Dienstag, 03.06.2008
 
 
Neue Erleichterungen im Westjordanland
 

Landschaft in Judäa

Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) haben gemäß politischen Direktiven einen umfassenden Plan zur Lockerung von Restriktionen für die Palästinenser in Judäa, Samaria und dem Jordantal formuliert, der das Leben der Menschen in diesen Gebieten erheblich erleichtern wird.

Im Vorfeld wurden eine Reihe von Treffen zwischen örtlichen Armeekommandanten und palästinensischen Sicherheitsbeauftragten und Amtsträgern abgehalten.



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Olmerts Rede zum Jerusalem-Tag

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(Bank of Israel, 03.06.08)



Es wird noch wärmer.

Jerusalem: 17-26°C
Tel Aviv: 19-27°C
Haifa: 19-28°C
Be’er Sheva: 16-31°C
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Eilat: 23-39°C




Ahmadinejad: Israel wird bald verschwinden


Irans Präsident Mahmoud Ahmadenijad hat wieder Israels Untergang prophezeit.

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Christenverfolgung im Gaza-Streifen


Die Zahl der Anschläge auf christliche und westliche Einrichtungenin Gaza ist erheblich angestiegen.

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Neue Erleichterungen im Westjordanland

Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) haben gemäß politischen Direktiven einen umfassenden Plan zur Lockerung von Restriktionen für die Palästinenser in Judäa, Samaria und dem Jordantal formuliert, der das Leben der Menschen in diesen Gebieten erheblich erleichtern wird. Im Vorfeld wurden eine Reihe von Treffen zwischen örtlichen Armeekommandanten und palästinensischen Sicherheitsbeauftragten und Amtsträgern abgehalten.

Die israelische Armee und die Zivilverwaltung arbeiten kontinuierlich daran, verschiedene Entlastungsmaßnahmen für die palästinensische Bevölkerung zu realisieren und gleichzeitig die Sicherheit für die Bürger Israels zu gewährleisten.

Der Plan beinhaltet die folgenden Punkte:

Wirtschaft und Bewegungsfreiheit

- Die Zahl der Einreisebewilligungen nach Israel für palästinensische Arbeiter wird um 40% erhöht. 5000 Palästinenser werden die Erlaubnis erhalten, über Nacht in Israel zu bleiben. 500 Genehmigungen werden für hochrangige palästinensische Geschäftsleute erteilt.

- Vier zentrale Kontrollpunkte sind bereits entfernt worden: Rimonim zwischen Ramallah und dem Jordantal, Asira Ash-Shamaliya zwischen Nablus und Nordsamaria, Bet-Ha’arava zwischen Jerico und dem Toten Meer sowie Sheep Junction zwischen Hebron und angrenzenden Dörfern im Süden.

- Im Mai wurden etwa 70 temporäre und permanente Kontrollpunkte entfernt. 130 Sicherheitsbeauftragte und Gouverneure erhielten die Erlaubnis zur Erleichterung von Reisebeschränkungen. Die Zahl der Lastwagen, die Waren von Nablus zum Efraim-Tor transportieren, wurde verdoppelt. Außerdem wurde 150 landwirtschaftlichen Fahrzeugen die Fahrt von Nordsamaria ins Jordantal gestattet, und die Zahl der Arbeitserlaubnisse für Mitarbeiter von Nichtregierungsorganisationen wurde verdoppelt.


Verbesserung der Infrastruktur

Geplant sind zwei Straßenkreuzungen in Hebron und die Überholung von fünf Kontrollpunkten (Gesamtkosten 30 Millionen Shekel). Zusätzlich wurde beschlossen, Gewerbegebiete in Jericho, Jenin und Tarqumiya zu bauen sowie ein Krankenhaus in Nordsamaria. Darüber hinaus sind 14 Pläne zur legalen Ansiedlung Tausender Palästinenser bewilligt worden.

Verstärkung des palästinensischen Sicherheitsapparats

20 palästinensische Polizeistationen werden eingerichtet; die Ausbildung palästinensischer Sicherheitskräfte in Jordanien wurde genehmigt. Bisher sind sieben Polizeistationen eröffnet worden: drei in Tulkarem, zwei in Ramallah, eine in Kalkiliya und eine in Nablus.

Finanzkonferenz in Bethlehem

Zwischen dem 21. und 23. Mai hat in Bethlehem eine Finanzkonferenz stattgefunden, um Gelder für die Entwicklung der palästinensischen Wirtschaft einzuwerben. Der Staat Israel hat für die Konferenz durch die Koordination zwischen Armee, Zivilverwaltung und verschiedenen Regierungsbehörden die reibungslose Einreise der Teilnehmer ermöglicht. In diesem Zuge waren internationale Übergänge länger geöffnet und an den Kontrollpunkten sorgten Repräsentanten für die Gewährleistung des problemlosen Ablaufs der Konferenz.

Die Konferenz hat den palästinensischen Tourismus gefördert, etwa 20 Millionen Shekel eingebracht und zur Unterzeichnung von Verträgen und Investitionen im geschätzten Wert von 1.4 Milliarden Dollar geführt. Palästinensische Vertreter haben öffentlich ihre Befriedigung über die israelische Unterstützung ausgedrückt, die zum Erfolg der Konferenz beigetragen habe.

(Außenministerium des Staates Israel, 03.06.08)

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Olmerts Rede zum Jerusalem-Tag

Israels Ministerpräsident Ehud Olmert hat am Montag anlässlich des Jerusalem-Tages (Yom Yerushalayim), mit dem seit 41 Jahren die Wiedervereinigung der Stadt begangen wird, eine Rede gehalten. Darin nahm er auch auf die aktuellen Raketenangriffe aus dem Gaza-Streifen Bezug und leitete von da aus zur Bedeutung Jerusalems über.

„Ich habe in der Vergangenheit gesagt, dass ich den Weg des Dialogs bevorzuge, und die Regierung, die ich führe, versucht in der Tat, auf diese Weise eine Waffenruhe zu erreichen. Aber so lange unsere bedächtigen Schritte nicht zur erhofften Ruhe führen, werden wir weiter gezwungen sein, zum Schwert zu greifen. Wir werden es in einer schweren, scharfen und schmerzvollen Weise schwingen.


Fotot: Reuters

In der Hoffnung, dieses Greifen zum Schwert zu vermeiden, werden wir uns alle daran erinnern, dass die Herrlichkeit Jerusalems, wie unsere Herrlichkeit als Volk, nicht in Kriegen liegt. Die Herrlichkeit Jerusalems liegt in der Verkündung von Frieden, „eine Nation soll nicht das Schwert erheben gegen eine andere“; in der Verkündung von Gerechtigkeit, Moral und der Hoffnung, die den Werten der aufgeklärten Welt folgt und diese geprägt hat.

Jerusalem hat viele Kriege erlebt, zu viele - wie wir -, aber nach seiner ewig erhofften Bestimmung ist es die „ganze Stadt“, die Stadt des Friedens. Diese große Herausforderung liegt noch vor uns.

Ich glaube, dass es keinen Widerspruch gibt zwischen der unbedingten Verbundenheit des israelischen Volkes gegenüber Jerusalem und seiner Einheit und unserem Anliegen, Frieden in ihm zu schaffen. Jerusalem ist eine Stadt vieler Völker. Wir respektieren alle Gläubigen, schützen ihre heiligen Stätten und sind ganz und gar der Religions- und Gewissensfreiheit für alle Einwohner, Besucher und Liebhaber Jerusalems verpflichtet.“

Die vollständige Rede findet sich in englischer Sprache unter dem folgenden Link: http://www.mfa.gov.il/MFA/Government/Speeches+by+Israeli+
leaders/2008/PM+Olmert+Jerusalem+Day+speech+2-Jun-2008.htm

(Außenministerium des Staates Israel, 02.06.08)

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Ahmadinejad: Israel wird bald verschwinden

Irans Präsident Mahmoud Ahmadenijad hat wieder Israels Untergang prophezeit. Bei einer Zusammenkunft mit ausländischen Gästen anlässlich des 19. Todestags des Revolutionsführers Ayatollah Ruhollah Khomeini sagte er am Montag wörtlich: „Sie sollten wissen, dass das kriminelle und terroristische zionistische Regmine, das 60 Jahre von Plünderung, Aggression und Verbrechen auf seinem Konto hat, das Ende seines Werks erreicht hat und bald vom geographischen Schauplatz verschwinden wird.“

Auch die USA verschonte er bei seiner Attacke nicht: „Die Glocke des Countdowns der Zerstörung des Imperiums von Macht und Reichtum hat zu schlagen begonnen.“

Ebenfalls am Montag hat der Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Mohammed ElBaradei, erneut seine große Besorgnis über das iranische Atomprogramm und die Desinformationspolitik der Islamischen Republik unterstrichen. Eine Woche zuvor hatte seine Behörde ihren jüngsten, warnenden Bericht veröffentlicht.

(Yedioth Ahronot, 02.06.08)

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Christenverfolgung im Gaza-Streifen

Seit die Hamas vor einem Jahr die Macht im Gaza-Streifen übernommen hat, ist die Zahl der Anschläge auf christliche und westliche Einrichtungen erheblich angestiegen. Betroffen waren u. a. Kirchen, Schulen, Bibliotheken und auch Internetcafés.

Im Gaza-Streifen leben etwa 3500 Christen, vor allem in den Vierteln al-Daraj und Sheikh Radwan in Gaza-Stadt. Die meisten von ihnen sind Fachkräfte und Geschäftsleute, und ihr sozioökonomischer Status ist höher als der der muslimischen Bevölkerungsmehrheit. Die kleine christliche Minderheit lebt in ständiger Angst und zieht es vor, ihre Religion im Stillen auszuüben. Einige Menschen erwägen bereits, den Gaza-Streifen zu verlassen.

Zu den jüngsten Anschlägen zählen der Überfall auf die Bibliothek des YMCA, wo am 15. Februar eine Bombe gezündet wurde (Bild), und der Sprengstoffanschlag auf die von Nonnen betriebene Schule Rahabat al-Wardia.

Ausführliche Hintergrundinformationen finden sich unter dem folgenden Link: http://www.terrorism-info.org.il/malam_multimedia/English/eng_n/html/gaza_020608e.htm

(The Intelligence and Terrorism Information Centre/IICC, 02.06.08)

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Israelischer Buchmarkt – 5850 neue Bücher im Jahr 2007

Aus Anlass der Woche des hebräischen Buches, die vom 28. Mai bis zum 7. Juni stattfindet, hat die Jüdische National- und Universitätsbibliothek der Hebräischen Universität Jerusalem ihren neuen Jahresbericht für 2007 vorgelegt. Diesem zufolge sind im vergangenen Jahr 7860 neue Titel in Israel erschienen. Gezählt wurden dabei Bücher, Zeitschriften, Kassetten, CDs und DVDs. Im Einzelnen setzt sich die Zahl folgendermaßen zusammen: 5850 Bücher, 1500 neue  Zeitschriften und Zeitungen und 510 nicht gedruckte Titel. Außerdem hat die Nationalbibliothek 15 000 Ausgaben von Zeitungen und Zeitschriften erhalten, die in Israel erscheinen.


Foto: Sasson Tiram

Von den fast 6000 neuen Büchern erschienen 4842 auf Hebräisch. 483 erschienen in englischer, 269 in russischer und 152 in arabischer Sprache. Daneben wurden 28 Bücher in französischer, 19 in jiddischer, 17 in rumänischer, 16 in spanischer und 14 in deutscher Sprache veröffentlicht.

Der Großteil (85%) der hebräischen Bücher wurde auch im Original in Hebräisch verfasst, bei den restlichen 15% handelt es sich um Übersetzungen.

Die Jüdische National- und Universitätsbibliothek erhält laut Gesetzesvorschrift zwei Kopien jedes in Israel veröffentlichten Titels. Im Jahr 2007 erhielt sie außerdem 1382 Magisterarbeiten und 984 Dissertationen.

(Hebräische Universität Jerusalem, 26.05.08)

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Wir vergessen euch nicht

Ehud Goldwasser, vor 692 Tagen in den Libanon entführt

Eldad Regev, vor 692 Tagen in den Libanon entführt

Gilad Shalit, vor 708 Tagen in den Gazastreifen entführt


Unter dem folgenden Link finden sich Informationen zu den entführten Soldaten sowie Hinweise dazu, wie der Kampf um ihre Freilassung unterstützt werden kann: http://www.habanim.org/en/German.html

Karnit Goldwasser, die Ehefrau des seit bald zwei Jahren entführten Soldaten Udi Goldwasser, bittet die Weltöffentlichkeit in einer Videobotschaft um Hilfe bei der Befreiung ihres Mannes.

Ihr Hilferuf in englischer Sprache findet sich unter dem folgenden Link: http://switch3.castup.net/cunet/gm.asp?ClipMediaID=988135&ak=null

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