Freitag, 02.01.2009
 
 
1 Million Israelis unter Raketenbeschuss
 
Zerstörtes Wohnhaus in Ashdod.

weiter


 
 


1 Million Israelis unter Raketenbeschuss

 

    

Wohnungen nach einem Raketeneinschlag in Ashdod

Mit der neuen Reichweite der Gradraketen und Kassams bis Ashdod und Beer Sheva leben 1 Million Israelis unter der direkten Bedrohung durch Raketeneinschläge. Damit erreichen die Raketen nun Regionen, die bisher außerhalb der Raketenreichweite lagen.

4 Raketen schlagen im Minutentakt in Ashqelon ein

Palästinensische Terroristen haben am Donnerstag morgen vier aufeinander folgende Raketen auf Ashqelon im nördlichen Negev abgefeuert. Drei der Raketen schlugen in Wohngebieten ein, die mehrere Menschen durch Schrapnellsplitter verletzten.

Insgesamt sind fünfzig Raketen in Südisrael eingeschlagen, eine davon traf ein achtstöckiges Wohnhaus in Ashdod, 40 km vom Gaza-Streifen entfernt. Das Haus musste evakuiert werden. (Siehe Foto oben)

AM Livni besichtigt die in Trümmer geschossene Schule in Beer Sheva 

Der Raketenhagel hält indes ebenfalls weiter an.
Video zur Lage in Sderot: http://de.youtube.com/watch?v=B5b1aeMky90

 

zum Anfang
diesen Artikel drucken
Außenministerin Livni trifft Frankreichs Staatspräsident Sarkozy

Vizepremier- und Außenministerin Tzipi Livni hat sich am Donnerstag, den 1. Januar 2009 in Paris mit Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy getroffen. In dem Treffen ging es um die aktuelle Situation und Sicherheitslage im Süden Israels und in Gaza sowie die regionalen Auswirkungen.

AM Livni trifft Sarkozy in Paris (Foto: Guillaume Bureau)

Außenministerin Livni sagte: „Der Krieg, den Israel gegen die Hamas führt, ist eine der Fronten im Krieg gegen extremistische Kräfte, die in dieser Region operieren. Dieser Krieg gegen Extremisten ist notwendig, um dem politischen Ziel einer Zwei-Staaten-Lösung näher zu kommen.

Die Hamas dachte, dass Israel eine Realität akzeptieren würde, in der seine Bürger täglich beschossen werden, und heute begreifen sie, dass sie sich geirrt haben. Israel wird seine Operation gegen die Hamas fortführen, gleichzeitig jedoch eine humanitäre Ebene gegenüber der Bevölkerung des Gaza-Streifens wahren. Ich weiß, dass die Bilder aus Gaza es denjenigen, die diesen Kampf gegen den Terror unterstützen, nicht einfach machen. Wir müssen jedoch begreifen und betonen, dass es diese Terroristen sind, die sich heute in den Bunkern in Gaza verstecken, die dieses Leid zu den Bewohnern des Gaza Streifens gebracht haben.

Die Hamas ist dafür verantwortlich, was im Gaza Streifen passiert und die Hamas ist Schuld an der Situation seiner Bevölkerung.

Die Völkergemeinschaft hat die Grundbedingungen für eine Legitimation der Hamas festgelegt und keine internationale Organisation oder Initiative sollte diese Bedingungen untergraben oder der Hamas irgendeine Form von Legitimation einräumen.“

(MFA, 02.01.09)

zum Anfang
diesen Artikel drucken
Israels Positionen zu den aktuellen Geschehnissen

Die bisherigen Ergebnisse der Operation deuten daraufhin, dass die Hamas schwere Schläge erlitten hat – gegen Hauptquartiere, Terroristen, Waffen- und Munitionslager, Tunnel, sowie Ihre Fähigkeiten, Waffen zu produzieren. Trotzdem sind sie noch immer in der Lage Raketen abzufeuern.
 

Die Führung der Hamas ist handlungsunfähig. Ihre Verwaltungsfähigkeiten wurden schwer beschädigt. Ranghohe Vertreter, darunter Kabinettsminister und Militärführer, verstecken sich in Krankenhäusern, darunter Geburtskliniken und Moscheen, und befinden sich in einem hysterieartigen Zustand.
 

Es gibt weitverbreitete Kritik in der allgemeinen Bevölkerung an der Hamas, die für die Situation verantwortlich gemacht wird. Es ist offensichtlich, dass die Nöte der Bevölkerung in Gaza die Hamas-Führung nicht interessieren. Die Hamas ist prinzipiell eher um ihr eigenes Wohlergehen und ihre eigene Sicherheit besorgt.
 

Der Einsatz der israelischen Verteidigungskräfte hat gezeigt, dass sich palästinensische Familien in Häusern von Terroristen befinden, in denen Sprengstoff, Raketen, Bomben, Waffen und Munition gelagert werden. Viele Moscheen im Gazastreifen wurden in große Waffenlager und Kommandoposten der Hamas umfunktioniert, in der Annahme, dass die Israelischen Verteidigungskräfte diese nicht angreifen.
 

Es gibt kein humanitäres Versorgungsproblem in Gaza. Israel ermöglicht den koordinierten Transport von humanitären Hilfsmitteln. Seit Beginn der Operation haben etwa 200 Lastwagen den Gazastreifen erreicht.
 

Israel steht in anhaltendem Dialog mit Mitgliedern der internationalen Gemeinschaft. Unser oberstes Ziel ist jedoch, auf lange Sicht die Sicherheit der israelischen Bevölkerung zu gewährleisten. Aus diesem Grund muss jeder internationale Vorschlag die Erreichung dieses Ziels fördern.
 

Israel wird weiterhin gegen die Hamas kämpfen, um die operativen Ziele zu erreichen: der Hamas einen energischen Schlag zu versetzen und die Sicherheitslage im Süden Israels langfristig zu verändern.
 

Die Israelischen Verteidigungskräfte tun alles, was in ihrer Möglichkeit steht, um zu vermeiden, dass unbeteiligte Palästinenser verletzt werden. Dazu gehört die Aussendung von Vorwarnungen, etwa durch 100 000 Warnanrufe an Palästinenser oder die Verteilung von Flugblättern. Tatsächlich wurden nach bisherigen Schätzungen etwa 40 unbeteiligte Palästinenser in den Kämpfen getötet. Die Hamas hat ihre Kommandoposten und Waffenlager im Herzen der Zivilbevölkerung gebaut und sie trägt deshalb die alleinige Verantwortung für diese Verluste.
 

Es ist wichtig zu betonen, dass die Hamas nicht die palästinensische Bevölkerung repräsentiert. Die Bevölkerung wird von der Palästinensischen Autonomiebehörde vertreten, mit der Israel in Verhandlungen steht, um einen Frieden zu erreichen. Die Hamas stellt auch ein Problem für die internationale Gemeinschaft dar, da sie ein zentrales Hindernis für den politischen Fortschritt ist.
 

Alle unsere Berichte weisen darauf hin, dass die Hamas Medienberichte nutzt, um Informationen über die Einschlagsorte ihrer Raketen zu erhalten und entsprechend Ziele im Süden Israels anzugreifen. Wir ersuchen die Medien daher inständig, verantwortungsvoll zu handeln und keine genauen Berichte über Raketentreffer oder andere Informationen zu verbreiten, die der Hamas helfen könnten.
 

zum Anfang
diesen Artikel drucken
Zur israelischen Militäroperation

Während letzter Nacht hat die IAF ca. 20 Hamas-Ziele im Gaza-Streifen angegriffen. Unter den Zielen waren: eine Moschee in Jabaliya, die als Terrorstützpunkt und Lager für Raketen und Munition benutzt wurde. Die Explosion zog weitere Detonationen nach sich, was auf die hohe Menge des dort gelagerten Sprengstoffs hinweist.  (siehe IAF-Luftaufnahme: http://www.youtube.com/watch?v=LCVr7MBhgj0&eurl)

Auch wurden weitere Waffenlager und –fabriken, Tunnel und Raketenabschussrampen angegriffen und zerstört.

Am Donnerstag den 1. Januar hat die IDF ebenfalls 20 Ziele angegriffen. Die IAF zerstörte das das Haus des Hamas-Terroristen Nabil Amrin in Shei Radwan, der als Battallionskommandeur fungierte. Auch hier zeigten die zusätzlichen Explosionen nach dem Luftschlag, dass in dem Haus ebenfalls Waffen, Munition und Sprengstoff lagerten.
Donnerstag nachmittag wurde das Haus des Terrorführers Nizar Rayan in Jabaliya im nördlichen Gazastreifen angegriffen. Das Haus fungierte als großes Munitions- und Waffenlager. Unter dem Haus befand sich ein Tunnel, der als Fluchtweg für Hamas-Terroristen diente.
Laut der Website „Palestine-Info“ wird Rayan als der Initiator bezeichnet, der die Methode der „Menschlichen Schutzschilde“ gegen israelische Luftschläge vor zwei Jahren einführte. http://www.palestine-info.co.uk/en/default.aspx?xyz=U6Qq7k%2bcOd87MDI46m9rUxJEpMO%2bi1s7Yq6KZIGGwbWYV2rCr8sDPfT09JJfk1Si4RYItLZreBqI1a9UBVMOMlchh04motfpJGidgMe2%2bIFkNzDtMSrJW8APH1WOApepXMR2VgVN3BE%3d

Am Donnerstag morgen wurden Ziele wie das Haus des PRC-Terroristen Muhamad Fuad Barhud in Jabaliya angegriffen, der verantwortlich für den Raketenbeschuss auf Israel im nördlichen Gazastreifen ist. Auch die als Lager für Bauteile für Raketen, Waffen- und Munitionslager und als Raketenwerkstatt benutzten Häuser der Terroristen Hasin Drairy in Sabra und Taufik Abu Ras in A-Nusseirat wurden angegriffen.



Das Außenministerium Israels hat einen youtube-Video-Kanal eingerichtet, in dem die aktuelle Situation und israelische Position von einem Außenministeriumssprecher erläutert wird: 
http://www.youtube.com/IsraelMFA (verfügbar in mehreren Sprachen!)

Die Website des Israelischen Außenministeriums in arabischer Sprache: www.altawasul.net

Unter dieser Website sind Details zur Militäroperation, Luftaufnahmen und weitere Informationen der IDF zu finden: http://dover.idf.il/IDF/English/

 

zum Anfang
diesen Artikel drucken
Hamas versteckt sich in Krankenhäusern

Eine reformistische Tageszeitung in Iran kritisiert die Hamas, das Leben von Zivilisten, unter ihnen Kindern, zu riskieren, indem sie ihre Kräfte in Kindergärten und Krankenhäusern versteckt. Dies berichtete am 1. Januar die palästinensische Tageszeitung Al-Ayam. Die palästinensische Tageszeitung fügte hinzu, dass die iranische Regierung die Büros der Zeitung im Gegenzug geschlossen hat.

Der Bericht aus Al-Ayam vom 1. Januar 2009:
Schlagzeile: Iran schließt reformistische Zeitung für Publikation eines kritischen Hamas-Berichts

Die iranische Nachrichtenagentur „Irna“ berichtete gestern, dass das iranische Kulturministerium die reformistische Tageszeitung „Karjo Zaran“ geschlossen hat, da sie einen Bereicht veröffentlicht hatte, der Kritik an der Islamischen Widerstandsbewegung (Hamas) beinhaltete.

Am 30. Dezember publizierte die Zeitung einen Bericht einer reformistischen Studentenorganisation, die die Hamas kritisierte, Menschenleben zu riskieren, unter ihnen Kinder, indem die Hamas sich in Kindergärten und Krankenhäusern versteckt. Dieser Bericht wurde publiziert während die iranische Regierung eine geschlossene Haltung gegen Israel vertritt und Teheran von Demonstrationen gegen Israel überschüttet ist.
(PalestinianMediaWatch, 01.01.09)

zum Anfang
diesen Artikel drucken
Fortgesetzte Humanitäre Hilfe

12 Palästinenser aus dem Gaza Streifen zur Behandlung in israelischen Krankenhäusern

Lieferung von 2500 Tonnen humanitärer Hilfsgüter in den Gaza-Streifen

Am 31. Dezember 2008 kamen 12 Palästinenser nach Israel, um sich dort in Krankenhäusern behandeln zu lassen. Unter ihnen befinden sich auch zwei Kinder, die bei den Militäroperationen verletzt wurden. Bei den meisten Personen handelt es sich um chronisch Kranke, die zur Behandlung nach Israel kommen, die ihnen im Gaza-Streifen nicht zur Verfügung steht.

Darüber hinaus führt Israel, trotz des anhaltenden Raketenbeschusses, seine humanitären Bemühungen in Koordination mit internationalen Organisationen, der Palästinensischen Behörde und zahlreichen Spendern fort. 93 Lastwagen, mit schätzungsweise 2500 Tonnen humanitären Hilfsmitteln, medizinischen Geräten und Medikamenten wurden durch den Kerem Shalom Fracht-Terminal überbracht. Das Welternährungsprogramm hat Israel informiert, dass es die Lieferung von Lebensmitteln nicht wieder aufnehmen wird, da ihre Lagerhäuser gut gefüllt sind und über ausreichend Lebensmittel für etwa zwei Wochen verfügen.
Gestern sind 60 LKW mit ca. 1360 Tonnen Hilfslieferungen und medizinischen Hilfsgütern durch Kerem Shalom gefahren, heute werden ca. 72 LKW kalkuliert.

Seit Beginn der Operation „Cast Lead“ wurden rund 7500 Hilfstonnen auf Anfrage von Internationalen Organisationen, der Palästinensischen Behörde und verschiedenen Regierungen geliefert. Die Unterstützung weiterer Lieferungen, die in den nächsten Tagen erwartet werden, ist in Vorbereitung.
(MFA, 31.01.09)

zum Anfang
diesen Artikel drucken
Israelis, die Israel beschuldigen, helfen nicht den Palästinensern

Von Ari Shavit

Die Operation „Gegossenes Blei“ ist ein gerechter Kampf. Gerecht, weil Israel im Sommer 2005 alle jüdischen Siedlungen im Gazastreifen zerstört hat und sich einseitig auf die internationale Grenze zurückgezogen hat. Gerecht, weil die Palästinenser im Gazastreifen zwischen 2006 und 2008 nicht die Chance des Besatzungsendes genutzt haben, um ein zukunftsfähiges Gemeinwesen aufzubauen, sondern stattdessen immer wieder das israelische Kernland angegriffen haben.

Gerecht, weil der Staat Israel drei Jahr lang mit Zurückhaltung agiert hat. Gerecht, weil kein Staat der Welt es über einen längeren Zeitraum zulassen kann, dass seine Bürger im Stich gelassen und seine Souveränität verletzt wird. Gerecht, weil es keine Chance für Frieden im Nahen Osten gibt, wenn der jüdische Staat als leichte Beute gesehen wird, die blutend im Wasser treibt und Haie anzieht.

Die Operation „Gegossenes Blei“ ist ein tragischer Kampf. Tragisch, weil sie den Tod von hunderten Menschen bewirkt und die Verwundung von tausenden weiteren. Tragisch, weil sie unschuldigen Palästinensern, darunter auch Frauen und Kinder, körperliche und emotionale Verwundungen zufügt. Tragisch, weil sie wie jeder Krieg unerträgliche menschliche Not und herzzerreißendes Leid verursacht.

Aber die Tragik von Operation „Gegossenes Blei“ ist unvermeidlich. Sie folgt unmittelbar aus der Tatsache, dass die Palästinenser die historische Chance, die ihnen im Jahr 2005 gegeben wurde, nicht angemessen genutzt haben. Sie folgt aus der Tatsache, dass die Palästinenser, als sie zum ersten Mal in ihrer Geschichte komplette Selbstverwaltung erlangten, diese missbrauchten. Sie folgt aus der Tatsache, dass der Drang der Palästinenser, Israel zu zerstören, immer noch größer ist als ihr Bedürfnis, Palästina aufzubauen.

Israelhassende Israelis nennen Operation „Gegossenes Blei“ ein Kriegsverbrechen. Sie halten die Namen jedes einzelnen getöteten Palästinensers fest, verurteilen jede einzelne israelische Aktion und stellen ihren Staat als Aggressor dar. Während die Ägypter sagen, die Hamas sei größtenteils verantwortlich für die Tragödie von Gaza, geben israelhassende Israelis ihrer Regierung und ihrem Militär die ganze Verantwortung. Während die internationale Gemeinschaft schweigend versteht, dass es die Pflicht eines souveränen Staates ist, die Leben seiner Bürger zu beschützen, glauben israelhassende Israelis, dass die Leben von Israelis verwirkt werden können.

Während die einfachen Tatsachen zeigen, dass die Gewalt im Süden durch die verachtenswürdigen Taten einer extremistischen Organisation verursacht wurde, die den Gazastreifen in ein terroristisches Gebiet verwandelt hat, halten israelhassende Israelis an ihrem Hass auf ihr Volk und ihre Heimat fest und verteidigen die Moralität der zerstörerischen Aggressionen der Hamas.

Es gibt keinen Aufruf, die israelhassenden Israelis zu hassen. Am Ende des Tages ist ihre Haltung eine mitleiderregende. Ihre Selbstgerechtigkeit ist in keiner Weise gerecht und ihr Moralisieren kennt keine Moral. Ihre Unfähigkeit, Mitgefühl für die Israelis von Beersheva, Ashdod, Ashkelon und Sderot aufzubringen, zeigt das Maß ihrer Herzlosigkeit. Und ihre Unfähigkeit, die Araber, die Grad-Raketen abfeuern, für selbstverantwortlich für ihre Taten zu  halten, zeigt, dass sie nicht frei sind von paternalistischen Haltungen.

Die wahre Motivation der israelhassenden Israelis ist nicht aufrichtige Besorgnis über die Lage der Palästinenser, sondern vielmehr eine Art von umgekehrtem Rassismus. Indem sie dem Faschismus der Palästinenser Verständnis gegenüber aufbringen, kehren sie nicht nur den Israelis den Rücken zu, sondern auch moderaten, freiheitsliebenden Palästinensern. Jene, die Israel für alles die Schuld geben und die Palästinenser von allem freisprechen, nutzen weder dem Frieden, noch helfen sie, Gewalt und Besatzung zu beenden. Alles, was sie erreichen, ist zu beweisen, wie stark sie von ihrem brennenden Selbsthass geblendet werden.

Die Operation „Gegossenes Blei“ ist eine intelligente, eindrucksvolle Operation. Das Überraschungsmoment war komplett, die Aufklärung der Geheimdienste war präzise und das Timing war brillant. Die Tatsache, dass die Operation nach einer von der Hamas gebrochenen sechsmonatigen Waffenruhe gestartet wurde, gibt ihr politische Legitimität und moralische Rechtfertigung. Die Tatsache, dass sie sorgfältig geplant und ausgeführt wurde, hat ein Maß an Vertrauen in Israels Fähigkeiten wiederhergestellt.

Es ist möglich, dass die Operation nach den anfänglichen Luftschlägen und der Zerstörung der Tunnel ausgesetzt hätte werden sollen. Es ist möglich, dass der französische Waffenstillstandsvorschlag hätte angenommen werden und palästinensischer Klarköpfigkeit eine letzte Chance hätte gegeben werden sollen. Aber jene, die die Operation in ihrer Gänze ablehnen, sind blind gegenüber der Realität und dem moralischen Versagen.

Die kommenden Tage werden schwierig sein. Es könnten Fehler gemacht werden, es könnte Komplikationen geben, vielleicht sogar Opfer. Aber exakt aus diesem Grund ist nun nicht die Zeit für einen Feldzug des Hasses gegen israelische Politiker, Kommandeure, Soldaten und Piloten. Das genaue Gegenteil ist der Fall. Dies ist die Zeit, Ministerpräsident Olmert zu unterstützen. Dies ist die Zeit, hinter den Kommandeuren, Soldaten und Piloten zu stehen, die Tag und Nacht arbeiten, um einen schwierigen, komplexen und gänzlich gerechten Krieg zu führen. Dies ist die Zeit für Israel, sich endlich als reife Nation zu verhalten, die sich selbst mit Weisheit und Zurückhaltung verteidigt. 
 
(Haaretz, 01.01.09)

Die im Newsletter veröffentlichten Kommentare geben nicht grundsätzlich den Standpunkt der israelischen Regierung wieder.

zum Anfang
diesen Artikel drucken

 
Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 920 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
zum Anfang
diesen Artikel drucken


An- und Abmelden des Newsletters
Newsletter-ArchivIsrael Ministry of Foreign Affairs
Israel von A-ZIsrael Line - MFA Newsletter
Medienspiegel der deutschen Botschaft Tel AvivIsrael Defense Forces IDF
 www.facebook.com/IsraelinGermany
 www.twitter.com/IsraelinGermany
 www.youtube.com/botschaftisrael
 www.botschaftisrael.de


Dieser Newsletter mit Mitteilungen israelischer Ministerien und Meldungen aus der israelischen Presse wird von der Botschaft des Staates Israel / Abteilung Öffentlichkeitsarbeit zusammengestellt. Anmerkungen und Fragen richten Sie bitte an: botschaft@israel.de.
Für den Inhalt externer Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich. Disclaimer

 
     


Zurück zum Newsletterarchiv