Donnerstag, 21.11.2013
 
 
Israel in Kiel
 

Erneut wurde deutschen Schülerinnen und Schülern Israel ein Stück näher gebracht. Diesmal trafen sich gut 200 Jugendliche im Landtag von Schleswig-Holstein, wo sie einen Tag "Israel - anders kennen lernen" konnten.

Begrüßt wurden die Jugendlichen von Landtagspräsident Klaus Schlie, der in seinem Grußwort die Leistung Israels würdigte „seit seinem Bestehen eine enorme Entwicklung durchlaufen zu haben.“ Israel sei vom ersten Tag an von seinen Nachbarn angefeindet worden, umso erstaunlicher sei es, wie sich die Demokratie und moderne Gesellschaft über die Jahre entfaltet habe.

Nach der Begrüßung, auch durch den Leiter der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit der Botschaft Tal Gat, teilten sich die Schülerinnen und Schüler auf vier Workshops auf. Hier befassten sie sich mit der "Demokratie Israel", "Journalismus in Israel", "Vielfalt der Religionen in Israel" sowie der Möglichkeit, einen Freiwilligendienst in Israel bzw. Deutschland zu absolvieren.

Die Jugendlichen hatten viele Fragen mitgebracht. Insbesondere während der Podiumsdiskussion zwischen dem Landtagspräsidenten Klaus Schlie und dem Gesandten Emmanuel Nahshon interessierten sich die Schülerinnen und Schüler für Antworten aus der hohen Politik und Diplomatie. Wie könne der Austausch zwischen deutschen und israelischen Städten gestärkt werden? Wie sieht die Zukunft der deutsch-israelischen Beziehungen aus und was würden sie gegenseitig an der anderen Regierung kritisieren?

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Ministerpräsident Netanyahu in Moskau

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(Bank Israel, 21.11.13)



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Ministerpräsident Netanyahu in Moskau
Nach seinem Treffen mit dem russischen Präsidenten Vladimir Putin lobte Ministerpräsident Binyamin Netanyahu die besonderen russisch-israelischen Beziehungen. Er sagte: „Präsident Putin, ich denke, es gibt eine grundlegende Sympathie zwischen unseren beiden Völkern. Zuallererst, weil es über eine Million russischsprachiger Israelis gibt, die nicht nur mit der Sprache, sondern auch mit der Kultur vertraut sind. Sie haben enge Verbindungen zum Land ihrer Herkunft. Diese Nähe drückt sich auch darin aus, dass sowohl der Sprecher der Knesset, als auch unser Außenminister, unser stellvertretender Außenminister und viele andere Russisch sprechen. Darum habe ich zuvor auch von Symbolen gesprochen, die sehr wichtig sein können. Ich habe ein Denkmal für die gefallenen Soldaten der Roten Armee initiiert und Sie das jüdische Museum hier. Dies ist der kulturelle Ausdruck einer tiefen und wahren Verbindung, nicht nur was die Sprache, sondern auch was gemeinsame Werte und Herausforderungen betrifft.“

Weiterhin äußerte sich der Ministerpräsident zu den gemeinsamen sicherheitspolitischen Zielen Russlands und Israels, wie einen atomwaffenfreien Iran. Dazu sagte Netanyahu: „Ich möchte jeden Zweifel ausräumen: wir wollen eine friedliche und diplomatische Lösung, die jeder anderen Lösung vorzuziehen ist. Aber es muss eine echte Lösung sein. Wir können viel aus dem Umgang mit Syrien und den chemischen Waffen dort lernen. Russland und andere Staaten bestanden auf einem vollständigen Abbau chemischer Waffen in Syrien. Herr Präsident, ich möchte Ihnen für die maßgebliche Rolle danken, die Sie beim Erreichen dieses Abkommens gespielt haben, das natürlich noch bekräftigt und durchgesetzt werden muss. Aber ich denke, die internationale Gemeinschaft hätte kein Abkommen akzeptiert, bei dem Syrien seine chemischen Waffenbestände lediglich reduziert und weiterhin die Möglichkeit gehabt hätte, solche Waffen zu produzieren. Das entspricht aber, mehr oder weniger, dem, was nun in Genf auf dem Tisch liegt. Wir meinen, dass ein besseres Abkommen möglich ist und das verlangt natürlich Durchhaltevermögen und Härte. Aber ein solches Abkommen würde zu einer friedlichen und diplomatischen Beendigung der Krise bezüglich der Massenvernichtungswaffen führen, wie es auch in Syrien der Fall war.“

(Israelisches Außenministerium, 20.11.13; Foto: MFA)
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Israel in Kiel

Erneut wurde deutschen Schülerinnen und Schülern Israel ein Stück näher gebracht. Diesmal trafen sich gut 200 Jugendliche im Landtag von Schleswig-Holstein, wo sie einen Tag "Israel - anders kennen lernen" konnten.


Schüler während des Israel-Tages im Plenum des Landtages (Foto: Botschaft)

Begrüßt wurden die Jugendlichen von Landtagspräsident Klaus Schlie, der in seinem Grußwort die Leistung Israels würdigte „seit seinem Bestehen eine enorme Entwicklung durchlaufen zu haben.“ Israel sei vom ersten Tag an von seinen Nachbarn angefeindet worden, umso erstaunlicher sei es, wie sich die Demokratie und moderne Gesellschaft über die Jahre entfaltet habe.

Nach der Begrüßung, auch durch den Leiter der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit der Botschaft Tal Gat, teilten sich die Schülerinnen und Schüler auf vier Workshops auf. Hier befassten sie sich mit der "Demokratie Israel", "Journalismus in Israel", "Vielfalt der Religionen in Israel" sowie der Möglichkeit, einen Freiwilligendienst in Israel bzw. Deutschland zu absolvieren. 


Workshop "Journalismus in Israel" mit dem israelischen Korrespondenten Eldad Beck (Foto: Botschaft)

Die Jugendlichen hatten viele Fragen mitgebracht. Insbesondere während der Podiumsdiskussion zwischen dem Landtagspräsidenten Klaus Schlie und dem Gesandten Emmanuel Nahshon interessierten sich die Schülerinnen und Schüler für Antworten aus der hohen Politik und Diplomatie. Wie könne der Austausch zwischen deutschen und israelischen Städten gestärkt werden? Wie sieht die Zukunft der deutsch-israelischen Beziehungen aus und was würden sie gegenseitig an der anderen Regierung kritisieren?


Landtagspräsident Klaus Schlie (links) und der Gesandte Emmanuel Nahshon auf dem Podium (Foto: Botschaft)

Die Vertreter des Landtages und der Botschaft beantworteten die Fragen offenherzig und charmant. "Wenn Sie den direkten Kontakt zu Israelis suchen – initiieren Sie selbst ein Projekt. Vielleicht im Sportbereich oder als Schulaustauschprojekt", ermutigte der Landtagspräsident die Jugendlichen.

Die spannende Diskussion wurden mit gegenseitigen Einladungen nach Schleswig-Holstein und Israel beendet: Klaus Schlie schlug für 2015 ein Jugendprojekt beim Wacken Open Air vor, wo sich jährlich zehntausende von Heavy-Metal-Fans treffen. Der Gesandte wiederum sprach dem Landtagspräsidenten eine offizielle Einladung aus, Israel erstmalig zu besuchen.

(Botschaft des Staates Israel, 21. November 2013)

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Botschafter und Gesandter zur Fortsetzung der Atom-Verhandlungen
Anlässlich der heute in Genf fortgesetzten Verhandlungen der P4+1 mit dem Iran bezogen sowohl der Botschafter des Staates Israel in Deutschland, Yakov Hadas-Handelsman, als auch der Gesandte der Botschaft, Emmanuel Nahshon, in Radiointerviews Stellung und legten jeweils die israelische Position dar.

Botschafter Hadas-Handelsman stellte im Interview mit WDR5 klar: "Ein Kompromiss, der nicht zu einem Abbau des militärischen Atomprogramms führt, wird ein falsches Abkommen sein“.

Das vollständige Interview können Sie hier nachhören: http://bit.ly/InterviewBotschafter11-13  

Der Gesandte Emmanuel Nahshon sagte auf Deutschlandradio Kultur: „Wir sehen diese Sanktionen als Druck auf den Iran und auf die iranische Führung, und wir denken, dass das der richtige Weg ist. Und zurzeit haben wir noch kein gutes Ziel erreicht. Wir denken, dass es mit noch mehr Druck möglich wäre, einen Iran ohne gefährliches Atomprogramm zu haben.“

Das vollständige Interview zum Hören und Nachlesen finden Sie hier: http://bit.ly/InterviewNahshon11-13
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Das offene Mikrophon und die UN-Dolmetscherin
Ein Kommentar von Hillel Neuer, Direktor der Nichtregierungsorganisation UN Watch mit Sitz in Genf

Die Wahrheit kommt raus, wenn keiner zuhört. Am Donnerstag sprach eine Dolmetscherin der Vereinten Nationen, versehentlich und bei offenem Mikrophon, Worte der Wahrheit, als von der UN-Generalversammlung neun israelkritische Beschlüsse und kein einziger zum Rest der Welt verabschiedet wurden.
In der scheinbaren Gewissheit, nur zu ihren Kollegen zu sprechen, äußerte sich die Dolmetscherin wie folgt, direkt in die Kopfhörer sämtlicher anwesender UN-Delegierten und vor der weltweiten Zuhörerschaft der Übertragung im Internet:

„Ich meine, wenn man… also, wenn man insgesamt zehn Resolutionen zu Israel und Palästina hat, irgendwas muss da doch sein, c’est un peu trop, non? [es ist ein bisschen zu viel, oder?] Ich meine… da passiert anderes, richtig übles Zeug, aber keiner sagt irgendwas dazu.“

Gelächter brach unter den Delegierten aus. „Die Dolmetscherin bittet um Entschuldigung“, sagte die unglückliche Sprecherin der Wahrheit, nachdem sie hörbar um Atem gerungen hatte. Ich hoffe sehr, dass sie nicht gefeuert wird. 
Denn wer sich heute tatsächlich entschuldigen sollte, sind die Vereinten Nationen. Gegründet auf hohen Idealen, verdreht diese Einrichtung der Weltgemeinschaft den Traum liberaler Internationalisten in einen Alptraum.

Kurz vor Ende der diesjährigen Legislaturperiode hat die Generalversammlung 22 Resolutionen verabschiedet, die Israel verurteilen – und nur vier zum gesamten Rest der Welt. Diese Heuchelei, Selektivität und Politisierung ist atemberaubend.
Die Resolutionen, die das 4. Komitee der Versammlung, mit Mitgliedern aller 193 Mitgliedsstaaten, heute verabschiedete, verurteilen Israel für die Verletzung der Menschenrechte der Palästinenser im Westjordanland und im Gazastreifen, die der palästinensischen Flüchtlinge und sogar die der Syrer in den Golanhöhen.
Tatsächlich: die UN hat heute eine Resolution verabschiedet, in der das Wort „Syrien“ nicht weniger als zehn Mal fällt – ohne dass irgendetwas über die Massaker des syrischen Präsidenten Bashar al-Assad an mehr als 100 000 seiner Landsleute gesagt würde.

Unter dem Titel „Die besetzten syrischen Golanhöhen“ wird Israel für die angebliche Misshandlung syrischer Zivilisten in den Golanhöhen verurteilt, außerdem für die Verletzung der Rechte syrischer Bürger nach internationalem humanitären Gesetz. Die UN fanden heute aber nicht die Zeit, das internationale Recht in Bezug auf Präsident Assads Vergasung seiner eigenen Bürger zu kommentieren.
Wie bald in einer weiteren überflüssigen Resolution zum Golan, rief die Generalversammlung auch heute Israel dazu auf, die Golanhöhen und dessen Bewohner an Syrien zu übergeben.

Egal, welchen Standpunkt man zu den Besitzverhältnissen im Golan einnimmt: wenn die UN ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt dazu auffordert, irgendjemanden Assads Herrschaft zu übergeben, während er seine Massaker unvermindert fortsetzt, dann ist das logisch absurd und moralisch obszön. Angesichts der in israelischen Krankenhäusern behandelten syrischen Zivilisten, die dem Blutbad im eigenen Land entkamen, wird die Resolution nachgerade absurd. 

Es ist recht und gut, Israel für seine Behandlung arabischer und anderer Minoritäten zur Verantwortung zu rufen, wie jeden anderen Staat auch. Aber irgendetwas stimmt nicht, wenn in der heutigen Resolution zum Thema Palästina nicht ein Wort über den regelmäßig von der Hamas zum Ausdruck gebrachten mörderischen Antisemitismus oder zur gefährlichen Anstachelung der Palästinensischen Autonomiebehörde in Ramallah verloren wird, wo in offiziellen Schulen, in Moscheen, Zeitungen und Fernsehsender andauernd die Mörder israelischer Zivilisten als Helden glorifiziert werden, denen es nachzueifern gilt.

Das Wort ist die Mutter der Tat. Trotzdem erwähnte keine der Resolutionen zum Westjordanland die Welle palästinensischer Terrorakte in den letzten Wochen, wie den brutalen Mord an Shraya Ofer vor seinem Haus im Jordantal, bei dem seine Frau nur knapp entkam. Die Ermordung Ofers mit Äxten und Eisenstangen war „ein Geschenk an das palästinensische Volk und die Hamas-Häftlinge, aus Anlass von Eid al-Adha“, wie zwei Verdächtige bei der Befragung aussagten.

Indem sie die Anstachelung und den Terrorismus auf palästinensischer Seite außer Acht lassen, befördern die Vereinten Nationen eine einseitige Sicht, die den Organisationen Hamas, Islamischer Jihad und der PA einen Freibrief gibt, und die Unnachgiebigkeit statt Kompromissfähigkeit bestärkt.

Es sind also die UN, die sich dafür entschuldigen sollten, die kostbare Zeit und die Ressourcen der Weltorganisation dafür zu gebrauchen, politisierende und einseitige Texte zu produzieren, die nichts dazu beitragen, den arabisch-israelischen Frieden voranzubringen oder den wahren Schutz der Menschenrechte zu unterstützen. Im Gegenteil, die selektiven und einseitigen Resolutionen untergraben das Kernprinzip, dass die Standards der Menschenrechte universell gelten, und sie bringen die Parteien weiter auseinander.

Es sind die Vereinten Nationen, die sich dafür entschuldigen sollten, Israel als Sündenbock zu gebrauchen und den jüdischen Staat als Meta-Kriminellen zu dämonisieren und zu delegimitieren, der für alle Übel dieser Welt die Schuld trägt.
Vor allem aber sollten sich die Vereinten Nationen dafür entschuldigen, dass sie die Schreie der Millionen echten Opfer von Menschenrechtsverletzungen überhören – und diese verhöhnen.

Letzte Woche war ich im Hauptsitz der Vereinten Nationen in New York, zusammen mit mutigen Dissidenten aus China, Kuba, Russland und Saudi-Arabien. UN Watch half dabei, eine Pressekonferenz zu organisieren, um die UN-Mitgliedsstaaten darum zu bitten, sich den zynischen Kandidaturen jener unterdrückerischen Regime für den Menschenrechtsrat der UN zu widersetzen. Doch trotz ihrer katastrophalen Akten, wurden diese Serientäter der Menschenrechtsverletzung alle von der UNGA  (Generalversammlung) gewählt, um die neuen Richter über Menschenrechte in der Welt zu werden.

Überflüssig zu sagen, dass dieselbe UN-Versammlung in diesem Jahr keinerlei Resolutionen zur chinesischen Unterdrückung des tibetischen Volkes oder der Verhaftung pro-demokratischer Aktivisten wie Wang Bingzhang sagen wird, ebenso wenig zu Kubas gewalttätiger Drangsalierung von Journalisten und Bloggern, zur Verfolgung von Schwulen in Russland oder zu saudi-arabischen Gesetzen, die Frauen das Autofahren und Nicht-Muslimen das Praktizieren ihrer Religion verbietet.

Ebenso wenig verlieren die UN ein Wort über religiös motivierte Angriffe auf Zivilisten im Irak, in Nigeria oder Pakistan, oder zur Verfolgung politischer Dissidenten in Uganda, Vietnam oder Zimbabwe.

Wie die Dolmetscherin heute anmerkte, es gibt wahrlich eine gewaltige Menge übler Dinge, die auf der ganzen Welt geschehen, doch leider „sagt keiner irgendwas dazu“.  

Die Vereinten Nationen sind so damit beschäftigt, Israel zu verurteilen – sie finden einfach nicht die Zeit dafür.

Die im Newsletter veröffentlichten Kommentare geben nicht grundsätzlich den Standpunkt der israelischen Regierung wieder, sondern bieten einen Einblick in die politische Diskussion.

Das Video zu dem Vorfall bei den UN finden Sie hier: http://www.youtube.com/watch?v=V7W5tsnd0BE

(Times of Israel, 14.11.13)
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Erfolgsgeschichte der Medizintechnik: die Firma eines arabisch-israelisches Paares in Nazareth
Die technologischen Instrumente von Alpha Omega, entwickelt und hergestellt in Nazareth, werden von Gehirnchirurgen und Forschern auf sechs Kontinenten eingesetzt.

Doch Alpha Omega ist mehr als eine von vielen israelischen High-Tech-Firmen. Die Firma ist auf dem Markt für Neurochirurgie und Neurowissenschaft erfolgreich und wurde 2012 von der amerikanisch-israelischen Wirtschaftskammer in Atlanta, Georgia zur Firma des Jahres ernannt – darüber hinaus ist sie aber auch eine Erfolgsgeschichte und zugleich Liebesgeschichte für ihre arabisch-israelischen Mitbesitzer, Imad und Reem Younis.

Die beiden lernten sich als Studenten am Technion kennen, Israels Hochschule für Technik in Haifa, er studierte Elektrotechnik und sie allgemeine Ingenieurswissenschaften. Im Jahr 1993 entschloss sich das frisch verheiratete Paar dazu, in die gemeinsame Heimatstadt Nazareth zurückzukehren, eine überwiegend christlich-arabische Stadt, um eine Firma für neurologische Aufzeichnungsverfahren und Stimulationsinstrumente zu gründen.


Reem und Imdad Younis (Foto: MFA)

„Wir hatten kein Geld, also verkauften wir unser Auto – so fing alles an“, sagt Reem Younis. Die Produkte der Firma wurden auf der ganzen Welt von Hirnchirurgen und von Forschern, die auf höchste Präzision und Stabilität angewiesen sind, gut angenommen. „Wir sind in mehr als 120 Krankenhäusern und mehr als 500 Laboren auf sechs Kontinenten vertreten“, sagt die Besitzerin stolz.

„Das besondere Know-how von Alpha Omega besteht darin, Elektroden sicher in ein Gehirn einzuführen, um die neurale Aktivität zu messen, das Nervengewebe zu stimulieren und die Daten zu verarbeiten und zu analysieren“, erklärt Younis.

„Einfach gesagt, es ist wie ein Navigationssystem, das den Neurochirurgen an den gewünschten Punkt führt, wo eine dauerhafte Elektrode implantiert wird. Mit dieser Behandlung werden Krankheitssymptome eliminiert, und der Patient oder die Patientin kann wieder ein normales Leben führen.“

Die Mitarbeiter von Alpha Omega in Nazareth sind Absolventen des Technions und unterschiedlicher Herkunft – Christen, Juden und Muslime. 

Reem Younis sagt: „Wir arabischen Israelis stellen 20 Prozent der Bevölkerung und wir sollten auch 20 Prozent des israelischen High-Tech-Sektors abdecken. Es ist knapp 1 Prozent. Alpha Omega will High-Tech nach Nazareth bringen und hoch qualifizierten Ingenieuren einen Arbeitsplatz bieten.“

Ein Video (engl. Untertitel) zu Alpha Omega finden Sie hier: http://www.youtube.com/watch?v=fAvWODm3uaE 

(Avigayil Kadesh/Israelisches Außenministerium, 21.11.13)
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Events

ISRAEL. Normalität eines Landes

Alltagsleben jenseits von Stereotypen

Ausstellung in Berlin, vom 24. November bis 22. Dezember 2013


Die Leipziger Fotografin Michaela Weber bereiste von Oktober 2011 bis Januar 2012 verschiedene Orte in Israel. Die dabei entstandenen Fotografien zeigen unterschiedliche Facetten des Alltagslebens im heutigen Israel.

Sie geben einen intimen Einblick in häusliches Familienleben, in Straßenszenen, Freizeitaktivitäten und religiöse Praxis. Weber begleitet u.a. eine Frauendemonstration in Jerusalem, Teenager einer Pfadfindergruppe in Beit Zayit, eine komödiantische Theateraufführung, eine Diskussion in der Knesset, Kinder in einer Schokoladenmanufaktur im Kibbutz Degania und hält menschlich-tierische Begegnungen im Tierheim von Tel Aviv mit ihrer Kamera fest.

Aus der Wechselwirkung von Fotografien und den Texten der in Herzliya lebenden Dichterin Varda Genossar entsteht ein Dialog zwischen deutscher und israelischer Sicht, ein differenzierter Blick auf dieses Land, jenseits sonst hier eintreffender Bilder und Nachrichten.

Michaela Weber
geboren in Leipzig, Ausbildung im Fotografenhandwerk, Studium an der Burg Giebichenstein, Kunsthochschule Halle mit Abschluss als Dipl.-Kommunikationsdesignerin.

Mit freundlicher Unterstützung der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Sparkasse Leipzig. Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft der Botschaft des Staates Israel.

Begrüßung: Dr. Nora Pester, Verlegerin Hentrich & Hentrich
Einführung: Michaela Weber
Anschl. kleiner Empfang

So 24. November 2013 | 15.00 Uhr
Jüdisches Gemeindehaus
Foyer
Fasanenstr. 79-80 | 10623 Berlin

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