Donnerstag, 13.02.2014
 
 
Aus aktuellem Anlass: Erläuterungen zur Wasserfrage im Nahostkonflikt
 
Die Regierung des Staates Israel sieht den bilateralen Prozess mit den Palästinensern und die Einhaltung von Abkommen als den einzigen Weg, um eine dauerhafte, auf der Grundlage zweier Staaten basierende, Lösung für eine friedliche Koexistenz zu erreichen.

Alle Wasser- und Abwasser-Angelegenheiten sollten demnach zwischen Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) koordiniert werden. Israel erfüllt seinen Teil der bestehenden Abkommen und stellt sogar mehr Wasser zu niedrigeren Preisen zur Verfügung, als es sich laut Abkommen verpflichtet hat.

Israel versorgt das Westjordanland mit jährlich 53 Millionen Kubikmeter Wasser, etwa 22 Millionen Kubikmeter mehr als in den Oslo-Verträgen vorgesehen.

Nach Angaben der PA aus dem Jahr 2011 liegt der durchschnittliche pro Kopf Verbrauch in Städten in der PA bei 103 Litern, was einem Gesamtvolumen von 37,6 Millionen Kubikmetern entspricht.

Trotz der angespannten Bedrohungslage, insbesondere aus dem Gazastreifen, unternimmt Israel zahlreiche vertrauensbildende Maßnahmen und unterhält einen bilateralen Dialog mit der PA über verschiedene Belange, mit dem Ziel, die palästinensische Infrastruktur in ökonomischen Bereichen und die Lebensbedingungen zu verbessern – auch durch intensive Kooperation mit Nachbarstaaten wie Jordanien oder Partnerländern wie Deutschland sowie mit internationalen Organisationen.

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weitere Themen:
Beitritt Israels zur JUSCANZ-Interessensgruppe bei den Vereinten Nationen

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(Bank Israel, 13.02.14)



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Von Goethe bis Elfriede Jelinek

Eine neue Vortragsreihe zur deutschsprachigen Literatur an der Hebräischen Universität in Kooperation mit der FU Berlin wird am 19.02. eröffnet.  weiter
Inklusion in Israel

Präsident Peres setzt sich gemeinsam mit der Organisation Akim für eine höhere Akzeptanz von Menschen mit geistigen Behinderungen ein.   weiter
 
 


Beitritt Israels zur JUSCANZ-Interessensgruppe bei den Vereinten Nationen
Zum ersten Mal nahm Israel am Dienstag (11.02.) an einer Sitzung der UN-Ländergruppe JUSCANZ teil. Damit gehört Israel dieser wichtigen Interessensgruppe im Dritten Ausschuss der UN an, der sich mit den Themen der Menschenrechte und Sozialpolitik befasst. Die JUSCANZ-Gruppe setzt sich aus demokratischen Industriestaaten zusammen, die nicht der Europäischen Union angehören, darunter die USA, Kanada, Australien, Japan, Neuseeland, Südkorea und Norwegen.


UN-Generalsekretär Ban Ki-moon und Botschafter Ron Prosor (Foto: Mission Israel bei den UN)

Der ständige Vertreter Israels bei den Vereinten Nationen, Botschafter Ron Prosor, begrüßte die Aufnahme Israels und sagte: „Eine historische Ungerechtigkeit wurde damit korrigiert. Wer die Menschenrechte hochhält, muss diese Nachricht feiern. Israels Beitritt zur JUSCANZ-Gruppe verdeutlicht die Wertschätzung unserer Demokratie durch die internationale Gemeinschaft. Im Mittleren Osten, einer Region, in der Frauen gesteinigt und Minderheiten verfolgt werden, stehen wir als Leuchtturm der Menschenrechte, der Gleichberechtigung und der Freiheit.“

Die Mission des Staates Israel bei den Vereinten Nationen setzt sich insbesondere für Frauenrechte, Gender-Gleichberechtigung und Rechte für Menschen mit Behinderungen ein.

(Außenministerium des Staates Israel, 11.02.14)
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Von Goethe bis Elfriede Jelinek
Eine über zwei Semester laufende Vortragsreihe zur deutschsprachigen Literatur an der Hebräischen Universität Jerusalem in Kooperation mit der Freien Universität Berlin wird am 19. Februar 2014 feierlich eröffnet. Sie hat das Ziel, der Germanistik an der israelischen Hochschule neue Impulse zu geben.

Die Vorlesungen in englischer Sprache beschäftigen sich mit dem Werk der wichtigsten deutschsprachigen Autoren und werden von renommierten Germanisten der Freien Universität Berlin sowie anderer deutscher und internationaler Hochschulen gehalten. Gefördert wird die "Axel Springer Lecture Series on German Literature" von der Axel Springer Stiftung. Insgesamt wird die Vorlesungsreihe 25 Veranstaltungen über zwei Semester umfassen und die deutsche Literatur vom Mittelalter bis zum 21. Jahrhundert behandeln.


(Foto: wiki/Nevit Dilmen)

Für die Eröffnungsveranstaltung sind Grußworte der Präsidenten beider Hochschulen, Prof. Menahem Ben-Sasson und Prof. Peter-André Alt, sowie des deutschen Botschafters in Israel vorgesehen. Den Eröffnungsvortrag hält Hans-Jürgen Schings, einer der herausragenden Experten für die Literatur der Aufklärung und der Klassik. Der Germanist von der Freien Universität Berlin spricht auf dem Skopus-Berg über Johann Wolfgang von Goethes "Faust".

Auf dem Programm der Vorlesungsreihe stehen im Sommersemester Vorträge zu Thomas Mann, Franz Kafka, aber auch zu Autorinnen und Autoren der Gegenwart wie Christa Wolf oder Herta Müller. Nach jedem Vortrag findet ein Kompaktseminar für Studierende der Hebräischen Universität statt. Das folgende Wintersemester bezieht beginnend mit der Literatur des Minnesangs Texte früherer Epochen ein.

Die Vorlesungsreihe soll langfristig dazu beitragen, die Germanistik als Universitätsfach an der israelischen Hochschule weiter auszubauen: "Es besteht bei den Studierenden ein großes Interesse Deutsch zu lernen und sich mit der deutschen Kultur zu befassen", sagt Prof. Dr. Susanne Zepp von der FU Berlin, die die Reihe koordiniert.

Der Dekan der geisteswissenschaftlichen Fakultät der Hebräischen Universität, Prof. Dr. Reuven Amitai, sagt: "Die Ringvorlesung stellt eine einmalige Gelegenheit dar, unseren Studierenden die deutsche Literatur, Kultur und Geschichte in neuer Weise näherzubringen. Sie ist ein wichtiger Baustein unserer engen wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Berlin und Jerusalem".

Die Hebräische Universität und die Freie Universität Berlin kooperieren im Rahmen einer strategischen Partnerschaft, die zahlreiche Austauschprogramme und gemeinsame Forschungsprojekte sowohl in den Geistes- als auch in den Naturwissenschaften umfasst. Die neue Initiative demonstriere die große Dynamik dieser Partnerschaft und zeuge davon, was gemeinsam erreicht werden könne, betonen die Präsidenten beider Universitäten, Prof. Dr. Menahem Ben-Sasson und Prof. Dr. Peter-André Alt.

(Presseerklärungen der Hebräischen Universität Jerusalem und der Freien Universität Berlin, 12.02.14)
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Inklusion in Israel
Präsident Peres setzt sich gemeinsam mit der Organisation Akim für eine höhere Akzeptanz von Menschen mit geistigen Behinderungen in der israelischen Gesellschaft ein.

Am Montag (10.02.) stellte Peres gemeinsam mit dem Vorsitzenden von Akim, Ami Eilon, den Jahresbericht für 2013 zum Thema Inklusion vor. Aus dem Bericht geht unter anderem hervor, dass ein deutlicher Unterschied besteht zwischen der grundsätzlichen Toleranzerklärung vieler Menschen und der tatsächlichen Bereitschaft, beispielsweise mit geistig Behinderten zusammen zu arbeiten. Immerhin 67% der Befragten geben an, im eigenen Bekanntenkreis Kontakt zu geistig Behinderten zu haben. 57% wünschen sich, besser informiert zu sein. Neben der allgemeinen Bereitschaft zur Inklusion in der israelischen Gesellschaft weist der Bericht auch Kommunen aus, die sich um eine höhere Inklusion besonders verdient gemacht haben, darunter Jerusalem, Dimona und – unter den arabischen Städten – Baqa al-Gharbiyye.


Präsident Shimon Peres mit der Gruppe von Akim (Foto: Präsidialamt)

Im Rahmen des Treffens sagte Präsident Shimon Peres: „Es bedarf einer weitreichenden erzieherischen und aufklärerischen Anstrengung, damit sich die gesellschaftliche Wahrnehmung verändert. Das ist nicht nur Aufgabe des Staates, sondern eine gesellschaftliche Verpflichtung! Gemäß dem Motto von Akim: Eine inkludierende Gesellschaft ist eine starke Gesellschaft. Das ist nicht nur ein Spruch, sondern eine Wertebekenntnis. Wir müssen alle Mittel ausschöpfen, um allen Bürgern die notwendige Unterstützung und Liebe entgegen zu bringen, ohne Ansehen von Schwächen und Einschränkungen. Zu Hause, in der Schule, in den Kommunen. Darum ist die Arbeit von Akim so wichtig. Jeder einzelne Mensch kommt anders auf die Welt. Aber wir alle haben den Anspruch auf Gleichberechtigung und gesellschaftlichen Respekt. Israel sollte ein Land des gegenseitigen Respekts und der Ermutigung sein.“

Der Vorsitzende von Akim, Ami Eilon, sagte: „Wir wissen, dass der Weg zu einer vorbildlichen Gesellschaft noch weit ist. Der erste Schritt auf diesem Weg ist es anzuerkennen, dass wir Menschen alle unterschiedlich sind und dass gerade in dieser Unterschiedlichkeit und in der Begegnung der Unterschiedlichkeit ein besonderer Wert liegt. Jedem von uns fehlt etwas, was ein anderer ergänzt. Die Begegnung ist ein Segen, sie erlaubt es uns, zu ergänzen, was uns fehlt, sie bereichert uns als Menschen und als Gesellschaft.“

(Präsidialamt, 10.02.14)
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Aus aktuellem Anlass: Erläuterungen zur Wasserfrage im Nahostkonflikt
Die Regierung des Staates Israel sieht den bilateralen Prozess mit den Palästinensern und die Einhaltung von Abkommen als den einzigen Weg, um eine dauerhafte, auf der Grundlage zweier Staaten basierende, Lösung für eine friedliche Koexistenz zu erreichen.

Alle Wasser- und Abwasser-Angelegenheiten sollten demnach zwischen Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) koordiniert werden. Israel erfüllt seinen Teil der bestehenden Abkommen und stellt sogar mehr Wasser zu niedrigeren Preisen zur Verfügung, als es sich laut Abkommen verpflichtet hat.
Israel versorgt das Westjordanland mit jährlich 53 Millionen Kubikmeter Wasser, etwa 22 Millionen Kubikmeter mehr als in den Oslo-Verträgen vorgesehen.

Nach Angaben der PA aus dem Jahr 2011 liegt der durchschnittliche pro Kopf Verbrauch in Städten in der PA bei 103 Litern, was einem Gesamtvolumen von 37,6 Millionen Kubikmetern entspricht.

Trotz der angespannten Bedrohungslage, insbesondere aus dem Gazastreifen, unternimmt Israel zahlreiche vertrauensbildende Maßnahmen und unterhält einen bilateralen Dialog mit der PA über verschiedene Belange, mit dem Ziel, die palästinensische Infrastruktur in ökonomischen Bereichen und die Lebensbedingungen zu verbessern – auch durch intensive Kooperation mit Nachbarstaaten wie Jordanien oder Partnerländern wie Deutschland sowie mit internationalen Organisationen.

Mit unserem aktuellen Blog-Beitrag bieten wir einen Überblick über die Wassersituation im israelisch-palästinensischen Konflikt. Es folgen neben der Gegenüberstellung von aktuellen Zahlen ein Überblick über aktuelle Abkommen und Kooperationen, anschließend stellen wir die BESA-Studie vor.

Den gesamten Artikel finden Sie auf unserem Blog unter: http://bit.ly/WasserfrageNahost
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Israelisches Startup könnte Anfang vom Ende aller Computerviren sein

Ein israelisches Startup behauptet, dass es Viren, Malware und Trojaner, die die Weltwirtschaft hunderte Milliarden Dollar jährlich kosten, besiegen kann. Cyactive beansprucht für sich nicht nur bereits wildernde, Schaden verursachende Viren stoppen zu können, sondern, wie CEO und Mitbegründer Liran Tancman behauptet, die meisten schon abzuwehren, bevor sie überhaupt entwickelt werden.

Das Geheimnis steckt in der Erkenntnis, dass Viren zum größten Teil evolutionär und nicht revolutionär funktionieren. „Ein erheblicher Teil des Codes, selbst bei großangelegten Cyber-Attacken, wird wieder und wieder in weiteren Attacken verwendet“, sagt Tancman. „Eigentlich gab es niemals einen Virus, der im Kern nicht auf Malware zurückgriff, die bereits existierte.“

Lesen Sie weiter auf der Seite des Israel Trade Centers unter: http://bit.ly/itrade38

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