Donnerstag, 05.06.2008
 
 
Israeli von Mörsergranate getötet
 

Foto: Raphael Ben-Ari/ Chameleons Eye

Der andauernde Mörsergranatenbeschuss palästinensischer Terroristen aus dem Gaza-Streifen hat heute Mittag ein Todesopfer gefordert. Ein 52jähriger Israeli wurde im Kibbutz Nir Oz im Kreis Eshkol getötet, als eine 120mm-Granate in einem Fabrikgebäude einschlug. Mehrere Menschen wurden verletzt.

Die Verantwortung für den Beschuss haben die Izz a-Din al-Kassam-Brigaden der Hamas übernommen.

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Olmert: Iranisches Atomprogramm wird bald gestoppt
Sanktionen gegen den Iran – eine Analyse

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(Bank of Israel, 05.06.08)



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Jerusalemer Biochemiker wecken Hoffnung auf Krebstherapie


Zwei Forschern der Hebräischen Universität ist es gelungen, mittels synthetischer Moleküle das Wachstum von bösartigem menschlichem Gewebe bei Mäusen ohne toxische Effekte auf normales Gewebe zu reduzieren und sogar zu eliminieren. Daraus lassen sich in Zukunft womöglich Medikamente gegen Krebs entwickeln.

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Olmert: Iranisches Atomprogramm wird bald gestoppt

Israels Ministerpräsident Ehud Olmert hat sich gestern bei seinem Besuch in Washington mit US-Präsident Bush getroffen. Nach ihrem einstündigen Gespräch zeigte Olmert sich zuversichtlich, dass das umstrittene iranische Atomprogramm seinem baldigen Ende entgegensehe.

„Mit jedem Tag, der vergeht, kommen wir einem Stopp des Atomprogramms des Iran näher“, sagte Olmert, wobei er hinzufügte, dass substantielle Schritte unternommen würden, um die iranische Bedrohung in „effektiverer Weise“ zu behandeln. Zwischen den beiden Verbündeten gebe es nun weniger Fragezeichen, was die Mittel, die Zeitzwänge und den Grad der amerikanischen Entschlossenheit angehe. Es wäre freilich unangemessen, wenn der Iran wüsste, was man tue.

Bush bemerkte Olmert gegenüber, dass der Iran eine „existentielle Bedrohung für den Frieden“ sei. „Es ist sehr wichtig für die Welt, die iranische Bedrohung ernst zu nehmen, die Vereinigten Staaten tun dies.“


Ebenfalls gestern hat Israels Präsident Shimon Peres scharf die UNO dafür kritisiert, dass sie den iranischen Präsidenten Mahmoud Ahmadinejad zu ihrem Ernährungsgipfel in Rom eingeladen hat. Dieser hatte seinen dortigen Redebeitrag vorgestern dazu genutzt, einmal mehr zu prophezeien, dass Israel „auf die eine oder andere Weise“ verwinden werde.

Peres bemerkte gegenüber der AP: „In der Welt herrscht ein Mangel an Nahrung, kein Mangel an Bomben - die Einladung Ahmadinejads zu der Veranstaltung schadet dem Ziel der Konferenz. Was hat Ahmadinejad für die Welt und die Menschheit getan außer der Verbreitung von Terror, Tod, Drohungen und Hass?“

(Haaretz, 05.06.08)

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Sanktionen gegen den Iran – eine Analyse

Im Washington Quarterly ist eine neue Analyse zum Potential von Sanktionen gegen den Iran erschienen. Ihr Autor, Michael Jacobson vom Washington Institute for Near East Policy, betont hier, dass die Islamische Republik dem Sanktionsdruck gegenüber empfänglich ist, da sie die Entscheidungen über ihr Atomprogramm auf einer Kosten-Nutzen-Basis zu fällen scheint.

Abschließend betont Jacobson: „Wenn die internationale Gemeinschaft wirklich zu dem Versuch entschlossen ist, Teherans Strategie zu seinem Atomprogramm durch wirtschaftlichen Druck zu ändern, muss sie weit größeren Gebrauch von allen zur Verfügung stehenden Mittel machen. Die Botschaft muss klar sein, dass Geschäfte mit dem Iran riskant sind, solange Teheran weiter beharrlich die Anweisungen des UN-Sicherheitsrats zu seinem Nuklearprogramm und seinen betrügerischen finanziellen Praktiken, die seine Spuren verwischen sollen, ignoriert. Nur wenn die Islamische Republik erkennt, dass der wirtschaftliche Druck beständig ansteigt, solange die nukleare Sackgasse weiter geht, werden diejenigen in Teheran gestärkt werden, die für ein entgegenkommen argumentieren.“

Die vollständige Analyse in englischer Sprache findet sich hier

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Jerusalemer Biochemiker wecken Hoffnung auf Krebstherapie

Zwei Forschern der Hebräischen Universität ist es gelungen, mittels synthetischer Moleküle das Wachstum von bösartigem menschlichem Gewebe bei Mäusen ohne toxische Effekte auf normales Gewebe zu reduzieren und sogar zu eliminieren. Daraus lassen sich in Zukunft womöglich Medikamente gegen Krebs entwickeln.

Prof. Shimon Gatt (im Bild links) und Dr. Arie Dagan (rechts) vom Institut für Biochemie der Hadassah Medical School der Universität haben für ihre diesbezüglichen Arbeiten gestern den Kaye Award for Innovation erhalten.


Foto: Sasson Tiram

Die von ihnen entwickelten Moleküle haben auf den Metabolismus verschiedener Sphingolipide und somit auch solcher von Krebszellen eingewirkt. Sphingolipide sind eine Familie komplexer flüssiger Moleküle, die daran beteiligt sind, Wege von Wachstum, Teilung und Tod von Zellen anzuzeigen.

Einige der aktivsten jener von Dagan und Gatt entwickelten Moleküle sind Derivate von Ceramiden, die zur Familie der Sphingolipide gehören. Ceramide führen zu programmiertem Zelltod (Apoptosis) in einer Vielzahl von Krebszellen. Die natürlichen Anteile an Ceramiden in Krebszellen sind gewöhnlich zu niedrig, um einen therapeutischen Effekt hervorzurufen.

Die Studien der Jerusalemer Biochemiker haben gezeigt, dass die synthetischen Präparate die Größe von Tumoren in Bauchspeichelsdrüse, Prostata und Brust erheblich reduzieren. Ihre darauf beruhende Entwicklung von Krebsmedikamenten ist von Yissum, dem Technologietransferunternehmen der Hebräischen Universität, patentiert.

(Hebräische Universität Jerusalem, 04.06.08)

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Israeli von Mörsergranate getötet

Der andauernde Mörsergranatenbeschuss palästinensischer Terroristen aus dem Gaza-Streifen hat heute Mittag ein Todesopfer gefordert. Ein 52jähriger Israeli wurde im Kibbutz Nir Oz im Kreis Eshkol getötet, als eine 120mm-Granate in einem Fabrikgebäude einschlug. Mehrere Menschen wurden verletzt.

Die Verantwortung für den Beschuss haben die Izz a-Din al-Kassam-Brigaden der Hamas übernommen.

Bereits am Dienstag waren im Kreis Eshkol fünf Menschen, darunter zwei ausländische Gastarbeiter, beim Einschlag einer Kassam-Raketen verletzt worden.

(Yedioth Ahronot, 05.06.08)

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Barak auf dem Golan


Foto: Ariel Hermoni/ MOD

Der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak hat am Dienstag die Golan-Höhen bereist und sich mit Reservisten und regulären Truppen getroffen. Dabei hat er auch eine Pressekonferenz abgehalten. Im Folgenden einige Auszüge hieraus:

Frage: Sie haben während ihrer Tour durch die Gegend bemerkt, dass die Situation im Moment zwar ruhig ist, sich aber jederzeit entzünden könnte. Was ist in Anbetracht dessen ihr Eindruck von der Aufstellung der Hisbollah entlang der Grenze und in den Dörfern?

Barak: Die Hisbollah weitet ihre Munitionsbestände aus, ihre Aufstellung, ihre befestigten Stellungen, nicht nur in den Dörfern hier, sondern auch in weiteren 150 Dörfern tiefer im Innern des Libanon. Dies steht in kompletten Widerspruch zur UN-Sicherheitsratsresolution 1701 und ist eine schwere Verletzung dieser Resolution.

Die Dinge erscheinen ruhig auf der Oberfläche, man kann UN-Posten sehen, die Moschee, aber hier gibt es keine Illusionen. Wir haben heute Gadi Eizenkott bei uns, den Kommandanten des Nordkommandos, und Divisionskommandant Imad Fares und die verschiedenen Regimenter, einschließlich der Reserveeinheiten, die in der Gegend Tag und Nacht patrouillieren, sich ihrer Bereitschaft versichern. Alle sind bereit für jeden möglichen Vorfall. Wir erwarten Ruhe, aber sind für jede Eventualität gerüstet.

Frage: Präsident Bashar Assad hat bemerkt, dass er nicht nur die Rückgabe der Golan-Höhen erwartet, sondern auch die Rückgabe von Gebieten bis nach Tiberias. Ist ihnen dies Äußerung bekannt, und was denkt Israel darüber?

Barak: Ich habe von dieser Äußerung weder gehört, noch glaube ich, dass irgendjemand in Syrien, noch nicht einmal der Präsident, Assad, an eine solche Möglichkeit denkt. Wir befinden uns derzeit in anfänglichen Diskussionen mit den Syrern, die festlegen soll, ob eine Möglichkeit direkter Verhandlungen in der Zukunft besteht, in denen wir all die Fragen diskutieren werden. Aber die Fragen selbst sind notwendigerweise ähnlich wie die in jeder Verhandlung – harte Entscheidungen und Zugeständnisse müssen gemacht werden, aber dies von beiden Seiten. Was ich meine, ist, dass sowohl Assad als auch Israel schwere Entscheidungen treffen müssen – in beide Richtungen.

Frage: Wissen wir, ob Syrien weiter Waffen an die Hisbollah liefert?

Barak: Die Syrer arbeiten eng mit der Hisbollah zusammen, und sie sind zum größten Teil verantwortlich für den Transfer von Ausrüstung und Waffen an die Hisbollah und für deren militärischen Aufbau. Auf der einen Seite halten wir die Hisbollah für letztlich selbst verantwortlich für ihre Aktionen, und auf der anderen Seite die Iraner und Syrer.

(Außenministerium des Staates Israel, 03.06.08)

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Wir vergessen euch nicht

Ehud Goldwasser, vor 694 Tagen in den Libanon entführt

Eldad Regev, vor 694 Tagen in den Libanon entführt

Gilad Shalit, vor 710 Tagen in den Gazastreifen entführt


Hier finden sich Informationen zu den entführten Soldaten sowie Hinweise dazu, wie der Kampf um ihre Freilassung unterstützt werden kann.

Karnit Goldwasser, die Ehefrau des seit bald zwei Jahren entführten Soldaten Udi Goldwasser, bittet die Weltöffentlichkeit in einer Videobotschaft um Hilfe bei der Befreiung ihres Mannes.

Ihr Hilferuf in englischer Sprache findet hier

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