Dienstag, 15.04.2008
 
 
Neue Vernichtungsdrohung aus dem Iran
 

Im Iran ist erneut mit der Vernichtung Israels gedroht worden. So äußerte sich der stellvertretende Kommandant der iranischen Armee, Mohammad Reza Ashtiani, heute in einer Pressekonferenz wie folgt: „Wir haben eine außergewöhnliche Motivation zur Verteidigung unserer Staatgrenzen, und wenn Israel angreift, sind wir bereit, es von der globalen Landkarte zu wischen.“

Damit wiederholte er Worte des iranischen Staatspräsidenten Mahmoud Ahmadinejad, der 2005 gedroht hatte, Israel von der Landkarte zu wischen. Dieser berief sich damals auf den Revolutionsführer Ayatollah Ruhollah Comeini.

Ashtiani attackierte im gleichen Atemzug die Vereinigten Staaten und bezog sich dabei auf ihre Anwesenheit in der Golfregion:“ Wenn irgendein Staat den Iran angreifen wird, werden wir mit ihm umzugehen wissen. Wir haben die Fähigkeit, den Angreifern schwere Schläge zuzufügen. Angesichts der vollen Verteidigungsbereitschaft der iranischen Armee angeht, wird überhaupt keine Armee daran denken, der iranischen Armee gegenüberzutreten“ brüstete sich der General.

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Livni spricht in Katar

      

      Podiumsdiskussion
      am 18.4. in Berlin


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(Bank of Israel, 15.04.08)



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Reisewelle an Pessach


Auch in diesem Jahr steht Israel über die Pessach-Feiertage eine große Reisewelle bevor. Etwa 520 000 Menschen werden in dieser Saison, die morgen beginnt und am 29. April endet, eine Flugreise machen. Gegenüber dem vergangenen Jahr bedeutet dies einen Anstieg von mehr als 25%.

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Livni spricht in Katar

Israels stellvertretende Ministerpräsidentin und Außenministerin hat am Montag auf dem 8. Doha Forum zu Demokratie, Entwicklung und Freihandel im Emirat Katar eine lange Rede über Grundfragen der Demokratie und den israelisch-arabischen Friedensprozess gehalten.

„Ich bin hier nach Katar gekommen, in einem Geist der Freundschaft und des gegenseitigen Respekts, als Vertreterin der israelischen Regierung in einen arabischen Staat, mit dem wir offizielle Beziehungen unterhalten, selbst in schwierigen Zeiten, und zu dem wir hoffen, unsere Beziehungen stärken zu können.

Der kontinuierliche Dialog zwischen Israel und Katar ist ein lebendiges Zeugnis der Bedeutung, die beide Seiten dieser andauernden Beziehung zuweisen. Wir hoffen, dass andere arabische Staaten dem Beispiel Katars folgen werden, zum Zwecke der Förderung von Koexistenz, gegenseitigem Verständnis und Frieden in der gesamten Region, insbesondere in einer Zeit, in der ein wirklicher Friedensprozess zwischen Israel und den Palästinensern stattfindet. Den arabischen Staaten, von denen einige hier auf der Konferenz vertreten sind, strecken wir unsere Hand in Freundschaft aus. […]

Frieden braucht historische Versöhnung. Wir sind bereit und gewillt, diesen Weg zu gehen. Aber die andere Seite muss bereit sein, ihn mit uns zu gehen. Die Herzen und Denkweisen der gesamten Region müssen auf diesen historischen Prozess vorbereitet werden.

Einige Staaten in der Region, einschließlich Katars, haben wichtige Schritte in diese Richtung eingeleitet. Indem wir Dialog und gegenseitige Akzeptanz ermuntern, können wir unseren Kindern den Segen der Koexistenz vermitteln. Wir können ein Umfeld schaffen, in dem ein wirklicher, würdiger und nachhaltiger Friedensprozess möglich ist.


Livni mit katars Scheich Hamad bin Khalifa Al Thani

Wir können gegenseitiges Verständnis befördern, indem wir Hetz- und Hassmaterial fortschaffen und es mit Botschaften der Hoffnung und gegenseitigen Akzeptanz ersetzen. Dies ist der einzige Weg – öffentliche Unterstützung für die Entscheidungen suchen, die die politischen Führer fällen müssen.

Ich möchte, dass die Öffentlichkeit versteht, dass die Region sich wandelt – wie es in Form dieser wundervollen Zusammenkunft deutlich wird. Um bei diesen Bemühungen erfolgreich zu sein, müssen alle Völker in dieser Region den Mut haben, die Tatsache anzuerkennen, dass wir, Israelis und Araber gleichermaßen, gemeinsamen Herausforderungen gegenüber stehen. Wir müssen gemeinsam die Verantwortung für das Schicksal unserer Region übernehmen, in Dialog treten, gemeinsame Projekte voranbringen und den Extremisten die Fähigkeit abstreiten, die Tagesordnung zu diktieren.

Alles in allem ist Demokratie eine Wahl und eine andauernde Verantwortung. Seit seiner Gründung hat Israel die Wahl getroffen, eine wirkliche Demokratie zu sein. Wir sind sowohl ein jüdischer als auch ein demokratischer Staat, und es besteht zwischen beidem kein Widerspruch.  Wir respektieren die gleichen Rechte der arabischen Bürger, die auch in unserem Parlament vertreten sind. Es gibt noch viel zu tun – wir leugnen nicht, dass Israel noch immer eine junge Demokratie ist, und wir behaupten nicht, eine perfekte zu sein.“

Die vollständige Rede findet sich in englischer Sprache unter dem folgenden Link: http://www.mfa.gov.il/MFA/About+the+Ministry/Foreign+Minister+
Livni/Speeches+interviews/Address+by+FM+Livni+to+the+Doha+Conference+14-Apr-2008.htm

(Außenministerium des Staates Israel, 14.04.08)

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Reisewelle an Pessach

Auch in diesem Jahr steht Israel über die Pessach-Feiertage eine große Reisewelle bevor. Etwa 520 000 Menschen werden in dieser Saison, die morgen beginnt und am 29. April endet, eine Flugreise machen. Gegenüber dem vergangenen Jahr bedeutet dies einen Anstieg von mehr als 25%.
Das beliebteste israelische Reiseziel ist dabei erneut die Türkei, wohin 400 Flugzeuge vom Ben-Gurion-Flughafen starten. An zweiter Stelle steht Italien (260 Flüge), dahinter folgen Frankreich (240), die USA und Großbritannien (jeweils 200).

Auch den Flughafen der israelischen Urlaubermetropole Eilat erwartet mit etwa 120 000 Touristen in 1900 Flügen ein großer Ansturm.

Trotz Terrorwarnungen werden auch wieder zahlreiche Israelis den Weg über die ägyptische Grenze finden, um die Feiertage auf der Sinai-Halbinsel zu begehen. Am Übergang in Taba rechnet man mit etwa 50 000 Menschen. Am Übergang Yitzhak Rabin nach Jordanien werden etwa 14 000 Reisende erwartet.

(Haaretz, 15.04.08)

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Neue Vernichtungsdrohung aus dem Iran

Im Iran ist erneut mit der Vernichtung Israels gedroht worden. So äußerte sich der stellvertretende Kommandant der iranischen Armee, Mohammad Reza Ashtiani, heute in einer Pressekonferenz wie folgt: „Wir haben eine außergewöhnliche Motivation zur Verteidigung unserer Staatgrenzen, und wenn Israel angreift, sind wir bereit, es von der globalen Landkarte zu wischen.“

Damit wiederholte er Worte des iranischen Staatspräsidenten Mahmoud Ahmadinejad, der 2005 gedroht hatte, Israel von der Landkarte zu wischen. Dieser berief sich damals auf den Revolutionsführer Ayatollah Ruhollah Comeini.

Ashtiani attackierte im gleichen Atemzug die Vereinigten Staaten und bezog sich dabei auf ihre Anwesenheit in der Golfregion:“ Wenn irgendein Staat den Iran angreifen wird, werden wir mit ihm umzugehen wissen. Wir haben die Fähigkeit, den Angreifern schwere Schläge zuzufügen. Angesichts der vollen Verteidigungsbereitschaft der iranischen Armee angeht, wird überhaupt keine Armee daran denken, der iranischen Armee gegenüberzutreten“ brüstete sich der General.

Ashtiani sprach anlässlich des übermorgen beginnenden Tags der iranischen Armee, an dem die Islamische Republik sich alljährlich mit einer großen Parade als Militärmacht präsentiert. Neben der iranischen Armee gibt es auch noch die sog. Revolutionswächter, die als besser trainiert gelten und im Besitz fortgeschrittenerer Waffentechnik sind. Sie verfügen auch über die Boden-Boden-Raketen des Iran.

(Yedioth Ahronot, 15.04.08)

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Hisbollah prophezeit Kämpfe in Israel

Ein ranghohes Führungsmitglied der libanesischen Terrororganisation Hisbollah hat angekündigt, dass der nächste Krieg mit Israel auf israelischem Territorium ausgetragen werde. Die iranische Nachrichtenagentur „Fars“ zitierte den Mann am Sonntag u.a. folgendermaßen: „Der Schock [der Israelis] wird größer sein als zuvor, denn sie werden sehen, dass die heiligen Kämpfer ihnen nicht nur im Südlibanon, wie es bisher der Fall war, sondern in ihren Häusern und ihren Siedlungen entgegentreten werden.“ Erstmals seit 1948, so die Prophezeiung, werde es Kämpfe innerhalb „Palästinas“ geben.

Dieser Drohung gesellte sich noch eine ähnlich lautende Aussage des Befehlshabers der Organisation im Südlibanon, Sheik Nabil Kaouk, hinzu: „Dem libanesischen ‚Widerstand’ [der militärische Arm der Hisbollah] ist es gelungen, seine Kampfkraft im Konflikt mit Israel weiter zu entwickeln.“ Im nächsten Krieg würden die Kämpfe in den „Hinterhof“ Israels getragen werden.

(Maariv, 14.04.08)

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Hamas hegt Pläne zum Grenzdurchbruch

Die Hamas beabsichtigt offensichtlich, zum zweiten Mal die Grenze nach Ägypten zu durchbrechen. Dies berichtet die ägyptische Zeitung Al-Ahram, die einen Aktionsplan der palästinensischen Terrororganisation enthüllt. Demnach würden einige ihrer Mitglieder in einem ersten Schritt die ägyptischen Stellungen mit Mörsergranaten bewerfen, danach die Grenzsoldaten unter Feuer nehmen und sich schließlich hinter den Befestigungsanlagen sammeln und sie sprengen.


Rafiah im Januar

Die palästinensischen Informanten berichteten der Zeitung weiterhin, dass auf einer Länge von vier Kilometern Sprengstoff gelegt werde und die gesamte Aktion von den ägyptischen Muslimbrüdern durch eine Propagandakampagne beleitet werden solle.

Ende Januar hatten Hamas-Leute die Grenze zu Ägypten in Rafiah durchbrochen, woraufhin Hunderttausende von Palästinensern die Grenze überquerten.

(Walla, 15.04.08)

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Events
Neu-alter Antisemitismus - Podiumsdiskussion in Berlin



Die Friedrich-Naumann-Stiftung veranstaltet am morgigen Mittwoch (18.04) in Berlin (Reinhardtstraßenhöfe, Großer Saal, Reinhardtstr. 14-16) gemeinsam mit dem Koordinierungsrat deutscher Nichtregierungsorganisationen gegen Antisemitismus und anderen Kooperationspartnern eine Podiumsdiskussion zum Thema „Neu-alter Antisemitismus – Herausforderungen für die deutsche und europäische Politik“.

Anlass ist das Erscheinen der 2. Auflage des von Klaus faber, Julius H. Schoeps und Sacha Stawski hrsg. Buches „Neu-alter Judenhass – Antisemitismus, arabisch-israelischer Konflikt und europäische Politik“.

Auf dem Podium werden neben zweien der Herausgeber Markus Löning, Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, der israelische Journalist Eldad Beck und der Antisemitismus-Beauftragte der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Levi Salomon, sitzen. Die Moderation übernimmt Esther Schapira.

Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr.


Weitere Informationen: http://www.fnst-freiheit.org/uploads/476/1605/47e27da83d810Einladung.pdf

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Wir vergessen euch nicht

Ehud Goldwasser, vor 643 Tagen in den Libanon entführt

Eldad Regev, vor 643 Tagen in den Libanon entführt

Gilad Shalit, vor 660 Tagen in den Gazastreifen entführt


Unter dem folgenden Link finden sich Informationen zu den entführten Soldaten sowie Hinweise dazu, wie der Kampf um ihre Freilassung unterstützt werden kann: http://www.habanim.org/en/German.html

Karnit Goldwasser, die Ehefrau des seit eineinhalb Jahren entführten Soldaten Udi Goldwasser, bittet die Weltöffentlichkeit in einer Videobotschaft um Hilfe bei der Befreiung ihres Mannes.

Ihr Hilferuf in englischer Sprache findet sich unter dem folgenden Link: http://switch3.castup.net/cunet/gm.asp?ClipMediaID=988135&ak=null

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