Mittwoch, 13.02.2008
 
 
Olmert in Berlin
 

Foto: GPO

Israels Ministerpräsident Ehud Olmert hat am Dienstag in Berlin die Bedeutung der Entscheidung hervorgehoben, die israelisch-deutschen Beziehungen grundlegend auszubauen.

In der gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel im Anschluss an ihr Treffen äußerte er sich auch zur aktuellen Situation im Nahen Osten.

weiter


Israel auf der Berlinale


weiter


1 € - 5.2605 NIS (+1.153%)
1 CHF- 3.2668 NIS (+0.545%)
1 £ - 7.0848 NIS (+1.435%)
1 $ - 3.6080 NIS (+0.754%)

(Bank of Israel, 13.02.08)



Kühl und regnerisch.

Jerusalem: 4-9°C
Tel Aviv: 10-17°C
Haifa: 10-16°C
Be’er Sheva: 6-16°C
Ein Gedi: 11-20°C
Eilat: 9-20°C




EL AL zur sichersten Fluglinie gewählt


El Al gilt seit langem als die sicherste Fluglinie der Welt.

  weiter
Berliner Solidaritätsreise nach Sderot


Eine Delegation aus Berlin wird morgen die israelische Partnerstadt von Steglitz-Zehlendorf , Sderot, besuchen.

  weiter
 
 


EL AL zur sichersten Fluglinie gewählt

El Al gilt seit langem als die sicherste Fluglinie der Welt. Dies haben die Leser des Reisemagazins Global Traveler nun bestätigt, indem sie die große israelische Fluggesellschaft zur Nummer 1 in Sachen Sicherheit gewählt haben.

Ofer Gat, El Al-Geschäftsführer für Nord- und Zentralamerika, nahm die Auszeichnung vor kurzem auf einer eigens dazu veranstalteten Zeremonie in New York entgegen, an der mehr als 300 Vertreter von Fremdenverkehrsindustrie und Medien anwesend waren.

(The Jerusalem Post, 06.02.08)

zum Anfang
diesen Artikel drucken



Berliner Solidaritätsreise nach Sderot

Unter der Leitung des Bundestagsabgeordneten für Steglitz-Zehlendorf, Karl-Georg Wellmann (CDU) wird morgen eine Delegation aus Berlin die israelische Partnerstadt des Bezirks, Sderot, besuchen. Ziel der viertägigen Reise ist es, der seit Jahren unter Raketenbeschuss leidenden Stadt und ihren Bewohnern die Solidarität ihrer Partnergemeinde durch die persönliche Anwesenheit von Gästen aus Berlin auszudrücken.

Außer Wellmann nehmen noch der ehemalige Bezirksbürgermeister Norbert Kopp, BZ-Chefreporter Gunnar Schupelius, der Unternehmer Hans Wall und der Publizist Georg Gafron an der Reise teil. Während ihres Aufenthalts in Sderot werden die Berliner von Aviv Shir-On, dem stellvertretenden Leiter der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit und Medien des israelischen Außenministeriums, begleitet.

--------------------------------------------------------------------------------------------------------
Auch heute haben palästinensische Terroristen aus dem nördlichen Gaza-Streifen bis zur Mittagszeit bereits wieder zwei Kassam-Raketen auf Sderot und Umgebung abgeschossen. Eine der Raketen landete direkt in der Stadt und traf ein Wohnhaus. Verletzt wurde dabei niemand.

(Yediotha Ahronot, 13.02.08)

zum Anfang
diesen Artikel drucken



Olmert in Berlin

Israels Ministerpräsident Ehud Olmert hat am Dienstag in Berlin die Bedeutung der Entscheidung hervorgehoben, die israelisch-deutschen Beziehungen grundlegend auszubauen. In der gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel im Anschluss an ihr Treffen äußerte er sich auch zur aktuellen Situation im Nahen Osten.

„Dies ist eine sehr besondere Situation – eine gewisse Balance zu halten, mit einer Hand den Kampf gegen den Terror zu führen und gleichzeitig den Verhandlungen zwischen uns und den Palästinensern nicht den Schwung zu nehmen.

Die einzige Art und Weise, in der dies getan werden kann, besteht, denke ich, in der Tat darin, die Verhandlungen mit den Palästinensern weiter zu führen, um eine Basis der Hoffnung, dass es in Zukunft besser aussehen wird, aufbauen zu helfen, aber gleichzeitig nicht unseren Feldzug gegen Terroristen im Gaza-Streifen und anderswo zu stoppen. Ich meine, unsere Position ist sehr klar gemacht worden: Wir werden weiter die Terroristen bekämpfen. Wir werden nicht aufhören, wir werden niemandem Nachsicht gewähren, wir werden jeden fassen, und wir werden dies mit Stärke, Entschlossenheit und ohne jegliche Verzögerung tun.“

„Israel ist der Meinung, dass die Iraner in ihren Plänen zur Schaffung einer Kapazität für nicht-konventionelle Waffen voranschreiten. Nichts von dem, was wir wissen, hat unsere Haltung in dieser Angelegenheit geändert. Wir sind sicher, dass die Iraner an einer ernsthaften, teils heimlichen Operation zur Schaffung nicht-konventioneller Kapazitäten zu Gange sind.“

Der vollständige Wortlaut von Olmerts Stellungnahme in englischer Sprache sowie eine Videoaufzeichnung finden sich unter dem folgenden Link: http://www.mfa.gov.il/MFA/Government/Speeches+by+Israeli+
leaders/2008/Statement+by+PM+Olmert+at+press+conference+with+
German+Chancellor+Merkel+12-Feb-2008.htm

(Außenministerium des Staates Israel, 12.02.08)

zum Anfang
diesen Artikel drucken
Innenministerium plant neue arabische Stadt

Das israelische Innenministerium beabsichtigt, der Regierung noch dieses Jahr einen Plan zum Bau einer neuen arabischen Stadt vorzulegen. Dies hat Innenminister Meir Sheetrit (Kadima) gestern bekannt gegeben. Sollte der Plan bewilligt werden, wäre dies – abgesehen von Städten für Beduinen - die erste derartige Stadtgründung in Israel seit der Staatsgründung.

„Das Ziel ist eine moderne Stadt, in der jedes junge Paar in der Lage sein wird, ein Haus zu kaufen und dort zu leben, wie in jeder anderen modernen Stadt auf der Welt“, sagte Sheetrit (Bild) bei einem Besuch in Umm al-Fahm.

Sheetrit gab keine Details darüber bekannt, wo genau im Land die Stadt errichtet werden soll, aus seinem Ministerium verlautet jedoch, dass man Galiläa im Auge habe. Planungsausschüsse beschäftigen sich bereits seit längerem mit der Angelegenheit.

Sheetrits Ankündigung wurde von arabischen Knesset-Abgeordneten und dem einzigen arabischen Minister, Ghaleb Majadele (Avoda), begrüßt. Letzterer meinte, die Entscheidung würde das Zugehörigkeitsgefühl der Araber zum Land stärken. Von Abgeordneten der Rechten wurde der Plan attackiert.

Ebenfalls gestern wurde die arabische Ortschaft Kfar Qassem vom Innenministerium zur Stadt erklärt, nachdem ihre Einwohnerzahl im vergangenen Jahrzehnt von etwa 12 000 auf 19 000 angestiegen ist. Sheetrit bewilligte einen Plan zu Errichtung eines Gewerbegebiets, im Rahmen dessen 5 000 Arbeitsplätze geschaffen werden.

(Haaretz, 13.02.08)

zum Anfang
diesen Artikel drucken



Terrorfinanzierungsnetzwerk ausgehoben

Im Rahmen einer gemeinsamen Nachtoperation der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL), der Allgemeinen Sicherheitsbehörde (SHABAK), der Zivilverwaltung und der israelischen Polizei sind die Wohnungen und Büros von 14 palästinensischen Geldwechslern durchsucht worden, die im Verdacht stehen, Gelder zur Finanzierung von Terroraktivitäten in Jenin, Nablus, Tulkarm, Hebron und Ramallah transferiert zu haben.


Spezialist der israelischen Polizei (Foto: IDF)

Einheiten der israelischen Armee verhafteten fünf Geldwechsler und beschlagnahmten Geld, Dokumente und Datenträger. Insgesamt wurden drei Millionen NIS (mehr als 600 000 Euro) konfisziert und der rechtlichen Kontrolle der Bank of Israel übergeben. Zusätzlich wurden drei Handfeuerwaffen und diverse Waffenteile gefunden, die sich im Besitz der Geldwechsler befanden.

In den vergangenen Jahren haben Terrororganisationen Millionen von Dollars gesammelt und sie an Fonds in Judäa, Samaria und dem Gaza-Streifen verteilt. Das Geld wird auf unterschiedlichen Wegen transferiert, hauptsächlich durch Geldwechsler. Das Jahr 2007 erlebte einen Anstieg der Geldsummen, die an palästinensische Terrororganisationen gelangen.

Diese Fonds ermöglichen es Terrororganisationen, ihre Infrastruktur zu unterhalten und zu erweitern, Terroristen zu finanzieren und zu trainieren und Waffen zu kaufen und herzustellen, mittels derer dann Terroranschläge gegen Israel verübt werden. Die Geldmittel fungieren als „Treibstoff des Terrorismus“ und veranlassen die Terrororganisationen dazu, verschiedene Kanäle zu einzurichten, um Geldströme aus dem Ausland absorbieren zu können.

Heimische Geldwechsler stehen in direktem Kontakt mit ausländischen Geldwechslern in arabischen Staaten, die mit diversen globalen Terrornetzwerken verknüpft sind. Der Transferprozess vollzieht sich auf folgende Art und Weise: Geldwechsler aus dem Ausland liefern Geldmittel an Geldwechsler in Judäa, Samaria und dem Gaza-Streifen, die sie dann an Terroristen weitergeben. Es ist wichtig zu betonen, dass es keinerlei Kontrolle der Geldwechsler von Seiten der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) gibt, d.h. die Geldwechsler können ungestört und ungestraft an Terroraktivitäten teilnehmen.

Die aktuelle Operation steht in einer Reihe von andauernden Operationen, die in den vergangenen Jahren von ZAHAL, SHABAK, der israelischen Polizei und anderen Behörden durchgeführt worden sind.

2007 wurde eine Finanzoperation der Hamas in Jerusalem aufgedeckt, wodurch die Geldbeschaffungsrouten der Terrororganisation aus dem Ausland offen gelegt und zahlreiche Beweise für Hamas-Aktivitäten in der israelischen Hauptstadt bekannt wurden, die von auswärtigen Geldgebern finanziert worden waren. Im dritten Quartal 2007 wurden schätzungsweise 12 Millionen NIS (etwa 3.5 Millionen Euro) an Terrororganisationen transferiert, ungefähr 8 Millionen davon an die Infrastruktur der Hamas in Judäa und Samaria.

Im Dezember 2005 wurde die Firma „Abu Akar“ aus Gaza aufgrund ihrer Unterstützung von Terrororganisationen vom Verteidigungsministerium für illegal erklärt.

Im Februar 2004 wurden in Bankfilialen in Ramallah 37 Millionen NIS (ca. 7 Millionen Euro) konfisziert, die Terrororganisationen gehörten. Diese Terrororganisationen zahlen „Terrorvergütungen“ -  finanzielle Unterstützung für die Familien von bei Anschlägen verletzten, getöteten oder verhafteten Terroristen. Diese Anreize ermuntern Palästinenser zum Verüben von Terroranschlägen. Aufgrund dieser Versorgungsleistungen brauchen sich Terroristen keine Gedanken über die Zukunft ihrer Familien nach einem Terroranschlag zu machen.

(Außenministerium des Staates Israel, 12.02.08)

zum Anfang
diesen Artikel drucken

 
Events
Israel auf der Berlinale

Auf den Internationalen Filmfestspielen, die derzeit in Berlin stattfinden, sind heute und in den nächsten Tagen die folgende israelischen Beiträge zu sehen:


"Restless", Regie: Amos Kollek
Israel, Deutschland, Kanada, Frankreich, Belgien 2007, 100 min

"Moshe ist am Ende. Die vielen kleinen Geschäfte, die er in New York betreibt, laufen nicht mehr. Vor 20 Jahren war Moshe ein einigermaßen erfolgreicher Schriftsteller in Israel. Zu seinem Leidwesen war die öffentliche Resonanz auf seine Arbeit allerdings nicht so groß, wie er sie verdient zu haben glaubte. Als dann auch noch sein Sohn zur Welt kam, gewann das Gefühl, in eine Falle geraten zu sein, endgültig Oberhand. Enttäuscht verließ er das Land und ging nach Amerika. Tzach dient als Soldat in einer Elite-Einheit der israelischen Armee. Er ist ein Draufgänger, der bewusst das Risiko sucht. Dann stirbt eines Tages seine Mutter, und der junge Mann findet zwischen ihren Papieren die Adresse des Vaters, den er nie gesehen hat. Tzach entschließt sich, den Kontakt zu ihm aufzunehmen. Als Tzach sich bei ihm meldet, verändert das radikal Moshes Leben. Seine gesamte Existenz, die auf der Verleugnung der Vergangenheit beruht, gerät dadurch ins Wanken."

Donnerstag 19.30 Uhr Berliner Palast
Freitag 12.00 Uhr Urania
Freitag 20.00 Uhr International
Freitag 23.20 Uhr Urania

Flipping out“, Regie: Yoav Shamir
Israel/Kanada 2007, 83 min., Hebräisch/Englisch mit engl. UT

Nach ihrem dreijährigen Wehrdienst in der Armee zieht es junge Israelis in Scharen ins Ausland, eine beträchtliche Anzahl von ihnen nach Indien. Yoav Shamir besucht zwei der meist frequentierten "Exilorte" im Norden Indiens und in Goa. Für die zum Teil unter permanentem Drogeneinfluss stehenden Aussteiger hat sich dort eine Infrastruktur aus vom israelischen Staat finanziertem Anti-Drogen-Zentrum und religiösen Einrichtungen entwickelt.
Mittwoch 16.30 Uhr Delphi Filmpalast
Freitag 10.00 Uhr CineStar 8
Samstag 22.20 Uhr CineStar 8
Sonntag 20.00 Uhr Cubix 9

 

„Sharon“, Regie: Dror Moreh
Israel/Deutschland 2007, Hebräisch/Englisch mit engl. UT

Dokumentation über den letzten israelischen Ministerpräsidenten Ariel Sharon.

Donnerstag 15.30 Colosseum 1

zum Anfang
diesen Artikel drucken
Wir vergessen euch nicht

Ehud Goldwasser, vor 581 Tagen in den Libanon entführt

Eldad Regev, vor 581 Tagen in den Libanon entführt

Gilad Shalit, vor 598 Tagen in den Gazastreifen entführt


Unter dem folgenden Link finden sich Informationen zu den entführten Soldaten sowie Hinweise dazu, wie der Kampf um ihre Freilassung unterstützt werden kann: http://www.habanim.org/en/German.html

Karnit Goldwasser, die Ehefrau des seit eineinhalb Jahren entführten Soldaten Udi Goldwasser, bittet die Weltöffentlichkeit in einer Videobotschaft um Hilfe bei der Befreiung ihres Mannes.

Ihr Hilferuf in englischer Sprache findet sich unter dem folgenden Link: http://switch3.castup.net/cunet/gm.asp?ClipMediaID=988135&ak=null

zum Anfang
diesen Artikel drucken


An- und Abmelden des Newsletters
Newsletter-ArchivIsrael Ministry of Foreign Affairs
Israel von A-ZIsrael Line - MFA Newsletter
Medienspiegel der deutschen Botschaft Tel AvivIsrael Defense Forces IDF
 www.facebook.com/IsraelinGermany
 www.twitter.com/IsraelinGermany
 www.youtube.com/botschaftisrael
 www.botschaftisrael.de


Dieser Newsletter mit Mitteilungen israelischer Ministerien und Meldungen aus der israelischen Presse wird von der Botschaft des Staates Israel / Abteilung Öffentlichkeitsarbeit zusammengestellt. Anmerkungen und Fragen richten Sie bitte an: botschaft@israel.de.
Für den Inhalt externer Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich. Disclaimer

 
     


Zurück zum Newsletterarchiv