Dienstag, 02.12.2008
 
 
Israelische Religionsoberhäupter verabschieden Erklärung gegen Gewalt
 

Im muslimischen Dorf Kfar Kara hat vergangene Woche die zweite Konferenz des Rats der Religionsoberhäupter Israels stattgefunden.

Am Ende der Konferenz wurde eine Erklärung verabschiedet, die unter Berufung auf das Gebot der Nächstenliebe zum allgemeinen Gewaltverzicht und friedlichen Zusammenleben aufruft.

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Olmert: Clinton gut für israelisch-amerikanische Beziehungen
Termine der Knesset

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1 $ - 3.9550 NIS (-0.877%)

(Bank of Israel, 02.12.08)



Freundlich.

Jerusalem: 13/22°C
Tel Aviv: 13/23°C
Haifa: 13/24°C
Be’er Sheva: 11/25°C
Ein Gedi: 17/28°C
Eilat: 16/28°C




[UEBERSCHRIFT1]
[INHALT1]
[UEBERSCHRIFT2]
[INHALT2]
 
 


Olmert: Clinton gut für israelisch-amerikanische Beziehungen

Israels Ministerpräsident Ehud Olmert hat Hillary Clinton zu ihrer Ernennung zur künftigen US-Außenministerin gratuliert und sich erfreut über diese Personalentscheidung Barack Obamas gezeigt.

„Die Senatorin Clinton ist ein Freund des Staates Israel und des jüdischen Volkes, und ich bin sicher, dass sie in ihrer neuen Position damit fortfahren wird, die besonderen israelisch-amerikanischen Beziehungen zu fördern“, so Olmert.

Obama hatte am Montag außerdem bekannt gegeben, dass der gegenwärtige US-Verteidigungsminister Robert Gates in seinem Amt verbleiben wird, und generell betont: „Wir werden unsere Fähigkeit zur Niederwerfung unserer Feinde und Unterstützung unserer Freunde stärken. Wir werden alte Bündnisse erneuern und neue und nachhaltige Partnerschaften schmieden.“

(Haaretz, 02.12.08)

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Termine der Knesset

Im Vorfeld der anstehenden Wahlen am 10. Februar 2009 gibt das Außenministerium die Termine für die Neukonstituierung der Knesset bekannt.

- Die 18. Knesset wird am 24. Februar zusammentreten.

a. Die Neukonstituierung der Knesset muss laut Gesetz etwa zwei Wochen nach den Wahlen stattfinden.
b. Bis zur Ernennung des neuen Vorsitzenden wird die Knesset vorübergehend von ihrem Alterspräsidenten geleitet.
c. Parallel dazu findet die Bildung der Regierung statt, die maximal 42 Tage in Anspruch nimmt.
d. Die Ernennung des festen Knesset-Vorsitzenden und der Vorsitzenden der einzelnen Ausschüsse ist Teil der Koalitionsvereinbarungen und der anschließenden Regierungsbildung.
e. Die Ernennung der Vorsitzenden der parlamentarischen Freundschaftsverbände wird von dem neuen Knesset-Vorsitzenden nach seiner eigenen Ernennung vorgenommen.

- Spätestens am 1. April wird die Knesset in die Pessach-Ferien gehen, die voraussichtlich bis Ende April oder Anfang Mai dauern werden.

- Ende April oder Anfang Mai wird die Sommersitzungsperiode der Knesset beginnen, die etwa drei Monate, bis zur Sommerpause ab Anfang August, währen wird.

In diesem Zusammenhang sei auch auf die Website der Knesset hingewiesen, die außer praktischen Informationen auch zahlreiche Veröffentlichungen zu Themen aus den Bereichen Außen- und Sicherheitspolitik, Wirtschaft, Gesellschaft, Umweltschutz usw. bereithält:
www.knesset.gov.il

(Außenministerium des Staates Israel, 30.11.08)

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Israelische Religionsoberhäupter verabschieden Erklärung gegen Gewalt

Im muslimischen Dorf Kfar Kara hat vergangene Woche die zweite Konferenz des Rats der Religionsoberhäupter Israels stattgefunden. Zu den Teilnehmern zählten neben dem muslimischen Gastgeber Sheiklh Ahmed Natur und Vertretern der kleineren Religionsgemeinschaften auch die Oberrabbiner Yonah Metzger und Shlomo Amar, der drusische Sheikh Mufak Tarif und der griechisch-orthodoxe Patriarch Theopolios.

Am Ende der Konferenz wurde eine Erklärung verabschiedet, die unter Berufung auf das Gebot der Nächstenliebe zum allgemeinen Gewaltverzicht und friedlichen Zusammenleben aufruft.

„Die Gewalt, die leider ein fester Bestandteil unserer sozialen Landschaft geworden ist, untergräbt die sicheren Fundamente der israelischen Gesellschaft und verletzt die grundlegenden Werte der menschlichen Würde und Freiheit.

Gewalt vertieft Gräben, führt zu extremistischen Positionen und verhindert die Lösung von Konflikten mittels Verständigung und Dialog. Gewalt ist kein legitimes Mittel zum Erreichen von Zielen und Absichten.“

(Außenministerium des Staates Israel, 30.11.08)

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Türkisch-deutsche Unternehmervereinigung besucht Israel

Eine Delegation der Türkisch-Deutschen Unternehmervereinigung Berlin-Brandenburg (TDU) ist vor einer Woche auf Einladung der Botschaft des Staates Israel zu einem fünftägigen Besuch nach Israel gereist. Auf dem Programm standen Treffen mit israelischen Wirtschaftsvertretern, aber auch touristische Highlights in Jerusalem, Tel Aviv, Haifa und Akko. Geleitet wurde die Delegation von Remzi Kaplan, dem Vorsitzenden der TDU Berlin-Brandenburg. Für alle Teilnehmer war es das erste Mal in Israel.


Sight-Seeing in Jerusalem

TDU-Geschäftsführer Mümtaz Ergün zeigte sich im Anschluss „beeindruckt von der wirtschaftlichen Entwicklung Israels“. Für Faszination habe dabei u. a. eine vollautomatische Werkzeugfabrik im Industriepark Tefen gesorgt. Die ökonomische Stärke erkenne der Besucher allerorts an der Infrastruktur. Nicht zuletzt in den begrünten Städten sehe man, „wie das Land blüht“.

Für Begeisterung sorgte auch die israelische Gastfreundschaft. Alle Teilnehmer der Delegation fühlten sich gleich wie zuhause, die Restaurants beurteilt Ergün als „erstklassig“. „Die Israelis mögen die Türken“ – diese Erkenntnis bestätigte auch der türkische Botschafter in Tel Aviv.

Mit Überraschung registrierten Kaplan, Ergün und ihre Kollegen nicht zuletzt die Existenz einer multikulturellen Gesellschaft, die sich im sehr gelungenen Zusammenleben zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen niederschlage. Auch das Sicherheitsproblem habe man vor Ort weniger zu spüren bekommen, als es in den deutschen Medien oft vermittelt werde. Dort höre man von Israel, so Ergün, nur, „wenn etwas passiert“; dass es in Israel auch ein „ganz normales Leben“ gebe, falle da oft unter den Tisch. Seine positiven Eindrücke von Israel möchte Ergün nun auch der türkischen Presse in Deutschland vermitteln.


Treffen mit israelischen Geschäftsleuten

Der Erfolg der Reise lässt sich schon daran ablesen, dass bereits konkrete Kontakte und Geschäftsbeziehungen zwischen Delegationsteilnehmern und israelischen Kollegen geknüpft worden sind.

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Jerusalemer Symphoniker feiern Mendelssohn-Bartholdy

Das Jerusalemer Symphonieorchester der Rundfunkbehörde wird das im kommenden Jahr anstehende 200jährige Jubiläum Felix Mendelssohn-Bartholdy mit einer Reihe von Konzerten begehen. Bereits an diesem Mittwoch wird gemeinsam mit der israelischen Oper die Symphonie Nr. 2 (Symphoniekantate „Lobgesang) aufgeführt, die als einer der schöpferischen Höhepunkte des deutschen Komponisten jüdischer Abstammung gilt.

Das Konzert wird von Stanley Sperber dirigiert, dem Hausdirigenten des Jerusalemer Kammerchors. Die Solisten sind Noa Danon, Rinat Goldman, Mirela Gradinaru (alle Sopran), Alon Harari (Countertenor), Felix Livshitz (Tenor) und Jonathan Gunthorp (Bariton). Am Donnerstag wird die Symphonie auch in Tel Aviv aufgeführt.

Für die folgenden Monate stehen noch weitere Werke Mendelssohns auf dem Programm, darunter das Klavierkonzert Nr. 1, die Ouvertüre „Die Hebriden“ und die Symphonie Nr. 3 („Schottische“).

(Yedioth Ahronot, 01.12.08)

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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 891 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
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