Donnerstag, 03.04.2008
 
 
Israel besorgt wegen syrischer Truppenbewegungen – Militärgeheimdienst warnt vor Hisbollah
 

Israel ist beunruhigt wegen aktueller Truppenbewegungen in Syrien, die mit einer möglichen Gewaltaktion der Hisbollah zusammenhängen könnten. Der stellvertretende Generalstabschef der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL), Dan Harel, warnte gestern, dass Israel im Falle eines Angriffs mit starker Hand antworten werde. Verteidigungsminister Ehud Barak hat seinen für kommende Woche geplanten Besuch in Deutschland aufgrund der gespannten Lage im Norden abgesagt.

Die in London erscheinende Tageszeitung Al-Quds al-Arabi berichtete gestern, dass Syrien drei Panzerdivisionen aufmarschieren lassen hat, da Damaskus einen israelischen Angriff fürchte. In israelischen Sicherheitskreisen hält man den Bericht zwar für übertrieben, bestätigt jedoch ungewöhnliche Schritte auf syrischer Seite.

Eine der möglichen Erklärungen für die Vorgänge in Syrien besteht darin, dass Damaskus Kenntnis von Plänen der Hisbollah für einen Angriff auf Israel hat, mit dem die libanesische Terrororganisation sich für die angeblich von Jerusalem verantwortete Ermordung ihres Vordenkers Imad Mughniyahs im Februar rächen wolle.

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ZDF-Videoblog über israelische und deutsche Jugendliche


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(Bank of Israel, 03.04.08)



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Bank of Israel legt Jahresbericht vor


Israels Ministerpräsident Ehud Olmert hat am Dienstag den Jahresbericht der Bank of Israel für 2007 erhalten.

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Israelische Araberin bei der Feuerwehr


Sappha Arabasi aus Kfar Kera arbeitet bei der Feuerwehr in Hadera.

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Bank of Israel legt Jahresbericht vor

Israels Ministerpräsident Ehud Olmert hat am Dienstag den Jahresbericht der Bank of Israel für 2007 erhalten. Der Gouverneur der Bank, Prof. Stanley Fisher (Bild) erläuterte dabei einige ökonomische Errungenschaften, die in dem Bericht verzeichnet sind. Dazu gehören ein Wachstum von 5.3%, der Rückgang der Arbeitslosenrate auf den Rekordniedrigstand seit 15 Jahren, der Rückgang der Armut, eine Balance im Staatshaushalt. Außerdem erwähnte er die Hochstufung von Israels Kreditwürdigkeit durch mehrere führende Unternehmen, die Einladung Israels zur Mitgliedschaft in der OECD und die gestiegenen Auslandsinvestitionen in Israel.


Foto: Bank of Israel

Ministerpräsident Olmert sagte u.a.: „Die Politik der Regierung hat sich bewährt, und die Regierung wird von der Haushaltsdisziplin nicht ablassen, die sie sich selbst auferlegt hat. Wir werden weiter die drei Ziele verfolgen, die wir uns gesetzt haben: Ein diplomatisches Abkommen zu erreichen, die Sicherheit zu gewährleisten und sozioökonomische Angelegenheiten voranzubringen bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der Haushaltsbalance. Ich kann sagen, dass wir optimistisch für das nächste Jahr sind.“


Der Jahresbericht ist in englischer Sprache unter dem folgenden Link erhältlich: http://www.bankisrael.gov.il/deptdata/mehkar/doch07/eng/doch07e.htm

(Außenministerium des Staates Israel, 01.04.08)

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Israelische Araberin bei der Feuerwehr

Sappha Arabasi aus Kfar Kera arbeitet bei der Feuerwehr in Hadera. Die 24jährige ist damit nicht nur eine der weiblichen Feuerwehrleute in Israel überhaupt, sondern auch die erste israelische Araberin, die in diesem Beruf tätig ist. In ihrem Heimatdorf sind nicht alle Menschen darüber begeistert, doch steht sie für einen umfassenderen Trend.

Insgesamt ist die soziale Rolle der arabischen Frau in Israel im Wandel begriffen. Israelische Araberinnen sind inzwischen unabhängiger, als sie es früher waren. Bemerkbar macht sich dies in späteren Eheschließungen, Scheidungen und einem Rückgang der Geburtenrate. Während eine arabische Frau in den 60er Jahren noch durchschnittlich mehr als neun Kinder zur Welt brachte, waren es im Jahr 2005 nur noch 3.7.

(Haaretz, 02.04.08)

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Vereinbarungen zur Umsetzung der Roadmap

Im Rahmen der jüngsten Nahost-Reise von US-Außenministerin Condoleezza Rice haben sich Israels Verteidigungsminister Ehud Barak und der palästinensische Ministerpräsident Salam Fayyad bei einem triliteralen Treffen auf eine Reihe von Schritten geeinigt, mittels derer die Verpflichtungen der Roadmap für die Zwei-Staaten-Lösung umgesetzt werden sollen.

- Israel hat versprochen, die Einreise- und Verkehrshindernisse im Westjordanland zu reduzieren. Dies wird mit der Entfernung von 50 Straßensperren beginnen sowie unmittelbaren Maßnahmen zur Verbesserung der Kontrollpunkte, um die Wartezeit ohne Opferung der Sicherheit zu verringern.

- Beide Seiten haben vereinbart, dass die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) größere Verantwortung im Westjordanland übernehmen solle. Ministerpräsident Fayyad und Verteidigungsminister Barak wollen damit beginnen, indem sie neues Leben und neue Hoffnung nach Jenin bringen.

Die Palästinensische Autonomiebehörde wird für ihren Teil Sicherheitskräfte einsetzen, um Recht und Ordnung zu gewährleisten, und auf die Bekämpfung des Terrors hinarbeiten.

Israel wird für seinen Teil Schritte einleiten, die die Zufahrt und Bewegung in der Stadt und ihrer Umgebung erleichtern.

Die Vereinigten Staaten und andere Staaten der internationalen Gemeinschaft werden Projekte finanzieren und der PA beim Aufbau von Regierungs- und Justizbehörden behilflich sein.

- Beide Seiten werden ihre Sicherheitskoordination verbessern, so dass das Sicherheitspersonal der PA seine wesentlichen Pflichten erfüllen und angemessen ausgestattet werden kann.

- Ministerpräsident Fayyad und Minister Barak vereinbarten auch Schritte zur Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung im Westjordanland, vor allem von Projekten.

Beide Seiten fühlen sich verpflichtet, die Investoren-Konferenz in Bethlehem zum Erfolg zu führen, und spezielle Arrangements werden ausländischen Gästen die Teilnahme ermöglichen.

Beide Seiten einigten sich auf den Bau eines großen neuen Gewerbegebiets in Tarqumiya, der von der Türkei finanziert wird.

Die Parteien haben die Anbindung von 27 palästinensischen Dörfern an das israelische Stromnetz abgeschlossen und – in einer beispiellosen Aktion – auch Jericho an das israelische Stromnetz angeschlossen.

Beide Seiten haben grundsätzlich den Bau neuer Wohneinheiten im Westjordanland für Palästinenser bewilligt.

Entwicklungspläne für 25 palästinensische Dörfer in der C-Zone sind bewilligt.

Israel hat angeboten, die Möglichkeiten einer Einreise nach Israel aus dem Westjordanland erheblich auszuweiten.

Der vollständige Bericht in englischer Sprache findet sich unter dem folgenden Link: http://www.state.gov/r/pa/prs/ps/2008/mar/102807.htm

(US-Außenministerium, 30.03.08)

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Israel besorgt wegen syrischer Truppenbewegungen – Militärgeheimdienst warnt vor Hisbollah

Israel ist beunruhigt wegen aktueller Truppenbewegungen in Syrien, die mit einer möglichen Gewaltaktion der Hisbollah zusammenhängen könnten. Der stellvertretende Generalstabschef der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL), Dan Harel, warnte gestern, dass Israel im Falle eines Angriffs mit starker Hand antworten werde. Verteidigungsminister Ehud Barak hat seinen für kommende Woche geplanten Besuch in Deutschland aufgrund der gespannten Lage im Norden abgesagt.

Die in London erscheinende Tageszeitung Al-Quds al-Arabi berichtete gestern, dass Syrien drei Panzerdivisionen aufmarschieren lassen hat, da Damaskus einen israelischen Angriff fürchte. In israelischen Sicherheitskreisen hält man den Bericht zwar für übertrieben, bestätigt jedoch ungewöhnliche Schritte auf syrischer Seite.

Eine der möglichen Erklärungen für die Vorgänge in Syrien besteht darin, dass Damaskus Kenntnis von Plänen der Hisbollah für einen Angriff auf Israel hat, mit dem die libanesische Terrororganisation sich für die angeblich von Jerusalem verantwortete Ermordung ihres Vordenkers Imad Mughniyahs im Februar rächen wolle.

Im israelischen Militärgeheimdienst (AMAN) betont man unterdessen, dass die Hisbollah in jeder Hinsicht stärker werde und sich auf eine militärische Eskalation vorbereite. Möglicherweise werde die Terrororganisation über eine dritte Partei zuschlagen.

Verteidigungsminister Barak besuchte gestern gemeinsam mit Harel und dem Kommandanten des Nordkommandos, Generalmajor Gadi Eisenkaut, die Nordgrenze. Dabei sagte er u.a.: „Israel ist das stärkste Land in der Region, und ich würde niemandem auf der anderen Seite der Grenze empfehlen uns zu testen.“

(Haaretz, 03.04.08)

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Al-Qaida-Führer droht Israel

Die Nr. 2 des internationalen Terrornetzwerks Al-Qaida, Ayman al-Zawahri hat gestern verkündet, dass seine Organisation Juden in Israel und auf der ganzen Welt angreifen wolle.

In einem eineinhalbstündigen Audiointerview sagte er wörtlich: „Wir versprechen unseren muslimischen Brüdern, dass wir unser Bestes geben werden, um Juden in Israel und auf der ganzen Welt Schaden zuzufügen, mit Allahs Hilfe und gemäß seinem Befehl.“ Gleichzeitig kündigte er eine Schwerpunktverlagerung des Gotteskrieges vom Irak in Richtung Jerusalem an.

Al-Zawahri geißelte auch die UNO dafür, dass sie die Staatsgründung Israels unterstützt habe, und nannte sie einen Feind des Islam.

(The Jerusalem Post, 03.04.08)

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Antisemitische Hetze in Gaza

In der New York Times ist am Dienstag eine Reportage erschienen, die ausführlich die Virulenz der antisemitischen Hassideologie im Gaza-Streifen beschreibt.

Seit ihrer Machtübernahme im Juni vergangenen Jahres hat die Terrororganisation Hamas ihre Predigten und Medienbeiträge, die zur Vernichtung Israels und zum Hass auf Juden anstacheln, intensiviert. Juden werden als „Brüder von Affen und Schweinen“ bezeichnet, und palästinensische Kinder darauf ausgerichtet, die „gesamte Heimat“ vom „zionistischen Schmutz“ zu befreien.

Der Artikel von Steven Erlanger findet sich unter dem folgenden Link: http://www.nytimes.com/2008/04/01/world/middleeast/01hamas.html?_r=1&oref=slogin&ref=middleeast&pagewanted=all

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Events
ZDF-Videoblog über israelische und deutsche Jugendliche

Im ZDF-Videoblog „Real Time Players“ erzählen jeweils fünf Jugendliche aus Deutschland und Israel einander über das Leben in ihrem Land und ihren ganz persönlichen Alltag. Die Beiträge sind noch bis Ende des Monats unter dem folgenden Link anzusehen: http://blog.zdf.de/realtimeplayers/

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Wir vergessen euch nicht

Ehud Goldwasser, vor 631 Tagen in den Libanon entführt

Eldad Regev, vor 631 Tagen in den Libanon entführt

Gilad Shalit, vor 648 Tagen in den Gazastreifen entführt


Unter dem folgenden Link finden sich Informationen zu den entführten Soldaten sowie Hinweise dazu, wie der Kampf um ihre Freilassung unterstützt werden kann: http://www.habanim.org/en/German.html

Karnit Goldwasser, die Ehefrau des seit eineinhalb Jahren entführten Soldaten Udi Goldwasser, bittet die Weltöffentlichkeit in einer Videobotschaft um Hilfe bei der Befreiung ihres Mannes.

Ihr Hilferuf in englischer Sprache findet sich unter dem folgenden Link: http://switch3.castup.net/cunet/gm.asp?ClipMediaID=988135&ak=null

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