Freitag, 27.06.2008
 
 
Raketen- und Mörserangriffe – Waffenruhe erneut verletzt
 

Die Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas wird von palästinensischer Seite weiter verletzt. Gestern Nachmittag feuerten Terroristen aus dem nördlichen Gaza-Streifen eine Kassam-Rakete in Richtung Sderot. Sie explodierte nahe einer Tankstelle im Gewerbegebiet der südisraelischen Kleinstadt. Verletzt wurde dabei niemand.

Die Izz al-Din al-Kassam-Brigaden, der militärische Flügel der Fatah, haben die Verantwortung für den Abschuss der Rakete übernommen.



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1 € - 5.3296 NIS (+0.519%)
1 CHF- 3.3175 NIS (+1.322%)
1 £ - 6.7123 NIS (+0.302%)
1 $ - 3.3780 NIS (+0.089%)

(Bank of Israel, 27.06.08)



Wieder ein heißes Wochenende.

Jerusalem: 18-32°C
Tel Aviv: 24-29°C
Haifa: 24-31°C
Be’er Sheva: 21-35°C
Ein Gedi: 29-41°C
Eilat: 27-42°C




1000 neue Millionäre in einem Jahr


Die Wachstumsrate von Millionären in Israel ist 2007 mehr als doppelt so hoch gewesen wie der Weltdurchschnitt.

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Israelis mögen die Schöpfungsgeschichte


Die Erzählung von der Schöpfung der Welt in sechs Tagen ist die beliebteste biblische Geschichte in Israel.

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1000 neue Millionäre in einem Jahr

Die Wachstumsrate von Millionären in Israel ist 2007 mehr als doppelt so hoch gewesen wie der Weltdurchschnitt. Dies geht aus dem aktuellen Weltreichtumsbericht der Investitionsbank Merrill Lynch hervor.

Die Zahl der israelischen Millionäre ist 2007 um 13.6% (Weltdurchschnitt 6%) gestiegen und hat sich dabei um 1000 auf 8200 Personen erhöht. In ähnlichem Maße (12%) ist auch die Zahl der Mutimillionäre gestiegen, die sich nun auf insgesamt 97 Personen beläuft. Als Millionär gilt, wer über mindestens eine Million Dollar an beweglichem Besitz verfügt (ohne Immobilieninvestitionen und Schulden); wer mindestens 30 Millionen Dollar auf seinem Konto hat, darf sich Multimillionär nennen.

(Haaretz, 25.06.08)

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Israelis mögen die Schöpfungsgeschichte

Die Erzählung von der Schöpfung der Welt in sechs Tagen ist die beliebteste biblische Geschichte in Israel. Knapp dahinter rangiert die Geschichte von Josef und seinen Brüdern, der Auszug aus Ägypten liegt demgegenüber abgeschlagen auf dem dritten Platz.

Tausende von Lesern nahmen an einer Umfrage von Ynet teil, die daraus resultierende Beliebtheitsskala gestaltet sich im Einzelnen wie folgt:

1. Schöpfung der Welt (Genesis 1): 21%
2. Josef und seine Brüder (Genesis 36-50): 20%
3. Auszug aus Ägypten (Exodus 36-50): 13%
4. Opferung Isaaks (Genesis 22): 10%
5. Übergabe der Tora am Berg Sinai (Exodus 18-20): 10%
6. Arche Noah und Sintflut (Genesis 6-9): 7%
7. Adam und Eva im Garten Eden (Genesis 2-3): 7%
8. Die 12 Kundschafter in Kanaan (Numeri 13): 6%.
9. Turmbau von Babel (Genesis 11): 4%
10. Die Sünde des goldenen Kalbs (Exodus 32): 2%

In einer anschließenden Telefonumfrage gaben 53% der Befragten an, dass die Bibel wirkliche Ereignisse aus der Geschichte des jüdischen Volkes beschreibe; 32% meinten, es wäre unwichtig, ob die Geschichten sich wirklich zugetragen hätte, da sie als Verhaltensmuster benutzt werden könnten; 13% halten die Geschichte für reine Folklore ohne Realitätsbezug.

(Yedioth Ahronot, 26.06.08)

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Juden aus Simbabwe gehen nach Israel

Erstmals seit Jahren gibt es wieder jüdische Einwanderer aus Simbabwe. So werden im nächsten Monat etwa 100 Juden aus Südafrika und Simbabwe in einem Sonderflug der Jewish Agency nach Israel gebracht. Etwa 20 weitere Juden aus dem afrikanischen Staat werden bald darauf die Einwanderung nach Israel vollziehen.

In der achtsamen jüdischen Gemeinde des Landes, dem unter der Führung Robert Mugabes der Bürgerkrieg droht, hat man schon einen Notfallplan für die Rettung der Mitglieder vorbereitet.

In Simbabwe leben etwa 300 Juden, 200 von ihnen in der Hauptstadt Harare. Die Gemeinde betreibt zwei Schulen, und in der Stadt Bulawayo gibt es auch einen Rabbiner aus Israel. Einer der bekanntesten Juden des Landes ist der Präsident der Bank of Israel, Stanley Fisher, der zwar in Sambia geboren wurde, aber bis zum Alter von 18 Jahren ein Internat in Simbabwe besucht hat.

(Maariv, 26.06.08)

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Raketen- und Mörserangriffe – Waffenruhe erneut verletzt

Die Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas wird von palästinensischer Seite weiter verletzt. Gestern Nachmittag feuerten Terroristen aus dem nördlichen Gaza-Streifen eine Kassam-Rakete in Richtung Sderot. Sie explodierte nahe einer Tankstelle im Gewerbegebiet der südisraelischen Kleinstadt. Verletzt wurde dabei niemand.

Die Izz al-Din al-Kassam-Brigaden, der militärische Flügel der Fatah, haben die Verantwortung für den Abschuss der Rakete übernommen.

Am heutigen Vormittag sind bereits zwei Mörsergranaten aus dem Gaza-Streifen abgeschossen worden. Eine davon landete nahe dem Kibbutz Aza im Kreis Sha’ar Hanegev. Es entstand weder Personen noch Sachschaden.

(Yedioth Ahronot, 27.06.08)


Israels Außenministerin Tzipi Livni hat am Donnerstag vor einem Treffen mit ihrem norwegischen Amtskollegen Jonas Gahr Store gesagt: „Heute ist eine Kassam-Rakete auf Israel abgefeuert worden. Vor zwei Tagen hat es eine ähnliche Verletzung gegeben. Mir ist egal, welche Organisation die Rakete abgefeuert hat, Israel muss militärisch und sofort antworten.“

„Ich habe meine Position nach der ersten Verletzung sowohl Ministerpräsident Olmert als auch Verteidigungsminister Barak klar gemacht, und ich werde dies auch gegenüber meinen ausländischen Kollegen tun.“

(Außenministerium des Staates Israel, 26.06.08)

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Weniger Steinwürfe in der Gegend um Kalkilya

In den vergangenen eineinhalb Monaten ist die Zahl der Steinwurfattacken auf israelische Autos in der Gegend um Kalkilya im Westjordanland erheblich zurückgegangen. Israelische Verbindungsoffiziere führen diese erfreuliche Entwicklung auf den praktischen Einsatz von palästinensischen Polizisten vor Ort zurück.

„Sie haben einen starken Akzent auf die Aufklärungsarbeit gelegt“, erläuterte der Leiter des Koordinations- und Verbindungsbüros in Kalkiliya, Oberstleutnant Samit Amar. „Sie gehen in die Schulen und sprechen mit den Schülern in den Klassen und betonen, dass ihre Reaktion auf Steinwürfe auf israelische Autos hart sein würde. Wir sehen allmählich Ergebnisse.“

Anfang der Woche wurde den Bewohnern für die sechswöchige Ruhe gedankt, indem man Dutzende kleinerer Straßensperren entfernte, um den Bewohnern das Leben zu erleichtern.

(Haaretz, 26.06.08)

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Wir vergessen euch nicht

Ehud Goldwasser, vor 716 Tagen in den Libanon entführt

Eldad Regev, vor 716 Tagen in den Libanon entführt

Gilad Shalit, vor 732 Tagen in den Gaza-Streifen entführt


Unter dem folgenden Link finden sich Informationen zu den entführten Soldaten sowie Hinweise dazu, wie der Kampf um ihre Freilassung unterstützt werden kann: http://www.habanim.org/en/German.html

Karnit Goldwasser, die Ehefrau des seit bald zwei Jahren entführten Soldaten Udi Goldwasser, bittet die Weltöffentlichkeit in einer Videobotschaft um Hilfe bei der Befreiung ihres Mannes.

Ihr Hilferuf in englischer Sprache findet sich unter dem folgenden Link: http://switch3.castup.net/cunet/gm.asp?ClipMediaID=988135&ak=null

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