Donnerstag, 04.12.2008
 
 
Amtsantritt des neuen Jerusalemer Bürgermeisters
 

Der neue Bürgermeister Jerusalems, Nir Barkat, hat am Mittwoch offiziell sein Amt übernommen.

In seiner Antrittsrede schwor er, die wirtschaftliche Situation der Stadt zu verbessern und diese damit wieder attraktiver für junge Leute zu machen.



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Auch Araber sind es leid, Israel für alles zu beschuldigen - Von Zvi Bar"el

VDE-Studienreise nach Israel

im Februar 2009


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(Bank of Israel, 04.12.08)



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Israelische Ärzte retten irakisches Kind


Die schwer herzkranke Alla Hassain hat israelischen Ärzten am Tel Aviver Sheba Medical Center ihr Leben zu verdanken. Zuvor hatte die achtjährige Irakerin eine regelrechte Odyssee durch verschiedene Krankenhäuser in ihrem Heimatland zurücklegen müssen; Behandlungspläne  in Syrien, Deutschland und Italien waren an rechtlichen und finanziellen Hürden gescheitert.

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Teheran gibt sich selbstsicher


Das iranische Regime hält an seinem Konfrontationskurs fest und weigert sich nach wie vor, dem internationalen Druck zum Stopp seines Atomprogramms nachzugeben. Sowohl die USA als auch Israel werden in Teheran weiterhin regelmäßig geschmäht. Die Gefahr einer militärischen Intervention gegen die atomar aufrüstende Islamische Republik hält man dabei offensichtlich für gebannt.

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Amtsantritt des neuen Jerusalemer Bürgermeisters

Der neue Bürgermeister Jerusalems, Nir Barkat, hat am Mittwoch offiziell sein Amt übernommen. In seiner Antrittsrede schwor er, die wirtschaftliche Situation der Stadt zu verbessern und diese damit wieder attraktiver für junge Leute zu machen.

Der 49jährige High-Tech-Millionär hatte sich bei den Kommunalwahlen im vergangenen Monat als säkularer Kandidat gegen seinen ultraorthodoxen Rivalen Meir Porush durchgesetzt und tritt die Nachfolge des – ebenfalls ultraorthodoxen – Uri Lupolianski an. Barkat wird mit einer Koalition von säkularen und religiösen Abgeordneten regieren, die über eine Mehrheit von 18 von 31 Sitzen verfügt. Der ultraorthodoxe Sektor wurde in die Opposition verwiesen, bleibt jedoch zum Beitritt eingeladen.

Der neue Bürgermeister hat alle Fraktionen zur Eintracht aufgerufen, um den sensiblen Status quo zwischen den verschiedenen Religionsgemeinschaften in der israelischen Hauptstadt zu wahren. „Es ist meine Hoffnung, dass wir immer an den Anderen denken werden und nicht nur an den jeweiligen Sektor, der uns hierher geschickt hat.“

(The Jerusalem Post, 03.12.08)

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Auch Araber sind es leid, Israel für alles zu beschuldigen

Von Zvi Bar’el

„Wenn es so ist, unterstützen alle eine Normalisierung“, überschreibt Tarek Alhomayed, Chefredakteur der Zeitung Asharq Alawsat einen kürzlich erschienenen Artikel. „Wenn der interreligiöse Dialog, der auf saudische Initiative in New York stattgefunden hat, gemäß der iranischen Definition und ihrer arabischen Lobby Normalisierung ist, dann unterstützen alle die Normalisierung. Wo ist beispielsweise der entschiedene Standpunkt – des Iran und seiner Freunde – angesichts der Artikel von Ahmed Yossef, einem Berater von Ismail Haniyeh, in der israelischen Presse? Wo stehen sie in Bezug auf die Waffenruhe der Hamas mit Israel? Wo stehen sie in Bezug auf die Worte des Beraters des syrischen Präsidenten Buthaina Shaaban, der in den indirekten Friedensgesprächen zwischen Israel und Syrien die richtige Wegmarke erkennt?“

Der Hohn von Alhomayed über die Kritiker des interreligiösen Dialogs macht hier nicht Halt. Er staunt über die Positionen der Hisbollah, wonach „seine Medien nichts auslassen, was in Israel veröffentlicht wird, einschließlich von Kommentaren von Israelis und Zitaten der Sprecher israelischer Führer“.

Selbstverständlich kann man einwenden, dass Alhomayed als Redakteur einer von den Saudis finanzierten und in London erscheinenden Zeitung der Linie des Königshauses verpflichtet ist, und wenn die Initiative zum interreligiösen Dialog eine Initiative von König Abdallah ist, sind auch die ihm nahe stehenden Medien der Initiative verpflichtet. Alhomayed, dessen Kommentare von Millionen von Arabern und Muslimen auf aller Welt gelesen werden, wusste in der Vergangenheit auch derartige Initiativen zu kritisieren.

Alhomayed ist kein außergewöhnliches Beispiel. Auf der arabischsprachigen Website ‚Der kulturelle Dialog’ sind mehr als 2200 Autoren und Intellektuelle eingetragen, die die Situation der arabisch-muslimischen Kultur und Gesellschaft mit kritischem Blick prüfen. Auf der Website ‚Arabische Reform’ analysieren Dutzende von Publizisten aus liberal-säkularer Perspektive, was in den arabischen Staaten vor sich geht. Ein derartiger Diskurs hat es schwer, erfolgreich mit den Websites der radikalen Organisationen umzugehen, insbesondere da liberale Publizisten wie der Ägypter Said Al-Kamni und der Tunesier Lafif Lakhdar bereits Morddrohungen erhalten haben. Aber ihre Entschlossenheit ermutigt die Ausweitung des Kreises von Protagonisten des neuen Diskurses.

So hat bspw. Turki Al-Khamad, ein saudischer Intellektueller, der im Westen studiert hat, jüngst einen eindringlichen Artikel in Asharq Alawsat veröffentlicht, in dem er die Araber dafür kritisiert, dass sie sich noch nicht von dem Israel-Komplex befreit hätten. „Israel und der Zionismus waren immer die Achse, um die sich die Grundlagen der modernen arabischen politischen Kultur gedreht haben. Sie waren der Kompass, der normalerweise die Richtung der arabischen Staaten bestimmt hat, und außerdem die zentrale ‚Ausrede für jedes Scheitern und jede Tragödie im Leben der Araber. …Als ob es ohne Israel keine arabische Auswanderung, keine Rückständigkeit, kein Analphabetentum und keine Krankheiten geben würde… sucht doch nach Israel und dem Zionismus.“

Von hier geht Al-Khamad zu einer sarkastischen Kritik an der Neigung arabischer Kommentatoren, dem designierten US-Präsidenten Barack Obama allein deswegen eine pro-israelische Einstellung zu attestieren, weil er Rahm Emanuel zu seinem Stabschef im Weißen Haus ernannt hat. „Die argumentative Basis bei vielen der arabischen Kommentatoren liegt in der Überzeugung, dass es einen jüdischen Einfluss auf die amerikanische Politik gibt, und insofern müssten sie letztendlich das Ausmaß dieses Einflusses bestimmen und nicht, ob es diesen Einfluss überhaupt gibt.“

Al-Khamad empfiehlt den Arabern eine Abkehr von der traditionellen Einstellung, „die all ihre Probleme um ein einziges Problem gruppiert, das palästinensische Problem; und dadurch werden sie zu dessen Gefangenen… Palästina ist ein arabisches Problem, kein Zweifel… aber man muss es von den märchenhaften Illusionen befreien und auf den Boden der Tatsachen zurückbringen, damit es nicht weiter der Kompass bleibt, der die Richtung weist, oder die kulturelle Achse, die die Politik bestimmt… Israel darf nicht unsere Hauptsorge sein, und das Palästina-Problem nicht unser höchster Lebenszweck. Denn selbst wenn Israel völlig untergehen und ein palästinensischer Staat vom Jordan bis zum Mittelmeer entstehen würde, wird die Lage die gleiche bleiben… wir würden ein anderes Israels suchen, das als Vorwand dient für das, was passiert ist, und das, was passieren wird.“

Und was sind die Hauptprobleme, mit denen sich die Araber befassen müssen? Darauf antwortet Ghassan Charbel, Redakteur der internationalen Zeitung Al-Hayat, die ebenfalls in London erscheint. Er gibt zu, dass ihn der Neid packt angesichts des gewaltigen technologischen Erfolgs Indiens, das eine Raumsonde auf den Mond geschickt hat. „Der Neid geht dahin, dass Indien, wenn es die Lebensweise von uns, den Arabern, angenommen hätte, heute ein Ozean von Hungernden und Arbeitslosen wäre… trotz meines Interesses an der indischen Raumsonde, die auf den Mond geschossen wurde, habe ich die Nachrichten aus der arabischen Welt verfolgt, die immer angenehm und ermutigend sind. So zum Beispiel die Nachricht, dass die Zahl der Analphabeten in der arabischen Welt die Hundert Millionen erreicht hat. Daraus folgt, dass die Zahl der arabischen Analphabeten die Einwohnerzahl eines großen Landes wie Deutschland mit Leichtigkeit übersteigt. Man kann dem noch die Zahl der Analphabeten in technologischer Hinsicht und der halben Analphabeten hinzurechnen.“

Ein solcher Leitartikel auf der ersten Seite von Al-Hayat schafft nicht nur einen Diskurs; er ist selbst Resultat eines Diskurses, der schon seit langem legitim geworden ist, wenngleich man davon in Israel noch wenig weiß.

(Haaretz, 28.11.08)

Die im Newsletter veröffentlichten Kommentare geben nicht grundsätzlich den Standpunkt der israelischen Regierung wieder.

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Israelische Ärzte retten irakisches Kind

Die schwer herzkranke Alla Hassain hat israelischen Ärzten am Tel Aviver Sheba Medical Center ihr Leben zu verdanken. Zuvor hatte die achtjährige Irakerin eine regelrechte Odyssee durch verschiedene Krankenhäuser in ihrem Heimatland zurücklegen müssen; Behandlungspläne  in Syrien, Deutschland und Italien waren an rechtlichen und finanziellen Hürden gescheitert.

„Bei einem unserer Besuche im Krankenhaus schlug man vor, dass ich sie für eine Behandlung in Israel anmelde. Ich habe nicht zugestimmt, da ich niemandem glaubte und wir viele Enttäuschungen erlebt hatten, aber Allas Onkel hat darauf bestanden“, erzählt die Mutter des Kindes. „Als ich hier ankam, war ich nur besorgt wegen Alla, weil sie sagten, dass die Operation sehr kompliziert sei und sie sterben könnte. Ich wusste nichts über die Leute hier oder über Israel. Die große Überraschung für mich war zu sehen, wie die Ärzte mit allen Kindern spielen und sie liebevoll behandeln, ganz egal, wer sie sind. Ich bin sehr berührt davon und erfreut darüber.“

Dr. Dudi Mishali, der die Herzstation am Sheba-Krankenhaus leitet, teilte mit: „In anderen Krankenhäusern auf der Welt dachten die Ärzte offensichtlich, dass ihre Lungen in so einem Zustand sind, dass sie nicht mehr gerettet werden könnten. Ich sagte, wir haben nichts zu verlieren. Einen Monat oder sogar zwei Wochen nach ihrer Ankunft im Krankenhaus hätte sie ohne Operation nicht überlebt.“

(Yedioth Ahronot, 04.12.08)

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Teheran gibt sich selbstsicher

Das iranische Regime hält an seinem Konfrontationskurs fest und weigert sich nach wie vor, dem internationalen Druck zum Stopp seines Atomprogramms nachzugeben. Sowohl die USA als auch Israel werden in Teheran weiterhin regelmäßig geschmäht. Die Gefahr einer militärischen Intervention gegen die atomar aufrüstende Islamische Republik hält man dabei offensichtlich für gebannt.

Der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad versicherte während eines Besuchs in Tabriz: „Die Zeit, da es möglich gewesen ist, seine Meinung andern aufzuzwingen, andere Länder zu besetzen usw., ist zum Ende gekommen. All die Länder, die dies getan haben, müssen die Lehre aus dem Schicksal von Bush, dem US-Präsidenten, ziehen.“

In Richtung Israel verkündete der iranische Generalstaatsanwalt: „Das zionistische Regime wird auch im Geheimdienstbereich erniedrigt werden. Die iranische Nation betrachtet es als ihre Pflicht, wachsam und vorsichtig zu sein angesichts der Aktivitäten der Zionisten und der Feinde des Islam.“


Junge Iranerinnen inspizieren auf einer Ausstellung atomare Errungenschaften ihres Landes

(Terrorgence, 03./.04.12.08)

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Events
VDE-Studienreise nach Israel

Der Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V. (VDE) veranstaltet zwischen dem 21. und 28. Februar 2009 eine einwöchige Studienreise nach Israel unter dem Motto „Technologieland Israel. Begegnungen mit Hochschule, Technik und Politik“.

Auf dem Programm stehen u. a.  Besuche des High-Tech-Standortes Herzliya, des Technion in Haifa und des Industrieparks Tefen. Doch auch der touristische Aspekt soll nicht zu kurz kommen.

Das genaue Programm und die Anmeldeformalitäten sind bei Christa Steiger (VDE) erhältlich: Tel.: 069-6308-359, Email: wbb-fachausschuesse@vde.com.

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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 893 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
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