Freitag, 25.04.2008
 
 
Palästinenser behindern UNRWA-Aktivitäten im Gaza-Streifen
 

Oberst Nir Press, der Leiter des Koordinations- und Verbindungsbüros für den Gaza-Streifen hat am Donnerstag zu der Angelegenheit des vom UN-Flüchtlingshilfswerk (UNRWA) beklagten Treibstoffmangels Stellung genommen.

„Nachdem wir von der UNRWA eine Anfrage in Bezug auf den Mangel an notwendigem Treibstoff erhalten hatten, haben wir gestern mit ihr, der palästinensischen Treibstoff-Assoziation und der palästinensischen Treibstoff-Verwaltung die Lieferung des angeforderten Treibstoffs koordiniert.

Der besagte Transfer bestand aus 100 000 Liter Diesel und zusätzlichen 20 000 Litern Benzin und sollte aus dem Treibstoffbestand im palästinensischen Depot bei Nahal Oz bezogen werden. Der dortige Bestand beläuft sich auf eine Million Liter. Die Palästinenser haben im Laufe des vergangenen Monats keinerlei Treibstoff von dort entnommen und liefern nicht den für humanitäre und zivile Anforderungen notwendigen Treibstoff. Auf diese Weise erzeugen die von der Hamas geführten Palästinenser Engpässe, Mangel und Krise.“

In Übereinstimmung mit dem Transferabkommen kam am Donnerstagnachmittag der erste Tanklastzug aus dem Gaza-Streifen, um Treibstoff für die UNRWA zu beziehen. Zehntausende Palästinenser blockierten jedoch die Hauptzufahrtswege zu dem Depot, verhinderten die Zufahrt des Tankwagens und somit die Treibstoffversorgung.

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Botschafter Ben-Zeev mahnt zur Entschlossenheit gegenüber dem Iran

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(Bank of Israel, 25.04.08)



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Botschafter Ben-Zeev mahnt zur Entschlossenheit gegenüber dem Iran

Israels Botschafter in Berlin, Yoram Ben-Zeev, hat sich in einem Interview mit der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung zu Fragen des Verhältnisses zwischen Israel und Deutschland und zur politischen Situation im Nahen Osten geäußert.

Während der Diplomat die deutsch-israelischen Beziehungen grundsätzlich positiv bewertet, bemängelt er doch die fehlende Bereitschaft der Europäer, die Bedrohung durch das iranische Atomprogramm so ernst zu nehmen, wie es erforderlich sei.

„Wie kann es beispielsweise sein, dass iranische Hochschüler in Deutschland Atomphysik studieren und dieses Wissen dann mit in ihre Heimat nehmen?“, fragt Ben-Zeev, um sodann auf die „große und verständliche Sehnsucht nach Konfliktvermeidung“ zu verweisen. „Aber Konflikte lassen sich nicht lösen, indem man ihnen ausweicht.“

Skeptisch zeigt sich der Botschafter hinsichtlich der Rolle Syriens im gegenwärtigen Friedensprozess, vor allem wegen seines Agierens im Libanon: „Unter Hafis al-Assad wurde die dortige Hisbollah klein gehalten und Teheran kein direkter Einfluss eingeräumt, Baschar al-Assad dagegen hat die Hisbollah kaum im Griff und ist zum Erfüllungsgehilfen Teherans geworden.“

Der vollständige Artikel findet sich unter dem folgenden Link: http://berlin.mfa.gov.il/mfm/Data/136830.pdf

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Palästinenser behindern UNRWA-Aktivitäten im Gaza-Streifen

Oberst Nir Press, der Leiter des Koordinations- und Verbindungsbüros für den Gaza-Streifen hat am Donnerstag zu der Angelegenheit des vom UN-Flüchtlingshilfswerk (UNRWA) beklagten Treibstoffmangels Stellung genommen.

„Nachdem wir von der UNRWA eine Anfrage in Bezug auf den Mangel an notwendigem Treibstoff erhalten hatten, haben wir gestern mit ihr, der palästinensischen Treibstoff-Assoziation und der palästinensischen Treibstoff-Verwaltung die Lieferung des angeforderten Treibstoffs koordiniert.

Der besagte Transfer bestand aus 100 000 Liter Diesel und zusätzlichen 20 000 Litern Benzin und sollte aus dem Treibstoffbestand im palästinensischen Depot bei Nahal Oz bezogen werden. Der dortige Bestand beläuft sich auf eine Million Liter. Die Palästinenser haben im Laufe des vergangenen Monats keinerlei Treibstoff von dort entnommen und liefern nicht den für humanitäre und zivile Anforderungen notwendigen Treibstoff. Auf diese Weise erzeugen die von der Hamas geführten Palästinenser Engpässe, Mangel und Krise.“

In Übereinstimmung mit dem Transferabkommen kam am Donnerstagnachmittag der erste Tanklastzug aus dem Gaza-Streifen, um Treibstoff für die UNRWA zu beziehen. Zehntausende Palästinenser blockierten jedoch die Hauptzufahrtswege zu dem Depot, verhinderten die Zufahrt des Tankwagens und somit die Treibstoffversorgung.

Es sei betont, dass Israel in die Vorgänge im Gaza-Streifen, den Verkehr auf den Straßen oder die Zufahrt zum Depot nicht involviert ist oder Verantwortung dafür trägt.

Israel hat die UNRWA für ihre aktuellen Aktivitäten der vergangenen Monate mit Treibstoff versorgt und seit gestern versucht, der Organisation gegenüber den Palästinensern beizustehen, um den Bezug des notwendigen Treibstoffs zu ermöglichen, und zwar in ähnlicher Weise, wie es in Hinsicht auf die Dieselzufuhr für das Kraftwerk im Gaza-Streifen geschehen ist. Gestern sind etwa eine Million Liter an das Kraftwerk geliefert worden, die gesamte Menge hat ihre Bestimmung erreicht.

Es ist unsere Hoffnung, dass die Palästinenser den Tanklastzügen morgen erlauben werden, das Treibstoffdepot zu erreichen und die UN-Organisationen, die sich um die Zivilbevölkerung im Gaza-Streifen kümmern, zu versorgen.

Leider erleben wir abermals einen weiteren Versuch der Hamas, auf Kosten der Zivilbevölkerung eine Krisensituation im Gaza-Streifen zu erzeugen. Der Treibstoff-Terminal von Nahal Oz und der Übergang Kerem Shalom sind angegriffen und die Versorgung mit Treibstoff für humanitäre Zwecke behindert worden, während die Hamas versucht, den daraus entstandenen Druck direkt auf Israel zu lenken.

Oberst Press hat die Palästinenser dazu aufgerufen, Treibstoff vom palästinensischen Depot bei Nahal Oz zu beziehen und ihn für jene verschiedenen humanitären und zivilen Zwecke einzusetzen, für die er bestimmt ist.

(Außenministerium des Staates Israel, 24.04.08)


Unterdessen gehen die humanitären Hilfslieferungen Israel in den Gaza-Streifen weiter. Allein am Mittwoch sind 76 Lastwagen am Übergang Sufa abgefertigt worden.

Eine Auflistung der Lieferungen der vergangenen zwei Monate findet sich unter dem folgenden Link: http://www.mfa.gov.il/MFA/Government/Communiques/2008/Humanitarian+
assistance+transferred+to+Gaza+4-Mar-2008.htm

(Außenministerium des Staates Israel, 23.04.08)

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Zwei Israelis nahe Tulkarem ermordet

Zwei israelische Sicherheitsleute sind heute Morgen bei einem Schussangriff im zentralisraelischen Gewerbegebiet Nitzanei Oz unweit der Stadt Tulkarem im Westjordanland ermordet worden. Bei den beiden handelt es um den 53jährigen Shimon Mizrahi aus Bat Hefer und den 51jährigen Eli Wassermann aus Alfei Menashe. Sie waren für die Zugangskontrolle palästinensischer Arbeiter zuständig.

Die Al-Quds-Brigaden des Islamischen Jihad haben die Verantwortung für den Anschlag übernommen. Ein hochrangiger Vertreter der Terrororganisation teilte mit, dass er von einem gesuchten Palästinenser verübt wurde, der vor einigen Tagen aus einem Gefängnis der Palästinensischen Autonomiebehörde ausgebrochen sei.

(Yedioth Ahronot, 25.04.08)

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Raketen auf Ashkelon

Palästinensische Terroristen aus dem Gaza-Streifen haben heute Morgen vier Raketen auf die südisraelische Küstenstadt Ashkelon abgeschossen. Eine der Raketen schlug im Friedhof im Süden der Stadt ein und zerstörte Dutzende von Gräbern. Eine weitere landete in einem Gewerbegebiet nahe einer strategischen Anlage. Dabei entstand weder Sach- noch Personenschaden. Wo die beiden übrigen Raketen gelandet sind, ließ sich bisher nicht feststellen.

Die Verantwortung für den heutigen Beschuss haben die Al-Quds-Brigaden übernommen, der militärische Arm des Islamischen Jihad.

(Yedioth Ahronot, 25.04.08)

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Israel schließt Handelsabkommen mit afrikanischen Staaten

Israel wird gemeinsam mit vier afrikanischen Staaten eine Erklärung zur wirtschaftlichen Kooperation unterzeichnen, um neue Exportmärkte zu öffnen und den Ländern zu helfen, ihre Infrastruktur auszubauen und sich technologisch fortzuentwickeln.

Die afrikanische Delegation, die sich aus Wirtschaftsministern und anderen Vertretern aus Ruanda, Burundi, Benin und Liberia zusammensetzt, wird in der kommenden Woche zu dem internationalen Wirtschaftskongress „Approaching a New Era“ in Jerusalem anreisen und in diesem Rahmen die Erklärung mit Israels Industrie- und Handelsminister Eli Yishai unterzeichnen.

„Israel ist auf vielen Feldern, wie etwa der erneuerbaren Energie und der Landwirtschaft, ein globaler Spitzenreiter in Industrie und Technologie“, sagt Dale Neill von der International Christian Chamber of Commerce (ICCC) in Los Angeles, die die Kooperationserklärung initiiert hat. „Die Unterzeichnung der Deklaration ist ein Ausdruck unseres Vertrauens und unserer Zuversicht in die Wirtschaft Israels sowie seine Fähigkeit, afrikanischen Ländern zu helfen. Israel hat, was Afrika braucht, und so glauben wir, dass die Kooperation neue Absatzmärkte für Israel öffnen wird.“

(The Jerusalem Post, 24.04.08)

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Wir vergessen euch nicht

Ehud Goldwasser, vor 653 Tagen in den Libanon entführt

Eldad Regev, vor 653 Tagen in den Libanon entführt

Gilad Shalit, vor 670 Tagen in den Gazastreifen entführt


Unter dem folgenden Link finden sich Informationen zu den entführten Soldaten sowie Hinweise dazu, wie der Kampf um ihre Freilassung unterstützt werden kann: http://www.habanim.org/en/German.html

Karnit Goldwasser, die Ehefrau des seit über eineinhalb Jahren entführten Soldaten Udi Goldwasser, bittet die Weltöffentlichkeit in einer Videobotschaft um Hilfe bei der Befreiung ihres Mannes.

Ihr Hilferuf in englischer Sprache findet sich unter dem folgenden Link: http://switch3.castup.net/cunet/gm.asp?ClipMediaID=988135&ak=null

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