Freitag, 14.11.2008
 
 
Livni trifft Ban Ki-moon
 

Foto: UN Photo/Mark Garten

Israels stellvertretende Ministerpräsidentin und Außenministerin Tzipi Livni hat sich am Mittwoch mit UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon getroffen. Sie war nach New York gereist, um gemeinsam mit Präsident Shimon Peres an der interreligiösen Konferenz der UN-Vollversammlung teilzunehmen.

In ihrem Gespräch wies Livni ihren Gastgeber abermals auf den andauernden Waffenschmuggel von Syrien in den Libanon hin, der die Sicherheitsratsresolutionen aufs Schärfste verletze.

weiter


1 € - 4.9337 NIS (+0.270%)
1 CHF- 3.2663 NIS (-1.084%)
1 £ - 5.7781 NIS (-1.298%)
1 $ - 3.8830 NIS (-1.146%)

(Bank of Israel, 14.11.08)



Feucht und recht kühl.

Jerusalem: 10/17°C
Tel Aviv: 14/23°C
Haifa: 14/23°C
Be’er Sheva: 12/22°C
Ein Gedi: 19/26°C
Eilat: 17/26°C




DIW-Jahrestagung in Hamburg – Mor würdigt Teltschik


Im Harburger Rathaus in Hamburg hat am Donnerstag die diesjährige Jahrestagung der Deutsch-Israelischen Wirtschaftsvereinigung (DIW) stattgefunden. Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen des 60. Jubiläums der israelischen Staatsgründung.

  weiter
 
 


DIW-Jahrestagung in Hamburg – Mor würdigt Teltschik

Im Harburger Rathaus in Hamburg hat am Donnerstag die diesjährige Jahrestagung der Deutsch-Israelischen Wirtschaftsvereinigung (DIW) stattgefunden. Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen des 60. Jubiläums der israelischen Staatsgründung.

Der Bezirk Harburg, die Interessenvertretung Süderelbe AG und die Sparkasse Harburg-Buxtehude, die zur Tagung geladen hatten, erhoffen sich eine Intensivierung der Beziehungen mit Israel.

Prof. Horst Teltschik, der zum dritten Mal zum Präsidenten der Vereinigung gewählt wurde, zeigte sich überzeugt von der Fruchtbarkeit deutsch-israelischer Wirtschaftsbeziehungen: „Wir wissen, dass die Israelis in vielen Bereichen Weltspitze sind. Technologien müssen dort abgeholt werden, wo sie vorhanden sind. Wenn wir unsere Weltmarktposition behaupten, den Standort Deutschland sichern wollen, dürfen wir weder einen ‚closed shop’ veranstalten, noch können wir uns  leisten, das Rad immer neu zu erfinden. Und die Israelis brauchen starke Partner, um in ihrer wichtigsten Handelspartnerregion Europa nachhaltig Fuß zu fassen. Wir können dieser Partner sein, und in vielen Bereichen sind wir es bereits.“

(Deutsch-Israelische Wirtschaftsvereinigung, 14.11.08)

Israels Gesandter in Deutschland, Ilan Mor (Bild), schlug in seinem Grußwort einen weiten Bogen von der aktuellen Wirtschaftskrise bis zum Potential deutsch-israelischer Zusammenarbeit und sprach DIW-Präsident Teltschik seine Anerkennung aus:

„Das wirtschaftliche Terrain, das sich Israel in den zurückliegenden Jahrzehnten geschaffen hat, wurde auch unter schwierigsten politischen Bedingungen erweitert und gefestigt und die Bundesrepublik Deutschland war während all dieser Zeit einer der verlässlichsten Partner.

Die Wirtschaftsbeziehungen haben schon fünf Jahre vor der Aufnahme diplomatischer Beziehungen, im Jahr 1960, begonnen. Ihre kontinuierlich positive Entwicklung lässt sich am Handelsvolumen ablesen: Damals betrug es weniger als 100 Millionen Dollar, im Jahr 2007 waren es 5,4 Milliarden Dollar! Heute ist Deutschland Israels zweitwichtigster Handelspartner nach den USA.

Die Deutsch-Israelische Wirtschaftsvereinigung besteht zwar schon seit 1967, doch ihr Neuanfang begann vor genau sechs Jahren  mit der Wahl von Prof. Dr. Horst Teltschik zu ihrem Präsidenten. In schwierigen Zeiten - als Israel ihn brauchte - war er bereit, diese Aufgabe zu übernehmen.“

Deutschland  und Israel  haben in den Wirtschaftsbeziehungen schon eine Menge erreicht, doch es ist noch weitaus größeres Potential vorhanden.

In meinen Augen ergibt die Verknüpfung von  - auf der einen Seite - israelischem Unternehmertum und dessen Risikobereitschaft mit - auf der anderen Seite - deutscher Produktqualität und Zuverlässigkeit viel versprechende, zukunftsträchtige Partnerschaften.“

zum Anfang
diesen Artikel drucken



Welche Hautfarbe hatten die alten Israeliten?

Niemand weiß, wie die alten Israeliten und Bewohner des Königreichs Judäa aussahen. Die biblischen Geschichten und auch historische Texte aus der Zeit des Zweiten Tempels geben nur wenig Auskunft über ihr physisches Erscheinungsbild. Ebenso wenig konnten Skelettfunde sichere Befunde bieten. Die verbreitete Annahme ist bisher dahin gegangen, dass die alten Hebräer den heutigen Bewohnern des Mittelmeerraums glichen.

Nun hat Prof. Yair Ben David (Bild) von der Universität Tel Aviv eine überraschende Behauptung aufgestellt: Die Untertanen des Königsreichs Judäa sahen mehr wie Schwarzafrikaner aus. Die gemeinsam mit russischen Forschern entwickelte These ist in der deutschen Zeitschrift Anthropologischer Anzeiger veröffentlicht worden.

Der israelische Anthropologe stützt sich dabei auf die von ihm durchgeführte, erstmalige Gesichtsrekonstruktion anhand von Schädelvermessungen und der Nachbildung von Weichgewebe mittels neuartiger Technologie. Grundlage waren die Schädel eines Mannes aus der hellenistischen Zeit und einer Frau aus der römischen Zeit, die im Gebiet des Toten Meeres gefunden wurden.

Das Erscheinungsbild des Mannes ähnelt – wenig überraschend – stark dem heutigen Levantiner und wird als „kaukasisch“ bezeichnet. Lippen und Nase der Frau veranlassten die Forscher hingegen dazu, sie als Kaukasierin mit „äquatorialen“ (afrikanischen) Zügen zu charakterisieren.


Äthiopischer Jude

Ben David hob die Ähnlichkeiten zwischen den beiden Rekonstruktionen mit denen späterer jüdischer Populationen in Europa hervor und verglich sie auch mit der jüdischen Bevölkerung im heutigen Israel.

(Haaretz, 14.11.08)

zum Anfang
diesen Artikel drucken



Livni trifft Ban Ki-moon

Israels stellvertretende Ministerpräsidentin und Außenministerin Tzipi Livni hat sich am Mittwoch mit UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon getroffen. Sie war nach New York gereist, um gemeinsam mit Präsident Shimon Peres an der interreligiösen Konferenz der UN-Vollversammlung teilzunehmen.

In ihrem Gespräch wies Livni ihren Gastgeber abermals auf den andauernden Waffenschmuggel von Syrien in den Libanon hin, der die Sicherheitsratsresolutionen aufs Schärfste verletze. Auf eine Nachfrage Ban Ki-moons zur Lage in Gaza entgegnete die Ministerin:

„Wenn man den Verantwortlichen für die Situation in Gaza sucht, ist die Adresse die Hamas. Die Hamas ist verantwortlich für das, was im Gaza-Streifen vor sich geht. Der Terrorismus aus Gaza wird fortgesetzt, und man sollte keine Aktion ergreifen, die dem Regime oder dem Handeln der Hamas auch nur den Anschein von Legitimität verleiht.“

Kritisch äußerte sich Livni auch zu der geplanten UN-Menschenrechtskonferenz (‚Durban II’). Israel werde jede Konferenz boykottieren, die eine Plattform für antisemitische und antiisraelische Aktivitäten bietet. Die UNO sollte derartiges nicht wieder veranstalten.

(Außenministerium des Staates Israel, 13.11.08)

zum Anfang
diesen Artikel drucken
Israels Linke formiert sich neu

Die israelische Linke unter der Führung der Meretz-Partei will sich im Vorfeld der anstehenden Wahlen neu formieren. Aus diesem Anlass sind heute mehr als 25 Personen der Einladung des Parteivorsitzenden Haim Oron (Bild) gefolgt, um den neuen Block als dritte politische Kraft zu begründen.

Zu den Teilnehmern zählen frühere Mitglieder der Arbeitspartei (Avoda) wie Uzi Baram, Avraham Burg, Yossi Kucik, Gilad Sher und Mordechai Kremnitzer sowie die Autoren Amos Oz, A. B. Yehoshua, Ronit Matalon und Dorit Rabinyan.

„Es ist nicht unsere Absicht, eine außerparlamentarische Bewegung zu bilden, und diejenigen, die an dem Treffen teilnehmen, werden voraussichtlich auf einer Liste für die Knesset kandidieren“, sagte Oron.

(Haaretz, 14.11.08)

zum Anfang
diesen Artikel drucken
Botschafter Ben-Zeev zum deutschen Nahost-Engagement

Israels Botschafter in Deutschland, Yoram Ben-Zeev, hat in einem Interview mit der Frankfurter Rundschau lobende Worte für das deutsche Engagement im nahöstlichen Friedensprozess gefunden, gleichzeitig aber auch um Verständnis für die Bedrohung Israels durch den Iran und sein Atomprogramm geworben.

„Deutschland sollte den Palästinensern helfen: der Wirtschaft, den demokratischen Institutionen, Recht und Ordnung, Erziehung und Ausbildung. Deutschland sollte diese Hilfe weiter ausbauen und dafür sorgen, dass sie die richtigen Empfänger erreicht. Nicht die Korrupten und nicht die Terroristen.“

„[Die deutsch-israelischen Beziehungen] sind exzellent, was nicht heißt, dass wir stets in allen Punkten einer Meinung sind. Zum Beispiel, was den politischen Druck auf und die Sanktionen gegen den Iran betrifft. Ich habe versucht der Bundesregierung zu erklären, warum Israel im Fall Iran so sensibel ist. Präsident Ahmadinedschad  hat sehr deutlich gesagt, dass Israel von der Landkarte verschwinden soll. Wir wissen, dass er das ernst meint und wir erwarten, dass Europa uns versteht.“

Das vollständige Interview findet sich unter dem folgenden Link: http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/1629388_Hilfe-fuer-Palaestinenser-ist-wertvoll.html

(Frankfurter Rundschau, 14.11.08)

zum Anfang
diesen Artikel drucken



Raketen auf Ashkelon

Der erneuerte Raketenbeschuss aus dem Gaza-Streifen nimmt immer bedrohlichere Ausmaße an. Insgesamt 13 Raketen haben palästinensische Terroristen aus dem nördlichen Gaza-Streifen auf den Süden Israels abgefeuert. Im Fadenkreuz stand dabei auch die Küstenstadt Ashkelon, wo fünf Raketen niedergingen, drei davon im Stadtgebiet. Es wurde bisher niemand verletzt, und auch Sachschaden entstand nicht.

Die Hamas hat sich zu dem Angriff bekannt.

Zuvor war die Stadt Sderot von acht Raketen heimgesucht worden. Hier wurde eine 80jährige Frau leicht von Splittern verletzt, und sieben Menschen mussten sich wegen Schocks behandeln lassen.

(Maariv, 14.11.08)

zum Anfang
diesen Artikel drucken

 
Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 873 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
zum Anfang
diesen Artikel drucken


An- und Abmelden des Newsletters
Newsletter-ArchivIsrael Ministry of Foreign Affairs
Israel von A-ZIsrael Line - MFA Newsletter
Medienspiegel der deutschen Botschaft Tel AvivIsrael Defense Forces IDF
 www.facebook.com/IsraelinGermany
 www.twitter.com/IsraelinGermany
 www.youtube.com/botschaftisrael
 www.botschaftisrael.de


Dieser Newsletter mit Mitteilungen israelischer Ministerien und Meldungen aus der israelischen Presse wird von der Botschaft des Staates Israel / Abteilung Öffentlichkeitsarbeit zusammengestellt. Anmerkungen und Fragen richten Sie bitte an: botschaft@israel.de.
Für den Inhalt externer Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich. Disclaimer

 
     


Zurück zum Newsletterarchiv