Freitag, 04.04.2008
 
 
Iranische Bedrohung – US-Bericht warnt vor nuklearer Kettenreaktion im Nahen Osten
 

Ein neuer Bericht für den Auswärtigen Ausschuss des US-Senats weist darauf hin, dass eine atomare Aufrüstung des Iran eine Kettenreaktion im Nahen Osten hervorrufen würde. Andere Staaten in der Region würden sich zur Aufnahme eigener Atomprogramme gedrängt sehen.

Eine US-Geheimdiensteinschätzung hatte im vergangenen Jahr festgestellt, dass der Iran bis zum Jahr 2003 an einem Atomwaffenprogramm gearbeitet und dies danach suspendiert habe. Gleichzeitig verweisen die Experten jedoch auf die Tatsache, dass die Islamische Republik weiterhin Uran anreichert und bei Bedarf Atomwaffen herstellen kann.

Vor diesem Hintergrund initiierte der republikanische Senator Richard G. Luagr (Indiana) die nun vorliegende Studie, die auf Gesprächen mit Hunderten führender Regierungsvertreter und Nahostexperten basiert und die voraussichtlichen Reaktionen von Ägypten, der Türkei und Saudi-Arabien auf einen atomar bewaffneten Iran prüft.

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Israel reagiert auf Anschuldigungen der WHO
Vietnam eröffnet Botschaft in Israel

75 Jahre Kinder- und Jugend-Aliya

Festakte in München, Berlin und Frankfurt


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1 € - 5.6705 NIS (+2.123%)
1 CHF- 3.5800 NIS (+2.151%)
1 £ - 7.2184 NIS (+1.808%)
1 $ - 3.6140 NIS (+1.034%)

(Bank of Israel, 04.04.08)



Mild und frühlingshaft.

Jerusalem: 13-17°C
Tel Aviv: 14-21°C
Haifa: 15-21°C
Be’er Sheva: 13-25°C
Ein Gedi: 21-28°C
Eilat: 17-30°C




Israeltage in Hamburg und Freiberg


„Israel – anders kennen lernen“ war das Motto der ersten beiden diesjährigen Israeltage. In Hamburg und Freiberg (Sachsen) hatten am Mittwoch und Donnerstag insgesamt 700 Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, die Vielschichtigkeit Israels aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu entdecken. Seminareinheiten und Podiumsdiskussionen vermittelten ihnen ein Bild, das nicht täglich über den Fernsehschirm flimmert.

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Israel reagiert auf Anschuldigungen der WHO

Das israelische Koordinations- und Verbindungsbüro am Übergang Erez hat auf harsche Äußerungen der Weltgesundheitsbehörde (WHO) reagiert, die Israel in einem aktuellen Bericht wegen der humanitären Situation im Gaza-Streifen kritisiert. Oberst Nir Press lud den WHO-Vertreter im Gaza-Streifen und deren amtierenden Direktor zu einer Dringlichkeitssitzung ein, um den einseitigen und irreführenden Anschuldigungen entgegenzutreten.

Oberst Press erinnerte daran, dass der Gaza-Streifen von einer Terrororganisation kontrolliert wird, die für die dortige Bevölkerung verantwortlich ist, Israel nicht anerkennt und tagtäglich Terroranschläge durchführt oder anregt. Er zeigte sich verwundert darüber, dass die WHO in keiner Weise die Hamas dafür beschuldigt habe, dass sie die Einreise von Patienten durch ständiges Granatfeuer auf den Übergang behindert. Auch der Missbrauch der humanitären Maßnahmen Israels durch die Terrororganisation sei nicht erwähnt worden.

In Hinsicht auf den Vorwurf, dass Israel die Ausreise aus Gaza nur in Ausnahmefällen gestatte, verwies er auf die Statistik: „2007 wurden 7226 Ausreisegenehmigungen für Patienten ausgestellt und weitere 7922 für Familienmitglieder, was einen Anstieg von 50% gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Dieser Trend hält auch in diesem Jahr an: Im ersten Quartal 2008 ist bereits die Ausreise von 2317 Patienten und einer ähnlichen Zahl von Begleitpersonen arrangiert worden. Hunderte von Menschenleben sind durch die Behandlung in israelischen Krankenhäusern gerettet worden.

Weitere Informationen hierzu finden sich unter dem folgenden Link: http://www.mfa.gov.il/MFA/Government/Communiques/2008/Israeli+
reply+to+WHO+report+on+Gaza+2-Apr-2008.htm

(Außenministerium des Staates Israel, 03.04.08)

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Vietnam eröffnet Botschaft in Israel

Die Sozialistische Republik Vietnam wird demnächst eine Botschaft in Israel eröffnen. Dies hat der stellvertretende vietnamesische Außenminister Vu Dung am Montag bei seinem Besuch in Israel angekündigt.

Israel und Vietnam unterhalten seit 1993 diplomatische Beziehungen. Während Israel eine Botschaft in Hanoi betreibt, werden vietnamesische Interessen in Israel bisher von der Botschaft Vietnams in Kairo vertreten.

Israels Außenministerin Tzipi Livni begrüßte die Entscheidung der Vietnamesen und brachte ihre Hoffnung zum Ausdruck, dass die guten Beziehungen sich in der Zukunft noch weiter fortentwickeln würden.

(Außenministerium des Staates Israel, 03.04.08)

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Israeltage in Hamburg und Freiberg

„Israel – anders kennen lernen“ war das Motto der ersten beiden diesjährigen Israeltage. In Hamburg und Freiberg (Sachsen) hatten am Mittwoch und Donnerstag insgesamt 700 Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, die Vielschichtigkeit Israels aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu entdecken. Seminareinheiten und Podiumsdiskussionen vermittelten ihnen ein Bild, das nicht täglich über den Fernsehschirm flimmert. So gab es Seminare zum Thema „Musik und Film in Israel“, „Aspekte der jüdischen Religion“, „Real life in Israel“, „ZAHAL“ sowie „Ein Jahr in Israel – junge Deutsche berichten“. Die Seminare wurden geleitet von Vertretern der Botschaft – darunter der Gesandte und stellvertretende Botschafter Ilan Mor und Kulturattaché Dan Golan - sowie jungen Israelis und jungen Deutschen, die über ihre eigenen Erfahrungen hier und dort berichteten.


Podiumsdiskussion in Freiberg
v. links: Moderatorin Sandra Witte, Gesandter Ilan Mor, MDR-Redakteur Michael Feldmann

Austragungsorte der Israeltage waren die renommierte Bucerius Law School in Hamburg und die traditionsreiche Technische Universität Bergakademie Freiberg. Insofern gab die Veranstaltung den Schülerinnen und Schülern nicht nur einen Einblick in die Vielfalt Israels, sondern auch die Gelegenheit, auf ihrem Endspurt zum Abitur etwas Universitätsluft zu schnuppern.

Die Israeltage werden regelmäßig auf Landesebene durchgeführt und sind Kooperationsprojekte der Botschaft mit Kultusministerien,  Bildungsbehörden und den Landeszentralen für politische Bildung. Weitere Israeltage sind in diesem Jahr für Erfurt, Hannover und Berlin geplant.

Unter dem folgenden Link findet sich ein Artikel aus der „Freien Presse“: http://berlin.mfa.gov.il/mfm/Data/135576.pdf

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Iranische Bedrohung – US-Bericht warnt vor nuklearer Kettenreaktion im Nahen Osten

Ein neuer Bericht für den Auswärtigen Ausschuss des US-Senats weist darauf hin, dass eine atomare Aufrüstung des Iran eine Kettenreaktion im Nahen Osten hervorrufen würde. Andere Staaten in der Region würden sich zur Aufnahme eigener Atomprogramme gedrängt sehen.

Eine US-Geheimdiensteinschätzung hatte im vergangenen Jahr festgestellt, dass der Iran bis zum Jahr 2003 an einem Atomwaffenprogramm gearbeitet und dies danach suspendiert habe. Gleichzeitig verweisen die Experten jedoch auf die Tatsache, dass die Islamische Republik weiterhin Uran anreichert und bei Bedarf Atomwaffen herstellen kann.

Vor diesem Hintergrund initiierte der republikanische Senator Richard G. Luagr (Indiana) die nun vorliegende Studie, die auf Gesprächen mit Hunderten führender Regierungsvertreter und Nahostexperten basiert und die voraussichtlichen Reaktionen von Ägypten, der Türkei und Saudi-Arabien auf einen atomar bewaffneten Iran prüft.

Der Bericht empfiehlt den USA, neues Vertrauen in arabischen Ländern und der Türkei hinsichtlich ihrer Sicherheitsgarantien zu schaffen. Andernfalls würde „die zukünftige Landschaft des Nahen Osten eine Anzahl von atomar bewaffneten oder potentiell atomwaffenfähigen Staaten einschließen, die um Einfluss in einer notorisch unstabilen Region wetteifern“.

(Haaretz, 04.03.08)

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Palästinenser beschießen Kibbutz

Nahe der Grenze zum Gaza-Streifen ist es heute Vormittag zu Schussangriffen palästinensischer Terroristen gekommen. Ein Scharfschütze eröffnete das Feuer auf Israels Minister für Innere Sicherheit, Avi Dichter, der mit einer kanadischen Delegation den Kibbutz Nir Am besuchte. Dabei wurde ein Mitarbeiter des Ministers an der Leiste verletzt.

Zuvor hatten palästinensische Terroristen eine Gruppe von 30 Jugendlichen der Kibbutz-Bewegung beschossen, die zur Feldarbeit im Kibbutz Ein Hashlosha eingetroffen waren. Dabei wurde niemand verletzt.

(Yedioth Ahronot, 04.04.08)

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Events
75 Jahre Kinder- und Jugend-Aliya – Festakte in München, Berlin und Frankfurt

Die Kinder- und Jugend-Aliyah wurde 1933, am Tage der Machtergreifung, von Recha Freier in Berlin gegründet. Ziel war es zunächst, jüdische Kinder vor der Bedrohung des NS-Regi¬mes nach Palästina zu retten. Nach dem Krieg ging es um Kinder, die den Holocaust elternlos überlebt hatten und andere betreuungsbedürftige Minderjährige.

Bis heute hat die Kinder- und Jugend-Aliyah mehr als 400.000 jüdische Kinder aus aller Welt aufgenommen und in Kibbuzim und Jugenddörfern in Israel ein Zuhause und eine Ausbildung gegeben. Gegenwärtig leben ca. 14.500 Kinder im Alter zwischen 12 und 18 Jahren in 120 Jugenddörfern.


Zum 75. Jubiläum der Kinder- und Jugend-Aliya werden drei verschiedene Festakte stattfinden. Den Anfang macht München (u.a. mit Zentralratspräsidentin Charlotte Knobloch und Michel Friedman; 6. April, 18.00 Uhr, Jüdisches Gemeindezentrum, Hubert-Burda-Saal, St.-Jakobs-Platz 18, München), gefolgt von Berlin (u.a. mit SPD-Politikerin Herta Däubler-Gmelin und Schauspieler Michael Degen; 09. April, 20.00 Uhr, Jüdisches Gemeindehaus, Großer Saal, Fasanenstr. 79/80, 10623 Berlin) und Frankfurt (u.a. mit Bürgermeisterin Jutta Ebel und Schauspielerin Carmen Renate Köper 10. April, 20.00 Uhr, Festsaal des Ignatz-Bubis-Gemeindezentrums, Savignystr. 66, 60325 Frankfurt am Main. Auf allen drei Veranstaltungen wird der Gesandte und stellvertretende Botschafter des Staates Israel in Berlin, Ilan Mor, sprechen.

Weitere Informationen zur Kinder- und Jugend-Aliya unter dem folgenden Link: http://www.kiju-aliyah.de/www/aktuelles01.php

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Wir vergessen euch nicht

Ehud Goldwasser, vor 632 Tagen in den Libanon entführt

Eldad Regev, vor 632 Tagen in den Libanon entführt

Gilad Shalit, vor 649 Tagen in den Gazastreifen entführt


Unter dem folgenden Link finden sich Informationen zu den entführten Soldaten sowie Hinweise dazu, wie der Kampf um ihre Freilassung unterstützt werden kann: http://www.habanim.org/en/German.html

Karnit Goldwasser, die Ehefrau des seit eineinhalb Jahren entführten Soldaten Udi Goldwasser, bittet die Weltöffentlichkeit in einer Videobotschaft um Hilfe bei der Befreiung ihres Mannes.

Ihr Hilferuf in englischer Sprache findet sich unter dem folgenden Link: http://switch3.castup.net/cunet/gm.asp?ClipMediaID=988135&ak=null

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