Montag, 14.10.2013
 
 
Schmugglertunnel an der Grenze zum Gazastreifen entdeckt
 
Soldaten der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) haben am 7. Oktober den Eingang eines Tunnels entdeckt, der von Terroristen im Gazastreifen in der Nähe israelischer Gemeinden gebaut wurde. Der Tunnel verläuft etwa 1,7 Kilometer in 18 Meter Tiefe. Es ist der dritte derartige Tunnel, der im vergangenen Jahr am Sicherheitszaun zwischen Israel und dem Gazastreifen gefunden wurde.

Schmugglertunnel wie dieser wurden in der Vergangenheit von Terroristen genutzt, um Anschläge gegen Zivilisten und Armeeangehörige zu verüben – wie im Jahr 2006, als Soldaten der ZAHAL bei einer Routinepatrouille angegriffen wurden. Zwei Soldaten wurden dabei getötet, ein dritter, Gilad Shalit, als Geisel genommen.

Der Befehlshaber der Gaza-Division, Brigadegeneral Mickey Edelstein, sagte: "ZAHAL geht davon aus, dass es weitere Tunnel in der Gegend gibt, die Zivilisten und Sicherheitspersonal gefährden."

Für den Tunnel wurden etwa 500 Tonnen Zement und Beton verbaut. Die Hamas und andere Terrororganisationen im Gazastreifen investieren Millionen von Dollar und Ressourcen, um ein gut gehendes illegales Tunnelsystem zu unterhalten, das mit Israel verbunden ist. Es gibt eindeutige Hinweise darauf, dass die Terroristen dafür systematisch Baumaterial verwenden, das von Israel als humanitäre Hilfe in den Gazastreifen gebracht wird.


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Fragen Sie den Präsidenten!

Stipendien der Botschaft für
Studienaufenthalt in Israel

Bewerbungsfrist
15. November 2013


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1 € – 4.7972 NIS (-0.259%)
1 CHF – 3.8855 NIS (-0.522%)
1 £ – 5.6523 NIS (-0.333%)
1 $ – 3.5370 NIS (-0.282%)

(Bank Israel, 14.10.13)



Heiter bis wolkig

Jerusalem: 15/25°C
Tel Aviv: 18/26°C
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Ein Gedi: 22/32°C
Eilat: 22/32




Grüner Austausch zwischen Israel und Deutschland

Die bilateralen Beziehungen zwischen Israel und Deutschland umspannen viele Themen – eines davon ist der Umweltschutz.  weiter
[UEBERSCHRIFT]
Dreißigtausend Menschen bei Kundgebung für Yitzhak Rabin

Dreißigtausend Menschen versammelten sich am Samstagabend anlässlich des 18. Jahrestages der Ermordung Yitzhak Rabins.
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Fragen Sie den Präsidenten!

Präsident Shimon Peres ist bekannt dafür, medial mit der Zeit zu gehen. Regelmäßig veröffentlicht Präsident Peres Posts auf seiner Facebook-Seite und stellt Videos von seinen vielen Aktivitäten online.

Seit heute hat nun jede/r die Möglichkeit, über Facebook direkt Fragen an den Präsidenten zu richten. Die Fragen mit den meisten "Likes" werden dann von Präsident Peres beantwortet.

Unter diesem Link finden Sie die Startseite zu der Aktion: http://bit.ly/FragShimonPeres
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Grüner Austausch zwischen Israel und Deutschland

Die bilateralen Beziehungen zwischen Israel und Deutschland umspannen viele Themen – eines davon ist der Umweltschutz. Gestern endete das "greenXchange"-Seminar 2013 in Israel. Während des Seminars erhielten 24 Israelis und Deutsche aus themenrelevanten Berufsfeldern Einblicke in die Herausforderungen vor denen der Umweltschutz in Israel steht. Ebenfalls wurden entsprechende Lösungsansätze durch grüne Technologien vorgestellt.

Zum Programm gehörte unter anderem der Besuch der Kläranlage im Hefer-Tal am Fluss Nablus. Neben dem ökologischen Aspekt erlebten die Teilnehmer dort die Komplexität des Lebens in Israel, da die israelische Gemeinde Bat Hefer in unmittelbarer Nähe zur palästinensischen Stadt Tulkarem liegt.


Die Seminargruppe auf Exkursion (Foto: greenxchange)

Auf Initiative der Botschaft Israels in Deutschland wurde die Gruppe vom Israelischen Außenministerium in Jerusalem zu einem Abendessen eingeladen. Die Diplomatin Shulamit Davidovitch  stellte dabei Israels "grünes" Engagement in internationalen Organisationen und die Arbeit von MASHAV (Israels Agentur für internationale Entwicklungszusammenarbeit) vor.

GreenXchange ermöglicht jungen Israelis und Deutschen seit 2011 regelmäßig, Ideen im Umweltsektor auszutauschen und zu diskutieren. Das Seminar wird hauptsächlich durch den Jüdischen Nationalfonds (Keren Kayemeth leIsrael) durchgeführt. Nähere Informationen finden Sie unter http://www.greenxchange.de/.

(GreenXchange, 14.10.13)

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Schmugglertunnel an der Grenze zum Gazastreifen entdeckt

Soldaten der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) haben am 7. Oktober den Eingang eines Tunnels entdeckt, der von Terroristen im Gazastreifen in der Nähe israelischer Gemeinden gebaut wurde. Der Tunnel verläuft etwa 1,7 Kilometer in 18 Meter Tiefe. Es ist der dritte derartige Tunnel, der im vergangenen Jahr am Sicherheitszaun zwischen Israel und dem Gazastreifen gefunden wurde.


Ein Soldat der Zahal untersucht dern Tunnel (Foto: MFA)

Schmugglertunnel wie dieser wurden in der Vergangenheit von Terroristen genutzt, um Anschläge gegen Zivilisten und Armeeangehörige zu verüben – wie im Jahr 2006, als Soldaten der ZAHAL bei einer Routinepatrouille angegriffen wurden. Zwei Soldaten wurden dabei getötet, ein dritter, Gilad Shalit, als Geisel genommen.

Der Befehlshaber der Gaza-Division, Brigadegeneral Mickey Edelstein, sagte: "ZAHAL geht davon aus, dass es weitere Tunnel in der Gegend gibt, die Zivilisten und Sicherheitspersonal gefährden."

Für den Tunnel wurden etwa 500 Tonnen Zement und Beton verbaut. Die Hamas und andere Terrororganisationen im Gazastreifen investieren Millionen von Dollar und Ressourcen, um ein gut gehendes illegales Tunnelsystem zu unterhalten, das mit Israel verbunden ist. Es gibt eindeutige Hinweise darauf, dass die Terroristen dafür systematisch Baumaterial verwenden, das von Israel als humanitäre Hilfe in den Gazastreifen gebracht wird.

Brigadegeneral Mickey Edelstein: "ZAHAL macht die Hamas für alle terroristischen Aktivitäten verantwortlich, die vom Gazastreifen ausgehen. Wir werden weiterhin sowohl auf einer Aufklärungsebene als auch operativ daran
arbeiten, Terroranschläge zu verhindern."

(Israelisches Außenministerium, 13.10.13)

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Dreißigtausend Menschen bei Kundgebung für Yitzhak Rabin

Dreißigtausend Menschen versammelten sich am Samstagabend für eine Kundgebung anlässlich des 18. Jahrestages der Ermordung Yitzhak Rabins.

Die Veranstaltung begann am Vorabend des 12. Cheshvan, dem Tag, an dem Rabin nach dem jüdischen Kalender ermordet wurde, und fand auf dem nach Rabin benannten Platz in Tel Aviv statt, wo der damalige Ministerpräsident Israels von dem rechtsextremen Aktivisten Yigal Amir am 4. November 1995 ermordet worden war. Der vormalige Malchei Yisrael-Platz wurde in Gedenken an Rabin nach dessen Tod umbenannt.


Gedenkstätte am Ort der Ermordung Rabins (Foto: wikicommons)

Die Kundgebung am Samstag wurde von einer Allianz verschiedener Jugendgruppen und sozialen Bewegungen unter dem Titel "Dem Mord gedenken, für die Demokratie kämpfen" organisiert. Viele der Besucher auf dem Rabin-Platz waren zu jung, um sich noch an die Ermordung Rabins erinnern zu können.

Unter den Rednern fanden sich unter anderem der Enkel Rabins, Yonathan Benartzi, und die Ehefrau des kürzlich verstorbenen Rabbiners Froman, Hadassah Froman. Sie sagte in ihrem Beitrag: "Das Streben nach Frieden ist die Lebensader dieses Landes und Israel wird weiter den Frieden suchen, trotz der Toten und trotz aller Komplotte gegen das Land."

(Haaretz, 12.10.13)

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Facebook kauft israelische Mobile-Analytics-Firma

Nachdem Facebook in den letzten Jahren bereits Snaptu und Face.com aus Israel erworben hat, gibt das israelische Unternehmen Onavo drei Jahre nach seiner Gründung nun auf seinem hauseigenen Blog bekannt, vom Social-Network-Marktführer zugekauft worden zu sein.


Das Team der Firma Onavo (Foto: Onvavo)

Verschiedene Quellen berichten von Kaufpreisen, die zwischen 100 und 200 Millionen USD liegen. Im Gegensatz zu Snaptu und Face.com wird Onavo in Israel bleiben und nicht vom Silicon Wadi in das Silicon Valley ziehen. Onavo wird damit Facebooks offizielle Niederlassung in Israel und gleichzeitig das erste Forschungs- und Entwicklungszentrum des Internet-Konzerns in Israel.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Israel Trade Centers: http://bit.ly/tradecenter30

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Event

Die Botschaft des Staates Israel in Deutschland vergibt jedes Jahr Stipendien an Studentinnen und Studenten verschiedener Fächer, die entweder einen längeren Studienaufenthalt (acht Monate) oder einen vierwöchigen Sommersprachkurs (Ulpan) in Israel absolvieren möchten.

Die Bewerbungsfrist für die Stipendien für 2014 endet am 15. November.

Interessenten finden alle notwendigen Informationen auf der Seite der Kulturabteilung unter: http://bit.ly/Botschaftsstipendien 

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