Dienstag, 09.09.2008
 
 
Israel vervollständigt die Liste der freizulassenden Gefangenen im Austausch für Gilad Shalit
 

Eine ministerielle Arbeitsgruppe hat eine Liste von 450 palästinensischen Gefangenen erstellt, die Israel bereit ist, im Austausch für Gilad Shalit freizulassen.

Gleichzeitig warnt Israel davor, dass verschiedene Aktionen unternommen würden, sollte die Hamas weiter die Verhandlungen über den entführten Soldaten hinauszögern.

Israelische Offizielle haben diese Nachricht über den ägyptischen Vermittler an die Hamas kommunizieren lassen.

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Erster Limmud-Kongress für russisch-sprachige Israelis

1 € - 5.0863 NIS (-0.224%)
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(Bank of Israel, 09.09.08)


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[UEBERSCHRIFT]
 
 


Erster Limmud-Kongress für russisch-sprachige Israelis

Zum ersten Mal ist in Israel ein großer Limmud-Kongress für Israelis, die in Russland geboren wurden, für den 25.-26. September in Ashqelon geplant. Es wird mit ca. 1200 Teilnehmern gerechnet, die aus dem ganzen Land anreisen werden.

„Wir werden alles diskutieren, von jüdischer Identität über jüdische Kultur und dem jüdischen Erbe bis hin zum Holocaust – wirklich über alles. Es wird wie der größte Tscholent, den man je gesehen hat - ein jüdisches Kaleidoskop“, sagte Chaim Chesler, der Gründer von Limmud FSU (Frühere Sowjetunion), eine der vielen Untergruppen dieser Bildungsorganisation, die über die ganze Welt verstreut ist.

Limmud wurde vor 25 Jahren in England gegründet und ist ein auf Freiwilligkeit der Lektoren basierendes Bildungskonzept. Bereits in 35 Länder ist dieses Konzept importiert worden, wobei die größte Konferenz jährlich für ca. 2000 Juden mit über 900 Seminaren in fünf Tagen an einer britischen Universität stattfindet.
Bei der ersten Konferenz in Israel weden 150 Seminare in 26 Stunden angeboten.

„Wir brauchen Qualität und Pluralismus, daher sind alle mit dabei: Säkulare und Orthodoxe, Junge und Alte, Reformisten und Konservative. Wir wollen die jüdische Identität fördern, so wie wir auch die junge russisch-sprachige Gemeinde fördern wollen.“

Die Juden der früheren Sowjetunion bilden die drittgrößte Gruppe innerhalb der jüdischen Weltgemeinschaft, die selbst nach so langer Zeit seit Zusammenbruch des kommunistischen Regimes noch immer um ihre jüdische Identität kämpft.
Das Ziel von Limmud wird von dem Direktor Alex Kreidlin geschildert, einem 26jährigen Filmemacher aus Moskau, der mit neun Jahren nach Israel einwanderte und bis zu seiner Teilnahme an einer Limmud-Konferenz in London kaum Bezug zum Judentum hatte:
„Israel braucht ein Programm wie dieses. In Russland gab es keine jüdische Tradition in den Familien. Bis ich nach Israel kam, wusste ich nicht einmal, dass ich jüdisch war. Wenn man nur nach Israel kommt, um ein finanziell besseres Leben zu führen, so ist dies nicht der richtige Ort dafür. Doch wenn man eine Verbindung mit dem Kern dessen bekommt, warum wir hier sind, dann wirst du hier glücklich werden.“
(Haaretz, 09.09.2008)

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Israel vervollständigt die Liste der freizulassenden Gefangenen im Austausch für Gilad Shalit

Eine ministerielle Arbeitsgruppe hat eine Liste von 450 palästinensischen Gefangenen erstellt, die Israel bereit ist, im Austausch für Gilad Shalit freizulassen.

Gleichzeitig warnt Israel davor, dass verschiedene Aktionen unternommen würden, sollte die Hamas weiter die Verhandlungen über den entführten Soldaten hinauszögern.

Israelische Offizielle haben diese Nachricht über den ägyptischen Vermittler an die Hamas kommunizieren lassen.

Die Arbeitsgruppe, unter Vorsitz des Stellvertretenden Ministerpräsidenten Haim Ramon hat die Liste am Sonntag an Ministerpräsident Ehud Olmert übermittelt, welcher diese nun mit Außenministerin Tzipi Livni und Verteidigungsminister Ehud Barak besprechen wird. Sollte diese Liste bestätigt werden, so wird sie durch Ägypten als ein formelles Angebot Israels an die Hamas übermittelt werden.
(Haaretz, 09.09.2008)

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Russland bereitet Inbetriebnahme des iranischen Atomkraftwerks Busher vor

Vertreter der staatseigenen russischen Firma Atomstroiexport, die das erste iranische Atomkraftwerk in Busher baut, haben am Montag mitgeteilt, dass dessen Inbetriebnahme unmittelbar bevorstehe. Die Vorbereitungen zum Start des Reaktors seien im letzten Stadium.

Atomstroiexport-Chef Leonid Reznikov erklärte, seine Firma werde bis zum Jahresende Maßnahmen ergreifen, die den Anlauf des Atomreaktors von Busher „unumkehrbar“ machen würden. Firmensprecherin Irina Yesipova fügte hinzu, das genaue Datum der Inbetriebnahme werde noch in diesem Monat in Gesprächen zwischen iranischen und russischen Nuklearoffiziellen festgelegt.

Iranische Offizielle hatten verkündet, Busher werde im Herbst gestartet. Die Internationale Atomenergieagentur IAEA lehnte eine Stellungnahme ab.

Iran zahlt Russland mehr als 1 Milliarde US-Dollar für den Bau des 1000-Megawatt-Leichtwasserreaktors. Die Fertigstellung wurde durch Meinungsverschiedenheiten zwischen Teheran und Moskau verzögert, bei denen es Berichten zufolge um Fragen der Bezahlung und den Zeitplan für die Lieferung von Kernbrennstoff ging.

Die Vereinigten Staaten und andere westliche Staaten, die befürchten, dass der Iran nach Atomwaffen strebt, haben Russland in der Vergangenheit für den Bau des Reaktors von Busher kritisiert. Washington schwächte seine Position jedoch ab, nachdem der Iran zugestimmt hatte, verbrauchten Kernbrennstoff an Russland zurückzuliefern. So soll sichergestellt werden, dass kein entstehendes Nuklearmaterial zum Bau von Waffen verwendet wird.

Die Vereinigten Staaten und ihre westlichen Verbündeten haben der Entfernung von jeglichen Bezugnahmen auf Busher in Sanktionen des UN-Sicherheitsrates zugestimmt. Russlands Standpunkt ist, dass der Vertrag zur Errichtung des Reaktors im Einklang mit allen internationalen Verträgen zur Verhinderung von atomarer Proliferation sei.
(ynet, 09.09.2008)

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US-Software-Riese kauft israelische Start-Up-Firma

Die US-amerikanische Softwarefirma Red Hat hat die israelische Start-Up-Firma Qumranet für umgerechnet etwa 75 Millionen Euro erworben und damit lange kursierenden Gerüchten ein Ende gesetzt. Qumranet ist auf Virtualisierungssoftware spezialisiert, während Red Hat vor allem als Vertreiber des Betriebssystems Linux bekannt ist. Durch seine erste Firmenübernahme in Israel wird Red Hat zu einem Marktführer auf dem Gebiet der Virtualisierung. Qumranet dient der Firma Red Hat zukünftig als Zentrum für Forschung und Entwicklung in Israel.

Qumranet wurde 2005 gegründet und ist eines der bemerkenswertesten Unternehmen in Israels florierender High-Tech-Branche. Von besonderem Interesse sind neben der Benutzung von offenen Betriebssystemen zur Entwicklung von Virtualisierungstechnologien für PCs auch die Männer, die hinter dem erfolgreichen Unternehmen stehen: Die Gründer Benny Schnaider, Rami Tamir, Moshe Bar und Giora Yaron sind weltbekannte Unternehmer, die bereits mehrere Start-Up-Firmen mit Profit verkauft haben, so etwa PentaCom und P-Cube, die für umgerechnet mehr als 220 Millionen Euro an Cisco Systems verkauft wurden. Die Firma Qumranet ist in Raanana ansässig und hat weltweit 65 Mitarbeiter. 
(Globes online, 04.09.2008)

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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 807 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
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