Montag, 05.05.2008
 
 
Livni eröffnet AHLC-Geberkonferenz in London
 


Livni mit Großbritanniens AM David Milliband (Foto: John Rifkin)

Israels Außenministerin hat am Freitag die jährliche Geberkonferenz des Ad Hoc Liaison Committees (AHLC) in London eröffnet.

In ihrer Rede verlieh sie der Hoffnung Ausdruck, dass der Friedensprozess mit den Palästinensern mit Hilfe der internationalen Gemeinschaft letztlich zum Erfolg führen werde.



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(Bank of Israel, 05.05.08)



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Neue Forschungslabore an israelischen Universitäten


Zwei israelische Universitäten werden gemeinsam mit wichtigen internationalen Partnern neue Technologie-Laboratorien für die industrielle Anwendung einrichten. So hat die Ben Gurion-Universität in Beer Sheva den Aufbau eines Unternehmensressourcen-System-Labors in Kooperation mit dem Software-Giganten Oracle bekannt gegeben.

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Iran beharrt auf Atomprogramm


Der Iran wird das jüngste Angebot von Anreizen der Großmächte als Gegenleistung für einen Rückzug von seinem Atomprogramm nicht annehmen.

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Raketensalve im westlichen Negev


Im westlichen Negev hat der Tag heute wieder mit den Sirenen des Raketenalarms begonnen.

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Livni eröffnet AHLC-Geberkonferenz in London

Israels Außenministerin hat am Freitag die jährliche Geberkonferenz des Ad Hoc Liaison Committees (AHLC) in London eröffnet. In ihrer Rede verlieh sie der Hoffnung Ausdruck, dass der Friedensprozess mit den Palästinensern mit Hilfe der internationalen Gemeinschaft letztlich zum Erfolg führen werde.

„Es vergeht nicht ein Tag ohne Verhandlungen – sei es in Treffen zwischen Ministerpräsident Olmert und Präsident Abbas, zwischen mir und Abu Ala als Chefunterhändler oder im Rahmen der Expertenkomitees, die eingerichtet wurden, um eine breite Palette von Fragen zu behandeln, darunter Kernfragen, Wirtschaftsbeziehungen, Kultur und Frieden, Wasser, Umweltschutz, Infrastruktur und u. a. m.

Wir streben nach einem Abkommen, das einen friedlichen und verantwortungsvollen palästinensischen Staat ins Leben ruft, der die nationalen Bestrebungen des palästinensischen Volkes erfüllt, ohne eine Bedrohung für Israel darzustellen. Die Aufgabe ist nicht leicht, und es gibt erhebliche Diskrepanzen zwischen beiden Seiten, die wir überbrücken müssen. Aber ich bin überzeugt, dass dieses Abkommen mit Kompromissen beider Seiten möglich ist – und es ist unsere Pflicht, keine Mühe dafür zu scheuen.“

„Die Situation in Gaza ist für Israels Bürger unerträglich, aber sie ist nicht allein Israels Problem. Solange Gaza  von einer Terrororganisation beherrscht wird, bleibt es ein vorrangiges Hindernis auf dem Weg zur Gründung eines palästinensischen Staates.

Unsere Strategie basiert auf dem Grundprinzip, wonach die palästinensischen Bestrebungen nur im Verhandlungsraum und nie durch Terror verwirklicht werden können. Aus diesem Grund sind wir zu den Verhandlungen verpflichtet, und aus eben diesem Grund  können wir – Israel, die legitime palästinensische Regierung, die arabische Welt und die gesamte internationale Gemeinschaft – es uns nicht leisten, die Hamas zu beschwichtigen oder zu belohnen.

Gleichzeitig möchte ich klar machen, dass unsere Politik gegenüber dem Gaza-Streifen weiterhin zwischen den Terrororganisationen und der Zivilbevölkerung unterscheidet. Israel bleibt weiter der Erleichterung humanitärer Unterstützung verpflichtet und wird die Kooperation mit den hierbei aktiven internationalen Organisationen fortsetzen.

Die Übergänge sind offen. Hunderte von humanitären Hilfstransporten gelangen jede Woche nach Gaza und liefern medizinischen Bedarf, Lebensmittel, Treibstoff und andere Grundversorgungsgüter.

Wir befinden uns in der absurden Situation, dass die Übergänge – eine Lebensader für die Palästinenser in Gaza – von eben den Leuten attackiert werden, die vorgeben, sich um das Wohlergehen der palästinensischen Bevölkerung zu kümmern.

Die Wirklichkeit sieht so aus, dass Israel sich mehr um das Wohlergehen der Zivilisten im Gaza-Streifen kümmert als die Hamas es je getan hat.“

Die vollständige Rede findet sich unter dem folgenden Link: http://www.mfa.gov.il/MFA/Government/Speeches+by+Israeli+l
eaders/2008/FM+Livni+addresses+AHLC+donors+conference+2-May-2008.htm

(Außenministerium des Staates Israel, 02.05.08)

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Mor zur Lage in Gaza

Ilan Mor, Israels Gesandter in Berlin, hat im Tagesspiegel auf Interview-Äußerungen der UNWRA-Kommissarin Karen Koning Abu Said reagiert, die Israel für die Notlage der palästinensischen Zivilbevölkerung im Gaza-Streifen verantwortlich macht. Der Diplomat geht in seiner Lageanalyse auch auf die jüngste Anschlagsserie an der Grenze zwischen Israel und Gaza ein.

„Anfang April ist eine Gruppe palästinensischer Terroristen aus dem Gaza-Streifen in israelisches Territorium eingedrungen und hat zwei israelische Zivilisten am Treibstoff-Terminal Nahal Oz kaltblütig und brutal ermordet. Der Anschlag richtete sich gegen die Anlage, die die Bevölkerung Gazas mit Benzin und Diesel, aber auch Kochgas für die Haushalte versorgt. Unmittelbar vor dem Überfall war noch eine EU-finanzierte Treibstofflieferung für das Hauptkraftwerk des Gaza-Streifens abgefertigt worden. Wenn dies auch einer der tragischeren Terroranschläge an der Grenze war, so war es doch weder das erste noch das letzte Mal, dass die für die Lieferung humanitärer Hilfsgüter geöffneten Übergänge attackiert worden sind. In der vergangenen Woche haben die Hamas und ihre Anhänger den Übergang Kerem Shalom angegriffen und zuletzt in Nahal Oz den Treibstofftransfer behindert, den Israel mit der UNRWA (an deren Spitze eben Frau Koning Abu Said steht) koordiniert hatte. Das palästinensische Gesundheitsministerium in Ramallah hat die Hamas bereits dafür angeprangert, die Krankenhäuser in Gaza von der Treibstoffzufuhr abgeschnitten zu haben.

Diese Anschläge bringen den Zynismus der Hamas und anderer Terrororganisationen deutlich zum Ausdruck. Auf der einen Seite wird vor der Weltöffentlichkeit eine Notlage der palästinensischen Zivilbevölkerung suggeriert, auf der anderen Seite werden hoffnungsvolle Einrichtungen der israelisch-palästinensischen Kooperation, die eben zur Abwendung einer Notlage in Gaza betrieben werden, von blutigem Terror heimgesucht. Wer so handelt, kann kein politischer Partner sein.“

Der vollständige Beitrag findet sich unter dem folgenden Link: http://www.tagesspiegel.de/meinung/leserbriefe/Leserbriefe;art144,2524640

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Neue Forschungslabore an israelischen Universitäten

Zwei israelische Universitäten werden gemeinsam mit wichtigen internationalen Partnern neue Technologie-Laboratorien für die industrielle Anwendung einrichten. So hat die Ben Gurion-Universität in Beer Sheva den Aufbau eines Unternehmensressourcen-System-Labors in Kooperation mit dem Software-Giganten Oracle bekannt gegeben. Dafür werden mehrere Millionen Shekel investiert. Oracle stellt das gesamte Equipment für das Labor und spendet zusätzlich eine halbe Million Shekel.

Bei dem anderen Labor handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt von Israel und Italien, das am Weizmann-Institut in Rehovot und am Europäischen Laboratorium für nichtlineare Spektroskopie in Italien betrieben werden und sich auf Nanotechnologie konzentrieren soll. Bisher sind etwa 250 000 Euro investiert worden.

(Globes, 04.05.08)

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Iran beharrt auf Atomprogramm

Der Iran wird das jüngste Angebot von Anreizen nicht annehmen, dass ihm die Großmächte als Gegenleistung für einen Rückzug von seinem Atomprogramm in Aussicht gestellt haben. Das teilte das Außenministerium in Teheran heute mit.

„Anreize, die unsere Interessen und Rechte in irgendeiner Weise verletzen, werden nicht unsere Unterstützung erhalten“, sagte  der Sprecher des Ministeriums, Muhmad Ali Husseini auf einer Pressekonferenz. Gleichzeitig das unterstrich er abermals das Recht der Islamischen Republik auf die Anreicherung von Uran.

Die ‚Gruppe der Sechs’ (die fünf ständigen Sicherheitsratsmitglieder USA, Russland, China, Großbritannien und Frankreich sowie Deutschland) hatten am Wochenende entschieden, dem Iran parallel zu der Androhung neuer UN-Sanktionen erneut ein neues Paket mit Anreizen für den Abbruch seines Uranprogramms zu unterbreiten.

(Haaretz, 05.05.08)

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Raketensalve im westlichen Negev

Im westlichen Negev hat der Tag heute wieder mit den Sirenen des Raketenalarms begonnen. Insgesamt zehn Kassam-Raketen haben palästinensische Terroristen aus dem nördlichen Gaza-Streifen bis zum Mittag auf die südisraelische Kleinstadt Sderot und ihre Umgebung abgefeuert. Ein Mann wurde dabei leicht verletzt, und mehrere Menschen mussten sich wegen Schocks behandeln lassen.

(Yedioth Ahronot, 05.05.08)

Aufgrund der ständigen Raketenangriffe bleibt  der Strand Zikim südlich von Ashkelon diesen Sommer geschlossen. Der Strand war früher mit seinen großen Sanddünen und seinem sauberen Wasser eine Attraktion für zehntausende Israelis, die hierher zum Baden kamen. Im Laufe der vergangenen fünf Jahre hat der Besucherzustrom entsprechend dem Anstieg des Raketenbeschusses aus dem nahe gelegenen Gaza-Streifen jedoch immer mehr nachgelassen.

(Yedioth Ahronot, 04.05.08)

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Events
60 Jahre Israel

Am kommenden Donnerstag, den 8. Mai, jährt sich die Unabhängigkeit des Staates Israel zum 60. Mal. Aus diesem Anlass finden über die gesamte nächste Zeit hinweg auch in Deutschland zahllose Fest- und Kulturveranstaltungen zu Ehren des jüdischen Staates statt.

Unter dem folgenden Link findet sich neben einem aktuellen Veranstaltungskalender und dem relevanten Fernsehprogramm auch allerhand weiteres Wissenswertes über Israel und die 60-Jahr-Feiern: www.israel.de

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Wir vergessen euch nicht

Ehud Goldwasser, vor 663 Tagen in den Libanon entführt

Eldad Regev, vor 663 Tagen in den Libanon entführt

Gilad Shalit, vor 680 Tagen in den Gazastreifen entführt


Unter dem folgenden Link finden sich Informationen zu den entführten Soldaten sowie Hinweise dazu, wie der Kampf um ihre Freilassung unterstützt werden kann: http://www.habanim.org/en/German.html

Karnit Goldwasser, die Ehefrau des seit über eineinhalb Jahren entführten Soldaten Udi Goldwasser, bittet die Weltöffentlichkeit in einer Videobotschaft um Hilfe bei der Befreiung ihres Mannes.

Ihr Hilferuf in englischer Sprache findet sich unter dem folgenden Link: http://switch3.castup.net/cunet/gm.asp?ClipMediaID=988135&ak=null

Die Botschaft des Staates Israel dankt allen jüdischen Gemeinden, die dem Aufruf des Außenministeriums gefolgt sind und an Pessach einen Stuhl am Seder-Tisch für die entführten Soldaten freigelassen haben.

Das Foto aus der Israelitischen Gemeinde Würzburg wurde von Rabbiner Jacov Ebert eingesandt.

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