Dienstag, 16.12.2008
 
 
Raketenfeuer auf Südisrael
 

Palästinensische Terroristen aus dem nördlichen Gaza-Streifen haben ihre Raketenangriffe auf Israel heute wieder intensiviert. Bis zum Nachmittag landeten insgesamt fünf Kassam-Raketen im westlichen Negev. Verletzt wurde dabei bislang niemand, und es entstand auch kein Sachschaden.

Die Al-Quds-Brigaden des Islamischen Jihad haben die Verantwortung für die heutige Attacke übernommen.



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Österreichs Präsident in Israel

Israel-Spot am Ku’damm


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(Bank of Israel, 16.12.08)



Nachts recht frisch.

Jerusalem: 8/15°C
Tel Aviv: 102/21°C
Haifa: 10/20°C
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Einwanderungswelle erwartet


Israel erwartet für das kommende Jahr mehr als 30 000 Neueinwanderer und Rückkehrer.

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Neues Skigebiet geplant


Am Berg Gilboa in Nordisrael wird im kommenden Jahr ein neues Skigebiet eröffnet.

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Österreichs Präsident in Israel

Der österreichische Bundespräsident Heinz Fischer ist am Montag zu einem Staatsbesuch in Israel eingetroffen und von Präsident Shimon Peres empfangen worden. Fischer wurde von Österreichs Außen- und Verteidigungsminister sowie einer 80köpfgen Delegation von Wissenschaftlern und Geschäftsleuten begleitet.

Während eines Arbeitstreffens in der Jerusalemer Residenz des Präsidenten in Anwesenheit von Israels Minister für innere Sicherheit, Avi Dichter, ließ sich Fischer über die Lage in Gaza, die Verhandlungen mit den Palästinensern und Syrien und die iranische Frage unterrichten. Peres sagte dabei u. a.:

 „Sobald sie mit dem Raketenbeschuss und anderen Terroraktivitäten gegen israelische Bürger aufhören, wird es keine Probleme in Gaza geben. Israel ist nicht bereit, die Sicherheit seiner Bürger aufs Spiel zu setzen. Niemand, weder Österreich noch Frankreich noch England würden es tolerieren, dass man sie jeden Tag mit Raketen und Bomben beschießt und man nichts dagegen tun würde.“

„Syrien kann nicht damit fortfahren, den Libanon zu kontrollieren, die Hisbollah mit Waffen zu unterstützen und einen sicheren Hafen und ein Nest für mörderischen Terror darstellen und gleichzeitig versuchen, einen umfassenden Frieden mit Israel zu erreichen. Wir sind bereit, unsere Hand zum Frieden auszustrecken, ernste und umfassende Gespräche zu führen, aber Syrien muss entscheiden, ob es eine örtliche Zweigstelle des Iran sein will oder eine ein würdiger Staat des Wohlstands und des Friedens unter den Staaten der Welt, unter ihnen die USA und Israel.“

In Bezug auf den Iran unterstrich Peres die Notwendigkeit einer vereinten Front der internationalen Gemeinschaft zum Stopp des Atomprogramms.

(Außenministerium des Staates Israel, 15.12.08)


       Foto: Moshe Milner/GPO


Auch Israels Ministerpräsident Ehud Olmert rief in seinem Gespräch mit Fischer zu verstärkten Druck auf den Iran auf.

„Wir müssen aus der Geschichte lernen und können keinesfalls eine Situation erlauben, in der der Führer eines Landes eine Rede vor der UNO hält, in der er zur Vernichtung eines anderen Landes aufruft und noch Applaus dafür bekommt.“

(Yedioth Ahronot, 15.12.08)

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Einwanderungswelle erwartet

Israel erwartet für das kommende Jahr mehr als 30 000 Neueinwanderer und Rückkehrer. Dies teilen das Einwanderungsministerium und die Jewish Agency for Israel mit. Grund dafür sei die globale Wirtschaftskrise und das Inkrafttreten einer Steuerreform, die für erhebliche Erleichterungen sorgen wird.

Das Ministerium und die Jewish Agency haben vor diesem Hintergrund eine weltweite Kampagne gestartet, die im Ausland lebende Israelis und Juden dazu ermuntern soll, nach Israel zu ziehen. Dabei werden Israels relative wirtschaftliche Stabilität und die finanziellen Vorteile durch Steuererlass und Hilfe bei der Arbeitsplatzsuche betont.

Höhepunkt der Kampagne war eine Reihe von Konferenzen, die in den vergangenen beiden Jahren in Nordamerika und Europa abgehalten worden sind. Die Abschlussveranstaltung hat gestern in Paris stattgefunden. Tausende von Juden nahmen an diesen Konferenzen teil und bekundeten ihre Absicht der Übersiedlung nach Israel bereits im kommenden Jahr.

Die Jewish Agency erwartet einen beträchtlichen Anstieg von Einwanderern aus der Ukraine, Argentinien und Südafrika, Ländern, die besonders hart von der Wirtschaftskrise getroffen worden sind.

Einwanderungsminister Eli Aflalo sagt: „Die Rekordzahl von Israelis, die dieses Jahr zurückgekehrt sind, und der dramatische Anstieg an Nachfragen beweist, dass wir hier ein Fenster der Gelegenheit haben, dass wird nicht verpassen dürfen. Die Welle der Einwanderung wird dazu beitragen, neue Jobs und neue Firmen zu schaffen und auch zu einem Anstieg im Konsum, neuen Investitionen und höheren Steuereinkommen führen, was alles zu erneutem wirtschaftlichen Wachstum beitragen wird.“

(Globes, 15.12.08)

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Neues Skigebiet geplant

Am Berg Gilboa in Nordisrael wird im kommenden Jahr ein neues Skigebiet eröffnet. Das gab die Kreisverwaltung von Gilboa als Leiterin des Projekts am Montag bekannt. Das Areal ist Teil des geplanten Tourismusparks „Sha’ar Gilboa“.

Das 20-Millionen-Dollar-Projekt beinhaltet beleuchtete Skipisten mit einer Länge von 320 Metern, eine Seilbahn, eine Skischule und ein Einkaufszentrum mit Restaurants und Cafés und soll das ganze Jahr hindurch geöffnet sein.

„Es wird eine einzigartige und wegweisende Attraktion in Israel sein“, sagte Kreisvorsitzender Danny Atar am vergangenen Mittwoch.

(Yedioth Ahronot, 15.12.08)


Skifahrer am Hermon

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Raketenfeuer auf Südisrael

Palästinensische Terroristen aus dem nördlichen Gaza-Streifen haben ihre Raketenangriffe auf Israel heute wieder intensiviert. Bis zum Nachmittag landeten insgesamt fünf Kassam-Raketen im westlichen Negev. Verletzt wurde dabei bislang niemand, und es entstand auch kein Sachschaden.

Die Al-Quds-Brigaden des Islamischen Jihad haben die Verantwortung für die heutige Attacke übernommen.

Insgesamt sind in diesem Jahr beinahe 3000 Raketen in Südisrael niedergegangen.

(Yedioth Ahronot, 16.12.08)

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Iranisches Manöver im Golf

Die iranische Marine hat ein ausgedehntes Seemanöver im Persischen Golf, dem Golf von Oman und der sensiblen Straße von Hormuz abgehalten. An der knapp einwöchigen Übung (zwischen dem 2. und dem 7. Dezember) beteiligte sich eine große Anzahl von Kriegsschiffen – Fregatten, Zerstörer, Raketenboote und U-Boote – und Kampfflugzeugen- und Hubschraubern.  Außerdem wurden verschiedene Typen von Raketen getestet sowie symmetrische und asymmetrische Kampftechniken erprobt.

Das Manöver fand vor dem Hintergrund einer iranischen Propaganda-Kampagne statt, die von der politisch-religiösen Führung, den Iranischen Revolutionswächtern, der Armee und den Medien lanciert worden ist. Seine Kernbotschaft lautete: Die iranischen Streitkräfte besitzen die Fähigkeit, jeder Bedrohung zu begegnen, und der Iran ist bereit, bei einem Angriff auf seine Nuklearanlagen hart zurückzuschlagen.

Gleichzeitig unterstreicht der Iran seine Fähigkeit, im Bedarfsfall die Straße von Hormuz für Öltanker zu blockieren, womit er die Golfstaaten unter Druck setzt, dass sie im Sicherheitsbereich besser auf den Iran als auf auswärtige Mächte setzen sollten.

Irans Marinekommandant Habibollah Sayyari betonte neben der iranischen Verteidigungsbereitschaft auch, dass es keine Rechtfertigung für die Präsenz ausländischer Truppen in der Golfregion gebe. Im gleichen Geist verkündete Irans Staatsoberhaupt Ayatollah Ali Khamenei in seiner Botschaft an die Hajj-Pilger in Mekka, dass der Westen – und mit ihm die arabischen Führer, die sich auf ihn stützen – sich im Niedergang befänden, während der revolutionäre Islam unter iranischer Führung eine Wiedergeburt erlebe.

(Terrorgence, 12.12.08)

Unterdessen wächst in Israel die Besorgnis angesichts einer Wiederaufnahme russisch-iranischer Waffengeschäfte. Wie aus Regierungskreisen mitgeteilt wurde, plant Israel, den Leiter der auswärtigen Abteilung des Verteidigungsministeriums, Generalmajor Amos Gilad, nach Moskau zu entsenden, damit er den Kreml davon überzeugt, der Islamischen Republik keine S-300-Raketen zu liefern.

(Haaretz, 16.12.08)

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Events
Israel-Spot am Ku’damm

Die AF-FIX Werbegesellschaft mbH www.adxxl.com wird anlässlich des 60. Unabhängigkeitstages Israels ab morgen zum dritten Mal in diesem Jahr auf der ADXXL-Leinwand in Berlin, Ecke Kurfürstendamm/Joachimsthaler Strasse, einen Geburtstagsclip zeigen, der in den kommenden zwei Wochen zu sehen sein wird.

Dieser Spot ist all jenen gewidmet, die in diesem besonderen Jahr die umfangreichen und vielfältigen Feierlichkeiten in Deutschland rund um „60 Jahre Israel“ möglich gemacht haben.

Es sei an dieser Stelle der Bundesregierung, den Kulturinstitutionen und politischen Organisationen auf Bundes- und Kommunalebene, den Deutsch-Israelischen Gesellschaften, den deutsch-israelischen Freundeskreisen, den Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, den jüdischen Gemeinden und Organisationen, den Städte- und Schulpartnern sowie den vielen Einzelpersonen und Kooperationspartnern dafür gedankt, dass sie sich dieses Jahr dabei engagiert haben, Israels verschiedene und unbekannte Facetten zu präsentieren.

Danke, dass Sie mit uns gefeiert haben! http://www.adxxl.com/download/200811_israel

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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 905 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
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