Mittwoch, 28.05.2008
 
 
Israels Reaktion auf den neuen IAEA-Bericht zum iranischen Atomprogramm
 

Der am Montag veröffentlichte Bericht des Generaldirektors der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) beteuert nochmals, dass der Iran damit fortfährt, die Resolutionen des UN-Sicherheitsrates zu missachten. Der Bericht spezifiziert die militärischen Aspekte der iranischen Nuklearaktivitäten.

Der Bericht betont, dass die IAEA die Nuklearaktivitäten mit großer Sorge betrachtet. Trotz der Tatsache, dass die IAEA den ihr präsentierten Informationen große Glaubwürdigkeit zuerkennt, setzt der Iran seine Tricks des Schwindels und der Ausflüchte fort. Die Antwort des Iran trägt nichts dazu bei, die Ängste der internationalen Gemeinschaft in Hinsicht auf das wahre Ziel seines Atomprogramms zu zerstreuen.

Israel wiederholt seinen Aufruf an die Mitglieder der internationalen Gemeinschaft, den Druck auf den Iran zu verstärken, damit dieser seine gefährlichen Pläne zur Erlangung von Atomwaffen einstellt.

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(Bank of Israel, 28.05.08)



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Konferenz zu Israel und Afrikas ‚grüner Revolution’


Das israelische Außenministerium veranstaltet am 1. und 2. Juni die internationale Konferenz ‚Israel and the African Green Revolution’. Organisiert wurde sie vom Zentrum für Internationale Zusammenarbeit (MASHAV), das in diesem Jahr sein 50jähriges Bestehen feiert.

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Konferenz zu Israel und Afrikas ‚grüner Revolution’

Das israelische Außenministerium veranstaltet am 1. und 2. Juni die internationale Konferenz ‚Israel and the African Green Revolution’. Organisiert wurde sie vom Zentrum für Internationale Zusammenarbeit (MASHAV), das in diesem Jahr sein 50jähriges Bestehen feiert.

Der Schwerpunkt der Konferenz liegt auf israelischen und internationalen Technologien, die der Linderung der gegenwärtigen Krise in Afrika dienen können. Wassermangel, Verwüstung und steigende Kosten für Düngemittel verursachen den Anstieg von Armut, Krankheiten und Flüchtlingen in vielen ländlichen Regionen der Welt. Afrika ist dabei ein Hauptziel für Geberländer und globale Hilfsorganisationen.

Das Grundsatzreferat auf der Konferenz in Jerusalem wird Prof. Jeffrey Sachs, Direktor des Earth Institutes der New Yorker Columbia University und Sonderberater des UN-Generalsekretärs für die Millenniums-Entwicklungsziele, halten. Die internationalen Experten werden von Botschafter Chaim Divon, dem Leiter von MASHAV, und Israels stellvertretender Ministerpräsidentin und Außenministerin Tzipi Livni begrüßt werden.

Nach den Panels am 1. Juni werden sich die Arbeitsgruppen in den Bereichen Wasser, Gesundheit, Gemeindeentwicklung, Erziehung und Gender in der MASHAV-Anlage im Kibbutz Shfayam treffen.

Weitere Informationen zu MASHAV finden sich unter dem folgenden Link: http://mashav.mfa.gov.il/mfm/web/main/missionhome.asp?MissionID=16210&

(Außenministerium des Staates Israel, 27.05.08)

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Israels Reaktion auf den neuen IAEA-Bericht zum iranischen Atomprogramm

Der am Montag veröffentlichte Bericht des Generaldirektors der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) beteuert nochmals, dass der Iran damit fortfährt, die Resolutionen des UN-Sicherheitsrates zu missachten. Der Bericht spezifiziert die militärischen Aspekte der iranischen Nuklearaktivitäten.

Der Bericht betont, dass die IAEA die Nuklearaktivitäten mit großer Sorge betrachtet. Trotz der Tatsache, dass die IAEA den ihr präsentierten Informationen große Glaubwürdigkeit zuerkennt, setzt der Iran seine Tricks des Schwindels und der Ausflüchte fort. Die Antwort des Iran trägt nichts dazu bei, die Ängste der internationalen Gemeinschaft in Hinsicht auf das wahre Ziel seines Atomprogramms zu zerstreuen.

Israel wiederholt seinen Aufruf an die Mitglieder der internationalen Gemeinschaft, den Druck auf den Iran zu verstärken, damit dieser seine gefährlichen Pläne zur Erlangung von Atomwaffen einstellt.

(Außenministerium des Staates Israel, 27.05.08)

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Iran droht IAEA mit Kooperationsverweigerung

Der neue Sprecher des iranischen Parlaments, Ali Larijani, hat heute gewarnt, dass Teheran seine Zusammenarbeit mit der IAEA nach deren jüngstem kritischem Bericht weiter einschränken könnte. Larijani, der ehemals der führende Atomunterhändler seines Landes war, ist heute mit überwältigender Mehrheit zum Parlamentssprecher gewählt worden. Gleich darauf bezeichnete er den IAEA-Bericht als beklagenswert.

„Wir empfehlen ihnen, das iranische Nukleardossier nicht heimlich zwischen der IAEA und der 5-plus-1-Gruppe hin und her zu reichen. Dieses Parlament wird solche Betrügerei nicht erlauben“, sagte Larijani in der vom staatlichen Radio übertragenen Parlamentssitzung. Er bezog sich dabei auf die ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrats plus Deutschland. Der Sicherheitsrat hat drei Pakete von Sanktionen über den Iran wegen dessen Weigerung, die Anreicherung von Uran einzustellen, verhängt. Die Urananreicherung kann zur Stromerzeugung und der Herstellung von Atomwaffen genutzt werden.

„Sollte dieses Verhalten weitergehen, wird das Parlament neue Begrenzungen der Zusammenarbeit mit der IAEA einführen“, betonte Larijani. Das Plenum skandierte in Reaktion darauf „Gott ist groß“ und „Tod Amerika“.

(The Jerusalem Post, 28.05.08)

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Verhandlungen mit Syrien: Israel fürchtet iranische Störungsversuche

In Israel macht man sich Sorgen, dass der Iran israelische Einrichtungen im Ausland angreifen könnte, um die wieder aufgenommenen Friedensverhandlungen mit Syrien aus dem Gleis zu bringen.

Aus israelischen Sicherheitskreisen verlautet, dass der Iran von dem Standpunkt aus agieren könnte, dass ein Anschlag Israels Haltung verändern, ein Ende der Gespräche und womöglich sogar eine regionale Konfrontation verursachen würde.

Unterdes haben Syrien und der Iran am Dienstag eine Einverständniserklärung über die Stärkung ihrer „Verteidigungsbeziehungen“ unterzeichnet. Der syrische Verteidigungsminister Hassan Turmani beendete damit seinen dreitägigen Besuch in Teheran.

Gleichzeitig geht man in Jerusalem davon aus, dass das „pragmatische Lager“ innerhalb der arabischen Welt - vor allem Saudi-Arabien, Ägypten und Jordanien -  die israelisch-syrischen Berührungen unterstützt. Diese Staaten würden es gerne sehen, wenn Syrien aus dem radikalen Lager ausscheren würde und Iran, Hamas und Hisbollah geschwächt werden würden.

(Haaretz, 28.05.08)


Der iranische Verteidigungsminister Mostafa Mohammad Najjar hat am Dienstag die israelisch-syrischen Friedensverhandlungen kleingeredet.  Nach seinem Treffen mit seinem syrischen Amtskollegen in Teheran sagte er: „Wir sind uns darüber klar, dass diese Gespräche rein formal und philosophisch sind. Israel ist schwach und versucht daher zu zeigen, durch solche Berichte, dass es Erfolg auf dem internationalen und diplomatischen Schauplatz hat, aber jeder weiß, dass dies nur eine falsche Taktik ist.“

(Yedioth Ahronot, 27.05.08)

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Truman-Ausstellung an der Hebräischen Universität

Am 14. Mai 1948 gab US-Präsident Harry S. Truman bekannt, dass die Vereinigten Staaten den neuen Staat Israel de facto anerkennen würden. Seine Erklärung, die nur elf Minuten nach der Formierung der ersten israelischen Regierung erfolgte, verschaffte einem Land sofortige Legitimität, das bis dahin nur auf dem Papier und in den Herzen der Weltjudenheit existiert hatte.


Harry Truman (links) mit Chaim Weizmann
(Foto: Courtesy of Harry S. Truman Presidential Library and Museum)

Zur Erinnerung an diesen historischen Schritt eröffnet die Hebräische Universität Jerusalem in dieser Woche die Ausstellung ‚Truman and Israel: Behind the Decision’. Neben dem 60jährigen Bestehen des Staates Israel wird damit auch das 40jährige Bestehen des Harry S. Truman Research Institutes for the Advancement of Peace begangen, das zum Beginn der Ausstellung am Donnerstag eine akademische Konferenz und am Sonntag eine Podiumsdiskussion mit Außenministerin Livni und dem früheren US-Senator George Mitchell ausrichten wird.

Trumans Entscheidung war eine der schwierigsten seiner Amtszeit; viele seiner Mitarbeiter und Kabinettsmitglieder sprachen sich dagegen aus. Die Ausstellung geht seiner Entscheidung anhand seiner eigenen Briefe, Tagebucheinträge und Korrespondenz mit jüdischen Freunden sowie anhand von Erinnerungen und Zeitzeugenaussagen von Personen aus seinem Umfeld nach.

Fotos, Texte und Dokumente der Truman Library werden verwendet, um den historischen Hintergrund der Entstehung Israels, des Ersten und Zweiten Weltkriegs, des britischen Mandats, der Umsiedlung der europäischen Juden und anderer Displaced Perons sowie der UN-Debatten über die Teilung Palästinas zu veranschaulichen.

Die vom Harry S. Truman Presidential Library and Museum kuratierte Ausstellung läuft vom 29. Mai bis 5. Juni und ist zwischen 9 und 15 Uhr im Truman-Institute der Hebräischen Universität auf dem Mount Scopus zu besichtigen.

(Hebräische Universität Jerusalem, 27.05.08)

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Wir vergessen euch nicht

Ehud Goldwasser, vor 686 Tagen in den Libanon entführt

Eldad Regev, vor 686 Tagen in den Libanon entführt

Gilad Shalit, vor 703 Tagen in den Gazastreifen entführt


Unter dem folgenden Link finden sich Informationen zu den entführten Soldaten sowie Hinweise dazu, wie der Kampf um ihre Freilassung unterstützt werden kann: http://www.habanim.org/en/German.html

Karnit Goldwasser, die Ehefrau des seit über eineinhalb Jahren entführten Soldaten Udi Goldwasser, bittet die Weltöffentlichkeit in einer Videobotschaft um Hilfe bei der Befreiung ihres Mannes.

Ihr Hilferuf in englischer Sprache findet sich unter dem folgenden Link: http://switch3.castup.net/cunet/gm.asp?ClipMediaID=988135&ak=null

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