Mittwoch, 05.03.2008
 
 
Militärgeheimdienst: Iran schmuggelt Waffen über die Türkei
 

Iran bewaffnet die libanesische Terrororganisation Hisbollah mit Raketen, die über die Türkei geschmuggelt werden - ohne Wissen Ankaras. Dies geht aus Informationen hervor, die der israelische Militärgeheimdienst (AMAN) erhalten hat.

Regierungsquellen zufolge hat der Leiter der Forschungsabteilung, Brigadegeneral Yossi Beiditz, den Botschaftern der EU-Staaten vergangene Woche mitgeteilt, dass der Iran – auch wenn Teheran dies abstreitet - weiterhin Waffen und Equipment an die Hisbollah liefert. Unter den geschmuggelten Waffen befinden sich auch Langstrecken-Raketen, die sowohl auf dem Luft- als auch auf dem Landweg als zivile Fracht getarnt über die Türkei transferiert werden. Von der Türkei werden die Raketen dann nach Syrien und von dort in den Libanon gebracht. Die Türkei untersagt die Benutzung ihres Hoheitsgebiets für derartige Transfers.

Laut Beiditz sollen einige der Raketen eine maximale Reichweite von 300 Kilometern haben und damit in der Lage sein, von Beirut bis nach Dimona zu gelangen. Bisher ist man in Geheimdienstkreisen immer davon ausgegangen, dass die maximale Reichweite der Raketen im Arsenal der Hisbollah 250 Kilometer beträgt. Beiditz zufolge sind die neueren Raketen auch zielgenauer als frühere und in der Lage, größere Sprengköpfe zu transportieren.

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Humanitäre Hilfe für Gaza

      

Woche der Brüderlichkeit 2008


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1 € - 5.4578NIS (-1.073%)
1 CHF- 3.4526NIS (-1.312%)
1 £ - 7.1041 NIS (-1.409%)
1 $ - 3.5910 NIS (-0.965%)

(Bank of Israel, 05.03.08)



Ungewöhnlich warm.

Jerusalem: 14-22°C
Tel Aviv: 14-25°C
Haifa: 14-25°C
Be’er Sheva: 13-27°C
Ein Gedi: 18-29°C
Eilat: 17-30°C




Drusen sollen gefördert werden


Ministerpräsident Ehud Olmert hat gestern im westgaliläischen Drusen-Dorf Julis eine Arbeitssitzung abgehalten. An ihr nahmen die Generaldirektoren der Regierungsministerien, die Vorsitzenden der drusischen Einrichtungen, das geistige Oberhaupt der Gemeinde, Mufak Tarif, und der stellvertretende Außenminister, der Druse Majalli Whbee, teil. Zuvor war der Ministerpräsident von Kindern des Dorfes begrüßt worden.

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Humanitäre Hilfe für Gaza

Trotz der ständigen Raketenangriffe von Seiten palästinensischer Terroristen auf Ortschaften im westlichen Negev leistet Israel der Bevölkerung im Gaza-Streifen weiterhin in großem Ausmaß humanitäre Hilfe. Am gestrigen Dienstag  wurden etwa 160 Lastwagenlieferungen mit Hilfsgütern in den Gaza-Streifen transferiert.


Foto: IDF

Über den Übergang Sufa wurden 12 Lastwagenladungen mit Medizin und ärztlichem Equipment (einschließlich eines UNRWA-Lastwagens), 8 mit Fleisch, Fisch und gefrorenem Gemüse, 8 mit Früchten, 7 mit Mehl, Öl und Zucker und 5 mit Milchprodukten geliefert. Weitere 18 Lastwagen mit Mehl, Öl und Humus wurden von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der UNO (FAO) gespendet.

Über den Übergang Kerem Shalom wurden 8 Lastwagenladungen mit Zucker, 2 mit Reis, 4 mit Öl, 4 mit Reis und Öl und 4 mit Reis und Zucker geliefert.

Über den Übergang Karni wurden 80 Lastwagenladungen mit Weizen geliefert.

(Außenministerium des Staates Israel, 04.03.08)

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Drusen sollen gefördert werden

Ministerpräsident Ehud Olmert hat gestern im westgaliläischen Drusen-Dorf Julis eine Arbeitssitzung abgehalten. An ihr nahmen die Generaldirektoren der Regierungsministerien, die Vorsitzenden der drusischen Einrichtungen, das geistige Oberhaupt der Gemeinde, Mufak Tarif, und der stellvertretende Außenminister, der Druse Majalli Whbee, teil. Zuvor war der Ministerpräsident von Kindern des Dorfes begrüßt worden.

Olmert rief alle Institutionen im Land dazu auf, ihre Türen für junge Drusen zu öffnen: „Es gibt keinen Ort im zivilen und militärischen Leben des Staates Israel, an dem es einen Grund dafür gibt, keine Drusen aufzunehmen.“ Die Beziehungen zwischen dem Staat Israel und seiner drusischen Bevölkerung müssten erheblich verbessert werden.


Ein drusischer Händler

Bei dem Treffen präsentierte Dr. Yussuf Hassan von der Universität Tel Aviv die Ergebnisse einer Umfrage unter 764 Drusen, aus der hervorgeht, dass 94% der Drusen im Israelitum einen zentralen Bestandteil ihrer Identität sehen. Der Leiter der Bevölkerungsabteilung der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL), Oberst Ramas Zaiyn a-Din, präsentierte Angaben, nach denen der Anteil unter Drusen, die Militärdienst leisten mit 83% um 11% höher ist als der unter Juden. Gegenwärtig befänden sich drei junge Drusen in fortgeschrittenen Phasen des Pilotenkurses (‚kurs ta’is’) und einer in der Vorbereitungsrunde der Spezialeinheit des Generalstabs (‚sayieret matkal’).

(Haaretz, 05.03.08)

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Militärgeheimdienst: Iran schmuggelt Waffen über die Türkei

Iran bewaffnet die libanesische Terrororganisation Hisbollah mit Raketen, die über die Türkei geschmuggelt werden - ohne Wissen Ankaras. Dies geht aus Informationen hervor, die der israelische Militärgeheimdienst (AMAN) erhalten hat.

Regierungsquellen zufolge hat der Leiter der Forschungsabteilung, Brigadegeneral Yossi Beiditz, den Botschaftern der EU-Staaten vergangene Woche mitgeteilt, dass der Iran – auch wenn Teheran dies abstreitet - weiterhin Waffen und Equipment an die Hisbollah liefert. Unter den geschmuggelten Waffen befinden sich auch Langstrecken-Raketen, die sowohl auf dem Luft- als auch auf dem Landweg als zivile Fracht getarnt über die Türkei transferiert werden. Von der Türkei werden die Raketen dann nach Syrien und von dort in den Libanon gebracht. Die Türkei untersagt die Benutzung ihres Hoheitsgebiets für derartige Transfers.

Laut Beiditz sollen einige der Raketen eine maximale Reichweite von 300 Kilometern haben und damit in der Lage sein, von Beirut bis nach Dimona zu gelangen. Bisher ist man in Geheimdienstkreisen immer davon ausgegangen, dass die maximale Reichweite der Raketen im Arsenal der Hisbollah 250 Kilometer beträgt. Beiditz zufolge sind die neueren Raketen auch zielgenauer als frühere und in der Lage, größere Sprengköpfe zu transportieren.

Im Mai 2007 hat die Türkei eine Waffenlieferung – darunter 300 Raketen - konfisziert, die das Land per Güterzeug aus dem Iran passierte. Die Fracht war als „Reinigungsmaterial“ deklariert.

(Haaretz, 05.03.08)

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Raketenkrieg gegen Israel

Palästinensische Terroristen aus dem nördlichen Gaza-Streifen haben heute neun Kassam-Raketen auf den Süden Israels abgefeuert. Am Nachmittag landeten fünf Raketen auf freiem Feld nahe der Kleinstadt Sderot im westlichen Negev, während eine noch auf palästinensischem Gebiet niederging. Verletzt wurde niemand.

Die Verantwortung für den Beschuss übernahmen die Al-Quds-Brigaden des Islamischen Jihad.

Am Vormittag waren bereits drei Raketen südlich von Ashkelon gelandet. Auch hier entstand weder Sach- noch Personenschaden.

Das nationale Sicherheitskabinett hat heute Israels Strategie angesichts der Eskalation im Süden diskutiert.

(Yedioth Ahronot, 05.03.08)

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Fragen der Verhältnismäßigkeit

Die gegenwärtigen Kämpfe in Israel und im Gaza-Streifen, insbesondere der tragische Tod von Zivilisten und die Beschädigung zivilen Eigentums im Verlauf des Konflikts, werfen wichtige und herausfordernde Fragen auf. Was ist ein legitimes Ziel bei der Reaktion auf einen terroristischen Angriff? Wie kann bestimmt werden, ob eine Reaktion unverhältnismäßig ist?

Unter dem folgenden Link findet sich eine ausführliche Erörterung dieser Fragen im Rahmen des internationalen Rechts: http://www.israel.de/pdf/Fragen_der_Verhaeltnismaessigkeit.pdf

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Events

Woche der Brüderlichkeit 2008

Die diesjährige Woche der Brüderlichkeit, die der Deutsche Koordinierungsrat der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit seit 1952 jeden März veranstalten, steht unter dem Motto „Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist (David Ben Gurion) 60 Jahre Staat Israel“.


Das vielfältige Programm und weitere Informationen finden sich unter dem folgenden Link: http://www.deutscher-koordinierungsrat.de/_downloads/Rahmenprogramm_WdB_2008.pdf

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Wir vergessen euch nicht

Ehud Goldwasser, vor 602 Tagen in den Libanon entführt

Eldad Regev, vor 602 Tagen in den Libanon entführt

Gilad Shalit, vor 619 Tagen in den Gazastreifen entführt


Unter dem folgenden Link finden sich Informationen zu den entführten Soldaten sowie Hinweise dazu, wie der Kampf um ihre Freilassung unterstützt werden kann: http://www.habanim.org/en/German.html

Karnit Goldwasser, die Ehefrau des seit eineinhalb Jahren entführten Soldaten Udi Goldwasser, bittet die Weltöffentlichkeit in einer Videobotschaft um Hilfe bei der Befreiung ihres Mannes.

Ihr Hilferuf in englischer Sprache findet sich unter dem folgenden Link: http://switch3.castup.net/cunet/gm.asp?ClipMediaID=988135&ak=null

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