armeen gegen Israel begann.
In vielen israelischen Zeitungen war der vierzigste Jahrestag des traumatischen Überfalls Anlass für historische Rückblicke und Diskussionen über die Aktualität der Ereignisse. Im Folgenden die Übersetzung des persönlichen Rückblickes des Journalisten Gideon Alon, der in der Zeitung Israel ha-Jom erschien:

Als ob keine vierzig Jahre vergangen wären

Von Gideon Alon, Israel ha-Jom, 12.09.13

Obwohl schon vierzig Jahre vergangen sind, verblassen die Erinnerungen an den Yom-Kippur-Krieg nicht. Sie kehren wieder und tauchen immer dann auf, wenn du Freunde triffst, die mit dir in derselben Einheit in den Sanddünen des Sinai gedient haben. Sie kehren zurück und erwischen dich kalt, wenn du im Fernsehen Bilder aus jenen Tagen siehst. Sie werden fast wirklich, wenn ich die Schwarzweiß-Fotografien oder die Artikel ansehe, die ich damals in der Zeitung „Haaretz“ veröffentlichte und in denen ich den Alltag der Reservesoldaten beschrieb.

Da ist zum Beispiel die Geschichte einer flüchtigen Begegnung, die wir im Februar des Jahres 1974 mit ägyptischen Soldaten hatten, nachdem der Waffenstillstand ausgerufen worden war – dieselben Soldaten, gegen die wir in langen Wochen gekämpft hatten. Überraschend näherten sich die drei Soldaten der Zweiten Armee in ihren hellen Uniformen dem uns trennenden Stacheldrahtzaun und winkten mit den Armen. Für einen Moment schien es, als ob sie sich ergeben wollten, da sie keine Waffen trugen. Erst als wir zum Zaun kamen, erkannten wir ihre Absicht. Sie wollten nur mit uns sprechen und gemeinsame Fotos machen. Als ob sich auf diesen Sanddünen nicht erst vier Monate zuvor schwere Kämpfe zugetragen hätten, bei denen wir unsere Freunde verloren, deren Leichname wir später bargen.

Wortlos lächelten wir sie an und sie erwiderten unser Lächeln, und wir wussten nicht, was wir sagen sollten. Die Barrieren waren plötzlich verschwunden. Plötzlich sahen wir, dass sie Menschen wie wir waren. Menschen, die letztlich einfach nur in Frieden nach Hause kehren wollten. Wir sahen, dass ihre Augen nicht böse waren und etwas anderes vermittelten als die Reden ihrer Führer. Wir machten gemeinsame Fotos, tauschten auf einem Fetzen Papier unsere Privatadressen aus und baten darum, uns die historische Aufnahme zu senden. Wir luden sie auch zu einem gemeinsamen Volleyballspiel auf dem Feld, das wir mithilfe des Tarnnetzes eines Panzers improvisiert hatten. Doch sie zögerten. „Unsere Befehlshaber wissen nicht, dass wir hergekommen sind und sie gestatten keine Kontaktaufnahme mit den Juden“, sagten sie und blickten zwischen die Dünen.

Die im Newsletter veröffentlichten Kommentare geben nicht grundsätzlich den Standpunkt der israelischen Regierung wieder, sondern bieten einen Einblick in die politische Diskussion in Israel.
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Israel-Museum erhält Arbeiten von Richard Avedon

Eine Gruppe öffentlicher und privater Sammler hat dem Israel-Museum in Jerusalem Arbeiten eines der bedeutendsten Fotografen des 20. Jahrhundert gestiftet. Darunter befindet sich auch „The Family“, eine Serie von 69 Porträts prominenter Amerikaner, die im Rolling Stone Magazine aus Anlass des 200-jährigen Staatsjubiläums der USA im Jahr 1976 veröffentlicht wurde. 


"Allen Ginsberg"s family" von 1970: eines der gespendeten Werke (Foto: Richard Avedon)

Die Spende verdankt sich einer Initiative Leonard Lauders, des Präsidenten der American Contemporary Art Foundation, Larry Gagosians, Besitzer mehrerer Galerien und der Richard Avedon Stiftung selbst. Lauder hatte erfahren, dass das Israel-Museum trotz seiner umfangreichen Sammlung von 75 000 Fotografien noch keine Werke Avedons besitzt.

Richard Avedon (1923-2004) wurde in New York in eine russisch-jüdische Familie geboren und gilt als einer der einflussreichsten Fotografen des 20. Jahrhunderts. Neben seiner Arbeit als Werbe- und Modefotograf begann er in den 1960er Jahren, auch politische Ereignisse zu dokumentieren, wie den Vietnamkrieg, die afro-amerikanische Bürgerrechtsbewegung und später den Fall der Berliner Mauer. Seine Arbeiten werden in den angesehensten Museen weltweit ausgestellt. Avedon befasste sich eingehend mit Philanthropie und gründete eine Stiftung mit seinem Namen.


Der Fotograf Richard Avedon (Foto: wikicommons)

Im Jahr 2010 wurde eine seiner Arbeiten vom Aktionshaus Christie’s für 1,1 Millionen Dollar versteigert. Seit 2011 vertritt die Gagosian-Galerie den Fotografen. „Seit ich Mitte der Siebziger Jahre seine riesigen Wandbilder in Los Angeles ausgestellt habe, habe ich eine Passion für Richard Avedon’s Werk“, sagt Gagosian. „Avedon hat die Portraitfotografie des 20. Jahrhunderts nachhaltig geprägt und sein Einfluss wirkt bis heute. Ich bin froh, dazu beitragen zu können, dass ein bedeutender Teil seines Werks nun in die Sammlung eines so renommierten Museums übergeht.“

Das Israel-Museum wird eine Auswahl der Bilder erst im kommenden Jahr ausstellen, dann unter der Leitung Noam Gals, des neuen Kurators für Fotografie.

(Haaretz, 11.09.13)

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Events
Stelle in der Presseabteilung einer internationalen Organisation

- fundierte Kenntnisse der deutschen Medienlandschaft
- relevante akademische Ausbildung
- sehr gute Organisationsfähigkeit
- sehr gute englische Sprachkenntnisse (schriftlich und mündlich)
- gute PC-Kenntnisse
- Teamfähigkeit
- Stil- und Schreibsicherheit im Deutschen
- ca. 30 Stunden pro Woche

Bewerbungsfrist: 29. September 2013
Mail an: bewerbung.presseabteilung@gmail.com
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