Donnerstag, 06.03.2008
 
 
Räumung illegaler Außenposten im Westjordanland
 


Israel wird in den kommenden Tagen drei bis vier illegale Außenposten im Westjordanland räumen.

Dies ist der erste Schritt des Prozesses der Räumung von insgesamt 26 Außenposten, die seit März 2001 auf privatem palästinensischem Land errichtet worden sind. Hierzu hat sich Israel gegenüber den USA im Rahmen der ersten Phase der ‚Roadmap’ verpflichtet.



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Woche der Brüderlichkeit 2008


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1 € - 3.4785 NIS (-0.465%)
1 CHF- 3.4869 NIS (+0.993%)
1 £ - 7.1933 NIS (+1.256%)
1 $ - 3.5990 NIS (+0.223%)

(Bank of Israel, 06.03.08)



Heißer Wüstenwind.

Jerusalem: 17-24°C
Tel Aviv: 15-25°C
Haifa: 16-28°C
Be’er Sheva: 14-30°C
Ein Gedi: 20-29°C
Eilat: 16-32°C




Made in Israel – Highlights der israelischen Wirtschaft


IV. Die Bauindustrie

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Mehr Amerikaner pro-israelisch


Die US-Amerikaner stehen dem Staat Israel mehrheitlich positiv gegenüber.

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Made in Israel – Highlights der israelischen Wirtschaft

IV. Die Bauindustrie

Für seine Kompetenz in Bereichen wie Elektrotechnik, Gesundheit und Landwirtschaft ist Israel weltweit angesehen. Weniger bekannt ist seine große Leistungsfähigkeit in der Baubranche. Israelische Unternehmen bieten alles - von der Infrastrukturentwicklung zur Fensterausstattung, von klassischen Steinböden und Oberflächen bis hin zu Akustikdecken.

Jedes Land baut Wohnhäuser, Bürogebäude und Industrieanlagen. Aber wenige Länder haben mit zweistelligen Wellen von Einwanderern umgehen müssen, die sofort Wohnungen und Arbeit brauchten. Wenige Länder haben Israels Klima- und Bodenverhältnisse, die sich von rauer Wüste bis zu subtropischen und gemäßigten Zonen erstrecken, von der sandigen Küstenebene und tief liegendem Marschland bis zu kalkigem Hochland. Diese physikalischen Faktoren haben es in Verbindung mit dem raschem demographischem Wandel mit sich gebracht, dass die israelische Bauindustrie und ihre Architekten, Ingenieure und Unternehmer Innovation und Effizienz die höchste Priorität eingeräumt haben, während sie gleichzeitig den ästhetischen Bedürfnissen einer zunehmend wohlhabenden und feinsinnigen Bevölkerung verpflichtet sind.


Innerhalb von 60 Jahren ist Israels Bevölkerung um das Zehnfache gestiegen, von 700 000 auf 7 Millionen Menschen. Vor allem in den Anfangsjahren war der Bevölkerungszuwachs besonders drastisch. Die Neueinwanderer wurden schnell von Aufnahmelagern in neue Apartmenthäuser umgesiedelt. Nach und nach wichen diese subsidierten Projekte größeren und komfortableren Privatwohnungen, während schlichte Geschäfts- und Industriegebäude von Einkaufspassagen, Bürotürmen und Gewerbegebieten ersetzt wurden. In den vergangenen Jahren sind Bauprojekte im Umfang von 7.5 Millionen qm in Angriff genommen worden, von denen zwei Drittel auf Wohnraum fallen.

Eine typische und häufig nachgeahmte Innovation des israelischen Baugewerbes ist der passive solare Wasserboiler auf Hausdächern, dem in einem Land, das praktisch bar jeder fossilen Brennstoffe ist, eine lebenswichtige Bedeutung zukommt.

Vor 100 Jahren wurde noch im traditionellen Baustil gebaut, der allmählich von eklektischen Einflüssen überlagert wurde. Mit der Ankunft zahlreicher jüdischer Architekten aus Deutschland übernahm der Bauhaus-Stil die Führung, dessen funktionaler Ansatz den Bedürfnissen einer schnell wachsenden Bevölkerung insbesondere entsprach. Tel Avivs Stadtzentrum ist die weltweit größte Fundgrube für Häuser im Bauhaus-Stil. Inzwischen ist sie zum UNESCO-Weltkulturerbe erhoben worden.


Dunkelblum-Haus in Tel Aviv
(Foto: Stadt Tel Aviv)

In Jerusalem müssen gemäß einem alten Gesetz noch immer alle Gebäude mit dem örtlichen Kalkstein eingekleidet werden. Der blassgelbe Kalkstein hat Jerusalem nicht nur mit dem viel bewunderten Goldglanz ausgestattet, sondern das Land auch mit Generationen altem Know-how im Steinbau gesegnet, vom Abbau bis zur Anwendung. Dieser Sachverstand findet seinen Niederschlag auch in den Böden israelischer Häuser und Wohnungen, die beinahe alle aus Keramik, Marmor oder Stein.

Hunderte lokaler Unternehmen stellen inzwischen Bauprodukte für den Export her. Ihr jährlicher internationaler Umsatz liegt bei etwa 3 Milliarden Dollar. Dies ist für ein Land mit einer Bevölkerung von nur sieben Millionen Menschen und einem Bruttoinlandsprodukt von 140 Milliarden eine beträchtliche Summe.

Dabei verfügt Israels Bauindustrie über den Standortvorteil, den die dynamischen Forschungs- und Entwicklungsprogramme, die fortgeschrittenen Technologien und die Stärke des Landes in computergestützter Gestaltung und Herstellung mit sich bringen. Alle israelischen Hersteller, die in westliche Länder exportieren, genügen den UL- und CE-Standards. Viele verfügen darüber hinaus über ISO- oder GMP-Gütesiegel.

Ausführliche Informationen zur israelischen Bauindustrie finden sich unter dem folgenden Link: http://www.export.gov.il/Eng/SubIndex.asp?CategoryID=180

(The Israel Export & Internationale Cooperation Institute, 2007)

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Mehr Amerikaner pro-israelisch

Die US-Amerikaner stehen dem Staat Israel mehrheitlich positiv gegenüber. Laut einer aktuellen Umfrage der Organisation Gallup liegt der Anteil der pro-israelischen Amerikaner bei ganzen 71%, was im Gegensatz zum Vorjahr einen Anstieg von 8% bedeutet.

Damit ist ein Beliebtheitsrekord erreicht, der nur noch vom Jahr 1991 übertroffen wird, in dem 79% der Amerikaner den Staat Israel unterstützten. Dies war zum nicht geringen Teil auf die Zurückhaltung zurückzuführen, die Israel sich trotz der Scud-Raketenangriffe aus dem Irak während des Golfkriegs auferlegte.

Republikaner sind mit 84% deutlich pro-israelischer als Demokraten (64%).


US-Präsident Bush und Israels Präsident Peres

In der Liste der in den USA beliebtesten Staaten rangiert Israel auf Platz 5. Damit liegt es zwar hinter Kanada, Großbritannien, Deutschland und Japan, aber noch vor Indien und Frankreich, die auf dem sechsten und siebten Platz folgen. Am anderen Ende der Skala liegen der Irak, diem Palästinensische Autonomiebehörde, der Iran und Nordkorea.

Israels Botschafter in Washington, Salai Meridor, sieht in den Angaben „ein weiteres Zeichen der starken Verbundenheit, die Israel und das amerikanische Volk miteinander teilen“. Die Freundschaft sei heutzutage besonders wichtig, da beide Länder sich im Krieg gegen den Terror befinden.

(Yedioth Ahronot, 06.03.08)

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Räumung illegaler Außenposten im Westjordanland

Israel wird in den kommenden Tagen drei bis vier illegale Außenposten im Westjordanland räumen. Dies ist der erste Schritt des Prozesses der Räumung von insgesamt 26 Außenposten, die seit März 2001 auf privatem palästinensischem Land errichtet worden sind. Hierzu hat sich Israel gegenüber den USA im Rahmen der ersten Phase der ‚Roadmap’ verpflichtet.

Die Räumung der ersten Außenposten wird im Einverständnis mit den Siedlern vollzogen. Dem gingen lange Verhandlungen voraus, die Verteidigungsminister Ehud Barak und sein Berater für Siedlungsangelegenheiten, Eitan Broshi, in den zurückliegenden Monaten mit dem Siedlerrat von Judäa und Samaria geführt haben.

Die zu evakuierenden Bewohner der Außenposten sollen in größere Siedlungsblöcke umgesiedelt werden, insoweit dies nicht den Anweisungen von Ministerpräsident Ehud Olmert zum Einfrieren des Sieldungsausbaus im Westjordanland zuwiderläuft. Kompensation werden sie nicht erhalten.

„Wir haben nicht die Absicht, ein Problem zu lösen und ein neues zu schaffen. Daher werden die Außenposten nur in Siedlungen überführt, über die ein Konsens besteht“, teilte eine Sicherheitsquelle mit.

(Haaretz, 06.03.08)

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Olmert erwägt Verhandlungen mit Syrien

Israels Ministerpräsident Ehud Olmert ist überzeugt, dass Verhandlungen mit Syrien ernsthaft erwogen werden sollten, wenn sie dazu führen,  dass die Involvierung des Landes in den Terrorismus neutralisiert werde und das Land aus der ‚Achse des Bösen’ ausscheide. Die syrische Führung kenne seinen diesbezüglichen Standpunkt.

Olmert äußerte dies in der Sitzung des Außen- und Sicherheitspolitischen Ausschusses der Knesset am vergangen Montag, die hauptsächlich dem Geschehen an der Südfront gewidmet war. Ein Mitglied des Ausschuss meinte, dass die Worte des Ministerpräsidenten „nicht einfach so dahingesagt“ seien. Auch ein hochrangiger Experte für das israelisch-syrische Verhältnis von der Allgemeinen Sicherheitsbehörde (SHABAK) sagte, dass dies insofern  „ein zusätzlicher Schritt nach vorne“ sei, als Olmert bereits in der Vergangenheit über den Außen- und Sicherheitspolitischen Ausschuss Botschaften an Damaskus übermittelt habe.

Vor vier Monaten hatte Olmert am Vorabend der Annapolis-Konferenz vor dem Ausschuss gesagt, dass „die Teilnahme Syriens am Gipfel unter bestimmten Bedingungen auch zu einer Erneuerung der Verhandlungen führen“ könnte und Israel die Sache auf jeden Fall prüfen sollte. Kein verantwortungsbewusster Mensch in Israel würde ernsthaft denken, dass Verhandlungen mit Syrien nicht sehr viele Vorteile für Israel versprechen würden, so Olmert damals.

(Haaretz, 06.03.08)

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Israel sucht ägyptische Kooperation gegen die Hamas

Israel wird in nächster Zeit umfangreiche politische Schritte in Richtung Ägypten gehen, um die Sicherheitslage an der Grenze zwischen dem Gaza-Streifen und Ägypten zu regeln. Dabei soll vor allem signifikant dem Waffenschmuggel begegnet und damit ein weiteres Erstarken der Hamas verhindert werden. Das nationale Sicherheitskabinett hat gestern das Außen- und das Verteidigungsministerium dazu aufgerufen, die Kontakte mit der Arabischen Republik in dieser Angelegenheit zu intensivieren.

Plänen des israelischen Außenministeriums zufolge sollen sich die Kontakte mit Ägypten vor allem auf die Schaffung neuer Regelungen an der Philadelphi Route im Grenzgebiet zwischen Gaza und Ägypten konzentrieren; die israelisch-ägyptische Grenze soll weitgehend ausgespart bleiben.

Die Intensität der Kontakte zwischen Israel und Ägypten ist in letzter Zeit wieder gestiegen, nachdem sie für einige Wochen nachgelassen hatte. Der Generaldirektor des israelischen Außenministeriums, Aharon Abramovitch, und Tal Becker, ein Berater von Ministerin Livni, haben in der vergangenen Woche Kairo besucht und wurden dort von Außenminister Ahmed Abi-Rik empfangen. Dabei zeigte sich die ägyptische Seite dem Problem des Waffenschmuggels gegenüber aufgeschlossener als früher.

(Haaretz, 06.03.08)

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Israelischer Soldat getötet

Ein Soldat der israelischen Armee ist heute an der Grenze zum Gaza-Streifen durch einen Sprengsatz getötet worden, den palästinensische Terroristen nahe seinem Jeep gezündet hatten. Zwei weitere Soldaten wurden leicht verletzt. Der Vorfall ereignete sich nahe der Kreuzung Kissufim.

Sowohl die Hamas als auch der Islamische Jihad nahmen den Anschlag für sich in Anspruch.

(Yedioth Ahronot, 06.03.08)

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Raketenkrieg gegen Israel

Weiterhin hageln unaufhörlich Kassam-Raketen über dem westlichen Negev nieder. Bis zum Nachmittag feuerten palästinensische Terroristen aus dem nördlichen Gaza-Streifen sieben Raketen auf die Kleinstadt Sderot und Umgebung ab. Eine davon schlug direkt in einem Wohnhaus ein und richtete beträchtlichen Schaden an. Den Bewohnern des Hauses war es gerade noch rechtzeitig gelungen, in den Schutzraum zu flüchten. Die übrigen Raketen landeten auf offenem Gelände außerhalb der Stadt.

Die Verantwortung für den Beschuss hat der Islamische Jihad übernommen.

(Yedioth Ahronot, 06.03.08)

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Events
Woche der Brüderlichkeit 2008

Die diesjährige Woche der Brüderlichkeit, die der Deutsche Koordinierungsrat der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit seit 1952 jeden März veranstalten, steht unter dem Motto „Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist (David Ben Gurion) 60 Jahre Staat Israel“.


Das vielfältige Programm und weitere Informationen finden sich unter dem folgenden Link: http://www.deutscher-koordinierungsrat.de/_downloads/Rahmenprogramm_WdB_2008.pdf

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Wir vergessen euch nicht

Ehud Goldwasser, vor 603 Tagen in den Libanon entführt

Eldad Regev, vor 603 Tagen in den Libanon entführt

Gilad Shalit, vor 620 Tagen in den Gazastreifen entführt


Unter dem folgenden Link finden sich Informationen zu den entführten Soldaten sowie Hinweise dazu, wie der Kampf um ihre Freilassung unterstützt werden kann: http://www.habanim.org/en/German.html

Karnit Goldwasser, die Ehefrau des seit eineinhalb Jahren entführten Soldaten Udi Goldwasser, bittet die Weltöffentlichkeit in einer Videobotschaft um Hilfe bei der Befreiung ihres Mannes.

Ihr Hilferuf in englischer Sprache findet sich unter dem folgenden Link: http://switch3.castup.net/cunet/gm.asp?ClipMediaID=988135&ak=null

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