Montag, 07.04.2008
 
 
Israel und USA koordinieren Boykott von ‚Durban II’
 

Israel und die USA haben den Boykott der für Anfang nächsten Jahres geplanten Menschenrechts- und Rassismus-Konferenz der UNO (‚Durban II’) miteinander vereinbart. Israels Außenministerin Tzipi Livni hatte bereits vor etwa einem Monat bekannt gegeben, dass Israel nicht an der Veranstaltung teilnehmen wird. Die USA werden gemäß der Absprache mit Israel wohl in Kürze offiziell erklären, dass auch sie sich zum Boykott entschieden haben.

Allgemeinen Einschätzungen zufolge wird die ‚Durban II’-Konferenz wie ihre Vorgängerin im Jahr 2001 zu einem antiisraelischen Festival ausarten. Damals wurde Israel der Apartheid bezichtigt, der Zionismus mit Rassismus gleichgesetzt und der Holocaust als ein Ereignis dargestellt, das nicht einzigartig, sondern mit ähnlichen Ereignissen in der Geschichte vergleichbar sei. Delegierte sagten, Israel sei „in Sünde geboren“ und würde einen Völkermord an den Palästinensern verüben. Die Vertreter Israels und der USA verließen die Konferenz daraufhin aus Protest.



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Olmert: Israel sucht keine Konfrontation mit Syrien
Israel und Türkei führen strategischen Dialog

  

Deutsch-Israelisches Jahr der Wissenschaft und Technologie 2008

Eröffnungsfeier am 7./8. April in Berlin


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1 € - 5.7224 NIS (+0.915%)
1 CHF- 3.5949 NIS (+0.416%)
1 £ - 7.2398 NIS (+0.296%)
1 $ - 3.6400 NIS (+0.719%)

(Bank of Israel, 07.04.08)



Mild und frühlingshaft.

Jerusalem: 10-17°C
Tel Aviv: 14-22°C
Haifa: 14-22°C
Be’er Sheva: 14-23°C
Ein Gedi: 27-28°C
Eilat: 18-27°C




Israelische Rentner mehrheitlich zufrieden


Rechtzeitig zum 60. Jahrestag des Staates Israel erhellt eine aktuelle Umfrage des Seniorenportals ‚Motke’ die Lebenslage der älteren Generation. Demnach sind etwa 80% der über 65jährigen mit ihrem Leben zufrieden. 64% meinen, dass es ihnen besser geht als ehemals ihren Eltern.

Die israelischen Senioren sind sehr familienorientiert.

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Unterstützt Nordkorea iranisches Atomprogramm?


Die USA und Israel wollen Druck auf Nordkorea wegen dessen nuklearer Zusammenarbeit mit dem Iran ausüben

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Raketen auf Ashkelon


Palästinensische Terroristen aus dem nördlichen Gaza-Streifen haben heute Nacht drei Raketen auf Ashkelon abgefeuert

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Israel und USA koordinieren Boykott von ‚Durban II’

Israel und die USA haben den Boykott der für Anfang nächsten Jahres geplanten Menschenrechts- und Rassismus-Konferenz der UNO (‚Durban II’) miteinander vereinbart. Israels Außenministerin Tzipi Livni hat bereits vor etwa einem Monat bekannt gegeben, dass Israel nicht an der Veranstaltung teilnehmen wird. wird. Die USA werden gemäß der Absprache mit Israel wohl in Kürze offiziell erklären, dass auch sie sich zum Boykott entschieden haben.

Allgemeinen Einschätzungen zufolge wird die ‚Durban II’-Konferenz wie ihre Vorgängerin im Jahr 2001 zu einem antiisraelischen Festival ausarten. Damals wurde Israel der Apartheid bezichtigt, der Zionismus mit Rassismus gleichgesetzt und der Holocaust als ein Ereignis dargestellt, das nicht einzigartig, sondern mit ähnlichen Ereignissen in der Geschichte vergleichbar sei. Delegierte sagten, Israel sei „in Sünde geboren“ und würde einen Völkermord an den Palästinensern verüben. Die Vertreter Israels und der USA verließen die Konferenz daraufhin aus Protest.


Auch Kanada hat bereits angekündigt, ‚Durban II’ zu boykottieren, und Israel versucht auch andere Länder zu einem solchen Schritt zu bewegen. Ein Vertreter des Außenministeriums hat bemerkt, dass man besorgt sei, dass es auch diesmal zu antisemitischen Attacken kommen werde, und darauf hingewiesen, dass u.a. Kuba, der Iran und Nordkorea zu den Organisatoren gehören.

(Haaretz, 04.04.08)

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Olmert: Israel sucht keine Konfrontation mit Syrien

Israels Ministerpräsident Ehud Olmert hat auf der allwöchentlichen Kabinettssitzung am Sonntag (06.04.) betont, dass Israel kein Interesse an einem Konflikt mit Syrien hat. Im Hinblick auf eine für diese Woche einberaumte Übung der israelischen Heimatfront sagte er wörtlich:

„Alle Berichte über erhöhte Spannungen im Norden sind übertrieben; wir haben keine geheimen Pläne. Diese Übung ist nicht Teil von irgendetwas anderem. Mir scheint, dass die Syrer dies auch wissen; sie haben keinen Grund, diese Übung anders zu interpretieren. Ich will es unzweideutig klar stellen, dass dies eine Routineübung ist. Der Staat Israel beabsichtigt keine gewaltsame Konfrontation im Norden. Im Gegenteil, wir haben mehr als einmal gesagt, dass wir an Friedensverhandlungen mit Syrien interessiert sind. Sie wissen genau, was unsere Erwartungen sind. Ich kann auch sagen, dass wir wissen, was ihre Erwartungen sind; wenn diese Voraussetzungen Früchte tragen, dann ist es dies, was wir beabsichtigen und nichts anderes.“

(Außenministerium des Staates Israel, 06.04.08)

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Israel und Türkei führen strategischen Dialog

Der Generaldirektor des israelischen Außenministerium, Aaron Abramovich, hat vergangene Woche in Ankara seinen türkischen Amtskollegen Cemil Cicek getroffen, der zugleich Vorsitzender des nationalen Sicherheitsrates und stellvertretender Ministerpräsident ist. Israel und die Türkei führen einmal im halben Jahr einen strategischen Dialog.


Abramovich (links) mit Cicek

Bei dem Treffen berichtete Abramovich von Israels Sorgen in Hinsicht auf die Ereignisse in Gaza, das Erstarken der Hisbollah und das Fortschreiten des iranischen Atomprogramms. Beide Seiten unterstrichen die Bedeutung der Zusammenarbeit und der besonderen Beziehungen zwischen beiden Ländern.

Darüber hinaus unterzeichnete Abramovich ein Kooperationsabkommen für die Ausbildung junger Diplomaten.

(Außenministerium des Staates Israel, 03.04.08)

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Israelische Rentner mehrheitlich zufrieden

Rechtzeitig zum 60. Jahrestag des Staates Israel erhellt eine aktuelle Umfrage des Seniorenportals ‚Motke’ die Lebenslage der älteren Generation. Demnach sind etwa 80% der über 65jährigen mit ihrem Leben zufrieden. 64% meinen, dass es ihnen besser geht als ehemals ihren Eltern.

Die israelischen Senioren sind sehr familienorientiert. Ganze 78% der Befragten gaben an, dass sie sich mindestens einmal in der Woche mit Familienangehörigen treffen, 56% verbringen im gleichen Ausmaß Zeit mit Freunden. Weniger als ein Viertel geht allwöchentlich in  ein Café oder Restaurant, und nur 5% besuchen so oft Kulturveranstaltungen. Etwa jeder dritte israelische Rentner war im vergangenen Jahr auf einer Auslandsreise.

Fast alle alten Israelis (96.4%) sind verkabelt oder verfügen über eine Satellitenschüssel, 59.9% benutzen ein Mobiltelefon. Die beliebtesten Sänger sind Yoram Gaon, Shlomo Artzi und Rita.

Laut Zentralamt für Statistik sind 10% der Israelis 65 oder älter. Die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt bei Männern 78.5 und bei Frauen 82.2 Jahre. 65% der israelischen Senioren sind europäisch-amerikanischer und 32% asiatisch-afrikanischer Herkunft; 14% sind in Israel geboren.

(Yedioth Ahronot, 07.04.08)

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Unterstützt Nordkorea iranisches Atomprogramm?

Die USA und Israel wollen Druck auf Nordkorea wegen dessen nuklearer Zusammenarbeit mit dem Iran ausüben und damit die Bemühungen der Islamischen Republik um eine Atombombe vereiteln. Laut Washington und Jerusalem vorliegenden Informationen hat Nordkorea dem Iran technologisches Know-how und nukleares Material geliefert, um dessen geheimes Atomwaffenprogramm zu unterstützen.

Amerikanische und israelische Regierungsvertreter haben sich daher darauf geeinigt, dass die morgen beginnenden amerikanisch-nordkoreanischen Konsultationen in Singapur dazu genutzt werden sollen, Nordkorea dazu zu bringen, Einzelheiten über die nukleare Zusammenarbeit mit Staaten des Nahen Ostens, insbesondere dem Iran, offen zu legen. In diesem Zusammenhang werden amerikanische Offizielle voraussichtlich im nächsten Monat dem US-Senat Einzelheiten über die Kooperation Nordkoreas mit Syrien präsentieren.

(Haaretz, 07.04.08)

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Raketen auf Ashkelon

Palästinensische Terroristen aus dem nördlichen Gaza-Streifen haben heute Nacht drei Raketen auf Ashkelon abgefeuert. Sie landeten auf offenem Gelände nahe einem Kibbutz südlich der israelischen Küstenstadt. Verletzt wurde dabei niemand, und es entstand auch kein Sachschaden.

Bereits am Samstagabend waren zwei Raketen auf Ashkelon abgeschossen worden, die im Gewerbegebiet im Süden der Stadt niedergingen und ebenfalls weder Personen- noch Sachschaden verursachten.

(Yedioth Ahronot, 07.04.08)

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Events
Deutsch-Israelisches Jahr der Wissenschaft und Technologie 2008 - Eröffnungsfeier am 7./8. April in Berlin

Das Deutsch-Israelische Jahr der Wissenschaft und Technologie 2008 geht auf die Initiative der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Annette Schavan, und des israelischen Ministers für Wissenschaft, Kultur und Sport, Galeb Majadele (Bild), zurück.


Das Ziel des bilateralen Jahres ist der Ausbau und die Intensivierung der zwischen beiden Ländern seit nahezu 50 Jahren bestehenden Kooperation in Wissenschaft und Forschung.

Die offizielle Auftaktveranstaltung des Wissenschaftsjahres beginnt am 7. April mit einem Konzert im Glashof des Jüdischen Museums in Berlin. Am 8. April findet im Leibniz-Saal der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Berlin die Eröffnung des Wissenschaftsjahres durch die beiden Minister statt. Im Zentrum der Veranstaltung wird nach den Ansprachen von Bundesministerin Schavan und Minister Majadele ein Symposium mit je 20 deutschen und israelischen Nachwuchswissenschaftlern verschiedener Fachbereiche zum Thema des Wissenschaftsjahres "Wissenschaft als Diplomatie des Vertrauens" stehen.

Zur Eröffnungsfeier am morgigen Dienstag ab 10.00 Uhr kann man sich noch anmelden unter Tel. 0228-3821-459 , Fax 0228-228-3821-444, Email ib@dlr.de

Weitere Informationen unter dem folgenden Link: http://www.gist2008.com/de/index.php

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Wir vergessen euch nicht

Ehud Goldwasser, vor 635 Tagen in den Libanon entführt

Eldad Regev, vor 635 Tagen in den Libanon entführt

Gilad Shalit, vor 652 Tagen in den Gazastreifen entführt


Unter dem folgenden Link finden sich Informationen zu den entführten Soldaten sowie Hinweise dazu, wie der Kampf um ihre Freilassung unterstützt werden kann: http://www.habanim.org/en/German.html

Karnit Goldwasser, die Ehefrau des seit eineinhalb Jahren entführten Soldaten Udi Goldwasser, bittet die Weltöffentlichkeit in einer Videobotschaft um Hilfe bei der Befreiung ihres Mannes.

Ihr Hilferuf in englischer Sprache findet sich unter dem folgenden Link: http://switch3.castup.net/cunet/gm.asp?ClipMediaID=988135&ak=null

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