Freitag, 05.12.2008
 
 
Herzog siegt bei Vorwahlen der Avoda
 

Yitzhak Herzog

Der israelische Sozialminister Yitzhak Herzog hat die Vorwahlen der Arbeitspartei (Avoda) gewonnen und wird nun auf dem zweiten Listenplatz für die Knesset kandidieren. Der Spitzenkandidat der Avoda, Verteidigungsminister Ehud Barak, stand nicht zur Wahl.

Knapp hinter Herzog landete Ophir Pinez-Paz; ihm folgen auf den sicheren Plätzen Avishai Braverman, Shelley Yachimovich, Matan Vilnai, Eitan Cabel, Binyamin Ben-Eliezer, Yuli Tamir und Amir Peretz.


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Haus in Hebron geräumt
Mor würdigt Rüttgers

1 € - 5.0819 NIS (+1.506%)
1 CHF- 3.3134 NIS (+1.556%)
1 £ - 5.8449 NIS (+0.594%)
1 $ - 3.9810 NIS (+0.429%)

(Bank of Israel, 05.12.08)



Trocken und warm.

Jerusalem: 12/19°C
Tel Aviv: 15/27°C
Haifa: 17/26°C
Be’er Sheva: 14/25°C
Ein Gedi: 15/27°C
Eilat: 16/29°C




Rakete im westlichen Negev


Das Raketenfeuer aus dem Gaza-Streifen dauert an.

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Der Hamas wahres Gesicht


Der Chefredakteur der arabischen Tageszeitung Asharq Alawsat, Tariq Alhomayed, hat scharfe Kritik an der Hamas geübt.

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Herzog siegt bei Vorwahlen der Avoda

Der israelische Sozialminister Yitzhak Herzog hat die Vorwahlen der Arbeitspartei (Avoda) gewonnen und wird nun auf dem zweiten Listenplatz für die Knesset kandidieren. Der Spitzenkandidat der Avoda, Verteidigungsminister Ehud Barak, stand nicht zur Wahl.

Knapp hinter Herzog landete Ophir Pinez-Paz; ihm folgen auf den sicheren Plätzen Avishai Braverman, Shelley Yachimovich, Matan Vilnai, Eitan Cabel, Binyamin Ben-Eliezer, Yuli Tamir und Amir Peretz.


Einat Wilf

Barak begrüßte besonders die Neuzugänge Haaretz-Korrespondent Daniel Ben-Simon und Einat Wilf auf den noch etwas aussichtsreichen Plätzen 11 und 14.

(Haaretz, 05.12.08)

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Haus in Hebron geräumt

Im Einklang mit einer Entscheidung des Obersten Gerichtshof haben Einheiten der israelischen Armee und des Grenzschutzes am Donnerstag das von jüdischen Siedlern okkupierte „Rote Haus“ in Hebron geräumt.


Foto: IDF

Brigadegeneral Noam Tibon hat die gesamte Region Judäa (südliches Westjordanland) ist zum militärischen Sperrgebiet erklärt. Nicht-Bewohnern ist der Zutritt untersagt. Mit dieser Entscheidung soll die zivile Ordnung aufrechterhalten werden.

Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL), die Polizei und der Grenzschutz  betonen, dass harte Maßnahmen gegen diejenigen ergriffen würden, die versuchen, den Sicherheitskräften Schaden zuzufügen.

Ministerpräsident Ehud Olmert hat Verteidigungsminister Ehud Barak, den Minister für innere Sicherheit Avi Dichter, Generalstabschef Gabi Ashkenazi und die Einsatzkräfte vor Ort für die schnelle und effektive Räumung des umkämpften Hauses gelobt. Er betonte klar, dass die Regierung keinen Elemente welcher Art auch immer erlauben werde, der Demokratie und der Herrschaft des Rechts zu schaden; jeglicher Versuch gewalttätiger Elemente, die palästinensische Bevölkerung zu attackieren und Unruhe in Judäa und Samaria zu stiften, werde mit einer scharfen und umgehenden Reaktion von Seiten des Sicherheitsapparats beantwortet.

(Außenministerium des Staates Israel, 04.12.08)

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Mor würdigt Rüttgers

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Jürgen Rüttgers hat am Mittwoch den Ehrenpreis der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Aachen verliehen bekommen. Als Landesvater des bevölkerungsreichsten deutschen Bundeslandes hat er an das Vermächtnis Johannes Raus angeknüpft und sich mit Verve für die Intensivierung der deutsch-israelischen Beziehungen eingesetzt.


Mor (4. v.links) neben Rüttgers (4. v. rechts)

Israels Gesandter in Deutschland, Ilan Mor, widmete sich dem Beitrag des Geehrten in einer groß angelegten Laudatio:

„Jürgen Rüttgers ist jemand, der die historische Verantwortung der Bundesrepublik Deutschland gegenüber Israel ernst nimmt – sowohl persönlich als auch als Ministerpräsident. In Deutschland und auch international tritt er für die Zwei-Staaten-Lösung ein, also dafür, dass der Staat Israel in Frieden und Freiheit und in anerkannten, gesicherten Grenzen existieren kann – neben einem palästinensischen Staat, der Israel anerkennt und dem Terror abschwört.

Ich darf Sie zitieren, Herr Dr. Rüttgers: ‚Israels Existenzrecht muss von allen Staaten uneingeschränkt anerkannt werden. Niemand darf es in Frage stellen. Und wer verhandeln will, erkennt das auch – und muss auf Gewalt verzichten.’ Dem ist nichts hinzuzufügen.“

Rüttgers betonte in seiner Dankesrede: „Israel ist ein Teil von uns. Das zu sagen ist mir gerade in diesem Jahr, da der Staat Israel sein 60jähriges Bestehen feiert, besonders wichtig.“

Die Laudatio des Gesandten Mor findet sich hier:
http://www.nrw.de/Presseservice/redenDokumente/04_2008/
081203Laudatio_Ilan_Mor.php


Die Dankesrede von Ministerpräsident Rüttgers findet sich hier:
http://www.nrw.de/Presseservice/redenDokumente/
04_2008/03_12_2008_Dankesrede_MP_Ehrenpreis_der_Deutsch-Israelischen_Gesellschaft.pdf

(Landesportal Nordrhein-Westfalen, 03.12.08)

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Rakete im westlichen Negev

Das Raketenfeuer aus dem Gaza-Streifen dauert an. Heute Mittag haben palästinensische Terroristen wieder eine Kassam-Rakete auf israelisches Territorium geschossen. Sie landete nahe einem Kibbutz im Kreis Sha’ar Hanegev. Bereits gestern war dort eine Rakete niedergegangen. Personen- oder Sachschaden entstand nicht.

(Yedioth Ahronot, 03./04.12.08)

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Der Hamas wahres Gesicht

Der Chefredakteur der arabischen Tageszeitung Asharq Alawsat, Tariq Alhomayed, hat scharfe Kritik an der Hamas geübt. Hintergrund ist die zunehmende Entzweiung zwischen seiner saudi-arabischen Heimat und der palästinensischen Terrororganisation.

„Die Reihe von Fehlleistungen der Hamas gegen das palästinensische Volk ist endlos. Die Stellungnahmen der Bewegung und die krude Sprache bei ihren Attacken gegen Saudi-Arabien sind kein Anzeichen dafür, dass die Hamas ihren Kopf verloren hat; vielmehr sind sie ein Anzeichen dafür, dass einige Leute endlich aufwachen und das wahre Gesicht dieser Bewegung erkennen.“

Der in englischer Sprache erschienene Artikel findet sich unter dem folgenden Link:
http://www.asharqalawsat.com/english/news.asp?section=2&id=14912

(Asharq Alawsat, 02.12.08)

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Preisverleihung des deutsch-israelischen Filmwettbewerbs

Mit einer festlichen Preisverleihung im Bundespresseamt hat die Bundesregierung den von ihr ausgelobten deutsch-israelischen Filmwettbewerb anlässlich der Staatsgründung Israels vor 60 Jahren abgeschlossen.

Gewinner unter den fünf israelischen Filmteams ist das Team Dafi Mekel/ Galit Hinon von der Filmschule „Jump Cut – Professional School for Editors and Animation” in Tel Aviv mit dem Film “Why Berlin?”. Der Film schildert die Entscheidung zweier junger Frauen aus Israel, für eine Weile gemeinsam in Berlin zu leben, und zeigt,  wie sie sich in der neuen Umgebung einrichten. Gewinner unter den fünf deutschen Beiträgen ist das Team Wolfram Huke/ Franziska von Malsen-Ponickau  von der Hochschule für Fernsehen und Film München „Zum Glück gewannen wir ihn nicht – Deutsche Freiwillige in Israel“. Der Film stellt Jugendliche vor, die im Auftrag der Aktion Sühnezeichen  ihren Versöhnungsdienst in Israel leisten.

Die Gewinnerteams erhielten aus den Händen des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsminister Bernd Neumann, und des Gesandten der Botschaft des Staates Israel, Ilan Mor, jeweils einen schalenförmigen Siegerpokal in den deutsch-israelischen  Landesfarben.


Mor: "Good night... and good luck!"

Israels Gesandter Ilan Mor stellte in seiner Rede zur Bedeutung des Filmwettbewerbs fest: „Auf diese Weise sind junge Menschen zum Nachdenken über das Verhältnis unserer beiden Länder, die gemeinsame Geschichte, aber vor allem auch die Gegenwart und die Zukunft angeregt worden“. Und weiter: „Vor allen Dingen stellt man bei den jungen Filmemachern und Protagonisten der Filme eine Neugier fest - eine Neugier auf das andere Land und die Kultur und einen Drang, mehr übereinander zu erfahren - fernab dessen, was Fernsehen und Nachrichten uns täglich vermitteln. Diese Neugier wurde nicht zuletzt durch den Filmwettbewerb angeregt und sie überträgt sich durch das Medium Film auch auf das Publikum: Die Filme machen neugierig.“

Im Rahmen des deutsch-israelischen Filmwettbewerbs hatte die Bundesregierung in Kooperation mit der Botschaft des Staates Israel im April 2008  insgesamt 22 deutsche und elf israelische Filmschulen eingeladen, Exposés für einen 10minütigen Kurzfilm einzureichen, der sich mit den besonderen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel befasst. Gesucht wurden kreative Reportageideen, die vor dem historischen Hintergrund die Sichtweise junger Menschen auf die beiden Länder darstellen.


Fotos: Jürgen Gebhardt

Eine Jury aus zehn Mitgliedern, der unter anderen Staatsminister Bernd Neumann und der Botschafter des Staates Israel in Deutschland, Yoram Ben-Zeev, sowie die Filmregisseure Nina Koshofer, Sharon On und Kai Wiesinger angehörten, hat aus den eingegangenen 21 Exposés jeweils fünf aus Deutschland und Israel zur Realisierung ausgewählt. Die Filmteams erhielten 4.000 € für den Dreh-Aufenthalt im jeweils anderen Land einschließlich der Produktionskosten. Sie reichten am 31. Oktober 2008 insgesamt zehn Filme ein.

Die beiden Siegerfilme sind unter dem folgenden Link zu betrachten:
http://www.bundesregierung.de/nn_1264/Content/DE/Artikel/2008/12/2008-12-04-filmwettbewerb.html

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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 894 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
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