Donnerstag, 30.10.2008
 
 
Wieder Raketenangriff auf Südisrael
 

Palästinensische Terroristen aus dem nördlichen Gaza-Streifen haben heute Morgen abermals eine Kassam-Rakete auf den Süden Israels abgeschossen. Sie landete auf freiem Feld nahe der Kleinstadt Sderot. Es entstand weder Personen- noch Sachschaden.

Mit dieser Attacke ist die Waffenruhe zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas erneut von palästinensischer Seite gebrochen worden.

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1 € - 4.8508 NIS (+0.485%)
1 CHF- 3.2802 NIS (-0.119%)
1 £ - 6.1200 NIS (+1.107%)
1 $ - 3.7130 NIS (-1.434%)

(Bank of Israel, 30.10.08)



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Wirtschaftsbericht der Bank of Israel


Die Bank of Israel hat ihren Wirtschaftsbericht für die Monate Mai bis August veröffentlicht.

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Yafo: Juden und Araber setzen auf Koexistenz


In Yafo (Jaffa) hat man ethnisch-religiösen Konflikten eine Absage erteilt.

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Wirtschaftsbericht der Bank of Israel

Die Bank of Israel hat ihren Wirtschaftsbericht für die Monate Mai bis August veröffentlicht. Im Folgenden einige der zentralen Entwicklungen:

Die ökonomischen Daten der betrachteten Monate Mai bis August 2008 zeigen, dass Israels Wirtschaftswachstum weitergeht, wenn auch in einem geringerem Tempo als in den vergangenen Jahren. Die Verlangsamung war in Anbetracht der hohen Wachstumsrate der Vorjahre, der Schließung der Produktionslücke und des Vollbeschäftigungsumfelds erwartet worden. Der Inflationsdruck und der kontinuierliche Wertzuwachs, der im untersuchten Zeitraum zum Stehen kam, stimmen mit der Einschätzung überein, dass der Wachstumsrückgang weitgehend die Konvergenz zu voller Ausnutzung der Produktionskapazitäten zum Ausdruck bringt.

In den vier in diesem Bericht abgedeckten Monaten ist die Finanzkrise in den USA ernster geworden; es gab aber keine Anzeichen eines direkten Effekts auf die israelische Wirtschaft, d. h. einer Aushöhlung der Stabilität der Finanzinstitutionen. Angesichts eines weiteren Rückgangs im globalen Wachstum hat sich das Tempo der Expansion israelischer Exporte gemäßigt, obwohl Elektroartikel weiterhin in einer guten Rate wachsen, dank der robusten Situation der US-Elektroindustrie. Als Ergebnis des anhaltenden Anstiegs des Welt-Inputs und der Konsumgüterpreise haben sich – trotz aller Schwankungen - die Handelsbedingungen verschlechtert, mit einem nachteiligen Effekt für die Wirtschaft.

Obwohl in dem untersuchten Zeitraum, wie gesagt, keine signifikante direkte Auswirkung der globalen Krise in Israel zu spüren war, gab es doch Anzeichen der Sorge, dass sie sich ausweiten könnte, darunter ein Rückgang im Privatkonsum im Anschluss an die fortdauernden Einbrüche in den Konsumentenvertrauensindices. Die anhaltende Krise in den USA während des betrachteten Zeitraums und ihre Ausweitung auf die Euro-Zone und andere Länder haben die Erwartungen erhöht, dass die globale Krise auch Israel affizieren wird. Der deutliche Rückgang in Preisindices von Bank- und High-Tech-Aktien in Israel hat diese Erwartungen widergespiegelt.

Das Bruttoinlandsprodukt ist im zweiten Quartal von 2008 um 4.2% gestiegen (nach 5.6% im ersten Quartal), und der zusammengefasste Wirtschaftslage-Index der Bank of Israel ist in den untersuchten vier Monaten nur geringfügig gestiegen.

Der vollständige Bericht findet sich in englischer Sprache unter dem folgenden Link: http://www.boi.gov.il/develeng/develeng122/develeng.pdf

(Bank of Israel, Oktober 2008)

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Yafo: Juden und Araber setzen auf Koexistenz

In Yafo (Jaffa) hat man ethnisch-religiösen Konflikten eine Absage erteilt. In Reaktion auf die gewalttätigen Zusammenstöße zwischen Juden und Arabern in Akko vor zwei Wochen trafen sich gestern Abend jüdische, muslimische und christliche Gemeindeführer, um das friedliche Miteinander in der gemischten Stadt zu propagieren.

Die Idee zu diesem Treffen entstand im Anschluss an die Einweihung einer Yeshiva, die religiöse Studien und Militärdienst mit einander verbindet, in dem arabischen Viertel Ajami. Zahlreiche Einwohner wandten sich an die in Yafo wohnende Knesset-Abgeordnete Nadia Hilou (Avoda) (Bild), damit sie das Treffen zur Beruhigung der Spannungen organisiere.

Sowohl Rabbiner Eliyahu Mali als auch Scheich Srur sprachen nach dem Treffen vom gemeinsamen Willen zur Koexistenz. Sur meinte: „Yafo ist, wo die Leute sich näher begegnen; ich erwarte dort gegenseitiges Verständnis zwischen den Nachbarn.“ Auch Hilou sprach sich für den Erhalt Yafos als gemischte Stadt aus.

(Yedioth Ahronot, 30.10.08)

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Avoda wird Vorwahlen abhalten

Die Avoda (Arbeitspartei) wird im Vorfeld der anstehenden Wahlen parteiinterne Vorwahlen abhalten. Dies hat ihr Vorsitzender, Verteidigungsminister Ehud Barak, heute Morgen auf einer Parteisitzung entschieden. 100 000 Parteimitglieder sind zur Abstimmung über die Besetzung der Listenplätze aufgerufen.

Bei den Wahlen 2009 wird die Avoda um ihren Status als zentrale Partei auf der politischen Landkarte Israels kämpfen. Das – nicht erklärte – Ziel ist es, die gegenwärtig 19 Mandate zu halten. Wie es aussieht, wird Ehud Barak die Partei in die Wahlen führen.

Barak hat auf der Sitzung auch die Linie der Partei im Wahlkampf vorgezeichnet. So wird es darum gehen, den Unterschied zur Kadima-Partei Tzipi Livnis, die sich der Öffentlichkeit als Führerin der Linken präsentiert, klar hervorzuheben. Angesichts der globalen Finanzkrise will sich die Avoda im Gegensatz zu Kadima und Likud als wahre sozialdemokratische Partei profilieren.

(Haaretz, 30.10.08)

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Peres lobt Mubarak

Israels Präsident Shimon Peres hat in einer öffentlichen Erklärung seinen Respekt vor dem ägyptischen Präsident Hosni Mubarak bekundet.

„Der Staat Israel hat tiefen Respekt vor Präsident Mubarak und seinem Land für ihre wichtige Arbeit beim Voranbringen des Friedensprozesses in unserer Region und ihre andauernden tapferen Anstrengungen in dieser Hinsicht.

Die ägyptisch-israelischen Verbindungen sind substantiell und manifestieren sich in Wort und Tat auf einer großen Bandbreite von Gebieten. Sie basieren auf gegenseitigem Respekt, und ein einzelner Kommentar kann so eine profunde Beziehung wie diese nicht zerstören.“

Ein Abgeordneter der Knesset hatte sich zuvor auf einer Staatszeremonie abschätzig über Mubarak geäußert. Peres sprach nach seiner Erklärung auch persönlich mit Mubarak am Telefon.

(Außenministerium des Staates Israel, 29.10.08)


Unterdessen hat der König von Bahrain, Scheich Khalid bin Ahmed bin Mohammed Al Khalifa, bei seinem Besuch in Berlin die Europäische Union zu einer europäisch-arabischen Kooperation bei der Förderung des nahöstlichen Friedensprozesses aufgerufen. Basis für einen Frieden sind für ihn die arabische Friedensinitiative und die internationalen Resolutionen.

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier begrüßte die Initiative des Königs zu einem regionalen Gipfel unter Teilnahme der arabischen Staaten, Israels und des Iran.

(Alayam/ Al-Hayat, 29.10.08)

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Wieder Raketenangriff auf Südisrael

Palästinensische Terroristen aus dem nördlichen Gaza-Streifen haben heute Morgen abermals eine Kassam-Rakete auf den Süden Israels abgeschossen. Sie landete auf freiem Feld nahe der Kleinstadt Sderot. Es entstand weder Personen- noch Sachschaden.

Mit dieser Attacke ist die Waffenruhe zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas erneut von palästinensischer Seite gebrochen worden. Bereits vergangene Woche war an der Küste südliche von Ashkelon eine Rakete eingeschlagen.

Verteidigungsminister Ehud Barak hat die vorübergehende Schließung der Übergänge zum Gaza-Streifen angeordnet.

(Yedioth Ahronot, 30.10.08)

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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 858 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
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