Montag, 23.06.2008
 
 
Sarkozy in Israel
 

Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy ist am Sonntag gemeinsam mit seiner Frau Carla Bruni in Israel eingetroffen, um der 60jährigen Unabhängigkeit des Staates Respekt zu zollen. Sie wurden am Ben Gurion-Flughafen von Präsident Shimon Peres und Ministerpräsident Ehud Olmert persönlich in Empfang genommen.

Peres würdigte in seiner Begrüßungsansprache den französischen Anteil an der Erfolgsgeschichte Israels:

„Frankreichs Beitrag zur Gründung des Staates Israel rührte nicht von opportunistischem Sentiment her, sondern war von den edelsten humanen Werten entzündet.

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„Wasser ist Leben“

Israel-Ausstellung in Hannover


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1 € - 3.3730 NIS (+0.556%)
1 CHF- 3.2322 NIS (+0.348%)
1 £ - 6.6236 NIS (+0.128%)
1 $ - 3.3730 NIS (+0.566%)

(Bank of Israel, 23.06.08)



An der Küste weiterhin schwül.

Jerusalem: 19-28°C
Tel Aviv: 22-28°C
Haifa: 23-30°C
Be’er Sheva: 21-33°C
Ein Gedi: 26-40°C
Eilat: 26-40°C




Israelische Araber stehen zum Staat


77% der israelischen Araber würden lieber im Staat Israel leben als in jedem anderen Staat der Welt.

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Wieder mehr Geier in Israel


Erstmals seit 2004 ist die Zahl der Geier in Israel wieder gestiegen.

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Hamas-TV propagiert Entführungen


Al-Aqsa-TV  hat kürzlich Aufnahmen ausgestrahlt, die Terroristen beim Nachstellen von Entführungen israelischer Soldaten zeigen.

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Iranische Drohungen im Wortlaut


Im Iran wird offen mit der Vernichtung Israels gedroht.

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Sarkozy in Israel

Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy ist am Sonntag gemeinsam mit seiner Frau Carla Bruni in Israel eingetroffen, um der 60jährigen Unabhängigkeit des Staates Respekt zu zollen. Sie wurden am Ben Gurion-Flughafen von Präsident Shimon Peres und Ministerpräsident Ehud Olmert persönlich in Empfang genommen.

Peres würdigte in seiner Begrüßungsansprache den französischen Anteil an der Erfolgsgeschichte Israels:

„Frankreichs Beitrag zur Gründung des Staates Israel rührte nicht von opportunistischem Sentiment her, sondern war von den edelsten humanen Werten entzündet.

Ihre mutige Stellungnahme in Bezug auf die iranische Bedrohung für die Welt hat die Stimmung in entlegenen Winkeln der Welt gehoben und in unserer Region Widerhall gefunden.

Frankreich hat sein Zeichen bei der Wiederbelebung Israels hinterlassen. Ein Wiedererwachen, das Sie kürzlich als „eines der bedeutendsten Ereignisse des 20. Jahrhunderts“ bezeichnet haben. Unsere Zusammenarbeit hat eine kulturelle Grundlage entfacht und die wirtschaftliche Kooperation gefördert. Auf diesem festen Boden, und in vielerlei Hinsicht inspiriert durch die französische Tradition, hat Israel eine prosperierende Wirtschaft und Gesellschaft aufgebaut, die auf seiner andauernden Verpflichtung zur Nutzbarmachung seines Humankapitals beruht.“

Olmert lobte die Sensibilität Sarkozys in Sicherheitsbelangen:

„Bei all meinen Treffen und Gesprächen mit dem Präsident Frankreichs habe ich ein tiefes Verständnis für Israels Sicherheitsbedürfnisse und die komplexen Herausforderungen, denen es gegenübersteht, verspürt, ebenso wie eine solide, unerschütterliche Verpflichtung für Israels Sicherheit und den Erhalt unseres qualitativen Vorteils in der Region. In der Europäischen Union und in allen internationalen Foren hat Frankreich unter der Führung von Präsident Sarkozy eine unterstützende und faire Haltung in Fragen eingenommen, die Israels Politik in der Region betreffen, und uns in Zeiten der Prüfung beigestanden.“

Der vollständige Wortlaut der Ansprachen von Peres und Olmert in englischer Sprache findet sich unter dem folgenden Link: http://www.mfa.gov.il/MFA/Government/Speeches+by+Israeli+
leaders/2008/French+President+Sarkozy+visits+Israel+22-Jun-2008.htm

(Außenministerium des Staates Israel, 22.06.08)

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Israelische Araber stehen zum Staat

77% der israelischen Araber würden lieber im Staat Israel leben als in jedem anderen Staat der Welt. Dies ergibt die neue Studie „Koexistenz in Israel“, die die John F. Kennedy School of Government der Universität Harvard gemeinsam mit Wissenschaftlern der Universität Haifa zur 60jährigen Unabhängigkeit des Staates Israel durchgeführt hat. Dafür wurden 1721 jüdische und arabische Bürger des Staates befragt.

Die Studie offenbart außerdem, dass die überwältigende Mehrheit der Israelis (73% der Juden und 94% der Araber) in einer Gesellschaft leben möchte, in der die jüdischen und arabischen Bürger Respekt voreinander haben und die gleichen Möglichkeiten besitzen.

68% der jüdischen Israelis unterstützen den Arabisch-Unterricht an jüdischen Schulen, und 69% betrachten es als ihre persönliche Verantwortung, zur Koexistenz beizutragen. Dabei meinen 66% der jüdischen und 84% der arabischen Bürger, dass die Regierung bereits jetzt mit Investitionen in diesem Bereich beginnen sollte, und nicht erst nach Beilegung des Konflikts zwischen Israel und den Palästinensern.

Projektleiter Prof. Todd L. Pittinsky, Forschungsdirektor des Centers for Public Leadership der Kennedy-School, bemerket in einer Presseerklärung, dass die internationalen Medien sich meist auf die Diskrepanzen zwischen jüdischen und arabischen Bürgern konzentrierten und die ernsthaften und konzertierten Bemühungen um eine friedliche Koexistenz nicht ausreichend berücksichtigen würden.

(Yedioth Ahronot, 23.06.08)

Die Koexistenz-Studie findet sich unter dem folgenden Link: http://content.ksg.harvard.edu/leadership/images/CPLpdf/coexistence%20in%20israel.pdf

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Wieder mehr Geier in Israel

Erstmals seit 2004 ist die Zahl der Geier in Israel wieder gestiegen. Die Naturschutz- und Parkbehörde zählte am Wochenende insgesamt 275 der Riesenvögel. Im Zentrum der Geierzählung standen die Golanhöhen und die Wüste von Judäa. Auf dem Golan hat sich der Geierbestand beinahe verdoppelt und ist von 48 auf 93 angestiegen.

Überrascht zeigten sich die Forscher vom Fund eines Nestes mit einem Geierkücken im Osten des Hochlands von Galiläa. Seit vier Jahren ist dort nicht mehr genistet worden. Trotz dieser erfreulichen Zahlen sind die Zukunftsaussichten der aasfressenden Greifvögel im Land angesichts des allgemeinen Nistrückgangs im Norden jedoch nicht nur ermutigend.

(Haaretz, 23.06.08)

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Hamas-TV propagiert Entführungen

Die Hamas-eigene Fernsehstation al-Aqsa-TV  hat am vergangenen Donnerstag Aufnahmen ausgestrahlt, die Terroristen beim Nachstellen von Entführungen israelischer Soldaten zeigen. Zu diesem Zeitpunkt war die von Ägypten vermittelte Waffenruhe bereits in Kraft.

In dem von der Organisation Palestinian Media Watch gelieferten Video sind bewaffnete Hamas-Leute zu sehen, die den Zuschauern ihre Fertigkeiten vorführen. Im Hintergrund erkennt man ein explodierendes israelisches Armeefahrzeug.

Der vor über einem Jahr gegründete Fernsehsender wird von der Terrororganisation zur ständigen Propagierung ihrer Gewalttaten genutzt. Sowohl im Gaza-Streifen als auch in der arabischen Welt insgesamt gilt er als sehr populär.

Das Entführungsvideo findet sich unter dem folgenden Link: http://www.youtube.com/watch?v=j0zHyTBxwoU

(Yedioth Ahronot, 19.06.08)

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Iranische Drohungen im Wortlaut

Im Iran wird offen mit der Vernichtung Israels gedroht. Jedoch sind sich auch in der westlichen Welt gewisse Experten nicht zu schade dafür, die diesbezüglichen Aufrufe, v. a. von Präsident Mahmoud Ahmadinejad, herunterzuspielen.
Das Jerusalem Center for Public Affairs hat nun  einige der wichtigsten Zitat in genauer und fachkundiger englischer Übersetzung zusammengestellt.

Mahmoud Ahmadinejad auf der Konferenz „Welt ohne Zionismus“ am 26.10.2005 in Teheran:



Die deutsche Übersetzung wurde von der Botschaft des Staates Israel in Berlin angefertigt.

(Jerusalem Center for Public Affairs, 2008)

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Events
„Wasser ist Leben“ – Israel-Ausstellung in Hannover

Landtagspräsident Hermann Dinkla wird am Mittwoch, 25. Juni 2008, um 16.30 Uhr im Niedersächsischen Landtag die Ausstellung „Wasser ist Leben“ eröffnen. Im Rahmen der festlichen Veranstaltung werden der Vorsitzende des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Niedersachsen K.d.ö.R., Michael Fürst, der Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Dr. Josef Lange, und der Vorsitzende der Deutschen Technion-Gesellschaft e.V., Dr. Dr. h.c. mult. Christian Hodler, sprechen. Anschließend wird die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Oldenburg e.V., Sara-Ruth Schumann, in die Ausstellung einführen. Die Veranstaltung wird musikalisch umrahmt durch Marina Baranova (Klavier).

Die Ausstellung „Wasser ist Leben“, die anlässlich des 60. Jahrestages der Gründung des Staates Israel konzipiert wurde, ist ein Kooperationsprojekt des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Niedersachsen K.d.ö.R., der Deutschen Technion-Gesellschaft e.V. und des TECHNION – Israel Institute of Technology, Haifa. Sie steht unter der Schirmherrschaft des Botschafters des Staates Israel in Berlin.

Da Israel am Rande eines Wüstengürtels liegt, hat das Land seit jeher unter Wassermangel zu leiden. Archäologische Ausgrabungen in der Negev haben gezeigt, dass bereits vor Tausenden von Jahren Techniken zur Sammlung, Speicherung und Weiterleitung von Regenwasser in Gebrauch waren. Die Wasserknappheit in der Region beschäftigt die Bürger Israels seit der Gründung des Staates sowie schon innerhalb des vorstaatlichen „Yishuv“.

Aufgrund der Bestrebungen des Staates Israel, weitgehend autark zu funktionieren, wurde von Anfang an Wert auf eine selbstständige Versorgung mit Nahrungsmitteln und somit einer effizienten Agrarwirtschaft gelegt. Die Geschichte der israelischen Landwirtschaft ist die Chronik eines langen, harten, aber erfolgreichen Ringens mit Wasserknappheit, unfruchtbaren Böden und widrigsten Umständen.

Folgende Themen werden in der Ausstellung dokumentiert: nutzbare Wasserquellen, die nationale Wasserleitung, unterschiedliche Formen von Bewässerung, Entsalzung, Nutzung von Regenwasser, Wiederaufbereitung von Haushalts- und Industrieabwässern, Israels Hafenstädte sowie Kooperationen im In- und Ausland.

Die Ausstellung, die in der Wandelhalle des Niedersächsischen Landtages gezeigt wird, ist vom 26. bis 30. Juni 2008 und vom 4. bis 11. Juli 2008 (außer am Wochenende) jeweils von 10.00 bis 17.00 Uhr der Öffentlichkeit zugänglich.

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Wir vergessen euch nicht

Ehud Goldwasser, vor 712 Tagen in den Libanon entführt

Eldad Regev, vor 712 Tagen in den Libanon entführt

Gilad Shalit, vor 728 Tagen in den Gazastreifen entführt


Unter dem folgenden Link finden sich Informationen zu den entführten Soldaten sowie Hinweise dazu, wie der Kampf um ihre Freilassung unterstützt werden kann: http://www.habanim.org/en/German.html

Karnit Goldwasser, die Ehefrau des seit bald zwei Jahren entführten Soldaten Udi Goldwasser, bittet die Weltöffentlichkeit in einer Videobotschaft um Hilfe bei der Befreiung ihres Mannes.

Ihr Hilferuf in englischer Sprache findet sich unter dem folgenden Link: http://switch3.castup.net/cunet/gm.asp?ClipMediaID=988135&ak=null

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