Freitag, 19.12.2008
 
 
Livnis Erwartungen für 2009
 

 

Israels stellvertretende Ministerpräsidentin und Außenministerin Tzipi Livni hat sich gegenüber der International Herald Tribune dazu geäußert, was sie sich vom nächsten Jahr erwartet, was sie fürchtet und was sie hofft.

„Für das Jahr 2009 erwarte ich schicksalhafte Entscheidungen. Die freien Nationen werden die innere Stärke für die Gestaltung unserer gemeinsamen Zukunft finden müssen, oder die Kräfte der Destabilisierung und des Extremismus werden sie für uns gestalten.

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Fayad lobt wirtschaftliche Entwicklung im Westjordanland

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Jerusalem aus der Luft


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1 € - 5.2762 NIS (-1.512%)
1 CHF- 3.4217 NIS (-1.940%)
1 £ - 5.6281 NIS (-1.131%)
1 $ - 3.7360 NIS (+1.605%)

(Bank of Israel, 19.12.08)



Die Sonne lacht.

Jerusalem: 11/18°C
Tel Aviv: 11/24°C
Haifa: 13/23°C
Be’er Sheva: 11/25°C
Ein Gedi: 15/24°C
Eilat: 13/26°C




Chanukka – das jüdische Lichterfest


Am Sonntag beginnt Chanukka, das jüdische ‚Lichterfest’ (eigentlich Fest der Einweihung). 

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Weihnachten in Bethlehem


In Bethlehem sieht man dem Weihnachtsfest optimistisch entgegen.

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Gaza: Raketen zum Ende der Waffenruhe


Pünktlich zum offiziellen Ende der Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas haben palästinensische Terroristen aus dem nördlichen Gaza-Streifen heute Morgen drei Kassam-Raketen auf den westlichen Negev abgefeuert. Sie landeten auf offenem Gelände in den Kreisen Eshkol und Sha’ar Hanegev und richteten keinen Schaden an.

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Livnis Erwartungen für 2009

Israels stellvertretende Ministerpräsidentin und Außenministerin Tzipi Livni hat sich gegenüber der International Herald Tribune dazu geäußert, was sie sich vom nächsten Jahr erwartet, was sie fürchtet und was sie hofft.

„Für das Jahr 2009 erwarte ich schicksalhafte Entscheidungen. Die freien Nationen werden die innere Stärke für die Gestaltung unserer gemeinsamen Zukunft finden müssen, oder die Kräfte der Destabilisierung und des Extremismus werden sie für uns gestalten. Dies gilt besonders für den Nahen Osten. Unsere Region durchläuft dramatische Veränderungen, und konventionelle Ansätze werden schlicht nicht genügen. Trotz der Schwierigkeiten glaube ich, dass die Menschen des Nahen Ostens die Notwendigkeit des Schutzes ihrer eigenen Identität mit dem Imperativ unserer gemeinsamen Menschheit vereinbaren können. Ich glaube, dass eine alternative friedliche Realität für unsere Region erreichbar ist. Aber die Menschen unserer Region und ihre politischen Führer werden die kollektive Weisheit und den Mut brauchen, sich für sie zu entscheiden.

Ich hoffe auf Frieden. Ich hoffe, dass wir alle die Entscheidungen und Aktionen ergreifen können, die dafür notwendig sind, um den Frieden und die Vision der zwei Staaten für zwei Völker zur Wirklichkeit machen. Nicht nur ein Stück Papier, sondern ein wirklicher Frieden für unsere Kinder, der für unsere Enkelkinder fortbestehen wird. Auf globaler Ebene hoffe ich, dass wir gemeinsam lernen, neue Talente in Bereichen wie grüner Technologie und landwirtschaftlicher Innovation sowie die Fähigkeit zur Veränderung der Umwelt zu nutzen, um den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu begegnen. Vom fundamentalistischen Terrorismus bis zur Nahrungsmittelknappheit, von der globalen Erwärmung bis zur gegenwärtigen Finanzkrise – wir alle tragen die Verantwortung, diese Periode der globalen Unsicherheit in eine der globalen Kreativität und Erneuerung zu verwandeln.

Ich fürchte, dass wir zu spät aufwachen. Es besteht eine beunruhigende Asymmetrie in dem ideologischen Kampf, der heute vonstatten geht. Die Feinde von Demokratie und Freiheit legen gewöhnlich Leidenschaft und Opferbereitschaft an den Tag, während zu viele Demokratien selbstgefällig sind und nur das engere Eigeninteresse verfolgen. Die Geschichte meines Volkes hat den hohen Preis der Gleichgültigkeit gezeigt. Ich habe keinen Zweifel, dass die Kräfte des Extremismus überwunden werden. Aber ich mache mir Sorgen um die Gefahr des zu langen Wartens, bevor die Menschen sich daran erinnern, dass die Freiheit und die Möglichkeiten, die wir für selbstverständlich nehmen, wertvolle Ideale sind, die es wert sind, dass man sie schützt und dass man für sie kämpft.“

(International Herald Tribune, 16.12.08)

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Fayad lobt wirtschaftliche Entwicklung im Westjordanland

Der palästinensische Ministerpräsident Salam Fayad hat sich in jüngster Zeit wiederholt optimistisch zur Wirtschaft im Westjordanland geäußert. Diese befinde sich in einem klaren Aufwärtstrend, der auch durch die globale Finanzkrise kaum beeinträchtigt werde.

In einem Interview mit der palästinensischen Tageszeitung Al-Ayyam vom 6.11. unterstrich Fayad die Bedeutung der Rückzahlung von Schulden der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA). Hierdurch sei neues Vertrauen der Bürger in die PA geschaffen worden. Der Markt sei wieder in Bewegung, was sich an verschiedenen Faktoren wie der Rohstoff-, Lebensmittel- und Stromversorgung ablesen lasse. Die Arbeitslosigkeit befindet sich mit 16% auf einem Tiefstand seit dem Jahr 2000.

Für das kommende Jahr kündigte der palästinensische Ministerpräsident die Realisierung größerer und kleinerer Projekte an, die die zentrale Antriebskraft der Wirtschaft darstellen würden.

Auf der zentralen Regionalkonferenz der PLO am 23.11. verwies er auf den Erfolg des Sicherheitsprogramms der PA als politische Errungenschaft, die sich auch auf die Wirtschaft positiv auswirke. Dies mache sich etwa an einer Verdreifachung der Anzahl von Touristen (1.19 Millionen)  in den Palästinensergebieten gegenüber 2006 bemerkbar.

Nicht zuletzt auf der palästinensischen Investoren-Konferenz, die am 22.11. in Nablus stattfand, lobte er die für in- und ausländische Investoren günstige Atmosphäre.

(Außenministerium des Staates Israel, 16.12.08)

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Chanukka – das jüdische Lichterfest

Am Sonntag beginnt Chanukka, das jüdische ‚Lichterfest’ (eigentlich Fest der Einweihung).  An den darauf folgenden acht Tagen wird hiermit des Sieges der Juden im Makkabäeraufstand gegen die hellenistische Fremdherrschaft der Seleukiden im Land Israel und der daran anschließenden Neueinweihung des Jerusalemer Tempels im 2. Jh. v. Chr. gedacht.

Der Legende nach war damals im Tempel nur eine einzige Flasche nicht entweihten Öls übrig geblieben. Dies brannte statt wie gewöhnlich für einen einzigen Tag ganze acht Tage lang - bis den rituellen Reinheitsgeboten gemäß wieder neues Öl bereitet werden konnte. Aus diesem Grund wird an dem Feiertag traditionellerweise je eine Kerze entzündet. Neben dem religiösen Wunder symbolisiert das Fest nicht zuletzt die kulturelle Eigenständigkeit und politische Souveränität der Juden in ihrem Land.


Foto: IDF

Die fröhlichen Chanukka-Feiertage werden im heutigen Israel auch vom Großteil der säkularen Bevölkerungsmehrheit auf die eine oder andere Weise begangen. Abgesehen vom Entzünden der Kerzen ist dabei der Konsum von in Öl gebratenen Speisen wie Kartoffelpuffern (Latkes) und Krapfen (Sufganiot) verbreitet. Während das Geschäfts- und Behördenleben wie gewohnt vonstatten geht, haben die Kinder Schulferien.

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Weihnachten in Bethlehem

In Bethlehem sieht man dem Weihnachtsfest optimistisch entgegen. Der Handel im biblischen Geburtsort von Jesus war nach dem palästinensischen Aufstand gegen Israel im Jahr 2000 zum Erliegen gekommen, profitiert aber nun vom wieder anwachsenden Touristenstrom.

„Es ist ein exzellentes Jahr gewesen“, sagt Bethlehems Bürgermeister Victor Batarseh, der für das Jahr eine Gesamtbesucherzahl von 1.25 Millionen voraussagt. „Wir haben keine freien Betten. Vor zwei Jahren waren alle Hotels leer.“

Auch die palästinensische Tourismusministerin, Khouloud Daibes-Abu Dayyeh, meint: „Wir haben eine Erholung im Tourismusgeschäft erlebt“, sagte sie bei einem Spaziergang über den Weihnachtsmarkt im deutschen Stil.

Nach wie vor bleibt die muslimische Stadt ein verwirrender Ort für viele Pilger. Muezzin-Rufe und Palmen im Sonnenschein passen nicht recht zu den Weihnachtsmännern auf dem Marktplatz. Dennoch ist der Besuch für viele Christen eine bewegende Erfahrung.

(Yedioth Ahronot, 02.12.08)

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Gaza: Raketen zum Ende der Waffenruhe

Pünktlich zum offiziellen Ende der Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas haben palästinensische Terroristen aus dem nördlichen Gaza-Streifen heute Morgen drei Kassam-Raketen auf den westlichen Negev abgefeuert. Sie landeten auf offenem Gelände in den Kreisen Eshkol und Sha’ar Hanegev und richteten keinen Schaden an.

Die Al-Quds-Brigaden des Islamischen Jihad haben die Verantwortung für den Beschuss übernommen.

Ebenfalls am Vormittag führten bewaffnete Palästinensern einen Schussangriff auf Landarbeiter im Kibbutz Nir Oz aus. Dabei wurde zwar niemand verletzt, doch an mehreren Fahrzeugen entstand Sachschaden.

(Yedioth Ahronot, 19.12.08)

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Events
Neue Ausstellung: Jerusalem aus der Luft

Jerusalem ist nicht nur die Hauptstadt des Staates Israel, sondern auch die heiligste Stadt für Juden in aller Welt. Darüber hinaus beherbergt Jerusalem Heiligtümer des Christentums und des Islam. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich Jerusalem auch zu einer modernen Metropole entwickelt. In kaum einer Stadt der Erde begegnen sich verschiedene Kulturen sowie Geschichte und Moderne so geballt und auf engem Raum wie in Jerusalem. 

Geschichte, Atmosphäre und Sehenswürdigkeiten der Stadt kann man nun aus einem ungewohnten Blickwinkel erleben: Die Ausstellung „Jerusalem – from the Air“ zeigt Jerusalem aus der Vogelperspektive. Auf 25 Luftaufnahmen erhält der Betrachter einen faszinierenden Überblick über Alt- und Neustadt, über bekannte und weniger bekannte Plätze. Zu den beeindruckenden Aufnahmen gehören Fotos von Klagemauer, Knesset, Grabeskirche, Mea Shearim, Yad Vashem und dem modernen Stadtzentrum Jerusalems.

Die Ausstellung kann ab sofort von der Botschaft des Staates Israel entliehen werden und steht bis Ende Februar 2009 zur Verfügung. Interessenten wenden sich bitte an die Öffentlichkeitsarbeit, Telefon: 030 890 45422 oder Email pubsec@berlin.mfa.gov.il.

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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 908 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
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