Montag, 18.02.2008
 
 
Raketenangriffe auf den westlichen Negev
 

Zerstörtes Wohnhaus in Sderot

Weiterhin auf den Süden Israels prasseln Tag für Tag Kassam-Raketen nieder, die von palästinensischen Terroristen aus dem nördlichen Gaza-Streifen abgeschossen werden.

Nachdem am Sonntagabend erstmals der bisher verschont gebliebene Kreis Merchavim ins Schussfeld geraten war, zielten die heutigen Angriffe wieder auf die näher am Gaza-Streifen gelegene Kleinstadt Sderot und ihre direkte Umgebung.



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(Bank of Israel, 18.02.08)



Neue Kältewelle.

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Israelischer Film gewinnt Publikumspreis bei der Berlinale


Der Film ‚Lemon Tree’ des israelischen Regisseurs Eran Riklis hat auf der Berlinale den Panorama-Publikumspreis gewonnen.

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Olmert lobt israelisch-deutsche Beziehungen


Israels Ministerpräsident Ehud Olmert wertet die gegenwärtigen Beziehungen zwischen Israel und Deutschland sehr positiv.

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Israelischer Film gewinnt Publikumspreis bei der Berlinale

Der Film ‚Lemon Tree’ des israelischen Regisseurs Eran Riklis hat am Samstag den Panorama-Publikumspreis bei den diesjährigen Internationalen Filmfestspielen in Berlin gewonnen. Dabei setzte er sich gegen 51 andere Filme in der Panorama-Sektion durch und konnte mit 20 000 Stimmen zugleich einen neuen Rekord verzeichnen.

„Dies war eine erstaunliche Woche“, erzählt Riklis. „Mehr als 1000 Leutebesuchten die erste Vorführung, und es war wirklich aufregend.“ Die Schauspielerin Hiam Abbas, die die Hauptrolle in dem politische und private Konflikte verbindenden Film über eine palästinensische Frau, die in einen Streit mit einem früheren israelischen Verteidigungsminister gerät, spielt, sei die „Königin von Berlin“, die jeder liebe.

Der Film ‚Restless’ des israelischen Regisseurs Amos Kollek wurde ebenfalls sehr positiv in Berlin aufgenommen und konnte sich den Preis der Gilde deutscher Filmkunsttheater sichern.

(Yedioth Ahronot, 17.02.08)

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Olmert lobt israelisch-deutsche Beziehungen

Israels Ministerpräsident Ehud Olmert wertet die gegenwärtigen Beziehungen zwischen Israel und Deutschland sehr positiv. In der wöchentlichen Kabinettssitzung der israelischen Regierung am gestrigen Sonntag unterrichtete er die Minister über seine zurückliegende Reise nach Berlin. Dabei sagte er, dass die israelisch-deutschen Beziehungen ein Hauptpfeiler von Israels Beziehung mit Europa seien. Unter der Führung von Bundeskanzlerin Angela Merkel seien die israelisch-deutschen Beziehungen von einer herausragenden Freundschaft und einer besonderen Verpflichtung in zentralen Themen gekennzeichnet.

(Außenministerium des Staates Israel, 18.02.08)

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Raketenangriffe auf den westlichen Negev

Weiterhin prasseln auf den Süden Israels Tag für Tag Kassam-Raketen nieder, die von palästinensischen Terroristen aus dem nördlichen Gaza-Streifen abgeschossen werden. Nachdem am Sonntagabend erstmals der bisher verschont gebliebene Kreis Merchavim ins Schussfeld geraten war, zielten die heutigen Angriffe wieder auf die näher am Gaza-Streifen gelegene Kleinstadt Sderot und ihre direkte Umgebung.

Insgesamt landeten hier bis zum Nachmittag bereits fünf Raketen. Zwei davon schlugen in einem Kibbutz ein, davon wiederum eine direkt neben einer Klinik. Vier Menschen mussten sich daraufhin wegen Schocks behandeln lassen.

Die Verantwortung für den Beschuss übernahmen die al-Quds-Brigaden, der militärische Arm des Islamischen Jihad.

(Yedioth Ahronot, 18.02.08)

 

 
Karl-Georg Wellmann inspiziert Kassam-Rakete

Am Freitag wurde Sderot von einer Delegation aus Berlin besucht, die ihre Solidarität mit der Stadt bezeugen wollte. Geleitet wurde sie vom Bundestagsabgeordneten Karl-Georg Wellmann (CDU), dessen Berliner Wahlbezirk Steglitz-Zehlendorf  Partnergemeinde Sderots ist. Außerdem nahmen der frühere Bezirksbürgermeister Norbert  Kopp, BZ-Chefreporter Gunnar Schupelius, der Unternehmer Hans Wall und der Publizist Georg Gavron an der Reise teil.


BZ-Chefreporter Schupelius im Gespräch mit Bürgern

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Neue Vernichtungsphantasien aus dem Iran

Aus dem Iran sind abermals Prophezeiungen einer baldigen Vernichtung Israels zu vernehmen. Diesmal stammen sie aus einem Beileidsschreiben, das der Kommandant der Revolutionswächter, General Mohammad Ali Jaafari, im Anschluss an die Ermordung des hochrangigen Hisbollah-Manns Imad Mugniyah an den Generalsekretär der libanesischen Terrororganisation Hisbollah, Hassan Nasrallah, gerichtet hat.

Darin bemerkt Jaafari wörtlich: „Ich bin überzeugt, dass die Macht der Hisbollah mit jedem Tag, der vergeht, wächst, und dass wir in der nahen Zukunft das Verschwinden dieser krebsartigen Bakterie, Israel, durch das Ausströmen der Hisbollah-Kämpfer erleben werden.“ Weiter wird Nasrallah in dem Schreiben wie folgt über den Tod des „Märtyrers“ Mugniyah hinweggetröstet: „Es besteht kein Zweifel, dass der Tod dieses loyalen Kämpfers die Entschlossenheit aller revolutionären und kriegerischen Muslime in ihrem Kampf gehen das zionistische Regime stärken wird, und insbesondere die Entschlossenheit derjenigen, die an der Seite dieses Märtyrers kämpfen.“

Mugniyah wird dem Umkreis der Revolutionswächter, insbesondere der Quds-Truppen zugerechnet, die jüngst von den USA als Unterstützer des Terrors eingestuft worden sind. Gemeinsam bildeten sie im Libanon und im Iran Hisbollah-Kämpfer aus und planten weltweit Terroranschläge.

Nasrallah selbst hat vergangene Woche damit gedroht, israelische Ziele in der ganzen Welt anzugreifen und gleichzeitig erklärt, zu einem „offenen krieg“ mit Israel bereit zu sein.

(Yedioth Ahronot, 18.02.08)


Der stellvertretende Direktor der US-amerikanischen National Intelligence, Thomas Fingar, hat vergangene Woche in einer Anhörung zu Militärfragen vor dem Kongress betont, dass der Iran weiter Fähigkeiten entwickle, die zum Bau einer Atombombe dienen können. Seinen Worten zufolge sei der Iran dazu in der Lage, das Atomprogramm zu erneuern, wenn er dies wünsche.


Unterdessen hat auch der russische Außenminister Sergej Lawrow seine Unzufriedenheit darüber zum Ausdruck gebracht, dass der Iran weiterhin erkläre, die Entwicklung seiner Raketenindustrie und die Anreicherung von Uran fortsetzen zu wollen.

(Russische Nachrichtenagenturen, 13.02.08)

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Guter Start – Tourismusrekord im Januar

Die israelische Tourismusbranche ist im neuen Jahr 2008 mit dem rechten Bein aufgestanden und kann einen Besucherrekord verbuchen. Im Januar besuchten 182 000 Touristen das Land, was einen Anstieg von 57% gegenüber dem Vorjahresmonat (116 000) und von 7% gegenüber dem bisherigen Rekordmonat im Jahr 2000 (170 000) bedeutet. Dies ergeben Zahlen, die das Zentralamt für Statistik gestern veröffentlicht hat.

„Es gibt ein ungewöhnliches Interesse und viele Reservierungen für 2008“, sagte der Vorsitzende der Israel Incoming Tour Operators Association, Shmuel Merom. „Trotz der Tötung Mugniyahs herrscht das Empfinden vor, dass die Geschäfte gegenwärtig normal laufen und der Verkehr weiter fließt. Dennoch herrscht die Sorge, dass der Norden wieder in die Schlagzeilen gerät und der Schwung im Tourismusbereich aufhören wird.“

Der Generaldirektor des Tourismusministeriums, Shaul Zemach, wies darauf hin, dass es dem Ministerium geglückt sei, den Kreis der Tourismus-Großanbieter auszuweiten, die interessiert daran sind, Israel als Urlaubsziel zu vermarkten.“ Er fügte hinzu, dass sein Ministerium in den kommenden Monaten weiter daraufhin arbeiten werde, das Ziel von 2.8 Millionen Touristen in diesem Jahr zu erreichen.

(Haaretz, 18.02.08)

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Wir vergessen euch nicht

Ehud Goldwasser, vor 586 Tagen in den Libanon entführt

Eldad Regev, vor 586 Tagen in den Libanon entführt

Gilad Shalit, vor 603 Tagen in den Gazastreifen entführt


Unter dem folgenden Link finden sich Informationen zu den entführten Soldaten sowie Hinweise dazu, wie der Kampf um ihre Freilassung unterstützt werden kann: http://www.habanim.org/en/German.html

Karnit Goldwasser, die Ehefrau des seit eineinhalb Jahren entführten Soldaten Udi Goldwasser, bittet die Weltöffentlichkeit in einer Videobotschaft um Hilfe bei der Befreiung ihres Mannes.

Ihr Hilferuf in englischer Sprache findet sich unter dem folgenden Link: http://switch3.castup.net/cunet/gm.asp?ClipMediaID=988135&ak=null

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