Mittwoch, 16.04.2008
 
 
Gaza: Drei israelische Soldaten getötet
 

Im Gaza-Streifen sind heute Vormittag drei israelische Soldaten der Eliteeinheit Givati ermordet worden. Der Vorfall ereignete sich nahe dem Kibbutz Be’eri.

Die Soldaten waren bei einer Verhaftungsaktion von Hamas-Terroristen, die zuvor eine Bombe an der Grenze platziert hatten, auf palästinensischem Gebiet in einen Hinterhalt geraten. Drei weitere Soldaten wurden bei dem Schusswechsel verletzt.

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(Bank of Israel, 16.04.08)



Deutliche Abkühlung.

Jerusalem: 11-21°C
Tel Aviv: 15-22°C
Haifa: 15-23°C
Be’er Sheva: 14-25°C
Ein Gedi: 20-34°C
Eilat: 19-36°C




Mor diskutiert mit Berliner Schülern


Israels Gesandter in Deutschland, Ilan Mor, hat gestern 19 Gymnasiasten aus dem Berliner Bezirk Wedding in der Botschaft Rede und Antwort gestanden. Die Diskussion war gemeinsam mit Bilkay Öney, der integrationspolitischen Sprecherin der Berliner Grünen, organisiert worden.

Mor setzte den teils kritischen Vorstellungen der Schüler Fakten entgegen

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Mor diskutiert mit Berliner Schülern

Israels Gesandter in Deutschland, Ilan Mor, hat gestern 19 Gymnasiasten aus dem Berliner Bezirk Wedding in der Botschaft Rede und Antwort gestanden. Die Diskussionsveranstaltung war gemeinsam mit der integrationspolitischen Sprecherin der Berliner Grünen, Bilkay Öney, organisiert worden.

Mor setzte den teils kritischen Vorstellungen der Schüler Fakten entgegen und rief sie gleichzeitig zur Bekämpfung des Antisemitismus in Deutschland auf: „Das ist Ihr Problem. Sie müssen aufstehen und für die Demokratie kämpfen.“

Ein ausführlicher Bericht über die Veranstaltung findet sich unter dem folgenden Link: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-547608,00.html

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Gaza: Drei israelische Soldaten getötet

Im Gaza-Streifen sind heute Vormittag drei israelische Soldaten der Eliteeinheit Givati ermordet worden. Der Vorfall ereignete sich nahe dem Kibbutz Be’eri. Die Soldaten waren bei einer Verhaftungsaktion von Hamas-Terroristen, die zuvor eine Bombe an der Grenze platziert hatten, auf palästinensischem Gebiet in einen Hinterhalt geraten. Drei weitere Soldaten wurden bei dem Schusswechsel verletzt.

Gleichzeitig haben palästinensische Terroristen bis zum Nachmittag bereits zehn Kassam-Raketen und mehrere Mörsergranaten vom nördlichen Gaza-Streifen auf den westlichen Negev abgeschossen. Über etwaige Verletzte liegen keine Angaben vor.

(Haaretz, 16.04.08)

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Hamas-Führer droht mit „palästinensischer Gebärmaschine“

Der Leiter des politischen Büros der Hamas in Damaskus, Chaled Mashal, hat in einer Rede auf der Hochzeit seiner Tochter düstere Prognosen zur Zukunft Israels von sich gegeben. Die Bedeutung dieser Hochzeit bestehe darin, dass es keinen Verzicht auf das „heilige Recht zur Rückkehr in die Gebiete von 1948“ gebe. Er verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, dass das Paar die Generation, die Palästina befreit“, zur Welt bringen werde, und warnte Israel vor der „palästinensischen Gebärmaschine, die ununterbrochen arbeitet“.

Unter den Gästen waren auch der syrische Außenminister, Walid al-Mualem, und zahlreiche Botschafter aus arabischen und muslimischen Ländern, darunter der des Iran.

(Al Hiat, 13.04.08)

Der Hamas-Führer Fatahi Chamad hat behauptet, dass Israel nur noch 12 bis 15 Jahre bleiben würden, so wie es früher Sheik Yassin verkündete. Gleichzeitig drohte er mit neuen Entführungen von Soldaten und sprach von der breiten Unterstützung arabischer und muslimischer Völker. Diese Unterstützung werde bald eine Intifada entfachen, an deren Ende der Staat Israel von der Wurzel her ausgerissen werde.

(Al-Aqsa-TV, 14.04.08)

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Iran spielt mit dem Feuer

Leitartikel der Haaretz-Redaktion

Der Iran stellt unter seinem islamistisch-revolutionären Regime ein schweres Sicherheitsproblem für Israel dar. Er trainiert, finanziert und betreibt Terror mittels der Hisbollah im Libanon und der Hamas sowie des Islamischen Jihad im Westjordanland und im Gaza-Streifen. Er oder seine Abgesandten versteckten den Piloten Ron Arad. Unter seiner Ägide fährt Syrien damit fort, Feindschaft dem Frieden mit Israel gegenüber vorzuziehen. Was am schlimmsten ist: Seine Führer bekunden explizit ihren Willen zur Zerstörung des „zionistischen Gebildes“ und arbeiten auf die Verwirklichung ihrer Absicht hin, indem sie Boden-Boden-Raketen entwickeln und auf eine Atomwaffen zustreben.

Insofern kann man in den Worten des stellvertretenden Generalstabschefs der iranischen Armee, denen nach Israel im Falle eines Angriffs auf den Iran „sofort vernichtet“ werden würde, keine leere Rhetorik erkennen, die auf Binyamin Ben Eliezer abzielt, der ein ähnliches Versprechen abgegeben hat. Israel hat noch nie damit gedroht, irgendeinen Staat zu vernichten, während der Iran dies unaufhörlich tut.

Die Iraner zählen wahrscheinlich auf die Schwäche des Westens, und sie haben guten Grund dazu. Im Westen gibt es Staaten, die an wirtschaftlichen Beziehungen mit dem Iran interessiert sind, wie beispielsweise die Schweiz im Gasgeschäft. Sie schmunzeln beim Anblick des Schadens, den die Regierung in Washington sich selbst mit der Geheimdiensteinschätzung zugefügt hat, die besagt, dass die Entwicklung nuklearer Sprengköpfe im Iran 2003 eingestellt wurde; erst verspätet gaben die Verfasser des Berichts bekannt, dass die Produktion von spaltbarem Material und die Entwicklung von Raketen weitergehen, was noch wichtiger ist. Doch vergeblich: Andere Staaten sahen in der aufgeweichten Einschätzung die Lizenz dazu, den Druck auf den Iran zu suspendieren. In Teheran wartet man nun auf die Präsidentschafts- und Kongresswahlen. Die aus ihrer Sicht erwünschte Folgerung besteht darin, dass die Gefahr einer amerikanischen Militäraktion, die in den vorangegangenen Jahren in greifbarer Nähe war – und deren Drohung eben jene vermutete Suspendierung der Sprengkopfentwicklung verursachte), fast gänzlich vorüber ist.

Wenn dies die iranische Kalkulation ist, hat sie etwas Riskantes an sich.  Möglichweise kann die Nuklearisierung insofern nicht als unmittelbarer Anlass zum Handeln dienen, als der Iran die militärische Nuklearschwelle voraussichtlich nicht innerhalb der nächsten zwei Jahre überschreiten wird, doch liefern die Iraner Präsident Bush zusätzliche Gründe.

Die Ermordung von Amerikanern im Irak, die Beschädigung der Fähigkeit der  Regierung in Bagdad, Sicherheit herzustellen und einen amerikanischen Abzug zu ermöglichen, die Bedrohung der irakischen Wirtschaft, die Einmischung in libanesische Angelegenheiten mittels der militärischen Beziehung mit der Hisbollah, die Ermunterung des palästinensischen Terrors und nicht zuletzt die atomare Herausforderung gegenüber Israel und die Annahme, dass dies dem Iran einen Präventivschlag bescheren kann und damit die ganze Region in einen neuen Krieg versinken könnte – all dies stellt einen Grund für amerikanisches Handeln dar.

Die Bodentruppen der US-Army sind zwar bereits bis an den Rand ihrer Möglichkeiten strapaziert, aber ihre Luftwaffe und die reichlich zur Verfügung stehenden Raketen würden für eine Operation gegen den Iran genügen. Das iranische Spiel mit dem Feuer kann den Nahen Osten in Brand setzen. Bush ist zwar nicht der Weltpolizist, aber mangels eines anderen darf man von ihm erwarten, seine Zusicherung zu verwirklichen, den Iran von der Fähigkeit abzuhalten, Israel zu vernichten.

(Haaretz, 16.04.08)

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Israel erwägt Gasimport aus Katar

Israel und Katar erwägen eine Zusammenarbeit im Geschäft mit Naturgas. Außenministerin Tzipi Livni traf sich gestern mit dem Energieminister des Emirats am Golf, Abdallah Ben-Chamad. Die Verhandlungen sollen nun von Experten aus beiden Staaten weiter geführt werden. Katar verfügt über 15% des globalen Flüssiggasmarktes und ist der größte Anbieter weltweit.


Livni mit Außenminister  Ben-Chamad

In einem Vorabtreffen mit israelischen Vertretern hatte Ben-Chamad den Vorschlag wirtschaftlicher Verhandlungen noch unter dem Hinweis darauf zurückgewiesen, dass die Vorkommen Katars 2011 erschöpft sein würden, nachdem man einen Mammut-Vertrag mit China geschlossen habe.

Die Möglichkeit eines Flüssiggasexportes aus Katar war bereits Mitte der 90er Jahre in Erwägung gezogen worden, als die ersten diplomatischen Beziehungen zwischen beiden Staaten aufgenommen wurden. 1997 teilte der damalige Energieminister Ariel Sharon jedoch mit, dass Israel einstweilen nicht interessiert sei.

(Haaretz, 16.04.08)

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Wir vergessen euch nicht

Ehud Goldwasser, vor 644 Tagen in den Libanon entführt

Eldad Regev, vor 644 Tagen in den Libanon entführt

Gilad Shalit, vor 661 Tagen in den Gazastreifen entführt


Unter dem folgenden Link finden sich Informationen zu den entführten Soldaten sowie Hinweise dazu, wie der Kampf um ihre Freilassung unterstützt werden kann: http://www.habanim.org/en/German.html

Karnit Goldwasser, die Ehefrau des seit eineinhalb Jahren entführten Soldaten Udi Goldwasser, bittet die Weltöffentlichkeit in einer Videobotschaft um Hilfe bei der Befreiung ihres Mannes.

Ihr Hilferuf in englischer Sprache findet sich unter dem folgenden Link: http://switch3.castup.net/cunet/gm.asp?ClipMediaID=988135&ak=null

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