Donnerstag, 12.06.2008
 
 
Raketen und Mörsergranaten erschüttern Südisrael
 

Mindestens 13 Kassam-Raketen und 30 Mörsergranaten sind heute am frühen Nachmittag von palästinensischen Terroristen aus dem nördlichen Gaza-Streifen auf den Süden Israels abgeschossen worden.

Im Zentrum der Angriffe stand die Küstenregion südlich von Ashkelon. Hier wurde eine 59jährige Frau von Raketensplittern verletzt.


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(Bank of Israel, 12.06.08)



Zum Wochenende wird es wieder heißer.

Jerusalem: 18-25°C
Tel Aviv: 22-27°C
Haifa: 23-28°C
Be’er Sheva: 18-31°C
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Araberin wird Kibbutzmitglied


Der Kibbutz Nir Eliyahu nahe Kfar Saba hat die israelische Araberin Amal Carmiyeh als Mitglied aufgenommen. Sie ist damit das erste arabisch-muslimische Mitglied der Kibbutz-Bewegung. Die aus Kalansuwa stammende Carmiyeh hatte bereits vor Jahren ihre beiden Kinder in den Kindergarten von Nir Eliyahu geschickt und war später als Betreuerin angestellt worden, woraufhin sie in den Kibbutz übersiedelte.

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Araberin wird Kibbutzmitglied

Der Kibbutz Nir Eliyahu nahe Kfar Saba hat die israelische Araberin Amal Carmiyeh als Mitglied aufgenommen. Sie ist damit das erste arabisch-muslimische Mitglied der Kibbutz-Bewegung. Die aus Kalansuwa stammende Carmiyeh hatte bereits vor Jahren ihre beiden Kinder in den Kindergarten von Nir Eliyahu geschickt und war später als Betreuerin angestellt worden, woraufhin sie in den Kibbutz übersiedelte.


Foto: Kibbutz Nir Eliyahu

„Das bedeutet, dass die Kibbutzim eine liberale Sicht auf das Leben haben, eine akzeptierende und offene Sicht“, bemerkte Aviv Leshem, eine Sprecher der Kibbutz-Bewegung. „Die Kibbutz-Mitglieder haben ein positives Bild von Carmiyeh. Es ist eine legitime Entscheidung.“

Netta Be’eri, die Leiterin der Aufnahmestelle für Nir Eliyahu, sieht Carmiyehs Aufnahme nicht als politischen Akt oder den Beginn eines neuen Trends: „Wir lieben sie als Person und sind glücklich darüber, dass sie mit uns leben wird. Wir messen dem keine symbolische Bedeutung zu. Sie hat die Offenheit und Fähigkeit, um mit uns zu leben. Leider gibt es nicht viele solcher Beispiele.“

Andere, wie der frühere Sekretär von Nir Eliyahu Kuni Senner, wiesen der Aufnahme Carmiyehs doch Symbolkraft zu; nicht zuletzt angesichts der Tatsache, dass sie an Shavuot Mitglied wurde, einem Feiertag, der traditionellerweise die Akzeptanz der Juden als Volk repräsentiere. „Es ist symbolisch, weil wir an Shavuot eine Nation geworden sind“, sagt Senner. „Ich hoffe, dass wir damit die Gefühle der Gesellschaft zum Ausdruck bringen.“

(The Jerusalem Post, 12.06.08)

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Raketen und Mörsergranaten erschüttern Südisrael

Mindestens 13 Kassam-Raketen und 30 Mörsergranaten sind heute am frühen Nachmittag von palästinensischen Terroristen aus dem nördlichen Gaza-Streifen auf den Süden Israels abgeschossen worden. Im Zentrum der Angriffe stand die Küstenregion südlich von Ashkelon. Hier wurde eine 59jährige Frau von Raketensplittern verletzt.

Die Bewohner der israelischen Gemeinden entlang des Gaza-Streifens sind dazu aufgefordert worden, die Schutzräume nicht zu verlassen.

Die Terrororganisation Hamas hatte einen schweren Angriff auf Israel angekündigt, nachdem am Vormittag bei einer schweren Explosion in Beit Lahiya im Gaza-Streifen drei Menschen getötet und mehr als 40 verwundet worden waren. Israel erklärt jedoch nachdrücklich, in keinerlei Weise in den Vorfall involviert gewesen zu sein.

(Yedioth Ahronot, 12.06.08)

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Mörsergranaten als neue Terrorwaffe

Angesichts der jüngsten Angriffe palästinensischer Terroristen aus dem Gaza-Streifen verweist man in der israelischen Armee auf die wachsende Bedeutung von Mörsergranaten als Terrorwaffe. Am vergangenen Donnerstag war im Kibbutz Nir-Oz ein israelischer Familienvater durch Granatenbeschuss ermordet worden.

In Militärkreisen geht man in diesem Zusammenhang von einer Art Strategiewechsel innerhalb der Hamas und anderer Terrororganisationen aus: „In der Vergangenheit haben wir den Beschuss von militärischen Einrichtungen und gelegentlich von Ortschaften erlebt, um lediglich einen bestimmten Terrorlevel aufrechtzuerhalten, der aus israelischer Sicht als ‚erträglich’ galt. Nun erleben wir einen massiveren Einsatz, vor allem gegen Ortschaften entlang des Sicherheitszauns.“

Nachdem die Terroristen wieder und wieder bei Versuchen gescheitert waren, den Zaun zwecks Ausübung von Anschlägen zu durchbrechen, haben sie das Gewicht nun auf den Beschuss mit Mörsergranaten verlagert. Deren Bestand wurde erheblich erweitert; mit Sprengköpfen von sechs bis zehn Kilogramm besitzen sie inzwischen eine Reichweite von bis zu zehn Kilometern. Die Unterstützung aus dem Iran ist dabei ein wichtiger Faktor.

Die Ortschaften entlang des Sicherheitszauns sind nur zum Teil gesichert und haben keine festen Alarmsysteme für Granaten. Daher stellen sie eine bequeme Angriffsfläche für den Mörserterror dar.

Das ‚Comeback’ der Mörsergranaten aus dem Gaza-Streifen vollzieht sich schon seit geraumer Zeit. Bereits vor einem Jahr hat die israelische Armee auf das wachsende Granatenarsenal hingewiesen.

(Yedioth Ahronot, 06.06.08)

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Israelische Armee trifft Vorbereitungen für Abitur im Westjordanland

Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) und die Zivilverwaltung bereiten sich auf die Prüfungsphase an den höheren Schulen in den Palästinensischen Autonomiegebieten vor. Schülern und Lehrern soll während der Abiturzeit vom 9. Juni bis 15. Juli maximale Bewegungsfreiheit in Judäa, Samaria und Ostjerusalem gewährleistet werden.

Die Prüflinge werden besondere Bescheinigungen erhalten, die Auskunft über ihre Schule und den Prüfungsort geben; Mitarbeiter des palästinensischen Erziehungsministeriums erhalten spezielle Reisegenehmigungen.


Foto: IDF

Die Sicherheitskräfte in Judäa und Samaria sind dazu angehalten, während der Prüfungszeit mit allergrößter Sensibilität vorzugehen, um einen erfolgreichen Ablauf der Prüfungen sicherzustellen. Angehörige der Zivilverwaltung werden vor Ort Lösungen für eventuelle Probleme bieten, 800 palästinensische Polizisten werden im Einsatz sein. Die Räumlichkeiten des Erziehungsministeriums, wo der Großteil der Prüfungen stattfinden wird, sollen die ganze Zeit hindurch bewacht werden.

Ein mit Erziehungsfragen betrauter Offizier der Zivilverwaltung hat betont: „Die Zivilverwaltung und ZAHAL wissen um die Bedeutung eines geregelten Prüfungsverlaufs, in Verbindung mit der allgemeinen Erleichterung der Beschränkungen in der Region. Daher sind die Vorbereitungen, wie in den vergangenen Jahren, in einer höchst umfassenden Weise durchgeführt worden.“

(Israelische Verteidigungsstreitkräfte, 11.06.08)

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Promotionsrekord an der Hebräischen Universität

An der Hebräischen Universität Jerusalem sind dieses Jahr so viele Promotionen abgeschlossen worden wie noch nie. Ganze 328 Studenten bekamen auf einer Zeremonie am 1. Juni die Doktorwürde verliehen. 144 der Promovierten sind Frauen (44%) und 184 Männer (56%).


Foto: Rebecca Zeffert

56% der neuen Doktoren haben ihr Studium in den Naturwissenschaften abgeschlossen (davon 37% Frauen und 63% Männer), 44% in den Geistes- und Sozialwissenschaften (davon 47% Frauen und 53% Männer). 31 Studenten sind dabei mit besonderer Auszeichnung bedacht worden.

Zu den Absolventen zählen u. a. Muli Barak, der Bruder des israelischen Verteidigungsministers Ehud Barak, der über das Gedenken an den Holocaust in Yad Vashem geforscht hat, sowie vier Studenten aus Südkorea und einer aus Jordanien.

Auf der Promotionszeremonie wurden auch zehn Ehrendoktorwürden an herausragende Persönlichkeiten verliehen, unter ihnen die Menschenrechtsanwältin Catharine MacKinnon, der israelische Choreograph Ohad Naharin, der amerikanische Wissenschaftler Charles J. Arntzen, die israelische Künstlerin Michal Rovner und die amerikanische Philanthropin Heidi Rothberg.

(Hebräische Universität Jerusalem, 04.06.08)

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Wir vergessen euch nicht

Ehud Goldwasser, vor 701 Tagen in den Libanon entführt

Eldad Regev, vor 701 Tagen in den Libanon entführt

Gilad Shalit, vor 717 Tagen in den Gazastreifen entführt


Hier finden sich Informationen zu den entführten Soldaten sowie Hinweise dazu, wie der Kampf um ihre Freilassung unterstützt werden kann.

Karnit Goldwasser, die Ehefrau des seit bald zwei Jahren entführten Soldaten Udi Goldwasser, bittet die Weltöffentlichkeit in einer Videobotschaft um Hilfe bei der Befreiung ihres Mannes.

Ihr Hilferuf in englischer Sprache findet sich hier

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