Montag, 27.01.2014
 
 
„Berlin ist noch immer kein normaler Ort“
 
In einem Interview mit der Berliner Morgenpost spricht der spricht Botschafter Yakov Hadas-Handelsman anlässlich des internationalen Holocaust-Gedenktags am heutigen Montag über das unterschiedliche Erinnern in verschiedenen Ländern und das Leben in Berlin.

Sie finden das Interview unter folgendem Link: http://bit.ly/Botschafterinterview27Januar

Ebenfalls anlässlich des 27. Januars geht der Gesandte der Botschaft des Staates Israel, Emmanuel Nahshon, in seinem sehr persönlichen Beitrag unter der Überschrift „Erinnerung ist das Geheimnis der Erlösung“ der Frage nach, wie er als israelischer Diplomat die Versuche, in Deutschland der Schoah zu gedenken, erlebt, und was dieses Gedenken für die gemeinsame Zukunft bedeuten kann.

Den Gastbeitrag von Emmanuel Nahshon im Berliner Tagesspiegel finden Sie hier: http://bit.ly/GastbeitragNahshon

Eine israelische Delegation aus Politikern, Schoah-Überlebenden und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens reist heute in die Gedenkstätte in Auschwitz, um dort – 69 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers durch die Rote Armee – auf dem Lagergelände an einer Gedenkfeier für die ermordeten Juden Europas teilzunehmen. Allein 56 Knesset-Abgeordnete und damit fast die Hälfte des Parlamentes gehören der Gruppe an. Es ist die größte Delegation dieser Art seit der Gründung des israelischen Parlamentes im Jahr 1949. Parlamentarier unter anderem aus Deutschland, Frankreich, Polen, Russland, Griechenland, Ungarn, Italien und Spanien werden sich der Gedenkveranstaltung anschließen.

(Botschaft des Staates Israel/Ynet, 27.01.14)

„Was heißt Dachpappe auf Hebräisch?“



Dokumentarfilm im MDR-Fernsehen,
27.01., um 22:50 Uhr


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1 € – 4.7705 NIS (+0.099%)
1 CHF – 3.8920 NIS (+0.389%)
1 £ – 5.7720 NIS (-0.538%)
1 $ – 3.4890 NIS (+0.172%)

(Bank Israel, 27.01.14)



Regnerisch

Jerusalem: 7/15°C
Tel Aviv: 12/20°C
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Eilat: 13/23°C




Erste internationale Cyber-Konferenz in Israel

Ministerpräsident Binyamin Netanyahu eröffnete heute im Messezentrum in Tel Aviv die internationale Cyberkonferenz.  weiter
2013 war Rekordjahr für Israels Technologiesektor

Wie das Wirtschaftsmagazin Forbes berichtet, konnten israelische Tech-Unternehmen im Jahr 2013 einen Umsatzrekord erzielen.  weiter
Zum Tode von Shulamit Aloni

Die ehemalige Ministerin und Vorsitzende der Meretz-Partei, Shulamit Aloni, ist am Freitagmorgen im Alter von 85 Jahren verstorben.   weiter
Israelische Journalisten in Deutschland

Auf Initiative der Botschaft besuchten die prominenten israelischen Journalisten David Witzthum und Ofer Aderet letzte Woche Deutschland.  weiter
 
 


Erste internationale Cyber-Konferenz in Israel
Ministerpräsident Binyamin Netanyahu eröffnete heute im Messezentrum in Tel Aviv die internationale Cyberkonferenz (27. - 29. Januar). Die Konferenz findet zum ersten Mal in Israel statt. Zahlreiche Gäste aus aller Welt, darunter Firmenchefs, Experten für Cyber-Sicherheit, Regierungsvertreter, Investoren und Vertreter internationaler Konzerne werden erwartet, aber auch Vertreter israelischer Start-up-Unternehmen nehmen an der Fachkonferenz teil.



Hunderte israelischer Firmen und etwa 20 internationale Technologiefirmen unterhalten bereits heute in Israel Forschungs- und Entwicklungszentren auf diesem Gebiet. Dr. Eviatar Matania, der die Abteilung für Cybertechnologie im Büro des Ministerpräsidenten leitet, sagte vor der Eröffnung: „Es ist vollkommen klar, dass im Cyber-Zeitalter in den Aufbau der technologischen Infrastruktur investiert werden muss, um Bedrohungen abzuwenden. Ohne internationale Kooperationen ist dies nicht möglich und auf dieser Erkenntnis gründet die Konferenz. Der Staat Israel ist für diese einzigartige Veranstaltung der natürliche Ort.“

Die Konferenz schließt fast nahtlos an das Weltwirtschaftsforum an, das in der vergangenen Woche in Davos stattfand. In der wöchentlichen Kabinettsitzung sagte Ministerpräsident Netanyahu: „Das Ziel meiner Reise nach Davos war es, den führenden Kräften in der Welt – sowohl Staaten, als auch nichtstaatlichen Konzernen, die oft ebenso mächtig sind – die Vorzüge der israelischen High-Tech-Industrie und Cyber-Sicherheit-Industrie zu verdeutlichen. […] Das Interesse an Israel und der Wunsch, hier zu arbeiten, sind groß. Ich schätze, dass wir in den nächsten Jahren die Ergebnisse unserer Anstrengungen sehen werden, also den Eintritt neuer Firmen in den israelischen Markt, insbesondere den Cyber-Markt, und den Ausbau ihrer Geschäfte innerhalb Israels. […] Die Einschätzung lautet, dass Israel aufgrund seiner besonderen Bedingungen verschiedene Lösungen auf diesem Gebiet anbieten kann. Darin liegt eine große Gelegenheit und eine Herausforderung für uns: wir müssen ein positives Geschäftsklima für diese Firmen schaffen, und zudem sicherstellen, dass unser Bildungssystem unsere Kinder mit den nötigen Werkzeugen ausstatten kann.“

(Außenministerium des Staates Israel, 27.01.14)
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2013 war Rekordjahr für Israels Technologiesektor


Wie das Wirtschaftsmagazin Forbes auf Grundlage einer Analyse der Wirtschaftsprüfgesellschaft PWC berichtet, konnten 2013 7,6 Milliarden US-Dollar durch Firmenkäufe und Börsengänge israelischer Tech-Unternehmen erwirtschaftet werden, was einen bisherigen Rekord darstellt.

Lesen Sie weiter auf der Seite des Israel Trade Centers: http://bit.ly/itrade36
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Zum Tode von Shulamit Aloni

Die ehemalige Ministerin und Vorsitzende der Meretz-Partei, Shulamit Aloni, ist am Freitagmorgen im Alter von 85 Jahren verstorben.

Aloni gehörte zu den Gründern der Meretz-Partei und diente als Ministerin im Kabinett Yithak Rabins von 1992-1993, und als Ministerin für Wissenschaft und Kunst von 1993-1996. Als charismatische und integre politische Persönlichkeit und als lebenslange Streiterin für Menschenrechte und Frieden wurde sie geschätzt und auch von ihren Kritikern respektiert.

Für ihr Lebenswerk und ihre Verdienste für die israelische Gesellschaft erhielt sie im Jahr 2000 den Israel-Preis. Die Jury nannte sie in der Begründung eine Stimme, die „dafür kämpft, Ungerechtigkeiten auszugleichen und die Flagge der Gleichberechtigung zwischen verschiedenen Völkern und Glaubensrichtungen in Israel hochzuhalten.“

Aloni veröffentlichte in ihrem Leben sechs Bücher, unter anderem zu den Themen Kinder- und Frauenrechte. Noch im Alter von 80 Jahren, im Jahr 2008, publizierte sie eine kontrovers diskutierte Analyse der israelischen Gesellschaft unter dem Titel „Demokratie in Fesseln“ („Demokratia be-Azikim“).

Politiker aller Parteien zollten Shulamit Aloni am Freitag Respekt. Die Vorsitzende der Meretz-Partei, Zahava Gal-On sagte: „Sie machte Israel zu einem besseren Ort zum Leben und hörte nie auf, für die Werte, an die sie glaubte, zu kämpfen. Mit diesen Werten wird ihr Name für immer verbunden bleiben: Frieden und absolute Gleichberechtigung ohne Ansehen von Religion, Geschlecht oder Herkunft.“

(Botschaft des Staates Israel/Haaretz, 24.01.14)

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Israelische Journalisten in Deutschland
Auf Initiative der Botschaft des Staates Israel in Berlin besuchten die prominenten israelischen Journalisten David Witzthum und Ofer Aderet letzte Woche Deutschland. Ziel ihres Besuches war, sich mit jungen angehenden Journalisten über das Bild Israels in den deutschen Medien auszutauschen. Sie diskutierten mit Bachelor-Studenten des Faches Publizistik und Kommunikationswissenschaften der Freien Universität Berlin sowie mit Studenten der Axel-Springer-Akademie. Intensiv diskutiert wurde nicht nur die Frage, wie Israel in den deutschen Medien dargestellt wird, sondern auch umgekehrt, welche Themen aus Deutschland in den israelischen Medien aufgegriffen werden.

David Witzthum ist ein angesehener Fernsehmoderator in Arutz 1, dem ersten israelischen Fernsehen. Von 1982 bis 1985 arbeitete Witzthum als Korrespondent in Bonn und ist entsprechend Spezialist für die deutsche Politiklandschaft – zumal er perfekt Deutsch spricht. Es gibt zahlreiche Publikationen über seine Medienuntersuchungen, er unterrichtet an der Hebräischen Universität in Jerusalem und wirkte bei verschiedenen Dokumentarfilmen mit.


David Witzthum (Foto: privat/David Witzthum)

Ofer Aderet ist seit 2007 Journalist und Redakteur der wichtigsten israelischen Tageszeitung Haaretz. Seine Schwerpunkte sind Geschichte, jüdische und deutsche Themen. Mithilfe von Stipendien für Journalisten konnte auch er bereits längere Zeit in Deutschland verbringen.


Ofer Aderet (Foto: privat/Ofer Aderet)

Die beiden Journalisten besuchten nach dem Aufenthalt in Berlin auch die Henri Nannen Journalistenschule in Hamburg und die Deutsche Journalistenschule in München.

Die beteiligten Studenten profitierten sehr von diesem regen Austausch mit den israelischen Gesprächspartnern, so dass angesichts der Begeisterung aller Beteiligten der Besuch zugleich als Startpunkt für weitere Besuche und Veranstaltungen dienen soll.

(Botschaft des Staates Israel, 27.01.14)
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Event
„Was heißt Dachpappe auf Hebräisch?“ 



Heute Abend zeigt der MDR um 22:50 Uhr eine Dokumentation über die Handwerkereinsätze der Sächsischen Israelfreunde e.V. für Schoah-Überlebende in Israel.

Informationen zum Film finden Sie unter: http://bit.ly/DokuMDR
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