Donnerstag, 16.08.2007
 
 
Israel stellt Palästinensern wirtschaftlichen Horizont in Aussicht
 

Das Jordantal nahe Jericho

Parallel zu dem Entwurf eines Grundlagenabkommens für die geplante Nahost-Konferenz im Herbst arbeitet Israel an einem Plan, der den Palästinensern einen „wirtschaftlichen Horizont“ bieten soll.

Darin enthalten sind Investitionsprojekte innerhalb eines zukünftigen palästinensischen Staates. Wie Regierungsquellen mitteilen, ist es Ziel des Plans, den Palästinensern „ökonomische Wegweiser“ zu präsentieren, um deutlich zu machen, was zusätzlich zu diplomatischen Fortschritten erreicht werden kann.

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Basketball: Israel schlägt Belgien mit 85:66

1 € - 5.7014 NIS (-0.200%)
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1 $ - 4.2510 NIS (+0.236%)

(Bank of Israel, 16.08.07)



Nordwestwinde sorgen für hohe Wellen im Mittelmeer.

Jerusalem: 19-32°C
Tel Aviv: 25-30°C
Haifa: 24-31°C
Be’er Sheva: 22-34°C
Ein Gedi: 28-40°C
Eilat: 27-41°C




 
 


Basketball: Israel schlägt Belgien mit 85:66

Die israelische Basketball-Nationalmannschaft hat am gestrigen Mittwoch Belgien im Turnier um die letzte Gelegenheit zur Qualifikation für die Europameisterschaft mit 85:66 besiegt. Der signifikante Punktunterschied wird beim Rückspiel in Belgien von Hilfe sein, in dem die zwei Mannschaften um den ersten Platz kämpfen, von dem aus sie in die nächste Runde gelangen können.

Der Sieg beim Heimspiel vor 9000 Zuschauern in Yad Eliyahu ist vor allem Yotam Halperin zu verdanken, der allein 29 Punkte erzielte.

(Ha’aretz, 16.08.07)

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Israel stellt Palästinensern wirtschaftlichen Horizont in Aussicht

Parallel zu dem Entwurf eines Grundlagenabkommens für die geplante Nahost-Konferenz im Herbst arbeitet Israel an einem Plan, der den Palästinensern einen „wirtschaftlichen Horizont“ bieten soll. Darin enthalten sind Investitionsprojekte innerhalb eines zukünftigen palästinensischen Staates. Wie Regierungsquellen mitteilen, ist es Ziel des Plans, den Palästinensern „ökonomische Wegweiser“ zu präsentieren, um deutlich zu machen, was zusätzlich zu diplomatischen Fortschritten erreicht werden kann.

Israels Außenministerin Tzipi Livni, die das Vorhaben tatkräftig vorantreibt, hat in Gesprächen mit europäischen und arabischen Außenministern an die Unterstützung der internationalen Gemeinschaft in dieser Angelegenheit appelliert. Die Projekte, die Israel bisher in Aussicht gestellt hat, beinhalten Infrastrukturverbesserungen wie den Ausbau der Strom- und Wasserversorgung, Stadtplanung im Westjordanland und im Gaza-Streifen, die Erneuerung des Abwassersystems und die Schaffung s „Friedenskorridors“ in Jericho. Livni hat den Plan bereits gegenüber dem Sondergesandten des internationalen Nahost-Quartetts, dem früheren britischen Premierminister Tony Blair, zum Vorschlag gebracht. Blair wird voraussichtlich in der ersten Septemberwoche erneut in der Region eintreffen.

Gestern traf sich Livni in Jericho mit ihren japanischen und jordanischen Amtskollegen Taro Aso und Abdelelah al-Khatib sowie dem palästinensischen Chefunterhändler Saeb Erekat. Dabei ging es hauptsächlich um die Initiative zum Ausbau der landwirtschaftlich-industriellen Zusammenarbeit zwischen Israel, der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) und Jordanien („The Corridor für Peace and Prosperity“). Wie die Außenministerin betonte, gingen Fortschritte im wirtschaftlichen Bereich nicht auf Kosten des diplomatischen Dialogs mit der PA. „Israel hat eine Verantwortung, einen diplomatischen Prozess in Gang zu bringen und ein Abkommen mit den Palästinensern auf weitest möglicher Basis zu erzielen“, so Livni.

(Ha’aretz, 16.08.07)

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Botschafter Stein bemängelt eindimensionales Israel-Bild

Kurz vor seinem Abschied aus Berlin hat sich Shimon Stein, Botschafter des Staates Israel in Deutschland, in einem heute erschienenen Interview mit der Sächsischen Zeitung zur Haltung der Deutschen gegenüber Israel und der Rolle der Bundesrepublik im Nahen Osten geäußert. Während er auf politischer Ebene positive Signale – wie etwa den Einsatz der Bundesmarine vor der Küste des Libanons - erkennt, frustriert ihn die Art und Weise, in der Israel von vielen Deutschen wahrgenommen wird.

„Ungeachtet der Unterstützung, die Israel von der Bundesregierung erhalten hat, ist das Bild meines Landes in der deutschen Öffentlichkeit nicht besonders positiv. Die öffentliche Wahrnehmung Israels ist fixiert auf den Konflikt mit den Palästinensern. Viele Deutsche machen sich ein eindimensionales Bild über mein Land und über den Konflikt – oft von Emotionen statt Fakten bestimmt, mitunter Ursache und Wirkung verwechselnd“, so Stein.

Der vollständige Wortlaut des Interviews findet sich unter dem folgenden Link: http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=1576256

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Verfügt Hisbollah über B- und C-Waffen?

In israelischen Sicherheitskreisen bemüht man sich zurzeit herauszufinden, was sich hinter der vor zwei Tagen von Hisbollah-Führer Hassan Nasrallah ausgesprochenen Warnung verbirgt, die Terrororganisation halte eine „große Überraschung“ für den Fall eines erneuten Krieges im Libanon bereit. Eine mögliche Antwort bietet nun der Chefredakteur der in London erscheinenden Tageszeitung Al-Quds Al-Arabi, Abd al-Bari Atwan, der als einer der führenden Journalisten der arabischen Welt gilt.

Abd al-Bari Atwan kommt in der heutigen Ausgabe seiner Zeitung zu dem Schluss, das die „große Überraschung“ Nasrallahs darin besteht, dass die Hisbollah über Raketen verfügt, die mit biologischen und chemischen Sprengköpfen bestückt sind. Als ob das nicht schon genug wäre, äußert der arabische Journalist, demzufolge Nasrallah ein Mann sei, „der nicht lügt“, dass der nächste Krieg im Nahen Osten ein „Krieg zwischen Gog und Magog“ sein werde: „Wenn die Zündschnur des kommenden Krieges gezündet wird, wird dies womöglich der letzte Krieg in der Region sein, und die beteiligten Parteien werden nicht zögern, alle Waffen, die sie in ihrem Repertoire haben, zum Einsatz bringen.“

„So wie die Hisbollah nicht gezögert hat, das israelische Hinterland mit Raketen anzugreifen, so wäre es auch nicht überraschend, wenn sie in einer erneuten Auseinandersetzung Massenvernichtungswaffen einsetzen würden“, prophezeit al-Bari Atwan.

(Maariv, 16.08.07)

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Israelische Armee entdeckt Terrortunnel im Gaza-Streifen

Soldaten der Golani-Infanteriebrigade der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) haben gestern im Norden des Gaza-Streifens einen Tunnel entdeckt und gesprengt, der zur Durchführung von Terroranschlägen in Israel genutzt werden sollte. Der Tunnel befand sich innerhalb eines Gewächshauses, das nur 700 Meter vom Sicherheitszaun entfernt liegt.

      Golani-Soldaten vor dem Terrortunnel (IDF)

Inzwischen werden immer häufiger Tunnel angelegt, um Waffen sowie andere illegale Güter zu schmuggeln und Terroristen aus dem Gaza-Streifen nach Israel einzuschleusen. Die israelische Armee führt daher systematisch Suchaktionen nach Tunnelnetzwerken durch.

(Israelische Verteidigungsstreitkräfte, 16.08.07)

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Kassam-Rakete im westlichen Negev

Palästinensische Terroristen haben gestern Abend eine Kassam-Rakete aus dem nördlichen Gaza-Streifen auf israelisches Territorium abgeschossen. Die Rakete schlug nahe einer Straße im westlichen Negev ein. Es entstand weder Personen- noch Sachschaden.

(Yedioth Ahronot, 15.08.07)

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El Al schreibt wieder schwarze Zahlen

Die große israelische Fluggesellschaft El Al hat das zweite Quartal 2007 mit einem Reingewinn von 12.6 Millionen Dollar abgeschlossen. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte das Unternehmen noch einen Verlust von 10.4 Millionen Dollar verzeichnen müssen.

Die Einnahmen von El Al belaufen sich insgesamt auf 452.8 Millionen Dollar, was ein Wachstum von 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Dies ist hauptsächlich auf den Anstieg der Passagierzahlen zurückzuführen (der zum Teil durch einen Rückgang des Frachtverkehrs ausgeglichen wird). Der Rationalisierungsplan schlägt sich im Betriebsgewinn von 25.9 Millionen Dollar für das Quartal nieder. Im vergangenen Jahr war ein Betriebsverlust von 4.6 Millionen Dollar zu beklagen.

Der Generaldirektor von El Al, Chaim Romano, teilte heute Morgen mit: „Das Unternehmen hat im zweiten Quartal die Ziele erreicht, die es sich gesetzt hat. Das Unternehmen hat den Rationalisierungsplan fortgeführt, Routen eingeschränkt, die aufgrund hoher Sicherheitsausgaben nicht rentabel waren, und die Flugfrequenz für gefragte Ziele erhöht.“

(Yedioth Ahronot, 16.08.07)

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Wir vergessen euch nicht

Ehud Goldwasser, vor 400 Tagen in den Libanon entführt

Eldad Regev, vor 400 Tagen in den Libanon entführt

Gilad Shalit, vor 417 Tagen in den Gazastreifen entführt


Unter dem folgenden Link finden sich Informationen zu den entführten Soldaten sowie Hinweise dazu, wie der Kampf um ihre Freilassung unterstützt werden kann: http://www.habanim.org/en/German.html

Karnit Goldwasser, die Ehefrau des seit über einem Jahr entführten Soldaten Udi Goldwasser, bittet die Weltöffentlichkeit in einer Videobotschaft um Hilfe bei der Befreiung ihres Mannes.

Ihr Hilferuf in englischer Sprache findet sich unter dem folgenden Link: http://switch3.castup.net/cunet/gm.asp?ClipMediaID=988135&ak=null

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