Mittwoch, 18.06.2008
 
 
Vor der Waffenruhe in Gaza
 

Israel ist grundsätzlich bereit, auf die von Ägypten vermittelte Waffenruhe mit der Hamas einzugehen.

Regierungssprecher Mark Regev erklärte:  „Wenn die Kampfhandlungen am Donnerstag tatsächlich wie geplant aufhören, wird Israel seine Blockade Gazas nächste Woche lockern.“

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(Bank of Israel, 18.06.08)



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Israelische Erfindungen zur Rettung der Erde


In israelischen Laboratorien suchen die besten Wissenschaftler nach Lösungen für die globale Energiekrise. Dabei treten mitunter höchst originelle Innovationen zu Tage. Zehn davon werden in den folgenden Wochen an dieser Stelle präsentiert.

1. Gold aus Stroh

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Israelische Erfindungen zur Rettung der Erde

In israelischen Laboratorien suchen die besten Wissenschaftler nach Lösungen für die globale Energiekrise. Dabei treten mitunter höchst originelle Innovationen zu Tage. Zehn davon werden in den folgenden Wochen an dieser Stelle präsentiert.

1. Gold aus Stroh

Die Methode: Der Firma VSPP aus Rehovot ist es gelungen aus Stroh und Ernteresten Ethanol herzustellen, eine Alkoholart, die Benzin ersetzen kann. Zahlreiche Unternehmen versuchen, Ethanol aus Mais und anderen Pflanzen herzustellen. Das Problem dabei ist, dass sich diese Produkte, die faktisch Lebensmittel sind, sehr verteuern, da es sich für die Landwirte mehr auszahlt, Mais zur Ethanolgewinnung als zum Verzehr zu produzieren. „Wir aber haben eine Technik entwickelt, um Ethanol aus Grashalmen und Blättern zu gewinnen, die nach der Mais- oder Weizenernte übrig bleiben“, erklärt Rafi Gantio, der Generaldirektor der Firma.

Gegenwärtiger Stand: In Kürze startet die Firma Versuche zur Ethanolgewinnung aus Bauwolle, Tomaten und Wildgras, was rentabler sein soll. Landwirte in Südamerika und Mexiko haben Interesse an dieser Entwicklung bekundet, aber die Firma ist noch nicht zu Vermarktung und Verkauf übergegangen.

Worte des Erfinders: „Diese Entwicklung wird sich auch für Landwirte lohnen, die für Geld die Strohreste von ihren Feldern loswerden können. Dies ist eine Forschung, von der alle beteiligten profitieren können, nicht nur wir.“

(Yedioth Ahronot, 13.06.08)

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Vor der Waffenruhe in Gaza

Israel ist grundsätzlich bereit, auf die von Ägypten vermittelte Waffenruhe mit der Hamas einzugehen. Regierungssprecher Mark Regev erklärte:  „Wenn die Kampfhandlungen am Donnerstag tatsächlich wie geplant aufhören, wird Israel seine Blockade Gazas nächste Woche lockern.“ Gleichzeitig sollen die Gespräche über die Freilassung des entführten israelischen Soldaten Gilad Shalit intensiviert werden.

„Donnerstag wird hoffentlich der Beginn einer neuen Realität sein, in der die israelischen Bürger im Süden nicht länger an der Empfangsseite der andauernden Raketenangriffe stehen werden“, sagte Regev. „Israel gibt der ägyptischen Initiative eine ernsthafte Chance, und wir wollen, dass sie Erfolg hat.“

Amos Gilad, der Leiter des politischen Sicherheitsbüros des israelischen Verteidigungsministeriums, teilte mit: „Wenn das Abfeuern von Kassam-Raketen weitergeht, wird dies eine Verletzung der Waffenruhe darstellen, und die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte sind auch auf diese Situation vorbereitet, ganz gleich woher die Kassams kommen, von der Hamas oder dem Islamischen Jihad.“

(Außenministerium des Staates Israel, 18.06.08)


Israels Verteidigungsminister Ehud Barak hat am Mittwoch erklärt: „Es ist verfrüht, einen solchen Zustand der Ruhe bekannt zu geben, und selbst wenn er beginnt, falls er beginnt, ist schwer einzuschätzen, wie lange er andauern wird. Letztendlich wird der Erfolg an den Resultaten gemessen, aber es ist wichtig, ihm eine Chance zu geben.“

(Außenministerium des Staates Israel, 17.06.08)


Heute sind bis zum Nachmittag bereits mindestens 20 Kassam-Raketen von palästinensischen Terroristen aus dem nördlichen Gaza-Streifen auf den westlichen Negev abgeschossen worden. Die Raketen landeten auf offenem Gelände südlich von Ashkelon und in der Umgebung Sderots. An einem Gewächshaus entstand leichter Schaden, verletzt wurde bisher niemand.

Die al-Quds-Brigaden des Islamischen Jihad haben die Verantwortung für den Beschuss übernommen.

Am Vormittag eröffneten palästinensische Terroristen das Feuer auf eine Gruppe israelischer Zivilisten, die unweit des Sicherheitszauns Ingenieurarbeiten verrichteten. Verletzt wurde dabei niemand.

(Yedioth Ahronot, 18.06.08)

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Die iranischen Vernichtungsdrohungen gegen Israel

In den vergangenen Jahren haben politische Führer des Iran – allen voran Präsident Mahmoud Ahmadinejad – zahlreiche Aufrufe zur Vernichtung Israels und des jüdischen Volkes von sich gegeben. Gewisse Experten haben diese Aufrufe als schlichte Äußerungen der Unzufriedenheit mit der israelischen Regierung und ihrer Politik interpretiert. In Wirklichkeit ist die Absicht hinter der Sprache Ahmadinejads und anderer klar.

Eine umfassende Analyse dessen, was Ahmadinejad tatsächlich gesagt hat – und wie dies im Iran verstanden wird -, ergibt, dass der iranische Präsident nicht lediglich zu einem „Regimewechsel“ in Jerusalem aufruft, sondern vielmehr zur faktischen physischen Zerstörung des Staates Israel. Dabei ist es schwierig, ein Land von der Landkarte zu wischen, ohne auch dessen Bevölkerung zu vernichten.

Die iranische Regierung hat dieses Verständnis selbst mit ihrer eigenen Wiedergabe von Slogans auf Postern und Werbetafeln während offizieller Paraden bestärkt. Diejenigen, die versuchen, Ahmadinejads Äußerungen dadurch entschuldbar zu machen, dass sie ihre Bedeutung in Richtung eines Wechsels der israelischen Regierungskoalition verengen, führen ihre Leser in die Irre. Die eindeutige Bedeutung von Ahmadinejads Äußerungen stellt einen Aufruf zum Völkermord dar – zur Vernichtung des jüdischen Staates und seiner Bewohner.

Eine kontextualisierende Überprüfung jener Äußerungen demonstriert ohne Zweifel, dass die iranischen Führer sich ganz eindeutig auf den Staat Israel und nicht seine gegenwärtige Regierung  beziehen, wenn sie vom „zionistisches Regime“ oder dem „Jerusalem-Besatzungsregime“ sprechen. Sie folgen schlicht und einfach der in der arabischen Welt überlieferten Praxis, die Respektierung Israels durch Anerkennung seines Namens zu vermeiden.

Auch sprechen die iranischen Führer nicht von einem ungelenkten natürlichen Prozess, der mit Israels Untergang enden wird. Vielmehr propagieren sie aktiv Israels Vernichtung und machen dabei klar, dass sie den Willen und die Mittel besitzen, um diese herbeizuführen.

Einige Berühmtheit haben Ahmadinejads Äußerungen auf der Konferenz „Welt ohne Zionismus“ am 26.10.2005 in Teheran erlangt:

„Unser lieber Imam [Khomeini] hat angeordnet, dass dieses Jerusalem-Besatzungsregime vom Blatt der Zeit ausradiert werden muss. Dies war eine sehr weise Äußerung.“

„Bald wird dieser Schandfleck vom Gewand der islamischen Welt entfernt sein, und dies ist erreichbar.“


Eine ausführliche Untersuchung der iranischen Vernichtungsdrohungen hat nun Joshua Teitelbaum für das Jerusalem Center for Public Affairs erarbeitet. Dabei wurden auch die einschlägigen Zitate im Original und in wortwörtlicher englischer Übersetzung beigefügt.
Die Analyse findet sich unter dem folgenden Link: http://www.jcpa.org/text/ahmadinejad2-words.pdf

(Jerusalem Center for Public Affairs, 2008)

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Militärgeheimdienst: 2500 Hisbollah-Kämpfer südlich des Litani

Dem Leiter der Forschungsabteilung des israelischen Militärgeheimdiensts (AMAN), Brigadegeneral Yossi Beiditz, zufolge befinden sich gegenwärtig 2500 Mitglieder der libanesischen Terrororganisation Hisbollah südlich des Litani-Flusses im Südlibanon. Die Hisbollah behauptet, dort mit keinerlei Kämpfern vertreten zu sein.

„Sie spielen Katz und Maus mit der UNIFIL“, sagte Beiditz und fügte dabei hinzu, dass die Terroristen mit umfangreichem Waffenmaterial und Tausenden von Raketen ausgerüstet seien und sich auf etwa 30 „Naturschutzgebiete“ und Dutzende von Dörfern verteilt hätten.

Beiditz teilte dies im Außen- und Sicherheitspolitischen Ausschuss der Knesset mit, wobei er betonte, dass die Hisbollah in den Dörfern unterirdische Stellungen in einer Tiefe von bis zu 20 Metern anlege.

(Haaretz, 18.06.08)

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Israel wirbt um Touristen aus Deutschland

Israel will sich in Zukunft um noch mehr Urlauber aus Deutschland bemühen. Der deutsche Israel-Tourismus hat seit Beginn des Jahres bereits um 50% zugelegt. Das israelische Finanzministerium hat dem Tourismusministerium nun 10 Millionen Shekel für eine neue Kampagne zur Verfügung gestellt, die Ende August in Deutschland starten soll.

Einen Schwerpunkt wird dabei der Badeort Eilat (Bild) am Roten Meer darstellen, einschließlich der zahlreichen Flugmöglichkeiten von Deutschland dorthin. Erstmals seit 15 Jahren bietet die deutsche Fluggesellschaft Germania ab November zweimal pro Woche Direktflüge aus Berlin und Düsseldorf nach Eilat an.

Deutschland ist nach Russland und Frankreich das europäische Land mit den meisten Israel-Touristen. 2007 besuchten mehr als 100 000 Urlauber aus Deutschland das Land (13% mehr als 2006), zwischen Januar und April 2008 waren es bereits 47 000 (49% mehr als im Vergleichszeitraum 2007). Das Tourismusministerium peilt für das Jahr 2010 die Zahl von 200 000 Touristen aus Deutschland an.

(Tourismusministerium des Staates Israel, 16.06.08)

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Wir vergessen euch nicht

Ehud Goldwasser, vor 707 Tagen in den Libanon entführt

Eldad Regev, vor 707 Tagen in den Libanon entführt

Gilad Shalit, vor 723 Tagen in den Gazastreifen entführt


Unter dem folgenden Link finden sich Informationen zu den entführten Soldaten sowie Hinweise dazu, wie der Kampf um ihre Freilassung unterstützt werden kann: http://www.habanim.org/en/German.html

Karnit Goldwasser, die Ehefrau des seit bald zwei Jahren entführten Soldaten Udi Goldwasser, bittet die Weltöffentlichkeit in einer Videobotschaft um Hilfe bei der Befreiung ihres Mannes.

Ihr Hilferuf in englischer Sprache findet sich unter dem folgenden Link: http://switch3.castup.net/cunet/gm.asp?ClipMediaID=988135&ak=null

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