Dienstag, 14.08.2007
 
 
Israelisches-jordanisches Team entwickelt künstliches Korallenriff
 

Ein Team israelischer und jordanischer Wissenschaftler hat das weltweit erste künstliche Korallenriff entwickelt und im Roten Meer an der Küste Eilats angelegt.

Das Kooperativprojekt, an dem sich die Israel Nature Parks Authority, verschiedene israelische Meeresforschungsinstitute und die Marine Science Station in Akaba beteiligen, stellt einen völlig neuen Ansatz zur Bewahrung der Unterwasserwelt im Roten Meer dar. Die dortigen Korallenriffe sind nicht zuletzt aufgrund der wachsenden Beliebtheit des Tauchsports zunehmend in ihrer Existenz bedroht.


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Livni trifft US-Kongressabgeordnete

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(Bank of Israel, 14.08.07)



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Assads Absichten weiter unklar
Kassam-Raketen im westlichen Negev
Hamas-Führer verkündet Kampf um Großpalästina
 
 


Livni trifft US-Kongressabgeordnete

Israels Außenministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin Tzipi Livni hat am Montag eine Delegation von 18 demokratischen Abgeordneten des US-Repräsentantenhauses empfangen und ihr einen aktuellen Lagebericht über den israelisch-palästinensischen Konflikt gegeben.

Dabei bemerkte sie, dass die gegenwärtige Spaltung der palästinensischen Gesellschaft in verschiedene Richtungen führen könne. Während die neue palästinensische Regierung einen substantiellen Dialog möglich mache, wäre im Gaza-Streifen eine militärische Lösung notwendig, wenn sich die Situation dort weiter verschlechtere. In Hinsicht auf die angestrebte Zwei-Staaten-Lösung betonte die Außenministerin, dass die Gründung eines palästinensischen Staates gleichzeitig auch die Lösung des palästinensischen Flüchtlingsproblems darstellen müsse. In diesem Zusammenhang könne es für Israel keine Kompromisse geben.

Außerdem sagte Livni: „Man muss klar zwischen Extremisten und Gemäßigten, zwischen der Hamas und der neuen palästinensischen Regierung unterscheiden. Solle der Dialog mit den Gemäßigten zum Erfolg führen, müsse man parallel dazu Druck auf die Hamas ausüben. Die palästinensische Bevölkerung muss sich – ebenso wie die internationale Gemeinschaft – zwischen den Gemäßigten, die Hoffnung verkörpern, und den Extremisten, die den Konflikt perpetuieren, entscheiden. Politische Billigung von Terror und extremistischer Ideologie– und ebenso deren stillschweigende Legitimierung – unterminieren die Gemäßigten und ihre Fähigkeit, ein wirkliches Abkommen zu erzielen. Es ist dies eine entscheidende Zeit, und nur internationale Entschlossenheit wird zu einem Durchbruch führen.“

(Israelisches Außenministerium, 13.08.07)

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Israelisches-jordanisches Team entwickelt künstliches Korallenriff

Ein Team israelischer und jordanischer Wissenschaftler hat das weltweit erste künstliche Korallenriff entwickelt und im Roten Meer an der Küste Eilats angelegt.

Das Kooperativprojekt, an dem sich die Israel Nature Parks Authority, verschiedene israelische Meeresforschungsinstitute und die Marine Science Station in Akaba beteiligen, stellt einen völlig neuen Ansatz zur Bewahrung der Unterwasserwelt im Roten Meer dar. Die dortigen Korallenriffe sind nicht zuletzt aufgrund der wachsenden Beliebtheit des Tauchsports zunehmend in ihrer Existenz bedroht.

Von dem nun in Eilat angelegten Riff versprechen sich die Meeresbiologen nicht nur einen neuen Anziehungspunkt für Taucher, sondern auch eine einzigartige Möglichkeit, Entwicklung und Wachstum des komplexen Ökosystems von Korallenriffen zu erforschen. Gegenwärtig tummeln sich bereits 32 Fischsorten in dem künstlichen Riff, da noch keine Korallen eingepflanzt worden sind, fehlen jedoch immer noch einige Fische. Würden die Wissenschaftler der Natur ihren Lauf lassen, würden die Korallen erst in 80 bis 100 Jahren gedeihen. Da man so lange nicht warten will, soll eine spezielle Zuchtstation in Haifa für schnelleren Nachwuchs sorgen.

In sechs Monaten wird ein zweites künstliches Riff auf der jordanischen Seite des Roten Meeres errichtet werden, dem dann noch vier weitere – eines in Eilat und drei in Jordanien – folgen sollen.

Dr. Nadav Shashar, der das Projekt leitet, ist zuversichtlich, dass die israelisch-jordanische Innovation von globalem ökologischem Nutzen sein kann: „Wenn alles gut läuft, werden wir an Orte gehen, wo es einstmals Riffe gab und dort neue künstliche Riffe anlegen. Wir versuchen eine neue Umwelt zu schaffen. In der ganzen Welt werden Riffe beschädigt und zerstört, wir versuchen Oberflächenbereiche hinzuzufügen. Bis jetzt sieht es aus wie ein großer Erfolg. Die Fische kommen und so auch die Menschen.“

(Israel 21C, 08.08.07)

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Zahl der Auslandsreisen steigt

In der ersten Jahreshälfte 2007 wurden 2.3 Millionen Reisen von Israelis ins Ausland verzeichnet. Dies bedeutet einen Anstieg von 10 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr. Etwa 2 Millionen Bürger verließen Israel auf dem Luftweg (Anstieg von 9 %), 279 000 wählten den Landweg (Anstieg von 17 %) und rund 75 000 den Seeweg (Anstieg von 17 %).

Allein im Juli verreisten ca. 428 000 Israelis mit dem Flugzeug (81% aller Auslandsreisen), während dies im Juli 2006 nur 387 000, also 10 Prozent weniger, taten. Ein signifikanter Anstieg von 45 Prozent lässt sich für die Zahl israelischer Reisender auf dem Sinai verzeichnen. Während im Juli 2006 nur 24 000 das traditionelle israelische Reiseziel in Ägypten besuchten, taten dies im letzten Monat wieder 35 000.

(Ha’aretz, 14.08.07)

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Assads Absichten weiter unklar

In israelischen Geheimdienstkreisen ist man sich nach wie vor im Unklaren über die wirklichen Absichten des syrischen Staatspräsidenten Bashar Assad. Obwohl die allgemeine Einschätzung noch immer dahin geht, dass ein Angriff auf Israel syrischen Interessen nicht dienen würde und daher auch nicht zu erwarten sei, sorgen die Vorbereitungen für einen möglichen Krieg, die Syrien seit Monaten betreibt, doch für Beunruhigung.

Syrien hat ausgedehnte Verteidigungsanlagen auf den Golan-Höhen entwickelt und erwirbt weiterhin im großen Stil russische Flug- und Panzerabwehrraketen, die zum Teil vom Iran finanziert werden. Man geht davon aus, dass die meisten Waffen erst noch geliefert werden müssen.

Verteidigungsminister Ehud Barak und Generalstabschef Gabi Ashkenazi, die die Angelegenheit in einem speziellen Ministerausschuss für die Nordfront diskutiert haben, sind besorgt über die Situation in der Region. Offensichtlich fällt es ihnen angesichts der häufig wechselnden Geheimdiensteinschätzungen schwer, sich eine klare Meinung zu dem Thema zu bilden. Bei ihren zurückhaltenden öffentlichen Stellungnahmen über die Wahrscheinlichkeit eines Krieges mit Syrien bemühen sie sich vor allem, Ruhe auszustrahlen.

(Ha’aretz, 14.08.07)

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Kassam-Raketen im westlichen Negev

Palästinensische Terroristen im Gaza-Streifen schießen weiterhin Kassam-Raketen auf den westlichen Negev ab. Gestern Nachmittag landete eine Rakete auf freiem Feld außerhalb der südisraelischen Stadt Sderot, und bis zum heutigen Nachmittag sind bereits zwei weitere in der Umgebung eingeschlagen. Verletzt wurde dabei niemand, jedoch kam es zu Sachschaden an einem Gewächshaus.

Die Verantwortung tragen die Al-Quds-Brigaden, der militärische Arm des Islamischen Jihad.

(Yedioth Ahronot, 13./14.08.07)

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Hamas-Führer verkündet Kampf um Großpalästina

In letzter Zeit ist wiederholt von einem Waffenstillstand (Hudna) zwischen der Hamas und Israel die Rede gewesen. Nun hat der prominente Hamas-Führer Mahmoud a-Zahar, der innerhalb der aufgelösten Einheitsregierung als Außenminister fungiert hat, in einem Interview mit dem arabischen Fernsehsender Al-Jazeera deutlich gemacht, worin die Bedeutung einer Hudna für die Hamas besteht.

Palästina, so a-Zahar, bestehe nicht nur aus dem Westjordanland und dem Gaza-Streifen, seine Grenzen würden vielmehr vom Libanon bis nach Ägypten, vom Jordan bis an die Mittelmeerküste reichen. Die Bedeutung einer Hudna könne darin liegen, dass Israel bei einem Wandel des Kräftegleichgewichts erneut Gebiete besetzen könne, aber auch darin, dass sie den Palästinensern die Rückgewinnung des gesamten Landes ermögliche. „Wir halten eine Hudna, um uns in dieser Zeit wieder zu stärken, bis wir alle unsere Rechte zurückholen können“, verkündet a-Zahar.

(Kol Israel/Reshet Bet, 13.08.07)

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Wir vergessen euch nicht

Ehud Goldwasser, vor 398 Tagen in den Libanon entführt

Eldad Regev, vor 398 Tagen in den Libanon entführt

Gilad Shalit, vor 415 Tagen in den Gazastreifen entführt


Unter dem folgenden Link finden sich Informationen zu den entführten Soldaten sowie Hinweise dazu, wie der Kampf um ihre Freilassung unterstützt werden kann: http://www.banim.org/en/German.html


Karnit Goldwasser, die Ehefrau des seit über einem Jahr entführten Soldaten Udi Goldwasser, bittet die Weltöffentlichkeit in einer Videobotschaft um Hilfe bei der Befreiung ihres Mannes.

Ihr Hilferuf in englischer Sprache findet sich unter dem folgenden Link: http://switch3.castup.net/cunet/gm.asp?ClipMediaID=988135&ak=null

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