Montag, 07.10.2013
 
 
Rabbi Ovadia Yosef gestorben
 
Rabbi Ovadia Yosef ist heute im Krankenhaus Hadassah in Jerusalem im Alter von 93 Jahren  gestorben. Rabbi Yosef hatte als Gründer und geistiger Führer der Shas-Partei und als langjähriger sephardischer Oberrabbiner sowohl in politischen als auch religionsgesetzlichen Fragen großen Einfluss in Israel.

In seine Zeit als sephardischer Oberrabbiner zwischen 1973 und 1983 fielen eine Reihe bedeutender Erlasse, beispielsweise zum Status der äthiopischen Juden, die nach halachischen (religionsgesetzlichen) Standards als Juden anzuerkennen seien. Im Anschluss an den Yom-Kippur-Krieg entschied er, dass es Ehefrauen lange Zeit verschollener Soldaten erlaubt sei, wieder zu heiraten.

Nachdem er sich als Oberrabbiner zurückgezogen hatte, wandte sich Rabbi Yosef der Politik zu und gründete gemeinsam mit Rabbi Elazar Shach die nationalreligiöse Partei Shas, die den sephardischen Juden in Israel eine Stimme im politischen Spektrum geben sollte. Als Politiker sorgte Yosef mit polarisierenden Aussagen immer wieder für Aufsehen.

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(Bank Israel, 07.10.13)



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[UEBERSCHRIFT]
 
 


Rabbi Ovadia Yosef gestorben
Rabbi Ovadia Yosef ist heute im Krankenhaus Hadassah in Jerusalem im Alter von 93 Jahren  gestorben. Rabbi Yosef hatte als Gründer und geistiger Führer der Shas-Partei und als langjähriger sephardischer Oberrabbiner sowohl in politischen als auch religionsgesetzlichen Fragen großen Einfluss in Israel.


Rabbi Ovadia Yosef im Jahr 2007 (Foto: wikicommons)

In seine Zeit als sephardischer Oberrabbiner zwischen 1973 und 1983 fielen eine Reihe bedeutender Erlasse, beispielsweise zum Status der äthiopischen Juden, die nach halachischen (religionsgesetzlichen) Standards als Juden anzuerkennen seien. Im Anschluss an den Yom-Kippur-Krieg entschied er, dass es Ehefrauen lange Zeit verschollener Soldaten erlaubt sei, wieder zu heiraten.

Nachdem er sich als Oberrabbiner zurückgezogen hatte, wandte sich Rabbi Yosef der Politik zu und gründete gemeinsam mit Rabbi Elazar Shach die nationalreligiöse Partei Shas, die den sephardischen Juden in Israel eine Stimme im politischen Spektrum geben sollte. Als Politiker sorgte Yosef mit polarisierenden Aussagen immer wieder für Aufsehen.

Ministerpräsident Binyamin Netanyahu kondolierte der Familie Rabbi Yosefs. Er habe die gesellige Persönlichkeit und Direktheit Yosefs sehr geschätzt und viel von ihm gelernt. Das jüdische Volk habe einen seiner weisesten Männer dieser Generation verloren, so der Ministerpräsident.

Rabbi Ovadia Yosef starb nach langer Krankheit im Kreis seiner Familie und seiner Kollegen.

(Ynet, 07.10.13)
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MP Netanyahu: "Die Palästinenser müssen den jüdischen Staat anerkennen"
In seinem Vortrag in der Bar-Ilan-Universität hat Ministerpräsident Binyamin Netanyahu zum Iran und zu den laufenden Verhandlungen mit den Palästinensern Stellung genommen.


Ministerpräsident Netanyahu bei seiner Rede in Tel Aviv (Foto: MFA)

Er sagte: "Es ist das Ziel des Iran, den gesamten Mittleren Osten zu kontrollieren und den Staat Israel zu zerstören. Das ist nicht bloße Spekulation. Israel und die Vereinigte Staaten von Amerika stimmen darin überein, dass der Iran davon abgehalten werden muss, Atomwaffen zu besitzen.

Vor einigen Tagen behauptete der iranische Präsident vor den Vereinten Nationen, dass es seinem Land nur um die zivile Nutzung der Kernenergie gehe. Ich glaube ihm nicht, aber wenn Sie seine Aussage überprüfen wollen, dann stellen Sie dem iranischen Regime eine einfache Frage: Wenn es nur um Kernenergie zur Nutzung für friedliche Zwecke geht, warum bestehen Sie dann auf der Existenz von Zentrifugen zur Urananreicherung und der von Plutoniumreaktoren, die für die Erzeugung zivil genutzter Kernenergie nicht gebraucht werden?"

Zu den Verhandlungen mit den Palästinensern sagte der Ministerpräsident: "In meiner Rede hier vor vier Jahren sagte ich, dass die Lösung in einem demilitarisierten palästinensischen Staat besteht, mit klaren Sicherheitsabsprachen und ohne internationale Kräfte. Aber die Palästinenser müssen den jüdischen Staat anerkennen. Wir sind bereit, ihren Nationalstaat anzuerkennen, aber dafür braucht es Zugeständnisse – an erster Stelle müssen sie den Traum vom Recht auf Rückkehr aufgeben. Wir können nicht die Anerkennung des jüdischen Volkes oder irgendeines binationalen Staates akzeptieren, wenn dieser später von Flüchtlingsströmen überflutet wird. Israel ist der Nationalstaat des jüdischen Volkes. Frieden ist nur möglich, wenn sie unser Recht anerkennen, hier in unserem Staat zu leben."

(Israelisches Außenministerium, 07.10.13)
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Präsident Peres empfängt den tschechischen Staatspräsidenten Zeman
Präsident Shimon Peres hat am Montagmorgen in seiner Jerusalemer Residenz eine Delegation tschechischer Minister unter der Leitung des Staatspräsidenten Milos Zeman empfangen.


Staatspräsident Milos Zeman und Präsident Shimon Peres (Foto: MFA)

Präsident Peres dankte dem tschechischen Präsidenten für dessen beständige und unerschütterliche Unterstützung Israels in den Vereinten Nationen und in der Europäischen Union und sagte: "Wir verfolgen mit Bewunderung Ihre klare und starke Position bezüglich der Gefahren unserer Zeit, wie gegenüber der aggressiven Politik des Iran. In Europa gehörten Sie zu denjenigen politischen Führern, die nicht nur gegenüber dem Iran klar Stellung bezogen, sondern auch dafür eintraten, die Hisbollah als Terrororganisation zu verurteilen. "

Staatspräsident Zeman betonte die israelisch-tschechische Freundschaft, die nicht nur auf Worten, sondern auf Taten beruhe und nannte Israel eine Insel der Demokratie im Mittleren Osten. Als Beispiel für die Entschlossenheit Tschechiens nannte er neben der Verurteilung der Hisbollah den Einsatz tschechischer Truppen, die die im Golan stationierten österreichischen Soldaten bald ersetzen sollen.

(Israelisches Außenministerium, 07.10.13)
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Neunjähriges Mädchen bei Terroranschlag verletzt
Die neun Jahre alte Noam wurde am Samstagabend bei einem Terroranschlag verletzt. Das Mädchen spielte vor seinem Elternhaus in der Siedlung Psagot in der Nähe Ramallahs, als es aus kurzer Distanz angeschossen wurde. Noam wurde mit mittelschweren Verletzungen ins Shaare Zedek-Krankenhaus in Jerusalem eingeliefert und befindet sich mittlerweile offenbar in einem zwar ernsten, aber stabilen Zustand.


Die verletzte Noam auf dem Weg ins Krankenhaus (Foto: MFA)

Soldaten der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) rückten auf der Suche nach dem Täter in das benachbarte Dorf al-Bireh vor, von wo die Schüsse vermutlich abgefeuert wurden. Sämtliche Häuser der Siedlung Psagot wurden ebenfalls durchsucht und die Bewohner angewiesen, die Häuser in den ersten Stunden nach dem Anschlag nicht zu verlassen.

Präsident Shimon Peres telefonierte am Sonntag mit dem Vater Noams und übermittelte seine Genesungswünsche. Peres sagte: "Jede terroristische Tat ist schockierend, aber besonders bedrückt es mich, wenn das Opfer ein unschuldiges kleines Mädchen ist. Wir warten alle auf die Ergebnisse der Sicherheitsuntersuchung und wünschen Noam eine schnelle und vollständige Genesung."

(Times of Israel / Israelisches Außenministerium, 06.10.13)
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Deutsch-israelische Konferenz zu Wissenschaftskooperationen
In Hannover findet derzeit ein Symposium zu aktuellen wissenschaftlichen Kooperationen zwischen dem Land Niedersachen und Israel statt.

Am 6. Und 7. Oktober stellen 22 junge gemischte Forscherteams aus Israel und Deutschland ihre Ergebnisse in den Bereichen Medizin, Umweltwissenschaften, Geisteswissenschaften, Chemie und Molekularbiologie vor.

Mit organisatorischer Unterstützung des Instituts für Technische Chemie der Leibniz-Universität Hannover und der Deutschen Technion-Gesellschaft e.V. werden die neuesten Wissenschaftsideen einem breiten Publikum vorgestellt – eine zusätzliche Posterausstellung ausgewählter Jungwissenschaftler beider Länder schließt die nachfolgende Wissenschaftlergeneration mit ein.

Seit 1977 fördert das Land Niedersachsen wissenschaftliche Kooperationen zwischen niedersächsischen Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen mit der Hebrew University in Jerusalem und dem Technion – Israel Institute of Technology in Haifa. Die gemeinsamen Forschungsvorhaben umfassen die Grundlagenforschung der Bereiche Natur-, Ingenieur- und Life Science-Wissenschaften, sowie Geistes- und Sozialwissenschaften.

Ziel der Forschungsförderung ist auch die nachhaltige Kooperation zwischen den Forschern beider Länder.

(Deutsche Technion-Gesellschaft, 05.10.13)
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